Männerrechtsbewegung: "Vernichtungsbewegung gegen den Feminismus"

17. Januar 2012
Marie Friese und Henning von Bargen

Ihre Studie „Die antifeministische Männerrechtsbewegung“ untersucht sogenannte Männerrechtler/innen, die sich gegen Frauen- und Gleichstellungspolitik, Gender Mainstreaming und Feminismus auflehnen. Wer sind diese Männer und Frauen der antifeministischen Männerrechtsbewegung? Aus welchen politischen Lagern kommen sie?


Zunächst einmal lässt sich festhalten, dass diese Gruppe von Menschen in sich sehr heterogen ist. Auch wenn Männer eindeutig die Mehrheit stellen, gibt es auch einige Frauen, die sich in diesen Netzwerken organisieren. Viele von ihnen berufen sich auf situative Einzelerfahrungen, um ihr Geschlechter- und Gesellschaftsbild zu begründen. Zum politischen Hintergrund lässt sich festhalten, dass die Vertreter_innen größtenteils aus liberalen, konservativen, christlich-konservativen (evangelikalen) und rechten Kreisen stammen. Was sie allerdings eint, ist ihr – teilweise bis zum Hass aufgebauschter – Antifeminismus.

Antifeministische Argumentationen gibt es schon so lange, wie es feministische Bewegungen gibt. Was ist neu?

Das Neue an der antifeministischen Männerrechtsbewegung sind zum Einen ihre Methoden und Organisationsformen. Diese stützen sich hauptsächlich auf das Internet, was im Zusammenhang mit der dort herrschenden Anonymität sicherlich mit zu einer Extremisierung der Meinungen und Umgangsformen beiträgt.
Zum anderen gibt es inhaltliche Neuerungen. So ist der Antifeminismus in diesem Fall mit der männlichen Opferideologie verbunden. D.h. Männer werden grundsätzlich als Opfer eines angeblich allmächtigen Feminismus konstruiert. Damit wird versucht, feministische Argumentationen für die eigene Ideologie umzudrehen. Aus Patriarchatskritik würde so Feminismuskritik. Dies soll u.a. die eigene moralische Glaubwürdigkeit erhöhen.

Antifeministische Männerrechtler/innen sind in vor allem in Blogs und Online- Debatten anzutreffen. Welche Ziele verfolgen die Männerrechtler/innen? Welche Geschlechterrollen befürworten sie?

Die Hauptziele sind die Stärkung oder zumindest der Erhalt männlicher Vorrechte und das Zurückdrängen feministischer Argumentationen bzw. Institutionen. Dies gipfelt teilweise in Vernichtungsphantasien gegen den Feminismus und auch gegen einzelne feministische Personen. Die Online-Interventionen dienen meistens dem Stören von Geschlechterdebatten.

Die dabei vertretenen Geschlechterrollen können als konservativ mit einer Befürwortung männlicher Dominanz bezeichnet werden. Dies muss nicht bedeuten, dass Frauen zurück an den Herd sollen. Vielmehr richten sich die Argumentationen gegen Frauen in Führungspositionen und für mehr Frauen in unterbezahlten und gefährlichen Berufen. Außerdem konnte ich in der Studie herausarbeiten, dass die hier vertretenen Bilder von Männlichkeit von den meisten Männern nicht geteilt werden. Da die Antifeminist/innen jedoch Männer, die ihren Vorstellungen nicht entsprechen, ausgrenzen, sind sie zu großen Teilen nicht nur Frauen- sondern auch Männerfeindlich.

Welche Überschneidungen oder Bezüge gibt es zwischen dem Gedankengut und den Argumentationsweisen der antifeministischen Männerrechtler/innen und der „Neuen Rechten“ oder sogar der rechtsextremen Szene?

Die antifeministischen Argumentationen, insbesondere die Kritik am Gender-Begriff und an Gender Mainstreaming sind in beiden Bereichen fast deckungsgleich. Allerdings ist der Antifeminismus für diese Männerrechtsbewegung die Vereinigungsideologie, während sie in (extrem) rechten Kreisen Bestandteil eines größeren Ideologiegebäudes ist.

Rassismus und Homophobie sind in der antifeministischen Männerrechtsbewegung relativ häufig zu finden, allerdings sind diese Ideologien nicht konstituierend für diese. Somit wird deutlich, dass es sich zwar um voneinander unabhängige politische Netzwerke handelt, es jedoch durchaus zu Kooperationen kam und auch weiterhin kommen wird.

Was sind Ihre Überlegungen zum Umgang mit Männerrechtler/innen? Macht es Ihrer Meinung nach Sinn sich auf eine Debatte mit ihnen einzulassen? Oder ist effektiver sie zu ignorieren?

Eine konstruktive Debatte ist mit den von mir untersuchten Gruppen im Normalfall nicht zu führen, da sie politisch Andersdenkende in teilweise extremer Form diffamieren und keinen inhaltlichen Austausch mit ihnen suchen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man sie einfach ignorieren kann. Denn trotz ihrer geringen Anzahl gelingt es ihnen immer wieder Geschlechterdebatten zu stören und Einzelpersonen einzuschüchtern.

Deshalb ist ein offensiver, nicht personalisierter Umgang zu empfehlen. Mögliche Kooperationspartner/innen der Antifeministen sollten über diese Bewegung aufgeklärt werden. Solidarisches Verhalten kann von Angriffen betroffenen Einzelpersonen helfen. Auch sollten sich gerade kommerzielle Forenbetreiber/innen ihrer Verantwortung bewusst werden und stärker gegen Beleidigungen, Bedrohungen u.ä. vorgehen.

Mit welchen Reaktionen der Männerrechtsbewegung rechnen Sie im Hinblick auf die Studie?

Anhand der bisherigen Reaktionen auf Veröffentlichungen über sie, gehe ich davon aus, dass es zwei Arten geben wird. Die erste ist sicherlich in entsprechenden Zeitungsforen u.ä. Stimmung gegen die Studie zu machen, um zu versuchen, ihre Bedeutung zu schmälern. Zweitens ist aber auch davon auszugehen, dass es (verbale) Angriffe gegen mich als Autor und eventuell gegen die Heinrich-Böll Stiftung geben wird. In der Vergangenheit wurde auch – relativ erfolglos – versucht, den juristischen Weg zu gehen. In diesen Punkten zeigt sich, dass die meisten antifeministischen Männerrechtler/innen eben nicht kritikfähig sind und eine sachliche Diskussion kaum möglich ist. 

Das Interview führten Marie Friese und Henning von Bargen vom Gunda Werner Institut.

Hinrich Rosenbrock

Jahrgang 1985, studierte von 2005 bis 2008 Soziologie und Geschichte (B.A.) und von 2008 bis 2011 Gender Studies, Sozialpsychologie und Sozialanthropologie (M.A.) an der Ruhr-Universität Bochum. Von 2009 bis 2011 arbeitete er Lehrstuhl von Prof. Dr. Ilse Lenz, Soziologie: soziale Ungleichheit und Geschlecht. Seine Studien- und Forschungsschwerpunkte sind soziale Bewegungen, Intersektionalitätsansätze, Migrationssoziologie und Sozialstrukturforschung. Neben seinem Studium arbeitete er drei Jahre als Freier Mitarbeiter bei der Westfälischen Rundschau.

Reaktionen (20)

1_ K. Mook
20. Januar 2012, 18:14 Uhr

Das Thema Antifeminismus ist hochinteressant. Leider ist die Studie nicht ausreichend tiefgründig und schabt mehr an der Oberfläche ohne das tatsächliche Problem erkennen zu wollen.

Wäre es nicht wünschenwert, dass Frauen und Männern über ihre Lebensweise selbst entscheiden? Frauen an der Werkbank sind genauso wichtig wie Frauen im Haushalt. Wer so denkt, denkt antifeministisch!

Leider hat Herr Rosenbrock sich nicht die Mühe machen wollen und können, mit den Antifeministen zu sprechen. Das ist sein gutes Recht, aber ist es dann nicht anmaßend zu glauben, es sei eine umfangreiche und vollständige Studie?

Ich kenne viele Antifeministen, die in der Studie genannt werden, persönlich und die Beschreibung deren Gedanken liegen leider zu oft daneben.

Jedenfalls freue ich mich auf den 03.02. in Köln-Mühlheim.

2_ Doro
23. Januar 2012, 14:33 Uhr

Und prompt meldet sich ein Antifeminist! Falls es noch eines beredten Beweises von Herrn Rosenbrocks Ergebnissen und Ausführungen bedurft hätte, so haben Sie, K. Mock, diesen mit Ihrem Kommentar erbracht: Stimmung gegen die Studie machen, um zu versuchen, ihre Bedeutung zu schmälern. Dazu noch den Autor persönlich diskreditieren ("nicht die Mühe machen wollen und können"). Also für Ihren Einsatz müsste Ihnen Ihre Antifeministen-Front eine eins mit Sternchen geben.

Ihr Beitrag macht eindringlich deutlich, wie wichtig diese Studie ist! Danke, Herr Rosenbrock!








3_ Günter Buchholz
24. Januar 2012, 10:55 Uhr

Sehr geehrter Herr Rosenbrock,

ich habe bei der Durchsicht Ihrer Quellen den Eindruck gewonnen, daß Sie möglicherweise zu selektiv vorgegangen sind und lieber außen vor gelassen haben, was Ihnen nicht ins Konzept (oder ins Vorurteil?) paßt.

Es mag Sie auf den ersten Blick zwar überraschen, aber die Gleichstellungspolitik ist (m. E.) keineswegs - wie regelmäßig unterstellt wird - eine linke, emanzipatorische Politik, sondern sie ist - insbesondere in ihrer Ausprägung als Quotenpolitik - eine privilegierende (!) und in diesem Sinne objektiv eine rechte Politik, weil sie eine nicht auf Gleichberechtigung, sondern auf Ungleichheit (hier zu Lasten von Männern) abzielende Politik ist, auch wenn das subjektive Bewußtsein der Proponentinnen das anders wahrnimmt; siehe hierzu:

http://www.freitag.de/community/blogs/guenterbuchholz/von-der-frauenemanzipation-zur-frauenprivilegierung--

Zu einer kritischen Kommentierung meiner Darstellung möchte Sie hiermit einladen.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. em. Dr. Günter Buchholz













4_ Brian
24. Januar 2012, 11:09 Uhr

Durch den Beitrag von Deutschlandradio Kultur bin ich auf das Thema aufmerksam geworden. Vielen Dank für die Studie, Herr Rosenbrock!

Ich bin nachdenklich geworden und der Begriff "Hexenjagd" scheint im 21.Jahrhundert weiterhin aktuell zu sein.


5_ Georg
24. Januar 2012, 18:05 Uhr

Feminismus und Anti-Feminismus sind beides soziale Bewegungen, wobei der Feminismus genauso wenig heterogen ist wie seine Gegenbewegung. Diejenigen Strömungen, die eine über die Gleichstellung im Sinne der Menschen- und Bürgerrechte hinausgehende Bevorzugung der von Ihnen vertretenen Mitglieder fordern, sind radikal - auf beiden seiten.

Und das ist Ihr gutes Recht in einer Demokratie - denn diese MUSS dies verkraften können. Etwas, dass mir bei vielen aktionistischen Bewegungen, egal ob links oder rechts, anti- oder feministisch fehlt, ist eine gesamtgesellschaftliche und auch TRAGFÄHIGE Gesellschaftskonstruktion. Denn wenn man das Pendel zu sehr in eine richtung drückt, schwingt es unweigerlich wieder zurück - besser wäre es da vielleicht, auf eine ausgeglichene Mittelposition hinzuarbeiten - gemeinsam und von beiden Seiten.




6_ Ernst Fritz
25. Januar 2012, 01:49 Uhr

Wenn die Studie eins gezeigt hat, dass der Feminismus von seiner Männerfeindlichkeit nichts eingebüßt hat und Feminismuskritiker wie ehedem als Frauenhasser, Vergewaltiger und Rechtsextreme diffamiert.

Eine Diskussion ist ja gar nicht erwünscht, wie der letzte Satz des Interview deutlich macht.

Letztlich dokumentiert die Expertise vielmehr die Befindlichkeiten von Feministen und Linksextremen, die Andersdenkenden nur als Nazis wahrnehmen können.

7_ Chris
25. Januar 2012, 08:45 Uhr

Sehr geehrter Herr Rosenbrock,

man sollte doch bitte die Kirche im Dorf lasse.
Natürlich gibt es Extreme, aber die hat es, wie Sie ja sagen schon immer gegeben. Andererseits ist der Feminismus heute doch sehr aggresiev und geht in einer Weise vor, die durchaus missverstanden werden kann. Ein Beispiel ist die "Verweiblichung" von Titeln, das IN in den Texten, die teilweise wirklich unlesbar werden. Keiner ist gegen Frauenrechte, aber zuerst kommen die Menschenrechte und jeder Mensch hat zwei Beine, einen Kopf, zwei Hände, das Geschlecht sollte nebensächlich sein. Genau das vergessen aber die Feministinen heutzutage leicht. Sie sind Frauen, also sind Sie besser, sozialer, zugänglicher, aber bitte behandelt uns doch gleich, aber wir sind Frauen wir haben Rechte! Wo bleiben die Pflichten?!
Leider hat sich eine idealogische Gruppe von Frauen emporgearbeitet, die sich anscheinend durch nichts anderes definieren kann, als durch IHR "Frausein" und das ist für die eigenliche Sache nicht gut. Hier in Österreich hat es die Töchter/Söhne Diskusion über die Bundeshymne gegeben, nun gut, hilft das was gegen die Lohndifferenz, gegen echte Diskriminierung? Eine Weibliche Akademikerin ist verpflichtet eine Fr. Magistra zu sein, hilft IHR das einen besseren Job zu finden?
So nutzen die Frauen das System für sich um Ihre wünsche druchzu setzen und IHR "Frausein" als Waffe ein zu setzen, vielleicht durchaus aus einem tiefer gehenden Komplex oder Männerhass?
Diese Frauen sind auch anderen Frauen gegenüber, die diese Idealogie nicht teilen sehr radikal und untolerant, viel untoleranter als ich bis jetzt je einen Mann erlebt habe!
Somit wundert es mich nicht, das manche Männer die Sache "dick" haben, ich hoffe nur das dieser "Weiblichkeitswahn" mal ein Ende nimmt und alle auf eine logisch, rationelle Diskusionsebene zurück finden, schließlich sind der Großteil der Männer und Frauen ganz normale Leute die einfach ihr freies individuelles selbstbestimmtes Leben leben möchten.

mit freundlichen Grüßen

Chris

8_ Doro
26. Januar 2012, 17:19 Uhr

Wie putzig: Noch ein paar Antifeministen.

Gerne würde ich mich mit Ihren Einlassungen auseinandersetzen. Leider, leider ist es aber so, dass die „antifeministische Männerrechtsbewegung eine kleine lautstarke Minderheit ist, mit der eine konstruktive Debatte nicht möglich ist“.

Total schade natürlich.

Da ich aber noch ein bisschen Platz habe hier im Kommentarfeld, dachte ich mir, ich lasse was zum Nachdenken da:

„Laut Kriminalstatistiken bewegt sich der Anteil von Frauen an körperbezogenen Gewalttaten (Körperverletzungen und Todeshandlungen) im Durchschnitt weit unter zehn Prozent, bei den Fällen typisch jugendlicher Gewalt beträgt er sogar nur ca. zwei Prozent. (…) Nicht nur die generelle Bereitschaft zur Anwendung von Gewalt als Mittel der Konfliktaustragung, sondern auch jene subjektiv als ausweglos empfundenen Situationen, aus denen häufig Gewalttaten entstehen, weisen auf eindeutig geschlechtsspezifische Unterschiede hin, die sich besonders an folgenden Hauptmerkmalen männlicher Aggressionsäußerungen festmachen lassen:

1. Am Grad und an der Qualität der Gewaltaffinität und einer nach außen gerichteten Zerstörungsbereitschaft sowie an der prinzipiell größeren Durchlässigkeit der Grenzen zwischen Gewaltfaszination, Gewaltbereitschaft und faktischer Gewaltausübung bei Jungen und Männern;

2. am Anteil sadistischer Impulse an der männlichen Aggression und an der Verbindung von Gewalt und Zerstörungsbereitschaft mit sexuellen Motiven (sexuelle Gewalt ist grundsätzlich männlich, was besonders an einem extremen Beispiel deutlich wird: Massenvergewaltigungen durch Frauen im Krieg oder unter kriegsähnlichen Bedingungen sind undenkbar); und schließlich

3. am Vorherrschen einer paranoid getönten Abwehr-Kampf-Haltung, deren psychische Mechanismen zur inneren Ausstattung von Normalmännlichkeit unter den vorherrschenden Bedingungen männlich-hegemonialer Kulturen gehören.“ (zit. aus: Pohl, Rolf: „Feindbild Frau – Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen“, Offizin-Verlag, Hannover 2004)

PS: Das mit der „paranoid getönten Abwehr-Kampf-Haltung“ finde ich besonders schön. Und so passend.



9_ Sarah M.
27. Januar 2012, 11:26 Uhr

@Georg
ich teile ihre Gedanken. Wer sich ausschließlich von seinem Geschlecht oder seiner Herkunft, oder seiner Religion... her definiert und sein Leben und alles andere dem unterordnet, hat den wichtigsten Aspekt des Seins und Miteinander aus den Augen verloren. Nämlich das Menschsein an sich!!! Immer dann, wenn eine Richtung - egal welche - vehement verteidigt wird, so dass alles andere in den Schatten gerät (Menschlichkeit, Demokratie, Werte...), fängt der Radikalismus, der Fanatismus an zu brodeln. Der Mittelweg wäre hier die Lösung.
Ansonsten müsste man auch die radikalen Konsequenzen umsetzen, für die so manche vehement kämpfen. Soll heißen, Männer zurück in die Steinzeit und ab zum Tiere jagen gehen.

Sorry, den letzten Satz konnte ich mir jetzt nicht verkneifen.

@Doro
Leider eine nachgewiesene und von x Studien untermauerte traurige Tatsache. Immer wenn Männer ihre Männlichkeit demonstrieren wollen, besteht die große Gefahr, dass sie ihrer Sprachfähigkeit nicht mehr mächtig sind, und die Kommunikation sich plötzlich in handgreiflichen Attacken wandelt, sprich Gewalt. Nun stellt sich für mich die Frage - nein, ich stelle sie liebe nicht - ich möchte nicht in der selben Schiene argumentieren, wie so manch einer hier - der sich dem Antifeminismus verschworen hat und auf der primitiven Ebene versucht, "sein Terretorium" zu "verteidigen".

Sarah Mohn

10_ jule
30. Januar 2012, 09:00 Uhr

Sehr geehrter Herr Rosenbrock,

vielen Dank für ihre Studie! Ich lese Zeit online und bin durch die häufig sehr frauenfeindlichen Kommentare auf die Antifeministenbewegung aufmerksam geworden. Ich habe mich aus reiner Neugier mit deren Internetseiten befasst und war schockiert über die teilweise unsinnigen und frauenfeindlichen Forderungen sowie den eigenartigen Umgang mit Studienergebnissen.

Für mich war aber bisher schwer zu überblicken, wie groß diese Bewegung ist. Dank ihrer Ausführungen weiß ich jetzt, dass es glücklicherweise nur wenige sind und dass die meisten Männer zum Typ des " «neuen Mann» (32 Prozent): Er la¨sst weiche Ma¨nnlichkeit zu und scha¨tzt selbstbewusste berufsta¨tige Frauen. Bei der Gleichstellung ist er zu Selbstvera¨nderung bereit."oder des " postmodern-flexiblen Mann (31 Prozent): Er steht fu¨r den «starken Mann mit seinen weiblichen Facetten» und scha¨tzt die selbstbewusste und zielstre- bige Partnerin. Gleichstellung sieht er entspannt, und er hat Interesse an neuen Wegen." gehören.

Danke dafür! Jetzt kann ich wieder ruhiger schlafen ;-).

11_ Carmen
31. Januar 2012, 12:39 Uhr

Eine sehr interessante Studie! Auch ich stoße im Netz häufig auf Antifeminismus und frage mich öfter, wo der angesiedelt ist und wie er sich organisiert. Auch mich frustriert es zu sehen, dass die Verunsicherung von Männern (und Frauen) durch die Emanzipation teilweise in Aggression umschlägt.

Dennoch möchte ich davor warnen, Männerbewegungen als ganzes in Frage zu stellen. Ich finde eine Emanzipation der Männer genauso wichtig wie die von Frauen. Auch ist keine Bewegung vor Radikalen geschützt, auch nicht der Feminismus! Es gibt sicherlich so etwas wie Männerhass und das sollte auch anerkannt werden, denn Männer leiden genauso unter Demütigungen, Zurücksetzungen und Ungerechtigkeiten wie Frauen.

Der Krieg wird nicht zwischen Frauen und Männern geführt, das sollte man sich weder von radikalen Feministinnen noch von radikalen Antifeministinnen einreden lassen. Der Krieg wird geführt zwischen Menschen, die gegen Ungerechtigkeit und Diskrimierung arbeiten und Menschen, die erwarten aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Position oder ähnlichem Vorrechte gegenüber anderen zu haben und diese versuchen durchzusetzen.

Wenn man bedenkt, wie viele Privilegien die Männer unserer Generation in sehr kurzer Zeit abgeben mussten, muss man anerkennen, dass sie sich ganz gut schlagen. Viele murren zwar etwas :-), aber im Großen und Ganzen kriegen sie das ganz gut hin.

12_ Thomas Fügner
6. Februar 2012, 20:37 Uhr

@Doro, @all
Wer über die abscheuliche verbale Gewalt von Männerrechtlern liest, muss sich wirklich fragen- sind das alles NAZIS? Woher kommt all der Hass?
Was ist die Ursache?
Zum einen sind es sicher zum großen Teil Männer, die trotz besten Willens und Liebe zu ihren Kindern vom Sorgerecht durch Mütter, Gerichte, Jugendämter ausgegrenzt worden sind. Und das sind nicht wenige!
So gesehen muss man sich wundern, wieso es nicht längst zu

Gewaltausbrüchen gekommen ist. Denn die von den Medien gerne als das "friedliche Geschlecht" beschriebenen Frauen haben seit Anbeginn der Frauenbewegung ganz ordentlich vorgelegt!

* Esther Vilar wurde nach Veröffentlichung ihres Buches "Der dressierte Mann" vor ihrem Hause von Fmninisten (Hier benutze ich gerne das "Binnen-I"!) zusammengeschlagen. Nach weiteren Gewaltdrohungen musste sie Deutschland verlassen und zog ich die Schweiz
* Der erste Anti- Feminismus-Kongress musste nach mehreren Gewaltdrohungen von Feministinnen gegen die Vermieter der Veranstaltungsorte unter maximalem Sicherheitsaufwand und anonym stattfinden. Feministisches Demokratieverständnis?
* Auch auf dem Maennerkongress 2010 in Düsseldoerf konnte Prof. Amendt nach Gewaltdrohung militanter Feministinnen nur unter Begleitschutz erscheinen.

So gewalttätig wie radikale Feministinnen sind Männerrechtler noch lange nicht - sie thematisieren diese absurde politische Gewalt nicht einmal! - und sie werden auch nicht diese Form der politischen Auseinandersetzung wählen. Dafür haben sie einfach zu viel Ehre, und Charakter, die "extremen" Männerrechtler!

13_ Hans Alef
7. Februar 2012, 17:37 Uhr

Lieber Herr Rosenbrock,

als Hausmann habe ich meine Karriere und Job aufgegeben und meine Kinder von Geburt an alleine betreut und damit meiner Frau den Rücken frei gehalten, damit sie Karriere machen kann und eine kostenlose 24/7 Kinderbetreuung hat. Damit erfülle ich seit 12 Jahren meines Wissens sogar eine feministische Forderung. Nebenher arbeite ich ehrenamtlich in einem Altenheim als Betreuer und habe für die Bonner Polizei Selbstverteidigung für Teenagerinnen unterrichtet.

Jetzt bin ich auf einmal "rechts", nur weil ich Mitglied bei Agens bin ??

Zählen Taten auch ein wenig ?

Grüße

Hans Alef

14_ Sebastian
8. Februar 2012, 02:22 Uhr

@ Carmen

Welche Privilegien? Das ich mit 18 zur neudeutschen Wehrmacht (Neusprech: Bundeswehr) gezwungen wurde, während meine gleichaltige Freundin sich ein schönes Studentenleben gemacht hat.

Das Privileg 5-7 jahre früher zu sterben? Welches Privileg meinen sie?

Es wird eher Zeit für die Frauen mal ihre Privilegien abzulegen bzw. ihnen abzunehmen. Ab an den Bau, 10-12 Stunden am Tag, ab in die Krieg dieser Welt usw. Ich wette in einer Woche hätten die Powerfrauen von heute die Schnauze voll.

Ohne Männer würde es hier aussehen wir in der Steinzeit. Alles Produktive wird doch von Männern geleistet oder haben sie mal eine Straßenbauarbeiterin gesehen?

Quoten ja, aber nur in Topjobs. Von wegen, feministinnen sind die die "rechts" sind. Sind die die Konservativ sind.

Ich bin für gleiche Rechte UND Pflichten, aber das ist genau das was die Feministinnen NICHT wollen.


15_ Oliver Müller
13. Februar 2012, 07:00 Uhr

Es ist in der Tat ein wenig merkwürdig, dass ein Geschlecht, das sechs Jahre früher stirbt als das andere, sich dazu noch dreimal so häufig selbst das Leben nimmt, das die dreckigsten, gefährlichsten und tödlichsten Jobs macht und überhaupt viel mehr Zeit mit Erwerbsarbeit inkl. Überstunden verbringt, das die überwiegende Mehrheit der Suchtkranken, Obdachlosen und – bei den Jüngeren – auch der Arbeitslosen stellt und das zudem nach Scheidungen regelmäßig von der Ex-Partnerin finanziell geschröpft und mit Kindesentzug bestraft wird: daß ausgerechnet DIESES Geschlecht unverschämterweise auch noch glücklicher ist als das andere! Da müssen sich die Frauen ja schon wirklich SEHR unglücklich fühlen!

In der Tat hätten sie aufgrund ihrer inzwischen vielfältigen Privilegierung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen (Quoten, Förderprogramme, Extrawürste, wohin man blickt; für Männer nichts dergleichen) nämlich Grund genug, die Glücklicheren zu sein – zumal sie ja auch noch 24 Stunden am Tag landauf, landab mit der medialen Botschaft beschallt werden, im Grunde die „besseren Menschen“ zu sein, während Männer eigentlich nichts weiter als genetisch defekte, testosteronverseuchte Sackgassen der Evolution seien, nach denen man Steine werfen müsse, wie es eine populäre amerikanische T-Shirt-Aufschrift fordert.

Doch statt dessen: Je mehr die Frauen bekommen, je mehr sich für sie die einstmals geforderte „Hälfte des Himmels“ zu einem stattlichen Dreiviertel OHNE jegliche faule Höllen-Kredite (z.B. eine wirklich ALLGEMEINE Wehrpflicht, auch für Frauen) auswächst, je mehr sich gerade die heutige jüngere Generation ohne eigene Leistung auf den Errungenschaften ihrer emanzipatorischen Vorgängerinnen ausruhen kann, desto lauter wird das Genörgel, desto absurder werden auch die Forderungen nach IMMER NOCH MEHR...

Es scheint, als hätten die Frauen das Zufriedensein verlernt. Maßlosigkeit ist eben keine Quelle des Glücks. Doch keine Sorge, der Sündenbock wird bald gefunden sein! Es wird sich um denselben alten Adam handeln wie seit Jahrzehnten des unseligen Feminismus schon: Am Unglück der Frauen sind im Zweifelsfall natürlich nicht sie selbst schuld, sondern – wie stets – die MÄNNER! ;-)

16_ Andrea M.
13. Februar 2012, 10:21 Uhr

Die "Studie" von Herrn Rosenbrock ist nicht um Objektivität und Unvoreingenommenheit bemüht. Das ist nicht überraschend, denn die Heinrich Böll Stiftung, die sich selbst "die grüne politische Stiftung" nennt, ist eine Institution, die sich den politischen Grundsätzen der Partei "die Grünen" verpflichtet fühlt. Teil grüner Politik ist Gender Mainstreaming. Opposition wird reflexartig als rechtsradikal verunglimpft, um sich gegen jede Kritik zu immunisieren und die Diskurshegemonie zu wahren.

Diesem Zweck dient auch Herrn Rosenbrocks politische Kampfschrift, die teilweise Züge einer Hetzschrift aufweist. Das wird schon im Vorwort erkennbar, wo Herr Rosenbrock in nicht nachvollziehbarer willkürlicher Weise bemängelt, dass sich "Antifeministen" nicht klar vom Attentäter A.Breivik distanziert hätten. Das ist plumpe politische Propaganda.

Bei aller möglicherweise berechtigten Kritik ist eine solche doch recht durchschaubare Diffamierung mehr geeignet, Herrn Rosenbrocks Feindbilder zu analysieren als eine gesellschaftspolitische Bewegung.

Wer mehr über Herrn Rosenbrocks politische Positionierung erfahren will, dem sei seine Studie anempfohlen, wer jedoch etwas über eine gesellschaftspolitische Bewegung erfahren möchte, der sollte sich an objektivere Quellen halten, deren Anliegen ein wissenschaftliches und nicht politisches ist.




17_ Uwe BB
13. Februar 2012, 10:34 Uhr

"_ Doro
23. Januar 2012, 14:33 Uhr

Und prompt meldet sich ein Antifeminist! Falls es noch eines beredten Beweises von Herrn Rosenbrocks Ergebnissen und Ausführungen bedurft hätte, so haben Sie, K. Mock, diesen mit Ihrem Kommentar erbracht:"

Darauf möchte ich mal eingehen:
Der Diskussionsbeitrag, also das zu Wortmelden eines vermeintlichen Antifeministen beweist also die These ??
Was ist DAS für eine krude These.
Wenn es ein Problem gibt und ein Gesprächsangebot der "Gegenseite" etwas Negatives ist, nun das zeigt eher das nicht diskutiert werden soll und die "Studie" ein Dogma werden soll
Komisches Demokratieverständnis.

18_ Quark25
19. Februar 2012, 05:29 Uhr

"... dass die meisten antifeministischen Männerrechtler/innen eben nicht kritikfähig sind und eine sachliche Diskussion kaum möglich ist. "


Werden allen Worten und bisher zwar ungeschriebenen, aber geltenden Werten, Worten und Definitionen der Sinn entzogen oder gar pervertiert, so erhalten Mann wie Frau Chaos bzw. Gendermainstreaming.

Auf einer Ebene relativistischer Weltanschauungen durchtränkt von blindem Hass eine "sachliche Diskussion" führen zu wollen, grenzt an Wahnsinn.
Nur auf dieser Ebene nämlich sind Diffamierungen möglich, die Menschenrechte gegen sich selbst ausspielt, die Lüge zur Wahrheit werden lässt und die Demokratie zu einem lächerlichen Konstrukt entstellt.

"Blinder Hass" deswegen weil sie den definitiv bestehenden Männerhass in der feministischen Genderpolitik nicht sehen können oder wollen.

Die Worte von Gendermainstreaming mögen so perfekt geschliffen sein dass sie sich durch jede politisch korrekte und rechtliche Spalte drängen mögen,
dass jedoch ändert nichts an der Tatsache dass Gendermainstreaming an der Realität der Menschen vorbeiformuliert ja schlimmer noch, im Begriffe ist die Menschen in immer deutlicher werdenden Formen einer Diktatur zu unterdrücken sucht.

Deswegen bleibe ich dabei:

Wo Gendermainstreaming in Kraft tritt wird die Meinungsfreiheit bzw. die Demokratie außer Kraft gesetzt weil in Diskussionen aufgrund der seitens Gender angewandten Wortsinnrelativierung keine ernst zu nehmende Diskussion stattfinden kann.

Begriffe wie "Menschenwürde", "Selbstbestimmung", "Freiheit" etc... dienen nur noch als Todschlagargumente, wirklichen Sinn können sie auf der geistigen Grundlage Gendermaisntreamings keinen mehr ergeben.



mfG.:

Quark25

19_ Katharina
21. Februar 2012, 00:31 Uhr

Sehr geehrter Herr Rosenbrock,

vielen Dank für Ihre Studie! Wer oft und aufmerksam im Netz unterwegs ist, kommt nicht umhin, die zunehmende Aggression bei Antifeministen zu bemerken. Da werden Feministinnen nicht mehr als Menschen mit anderer Meinung wahrgenommen, sondern vielmehr als eine Art von Menschen 2.er Klasse, die man (so zu lesen in diversen Forenbeiträgen, Kommentaren und Blogs) problemlos beleidigen, beschimpfen und bedrohen kann - schließlich handelt es sich hier nicht um Menschen, nein, nicht einmal um Frauen, sondern um "Femanzen", "Femastasen", "Femfotzen" und ähnliche Bezeichnungen mehr. Ein großer Teil dieser Bewegung sieht zudem, ebenfalls gut erkennbar in verschiedenen Meinungsäußerungen dieser Gruppen, selbst Frauen ganz allgemein als Menschen zweiter Klasse, als Unterhaltsschwindlerinnen, Unterhaltshuren, Fotzen, Dummerchens, unselbstständige Mädchen ... die Liste ließe sich ewig fortführen. Ich erinnere mich an einen Bericht des als noch vergleichsweise liberal einstufbaren Arne Hoffmanns in dem dieser eine Frau, die nicht seiner Meinung war, mehrmals als "Hase" titulierte.
Da werden Männer, die nicht streng auf Linie sind (auch aus den eigenen Reihen) als "pinke/lilane Pudel" verumglimpft.
Da werden Vergewaltigungen relativiert (die Frau solle doch froh sein, dass sie mal wieder "Sex" hatte).
Wer also nur halbwegs aufmerksam im Netz liest, sieht, dass jedes Wort ihrer Studie wahr ist. Auch die teilweise extrem aggressiven Reaktionen und Angriffe auf ihre Person haben Sie ja genauso vorausgesagt. Die antifeministische "Gemeinde", so zumindest mein Eindruck, radikalisiert sich mehr und mehr, wird immer aggressiver und bedroht mittlerweile auch aktiv missliebige Personen.
Und betrachtet man zudem Breiviks Manifest, so findet man darin 1 zu 1 die antifeministischen "Thesen", die man auch in Foren wie wgvdl und diversen Blogs massenhaft lesen kann, was den Schluss nahelegt, dass Breiviks Opfer in Norwegen auch wegen ihrer "feministischen" Einstellung sterben mussten. Ich halte darum die antifeministische Szene für sehr gefährlich. Noch ist die Aggression größtenteils verbal (wenngleich oft genug strafrechtlich relevant), ich sehe das aber kippen bzw. in Norwegen ist es wohl bereits gekippt.

Was meiner Ansicht nach noch eine nähere Untersuchung wert wäre: Betrachtet man die Textmenge, die Antifeministen im Netz publizieren, so fällt auf, dass einige Personen anscheinend den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen und auf den verschiedensten Plattformen meist mehrere Beiträge ähnlichen Inhalts pro Stunde verfassen. So erklärt sich, denke ich, auch die extreme Präsenz dieser doch anscheinend relativ kleinen Gruppe im Internet. Es wäre also interessant zu untersuchen, welche Gesellschaftsgruppen genau in der antifeministischen Szene aktiv sind.

20_ Katharina
21. Februar 2012, 09:31 Uhr

@ Andra m. noch ein letztes: die Feststellung Rosenbrocks, "Antifeministen" hätten sich nicht ausreichend von A. Breivik distanziert, ist absolut in Ordnung. Breivik vertritt in seinem Manifest nämlich 1 zu 1 Ideen der antifemnistischen Szene, sprich, Breivik war Antifeminist. Da wäre eine Distanzierung ganz eindeutig angebracht. Dass sie nicht erfolgt ist, lässt tatsächlich tief blicken.

@ Hans Alef: Ich kann sie beruhigen. Wenn Sie Herrn Rosenbrocks Studie lesen (und bitte nicht nur über "Zusammenfassungen" in maskulistischen Blogs), sehen Sie, dass er mitnichten Maskulisten als Rechtsextremisten bezeichnet, sondern lediglich Überschneidungen in Teilen der Szene(n) feststellt. Letzteres lässt sich, betrachtet man PI oder WGVDL, nicht wirklich leugnen.

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