Buch

Kapitalismus 3.0

21. September 2008

Unser Wirtschaftssystem hat große Erfolge zu verzeichnen: Es hat Wohlstand geschaffen, Arbeiten erleichtert, Krankheiten besiegt, Mobilität geschenkt. Und doch werden seine Nachteile immer deutlicher: Viele Menschen werden ärmer, Ressourcen rücksichtslos ausgebeutet, ganze Landstriche dem kurzzeitigen Profit geopfert, die Tier- und Pflanzenwelt dezimiert. Unsere Art zu wirtschaften muss sich ändern, wenn wir die Erfolge sichern, den Reichtum der Natur retten und den zukünftigen Generationen die Chance auf ein würdiges Leben geben wollen. Die Lösung wird weder in mehr Privatisierung und Deregulierung noch in Planwirtschaft und Verstaatlichung liegen. Sie wird in der Sicherung und Stärkung der Gemeingüter zu finden sein, also jener natürlichen Reichtümer, die uns nicht individuell, sondern als Mitglieder einer Gemeinschaft gehören. Und es wird neue Regeln und Institutionen brauchen, um unsere Wirtschaftsweise für das 21. Jahrhundert tauglich zu machen – und gerechter. Dieses Buch darf als Anleitung dafür verstanden werden.

 

Der Autor Peter Barnes ist Unternehmer und Publizist. Er hat verschiedene erfolgreiche Firmen gegründet und war auch als Korrespondent von Newsweek und The New Republic tätig. Gegenwärtig ist er Senior Fellow am Tomales Bay Institute in Point Reyes Station, Kalifornien. Er wird als Gast der Heinrich-Böll-Stiftung auf der Buchmesse in Frankfurt sein.

 

Peter Barnes
Kapitalismus 3.0. Ein Leitfaden zur Wiederaneignung der Gemeinschaftsgüter
Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung
Aus dem Amerikanischen von Veit Friemert
224 Seiten; Hardcover, Fadenheftung; EUR 18,80
VSA-Verlag Hamburg; ISBN 978-3-89965-312-1

 


Ein Leitfaden zur Wiederaneignung der Gemeinschaftsgüter -
Kapitalismus 3.0
   
Herausgeber/in Heinrich-Böll-Stiftung
Erscheinungsort Berlin
Erscheinungsdatum September 2008
Seiten 224, gebunden
ISBN 978-3-89965-312-0
Bereitstellungs-
pauschale
18,80 Euro


Dossier

Commons, Allmende, Gemeingüter: Die Kraft des "Wir"

Zahlreiche Akademiker/innen und Protagonisten der sozialen Bewegungen bringen den Begriff der Gemeingüter auf der Suche nach Alternativen zu unserem Wirtschaftsmodell wieder in die gesellschaftliche Diskussion und politische Auseinandersetzung ein. Eine "Ökonomie des Teilens", in der das Gedeihen des gemeinsamen Besitzes im Vordergrund steht, erscheint greifbar.

Weitere Informationen zu Gemeingütern:
Creative Commons License Dieser Text steht unter einer Creative Commons-Lizenz.
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