Schriften zur Demokratie, Band 4
Transnationale Unternehmen vor Gericht
Über die Gefährdung der Menschenrechte durch europäische Firmen in Lateinamerika
Auf dem Gebiet der internationalen Strafgerichtsbarkeit konnten in den letzten Jahren Fortschritte erzielt werden. Private Akteure und transnationale Konzerne sind aber nach wie vor kaum für im Ausland begangene Menschenrechtsverletzungen haftbar zu machen. Die bisher geschaffenen Instrumente, um Unternehmen an die Einhaltung der Menschenrechte sowie an Sozial- und Umweltstandards zu binden, beruhen auf Freiwilligkeit und sind im Konfliktfall ungeeignet, weil den Betroffenen keine Mechanismen zur Überwachung und Durchsetzung ihrer Rechte zustehen. Die vorliegende Studie Transnationale Unternehmen vor Gericht beleuchtet anhand einiger exemplarischer Fälle die entsprechende Situation in Lateinamerika. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich die Tätigkeit europäischer Unternehmen und die europäische Freihandelspolitik auf die ökologischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebensverhältnisse der betroffenen Bevölkerungen auswirken.
Schriften zur Demokratie – Band 4:
Transnationale Unternehmen vor Gericht
Über die Gefährdung der Menschenrechte durch europäische Firmen in Lateinamerika
Eine Studie von Wolfgang Kaleck und Miriam Saage-Maaß
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Berlin, März 2008, 120 Seiten
ISBN 978-3-927760-78-3
- Die Studie kann hier in spanischer Sprache heruntergeladen werden (PDF, 93 Seiten, 845 KB)
| Über die Gefährdung der Menschenrechte durch europäische Firmen in Lateinamerika - Transnationale Unternehmen vor Gericht |
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| Herausgeber/in | Heinrich-Böll-Stiftung |
| Erscheinungsort | Berlin |
| Erscheinungsdatum | März 2008 |
| Seiten | 120 |
| ISBN | 978-3-927760-78-3 |
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