- Wir brauchen politische und Gewerkschaftsbewegungen, die sozial – und damit nicht-sexistisch und nichtrassistisch – sowie ökologisch sind, kurzum: nationale und supranationale Bewegungen mit Frauen und Männern an der Spitze, die sich nicht nur mit allen diesen emanzipatorischen Zielstellungen identifizieren, sondern sie offensiv in ihre Arbeit integrieren. mehr»
Wo die Emanzipation wirklich beginnt – - Man kann den Pop-Feminismus egoistisch schimpfen, weil er beim Streben nach individuellem Glück und Glamour stehen bleibt oder weil er einen unscharfen Blick auf die Strukturen hat. Vor allem aber, weil er grenzenlos naiv ist. Und daher wahrscheinlich gesellschaftlich folgenlos bleibt. Dass sie sich möglicherweise irrt, hofft mehr»
Streitbar und umstritten, gemeinsam und verschieden – - Der Feminismus als Denk- und Wertesystem sowie als frauenpolitische Kraft muss sich ständig erneuern, sonst drohen ihm wie allen Ismen Verknöcherung, Praxisferne und Altersstarrsinn. Die Frage ist also: Was sind die zu bewahrenden feministischen Kerne und was sollte erneuert, aktualisiert, erweitert werden? mehr»
Nicht nur Stachel im Fleisch – - In dieser Debatte kommt es paradoxerweise vor allem auf die Männer an. Denn sie lassen häufig auf sich warten, wenn es darum geht, für Gleichheit und Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern zu streiten. Auch dies ist eine Lehre des Feminismus und der Frauenbewegung, meint mehr»
Warum wir endlich von Feminismen reden sollten – - Queere Bündnispolitik als Muster für feministisches politisches Handeln ist ein anzustrebendes Ziel. Positionen jenseits des Mainstreams im Feminismus sind daher auch ernst zu nehmen. Warum brauchen wir immer wieder einen neuen Feminismus, wenn wir in Wahrheit schon längst viele haben, fragt mehr»
Was ist hier eigentlich neu? – - Feministische Probleme, die keinesfalls neu sind, aber weniger sexy, finden kaum Platz in der „neuen“ feministischen Debatte. Trotzdem sind es die drängenden frauenpolitischen Fragen unserer Zeit. Zur Lösung dieser Fragen kann und soll die Grüne Frauenpolitik - als Kernkompetenz von Bündnis 90/ Die Grünen - einen Beitrag leisten. mehr»
Für Gleichberechtigung muss immer gekämpft werden – - Der „neue“ Feminismus verfolgt weiterhin das alte Ziel „Gleichberechtigung“. Die Forderung nach Gleichberechtigung der Geschlechter sollte so selbstverständlich wie Demokratie und Menschenrechte sein. Dafür muss sich auch die Politik einsetzen. mehr»
Feminismus als Frauenpolitik? – - Ein ausführlicher Blick in die Geschlechtertheorie würde dem neuen Feminismus bestimmt gut tun. Dort könnte er zum Beispiel lernen, verschiedene Dimensionen geschlechtlicher Machtwirkungen zu unterscheiden und intersektional zu denken, d.h. Geschlecht und weitere Formen sozialer Ungleichheit im Zusammenhang zu sehen. Praktisch kann das dann - mit der hier gebotenen Vorsicht - zu Formen der Bündnispolitik führen, meint mehr»
Was bringt der Streit? – - Der neue Feminismus könnte und sollte die Chance für eine neue Machtkritikform sein, in der sich Gender mit Rasse und Klasse verbindet, und er sollte nicht auf ein Konkurrenzgeschäft der Generationen reduziert werden. Er ist die Chance, Geschlechterpolitik zu radikalisieren. mehr»
Große Mädchen in Mooren - Der Feminismus ist zurück und mag Männer und schöne Kleider – - Das Ego-Programm der neuen deutschen Mädchen ist (noch) nicht wirklich ein neuer Feminismus. Der neue Feminismus braucht Zugang zu allen Gesellschaftsschichten und vor allem Netzwerke in allen Hierarchien, vom Kinderladen bis zur Kanzlerin. mehr»
Frauenpolitik. Männerpolitik? Genderpolitik! – - Wir müssen die Frauenpolitik verändern und ergänzen. Nicht, weil alle Ungleichheiten verschwunden sind. Sondern, weil die große Mehrheit – gerade der jüngeren Menschen – längst erkannt hat, dass die Beseitigung der Ungleichheit nicht (mehr) nur Frauensache ist, meint mehr»
