Diary of Change: Ein Tagebuch zum Wechsel in Washington
19. Januar 2009 - Für die Heinrich-Böll-Stiftung ist der transatlantische Dialog zentral. Wir haben eine vielfältige Gruppe von Autorinnen und Autoren gewonnen, die den Amts- und Politikwechsel in Washington aus der Nähe kommentieren. Wir erhoffen uns davon Einblicke und Anregungen, die über den Tag hinaus wirksam bleiben. Von Ralf Fücks mehr»
Diary of Change - Sebastian Gräfe
24. Februar 2009 - Während der Wahlkampfszeit bemühte sich Obama mit viel Symbolik um die Basis für Glaubwürdigkeit im Menschenrechtsdiskurs. Es war vor allem ein Bemühen, Zeit zu kaufen. Wird das Gefängnislager Guantanamo wirklich spätestens in einem Jahr geschlossen? Zum Verhältnis von Theorie und Praxis in der Politik. Von Sebastian Gräfe mehr»
Diary of Change - Bernd Herrmann
Bernd Herrmann
21. Februar 2009 - Die Erfolge von erst Douglas Wilder und jetzt Obama zeigen: Die Rassenfrage in den USA kann überwunden werden. Die Vergangenheit ist mit uns, aber sie besitzt uns nicht. Es kommt darauf an, was wir aus ihr machen, meint Bernd Herrmann mehr»
Diary of Change - Andrea Fischer
21. Februar 2009 - Alle sprechen von Krankenversicherung, aber was wird aus den Renten? Wird  der Reformeifer der neuen Regierung bis in das System der Altersversorgung reichen? Von Andrea Fischer mehr»
Diary of Change - Robert Habeck
11. Februar 2009 - Mit der letzten Pressekonferenz Obamas erebten wir die Rückkehr des Wahlkämpfers: ein Präsident nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger, sondern ein Bürger. Er hat seine Politik nicht so sehr den amerikanischen Menschen verdeutlicht, als vielmehr die amerikanischen Menschen der Politik. Von Robert Habeck mehr»
Diary of Change - Marcia Pally
4. Februar 2009 - Es gibt zwei Arten von Macht: Power-over und Power-under. Jesus war ein Power-under-Typ; er wollte die Welt verbessern durch Liebe und Hilfe für die Armen, die Fremden, ja sogar die Feinde. Obama, so kündigte er in seiner Antrittsrede an, wolle jenen eine Hand reichen, die die Faust geballt haben. Von Marcia Pally mehr»
Diary of Change - Michael Werz
Michael Werz
28. Januar 2009 - Die Aussichten für US-Wirtschaft und Arbeitsmarkt sind ungewiss: Die Arbeitslosenquote liegt zwischen acht und zwölf Prozent, das Haushaltsdefizit wird in den kommenden Jahren sechs bis neun Prozent betragen. Hinzu kommt der schlechte finanzielle Zustand vieler Bundesstaaten, die unter Steuerausfällen besonders stark leiden. Von Michael Werz mehr»
Diary of Change - Liane Schalatek
23. Februar 2009 - Die Geschichte der Subprime-Hypothekenkrise ist auch die einer offenen Diskriminierung durch US-Banken und Hypothekenmakler. Nicht nur auf der Grundlage niedrigerer monatlicher Einkommen - und somit vermeintlich höherer Risiken -, sondern eben auch wegen der Rasse. mehr»
Diary of Change - Reinhard Bütikofer
22. Januar 2009 - Obama hat ein Mandat für Change. Aber wird das reichen? Change braucht mehr als eine neue Administration. Change braucht das Engagement einer breiten sozialen Bewegung. Obama muss massiv um die geistige Hegemonie kämpfen. Und das wird wahrscheinlich sein wichtigster Kampf werden. Von Reinhard Bütikofer mehr»
Im Westen was Neues
Barack und Michelle Obama, Detroit, 28.9.2008. - Dieses Foto steht unter einer Creative-Commons-Lizenz.
Dossier
Barack Obama - Wandel und Hoffnung
Der 44. Präsident der USA heißt Barack Obama. Nach acht Jahren George W. Bush wird er in den USA und international neue Akzente setzen. Die Erwartungen an Barack Obama sind hoch - und hoch auch die Herausforderungen. In dem Dossier „Im Westen was Neues“ haben zahlreiche Autorinnen und Autoren 2008 die Vorwahlkämpfe um die Nominierungen, den Präsidentschaftswahlkampf und die dabei entscheidenden Themen analysiert.

Hier finden Sie Antworten darauf, was Obamas Wahl innenpolitisch für die USA bedeutet und welche Auswirkungen seine Politik auf die Umwelt- und Klimapolitik, Wirtschaft, Finanzen, das transatlantische Verhältnis und die internationale Politik haben wird.
Außenpolitik
Zwischenruf zur Aussenpolitik
19. Februar 2009 - Die ökonomischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind sehr eng, zugleich aber merkwürdig schräg. Der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson, einer der wichtigsten Stichwortgeber der transatlantischen außenpolitischen Diskussion, erfand dafür die Bezeichnung „Chimerica“. Von Joscha Schmierer mehr»
Logo von UNASUR
Obama und Lateinamerika - eine Liebe, die noch wachsen kann21. Januar 2009 - In Lateinamerika stehen für Obama die Türen offen. Zu hoffen ist, dass sich nicht nur der Stil, sondern auch die Ziele der US-Außenpolitik ändern. Lateinamerika könnte es dann gelingen, nationale und regionale Konflikte in eigener Regie zu lösen. Von Regine Walch mehr»
Zwischenruf zur Aussenpolitik
Die postimperiale Präsidentschaft15. Januar 2009 - Mit der Wahl von Barack Obama haben die USA ihre Fähigkeit erwiesen, eine partikulare und unangemessene Sichtweise auf den Globus zu überwinden. Der postimperialen Präsidentschaft muss nun Bereitschaft zur Kooperation und Kompromissfähigkeit aus der Staatenwelt entgegen kommen. Von Joscha Schmierer mehr»
Nach der US-Präsidentenwahl: Reaktionen im Nahen Osten24. November 2008 - Im Nahen Osten hält sich die Aufregung über die Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten in Grenzen. Eine Bewertung der Reaktionen von Christian Sterzing mehr»
Transatlantische Konvergenz10. November 2008 - Washingtons Erwartungen an eine erneuerte transatlantische Zusammenarbeit sind groß. Das gilt nicht nur für Afghanistan und den Irak. Die Tür für transatlantische Initiativen steht offen, und der Mut zum Wandel sollte nicht nur Amerikas Sache bleiben. Von Ralf Fücks mehr»
Zwischenruf zur Aussenpolitik
Vom Wenden in Sackgassen24. November 2008 - Erst Krieg gegen den Terror, dann Georgienkrieg, nun eine globale Finanzkrise. George W. Bush hat die USA außergewöhnlich tief in Sackgassen geführt. Da wieder heraus zu kommen wird schwierig. Die großen Herausforderungen für die Außenpolitik der neuen US-Regierung, bewertet von Joscha Schmierer mehr»
Obamania25. Juli 2008 - Ich war dabei als Barack Obama in Berlin sprach, einer unter Zweihunderttausend. Es war ein junges Publikum, so multikulturell wie der Star aus Amerika. Von Ralf Fücks mehr»
Perspektiven US-amerikanischer Außenpolitik nach Bush Jr.17. Juli 2008 - Geben die außenpolitischen Aussagen von Barack Obama und John McCain Anlass für Europas Hoffnung auf ein Ende des US-amerikanischen Alleingangs? Von Sebastian Graefe mehr»
Zwischenruf zur Aussenpolitik
Die außenpolitische Debatte in den USA16. Mai 2008 - Wie sollen sich die USA in einer Welt verhalten, die sie nicht allein und nach ihrem Bild gestalten können? Von Joscha Schmierer mehr»
Das Kapitol in Washington
Zwischenruf zur Aussenpolitik
US-Außenpolitik: Auf Konsens bauen, aber wie?18. Januar 2008 - Wann, wenn nicht jetzt, ließe sich die Außenpolitik der USA neu konzipieren? Wer immer ins Weiße Haus Einzug halten wird: Wenige Vorgänger sahen sich zu Beginn ihrer Amtszeit einer ähnlich schwierigen Situation gegenüber. Von Joscha Schmierer mehr»
Klimapolitik
14. November 2008 - Für einen Wechsel in der Klimapolitik wird Barack Obama innenpolitisch Kompromisse schließen müssen. Internationalen droht die Gefahr, dass die Europäer überzogene Erwartungen an den neuen Präsidenten haben. Jedoch, neue Ansätze für eine transatlantische Kooperation in der Klimapolitik, werden sich sicher ergeben. Von Arne Jungjohann mehr»
Kohlekraftwerk
US-Wahlen 2008 – Beginn einer neuen Ära in der Klimapolitik?10. März 2008 - Es ist zu erwarten, dass eine neue US-Regierung Klimapolitik als wichtiges Politikfeld entdeckt. Aber der künftige US-Präsident wird einem neuen Klimavertrag nur dann zustimmen, wenn Ländern wie China und Indien ebenfalls Verpflichtungen zum Klimaschutz abverlangt werden. Von Arne Jungjohann mehr»
Der Klimawandel in der amerikanischen Wirtschaft: Immer mehr Unternehmen befürworten die Regulierung von Treibhausgasen18. März 2008 - In der amerikanischen Wirtschaft scheint sich die Überzeugung durchzusetzen, dass Verschleppung in Sachen Klimapolitik teurer kommt, als der Einstieg in alternative Lösungen. Von Alexander Ochs mehr»
U.S.-Klimapolitik jenseits von Washington: Wider die Ignoranz des Weißen Hauses28. Juli 2008 - Die progressive Politik der amerikanischen Einzelstaaten ist von enormer Bedeutung für den Klimaschutz. Von Alexander Ochs mehr»
Green Power on the Rise: The Future of Renewable Energy Policy in the United StatesOctober 30, 2008 - The future of U.S. renewable energy policy depends on the next president. What are the policy scenarios for 2009 and beyond? By Bracken Hendricks and Benjamin Goldstein more»
Der Wahlkampf
11. November 2008 - Ein Interview mit Helga Flores-Trejo über die Begeisterung, die die Wahl von Barack Obama ausgelöst hat. Kann es Obama gelingen, diesen Schwung in tiefgreifende Reformen zu übersetzen? mehr»
Barack Obama in Dayton, Ohio
Barack Obama, der erste Internet-Präsident?10. Oktober 2008 - Vor einigen Jahren behauptete Al Gore, er habe das Internet erfunden. Von John McCain war kürzlich zu hören, ihm sei der Blackberry zu verdanken. Barack Obama weiß einfach nur wie das Internet funktioniert. Wird er deshalb der nächste Präsident der USA? Von Bernd Herrmann mehr»
Das Phänomen Obama - Potenziale und Risiken für die deutsche Politik4. August 2008 - Das – freilich erst im Fall seiner Wahl – einlösbare Versprechen Barack Obamas besteht in einem Politikverständnis, in dem Kommunikation nicht auf Kosten der Inhalte geht. Von Leonard Novy mehr»
Politik und Religion
15. April 2008 - Eine Meinungsäußerung zu Religion und Wahlkampf von  Helga Flores Trejo, Heinrich-Böll-Stiftung in Nordamerika, Washington D.C. mehr»
Mennonitenkirche in Seminole, Texas
USA: Religiöser Fundamentalismus einmal anders17. März 2008 - Dass es in den USA konservative Evangelikale gibt, hat sich herumgesprochen. Dass es sich dabei um eine komplizierte Gruppe handelt, die politisch keinesfalls über einen Kamm zu scheren ist, wird seltener zur Kenntnis genommen. Von Michael Werz mehr»
Wahlparteitag der US-Demokraten
Foto: Steve Jurvetson/ Creative Commons
Wahltagebuch
Der Wahlparteitag der US-Demokraten fand 2008 in Denver statt. An der viertägigen Veranstaltung nahmen über 4000 Delegierte und rund 15 000 Journalisten teil. Im Zentrum stand Barack Obama. Ralf Fücks berichtete täglich aus Denver. mehr»
Vorwahlkampf
Vorwahlen am Super Tuesday – Und nun?von Helga Flores Trejo, Heinrich-Böll-Stiftung in Nordamerika, Washington mehr»
Clinton 823 — Obama 741Michael Werz, Washington mehr»
Programm Europa für Bürgerinnen und Bürger
Blog "Baustellen der Globalisierung" von Rainer Falk