Es ist davon auszugehen, dass sich Barack Obama an Europa wenden wird, mehr Verantwortung bei der Stabilisierung des Iraks zu übernehmen und eine stärkere Rolle beim Aufbau von staatlichen Strukturen, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zu übernehmen. Es im eigenen Interesse der Europäischen Union frühzeitig eine Grundlage für eine neue transatlantische Kooperation im Wiederaufbau des Irak zu schaffen.
Schon frühzeitig hat es die Heinrich-Böll-Stiftung für notwendig erachtet, dass die Europäische Union nicht auf den Ruf aus Washington wartet, sondern eigenständig eine neue Irak-Politik entwickelt und ein Kooperationsangebot an die neue US-Administration macht. Aus diesem Grund hat die Heinrich-Böll-Stiftung bereits im Sommer 2008 eine Studie mit hervorragenden Experten aus Europa, den USA und des Mittleren Ostens in Auftrag gegeben, welche die aktuelle Situation und die mittelfristigen Herausforderungen für den Irak und seine Nachbarn analysiert und Empfehlungen für die europäische, wie auch amerikanische, Wiederaufbau- und Entwicklungsarbeit ausspricht.
Am 16. Februar 2009 stellte die Heirich-Böll-Stiftung erstmalig die Studie vor. Die Empfehlungen diskutierten:
Layla Al Zubaidi, Heinrich-Böll-Stiftung, Beirut, Libanon
Dan Serwer, U.S. Institute of Peace, Washington DC, USA
Guido Steinberg, SWP, Berlin
Ralf Fücks, Heinrich-Böll-Stiftung
Die Studie erschien in englischer Sprache im Rahmen der Schriftenreihe Demokratie der Heinrich-Böll-Stiftung.
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» Informationen in englischer Sprache
| Empfehlungen für eine neue europäische Irak-Politik - Was kann Europa tun? |
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| Herausgeber/in | Heinrich-Böll-Stiftung |
| Erscheinungsort | Berlin |
| Erscheinungsdatum | Februar 2009 |
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