- Für die Heinrich-Böll-Stiftung ist der transatlantische Dialog zentral. Wir haben eine vielfältige Gruppe von Autorinnen und Autoren gewonnen, die den Amts- und Politikwechsel in Washington aus der Nähe kommentieren. Wir erhoffen uns davon Einblicke und Anregungen, die über den Tag hinaus wirksam bleiben. mehr»
- Während der Wahlkampfszeit bemühte sich Obama mit viel Symbolik um die Basis für Glaubwürdigkeit im Menschenrechtsdiskurs. Es war vor allem ein Bemühen, Zeit zu kaufen. Wird das Gefängnislager Guantanamo wirklich spätestens in einem Jahr geschlossen? Zum Verhältnis von Theorie und Praxis in der Politik. mehr»
- Die Erfolge von erst Douglas Wilder und jetzt Obama zeigen: Die Rassenfrage in den USA kann überwunden werden. Die Vergangenheit ist mit uns, aber sie besitzt uns nicht. Es kommt darauf an, was wir aus ihr machen, meint mehr»
- Alle sprechen von Krankenversicherung, aber was wird aus den Renten? Wird der Reformeifer der neuen Regierung bis in das System der Altersversorgung reichen? mehr»
- Mit der letzten Pressekonferenz Obamas erebten wir die Rückkehr des Wahlkämpfers: ein Präsident nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger, sondern ein Bürger. Er hat seine Politik nicht so sehr den amerikanischen Menschen verdeutlicht, als vielmehr die amerikanischen Menschen der Politik. mehr»
- Es gibt zwei Arten von Macht: Power-over und Power-under. Jesus war ein Power-under-Typ; er wollte die Welt verbessern durch Liebe und Hilfe für die Armen, die Fremden, ja sogar die Feinde. Obama, so kündigte er in seiner Antrittsrede an, wolle jenen eine Hand reichen, die die Faust geballt haben. mehr»
- Die Aussichten für US-Wirtschaft und Arbeitsmarkt sind ungewiss: Die Arbeitslosenquote liegt zwischen acht und zwölf Prozent, das Haushaltsdefizit wird in den kommenden Jahren sechs bis neun Prozent betragen. Hinzu kommt der schlechte finanzielle Zustand vieler Bundesstaaten, die unter Steuerausfällen besonders stark leiden. mehr»
„Neokonservative Tradition existiert auch innerhalb der demokratischen Partei“ – mehr»
„So wahr mir Gott helfe“ - Obama interpretiert die Unabhängigkeitserklärung neu – mehr»
„Herkunft ist nicht länger Schicksal“ – mehr»
Außenpolitik und Krieg: Ist Barack Obama ein „Obamacon“? – mehr»
Demokratie in Amerika - Barack Obama und die Erbschaft Abraham Lincolns – mehr»
- Die Geschichte der Subprime-Hypothekenkrise ist auch die einer offenen Diskriminierung durch US-Banken und Hypothekenmakler. Nicht nur auf der Grundlage niedrigerer monatlicher Einkommen - und somit vermeintlich höherer Risiken -, sondern eben auch wegen der Rasse. mehr»
- Obama hat ein Mandat für Change. Aber wird das reichen? Change braucht mehr als eine neue Administration. Change braucht das Engagement einer breiten sozialen Bewegung. Obama muss massiv um die geistige Hegemonie kämpfen. Und das wird wahrscheinlich sein wichtigster Kampf werden. mehr»
Hier finden Sie Antworten darauf, was Obamas Wahl innenpolitisch für die USA bedeutet und welche Auswirkungen seine Politik auf die Umwelt- und Klimapolitik, Wirtschaft, Finanzen, das transatlantische Verhältnis und die internationale Politik haben wird.
- Die ökonomischen Beziehungen zwischen den beiden Ländern sind sehr eng, zugleich aber merkwürdig schräg. Der Wirtschaftshistoriker Niall Ferguson, einer der wichtigsten Stichwortgeber der transatlantischen außenpolitischen Diskussion, erfand dafür die Bezeichnung „Chimerica“. mehr»
Obama und Lateinamerika - eine Liebe, die noch wachsen kann – - In Lateinamerika stehen für Obama die Türen offen. Zu hoffen ist, dass sich nicht nur der Stil, sondern auch die Ziele der US-Außenpolitik ändern. Lateinamerika könnte es dann gelingen, nationale und regionale Konflikte in eigener Regie zu lösen. mehr»
Die postimperiale Präsidentschaft – - Mit der Wahl von Barack Obama haben die USA ihre Fähigkeit erwiesen, eine partikulare und unangemessene Sichtweise auf den Globus zu überwinden. Der postimperialen Präsidentschaft muss nun Bereitschaft zur Kooperation und Kompromissfähigkeit aus der Staatenwelt entgegen kommen. mehr»
Nach der US-Präsidentenwahl: Reaktionen im Nahen Osten – - Im Nahen Osten hält sich die Aufregung über die Wahl des neuen amerikanischen Präsidenten in Grenzen. Eine Bewertung der Reaktionen mehr»
Transatlantische Konvergenz – - Washingtons Erwartungen an eine erneuerte transatlantische Zusammenarbeit sind groß. Das gilt nicht nur für Afghanistan und den Irak. Die Tür für transatlantische Initiativen steht offen, und der Mut zum Wandel sollte nicht nur Amerikas Sache bleiben. mehr»
Vom Wenden in Sackgassen – - Erst Krieg gegen den Terror, dann Georgienkrieg, nun eine globale Finanzkrise. George W. Bush hat die USA außergewöhnlich tief in Sackgassen geführt. Da wieder heraus zu kommen wird schwierig. Die großen Herausforderungen für die Außenpolitik der neuen US-Regierung, bewertet von mehr»
Obamania – - Ich war dabei als Barack Obama in Berlin sprach, einer unter Zweihunderttausend. Es war ein junges Publikum, so multikulturell wie der Star aus Amerika. mehr»
Perspektiven US-amerikanischer Außenpolitik nach Bush Jr. – - Geben die außenpolitischen Aussagen von Barack Obama und John McCain Anlass für Europas Hoffnung auf ein Ende des US-amerikanischen Alleingangs? mehr»
Die außenpolitische Debatte in den USA – - Wie sollen sich die USA in einer Welt verhalten, die sie nicht allein und nach ihrem Bild gestalten können? mehr»
US-Außenpolitik: Auf Konsens bauen, aber wie? – - Wann, wenn nicht jetzt, ließe sich die Außenpolitik der USA neu konzipieren? Wer immer ins Weiße Haus Einzug halten wird: Wenige Vorgänger sahen sich zu Beginn ihrer Amtszeit einer ähnlich schwierigen Situation gegenüber. mehr»
- Für einen Wechsel in der Klimapolitik wird Barack Obama innenpolitisch Kompromisse schließen müssen. Internationalen droht die Gefahr, dass die Europäer überzogene Erwartungen an den neuen Präsidenten haben. Jedoch, neue Ansätze für eine transatlantische Kooperation in der Klimapolitik, werden sich sicher ergeben. mehr»
US-Wahlen 2008 – Beginn einer neuen Ära in der Klimapolitik? – - Es ist zu erwarten, dass eine neue US-Regierung Klimapolitik als wichtiges Politikfeld entdeckt. Aber der künftige US-Präsident wird einem neuen Klimavertrag nur dann zustimmen, wenn Ländern wie China und Indien ebenfalls Verpflichtungen zum Klimaschutz abverlangt werden. mehr»
Der Klimawandel in der amerikanischen Wirtschaft: Immer mehr Unternehmen befürworten die Regulierung von Treibhausgasen – - In der amerikanischen Wirtschaft scheint sich die Überzeugung durchzusetzen, dass Verschleppung in Sachen Klimapolitik teurer kommt, als der Einstieg in alternative Lösungen. mehr»
U.S.-Klimapolitik jenseits von Washington: Wider die Ignoranz des Weißen Hauses – - Die progressive Politik der amerikanischen Einzelstaaten ist von enormer Bedeutung für den Klimaschutz. mehr»
Green Power on the Rise: The Future of Renewable Energy Policy in the United States – - The future of U.S. renewable energy policy depends on the next president. What are the policy scenarios for 2009 and beyond? more»
- Ein Interview mit Helga Flores-Trejo über die Begeisterung, die die Wahl von Barack Obama ausgelöst hat. Kann es Obama gelingen, diesen Schwung in tiefgreifende Reformen zu übersetzen? mehr»
Barack Obama, der erste Internet-Präsident? – - Vor einigen Jahren behauptete Al Gore, er habe das Internet erfunden. Von John McCain war kürzlich zu hören, ihm sei der Blackberry zu verdanken. Barack Obama weiß einfach nur wie das Internet funktioniert. Wird er deshalb der nächste Präsident der USA? mehr»
Das Phänomen Obama - Potenziale und Risiken für die deutsche Politik – - Das – freilich erst im Fall seiner Wahl – einlösbare Versprechen Barack Obamas besteht in einem Politikverständnis, in dem Kommunikation nicht auf Kosten der Inhalte geht. mehr»
USA: Religiöser Fundamentalismus einmal anders – - Dass es in den USA konservative Evangelikale gibt, hat sich herumgesprochen. Dass es sich dabei um eine komplizierte Gruppe handelt, die politisch keinesfalls über einen Kamm zu scheren ist, wird seltener zur Kenntnis genommen. mehr»
Der Wahlparteitag der US-Demokraten fand 2008 in Denver statt. An der viertägigen Veranstaltung nahmen über 4000 Delegierte und rund 15 000 Journalisten teil. Im Zentrum stand Barack Obama. Ralf Fücks berichtete täglich aus Denver. mehr»
