Demokratieförderung
Einführung
Demokratieförderung und entwicklungspolitische Friedensarbeit
Demokratieförderung zählt zu den Schwerpunkten der Auslandsarbeit der Heinrich-Böll-Stiftung und wird als eigenständiger Themenbereich und als Querschnittsaufgabe bearbeitet. Unsere Arbeit zielt damit vorrangig auf die Legitimität der politischen Entscheidungsträger und -trägerinnen und Entscheidungsprozesse sowie die Anwendung demokratischer Prinzipien in Bereichen wie der Klima- und Genderpolitik.Unsere Demokratiearbeit orientiert sich an den landesspezifischen Bedingungen und ist, je nach politischen Erfordernissen und Handlungsspielräumen, unterschiedlich ausgerichtet. Wir arbeiten dabei stark partnerorientiert und unter Einbezug verschiedener Interessenebenen.
Trotz regionaler Programmunterschiede gilt für uns jedoch weltweit: nur mit und durch die Zivilgesellschaft kann die Umsetzung einzelner Projekte gelingen!
Ein zentraler Bestandteil unserer Demokratieförderung und entwicklungspolitischen Friedensarbeit ist die Herstellung gleichberechtigter Geschlechterverhältnisse.
So sind unsere Programme zur Konfliktbearbeitung, Versöhnungsarbeit und zum Wiederaufbau demokratischer Institutionen durch eine geschlechtersensible Herangehensweise gekennzeichnet.
Seit 2007 ist die Heinrich-Böll-Stiftung Mitglied bei FriEnt (Arbeitsgemeinschaft Frieden und Entwicklung). Sie beteiligt sich aktiv am Kompetenzaufbau und bringt ihre Erfahrung bei der politischen Bearbeitung von Konflikten und im Umgang mit zivilgesellschaftlichen und staatlichen Akteuren mit ein.
Neben dem Themenschwerpunkt Klimawandel und Demokratisierung liegt ein weiterer Fokus auf der Menschenrechtsarbeit. Hier fördern wir insbesondere Projekte zum Schutz der Menschenrechte von Lesben, Schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTI) und fungieren als Vernetzungs- und Kooperationspartner von Interessenvertreter_innen.
Menschenrechte
Herausforderung Demokratie
Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen (LSBTI)


