Vom 7. bis 18. Dezember 2009 fand in Kopenhagen der UN-Klimagipfel statt. Dort sollte ein neues globales Klimaabkommen verabschiedet werden, mit dem der Ausstoß von Treibhausgasen so begrenzt werden kann, dass der Klimawandel noch kontrollierbar bleibt. Doch Kopenhagen hat nicht das Ergebnis hervorgebracht, was viele sich erhofft hatten. Der Verhandlungsprozess geht weiter. Und das UN-System steht zugleich vor neuen Herausforderungen – wie einer zunehmenden Auflösung angestammter Verhandlungsgruppen und der Gefahr der verstärkten Bilateralisierung des Klimaschutzes.
Mit diesem Dossier begleiten wir die internationalen Klimaverhandlungen mit aktuellen Beiträgen und Analysen, mit Hintergrundinformationen und Links zu anderen zentralen Akteuren. Wir geben Impulse und Orientierung für klimapolitisches Handeln für mehr Gerechtigkeit im Klimaregime.
Unser Blog www.klima-der-gerechtigkeit.de (www.climatequity.org) bietet aktuelle Informationen und kommentiert die nationale wie internationale Klimapolitik.
Mehr zur Rolle der Heinrich-Böll-Stiftung in der internationalen Klima- und Energiepolitik finden sie in unserem Flyer (PDF, 2 Seiten).
Am 3. März 2010 veranstaltet unser Prager Büro eine internationale Konferenz zur Klimapolitik nach Kopenhagen in Prag.
Die Heinrich-Böll-Stiftung beschäftigt sich mit diesen Fragen – auch unter dem Aspekt der Geschlechtergerechtigkeit – auf vielfältige Weise.




