China in Afrika: Eine makroökonomische Perspektive

19. November 2010
Von Benedicte Vibe Christensen
Von Von Benedicte Vibe Christensen

Gerade rechtzeitig zur Konferenz „Weiterdenken! Entwicklungspolitik im Spannungsfeld globaler Krisen“ veröffentlichte das Zentrum für globale Entwicklung das englische Arbeitspapier „China in Afrika: Eine makroökonomische Perspektive“.

In den letzten Jahren sind Chinas Auslandsdirektinvestitionen und Finanzierungshilfen in Afrika stark gestiegen. Diese Expansion diente Chinas politischen und wirtschaftlichen Interessen. Aber auch Afrika profitierte von den bitternötigen technologischen und finanziellen Ressourcen.

Das vorliegende Arbeitspapier beschäftigt sich mit der Rolle Chinas in Afrika aus chinesischer Perspektive. Die zentrale These ist, dass China, als ein aufsteigender globaler Akteur und Afrikas größter Handels- und Finanzpartner, die makroökonomischen Auswirkungen seiner Operationen in Afrikas Volkswirtschaften nicht länger ignorieren kann. In der Tat ist es in Chinas Interesse, dass sein Engagement zu einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung auf dem Kontinent führt. Handel, Finanzierung, und Technologietransfer müssen in einem Tempo erfolgen, das es afrikanischen Volkswirtschaften ermöglicht, die Angebote zu absorbieren, ohne auf institutionelle Hemmnisse und Grenzen zu stoßen oder die Kapazität zukünftiger Zahlungsbilanzen und Schuldendienste überzustrapazieren. Die Konsequenz ist, dass China gute Regierungsführung in seinen Operationen in Afrika zeigen sollte. Schließlich müssen makroökonomische Analysen durch eine gute Datenbasis untermauert und gut durchdachte Entscheidungsfindungsfindungsprozesse unterstützt werden, um Chinas Engagement in Afrika zu unterstützen.

Mann im Anzug steht vor wolkigem Himmel auf einem Labyrinth

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