Global Issue Paper
Reform der Vereinten Nationen – Chancen auf eine Erneuerung zivilgesellschaftlicher Beteiligung?
Global Issue Paper No. 21
Eine Bestandsaufnahme bestehender Beteiligungsmöglichkeiten für NGOs in den Vereinten Nationen und Perspektiven für die ZukunftVon Julia Leininger, Universität Heidelberg
September 2005
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Die Heinrich-Böll-Stiftung beauftragte Julia Leininger von der Universität Heidelberg, die Beteiligung von Nichtregierungsorganisationen (NGOs) in der UNO und am UN-Reformprozess zu untersuchen.
Das vorliegende Diskussionspapier fasst die wichtigsten Inhalte und Empfehlungen der Cardoso-Kommission zusammen. Die Autorin stellt den Cardoso-Bericht in den Kontext der bereits bestehenden Beteiligungsmöglichkeiten von NGOs im VN-System. Andererseits betrachtet sie ihn im Lichte anderer Reformberichte und der aktuellen Debatte um den M +5-Gipfel. Darüber hinaus analysiert sie die Chancen auf eine Erneuerung der NGO-Beteiligung im System der Vereinten Nationen anhand ausgewählter Reformvorschläge wie die Peacebuilding-Kommission. Aufgrund ihrer Neuartigkeit kommt der Analyse der NGO-Anhörungen im Juni 2005 ein besonderer Stellenwert zu. Schließlich gelangt sie zu 15 Schlussfolgerungen und Empfehlungen, die eine Einordnung und Bewertung des komplexen UN-Reformprozesses ermöglichen.
