Zeitschrift

Böll.Thema 2/2011: Grenzen des Wachstums - Wachstum der Grenzen

2. Mai 2011

Das aktuelle Heft erörtert die Utopie einer „ökologischen“ Moderne aus unterschiedlichen Perspektiven. Peter Sloterdijk z.B. diskutiert die Alternativen eines auf Selbstbeschränkung zielenden grünen Puritanismus und einer Erweiterung der Grenzen der Natur durch eine Verschmelzung der Biosphäre mit der Technosphäre. Weitere Beiträge beziehen sich auf die weltweite Jagd nach Rohstoffen, die Lektionen aus der atomaren Katastrophe in Japan und auf die Diskussion um Wachstumsverzicht. 

Autorinnen und Autoren:

  • Ralf Fücks
  • Gunter Pauli
  • Antonia B. Kesel
  • Peter Sloterdijk
  • Kerstin Andreae & Hermann E. Ott
  • Barbara Unmüßig
  • Andreas Poltermann
  • Thomas Fatheuer
  • Nick Reimer
  • Martin Jänicke
  • Steven Sorrell
  • u.a.


Böll.Thema 2/2011: Grenzen des Wachstums - Wachstum der Grenzen
   
Herausgeber/in Heinrich-Böll-Stiftung
Erscheinungsort Berlin
Erscheinungsdatum Mai 2011
Seiten 36
ISBN --
Bereitstellungs-
pauschale
kostenlos


Inhaltsverzeichnis

DAS NEUE: BLUE ECONOMY

DAS NEUE: BIONIK

ORIENTIERUNGSRAHMEN VON MORGEN

  • Wie groß ist ‹groß ›? — Wirklich nur eine Erde?
    Von Peter Sloterdijk
  • Wachstum ≠ Wohlstand — Über die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestags zum Thema Lebensqualität
    Von Kerstin Andreae und Hermann Ott
  • Verfassungsziel: Das Gute Leben — Buen Vivir wurde in Ecuador und Bolivien in die Verfassung aufgenommen.
    Von Thomas Fatheuer

GEWONNENE KÄMPFE / ANDAUERNDE KÄMPFE

DER BODEN DER TATSACHEN

IM NETZ

EINE ERWIDERUNG AUF DIE BEITRÄGE VON R. FÜCKS UND P. SLOTERDIJK

Reaktionen (1)

1_ MK
8. Juni 2011, 21:13 Uhr

Auf das "Wachstumsheft" hatte mich sehr gefreut und große Erwartungen darin gehegt. Vor einer Weile habe ich angefangen "Grenzen des Wachstums" zu lesen, zwischendurch "Nacktschlafen ist Bio". Mit dem Thema Wachstum beschäftige ich mich schön länger, deshalb muss ich auch leider sagen, dass ich von dem Heft mehr erwartet hätte.

Bestimmte Themen wie z.B. Wachstum der Geldmenge (http://derstandard.at/1285200656759/derStandardat-Interview-Banken-erfinden-Geld-aus-Luft), exponentielles Zinswachstum (http://www.neuesgeld.com/page.php?id=25) bei gleichzeitigem Wachstum der Schulden (http://nationaleschulden.eu/) (das gesamte Finanzthema (http://de.wikipedia.org/wiki/Finanzkrise_ab_2007) waren nicht Thema des Heftes. Wobei das Thema derzeit präsent ist.

Diese "Wirkungskette" vom Wachstumstrieb (ohne Beachtung der Grenzen) der Industriestaaten, mit deren negativen Auswirkungen bzw. Auslagerungen der von ihnen verursachten Nebenwirkungen auf die dritte Welt - wurde nicht thematisiert. Statt dessen wird über Pilzsucht aus Kaffeesatz geschrieben. Das ist sicherlich für zwischendurch mal nett, allerdings hätte ich mir insgesamt mehr Meinung, vor allem mehr gewagtere Thesen - die zu diskutieren wären - erhofft. Die Texte sind meiner Meinung nach größtenteils zu weich und zu unkritisch.

Vom Themenspektrum allerdings hätte es vielfältiger und konträrer sein können. Das Buch "Grenzen des Wachstums" vom Club of Rome hätte super reingepasst. Was ist in den letzten Jahrzehnten passiert seit dem das Buch geschrieben wurde? Bzw. Was ist nicht passiert. Ralf Fücks ist darauf kurz eingegangen. Ein konkreterer Status-Quo wäre interessant gewesen.

Die Überbevölkerung ist ein weiterer wesentlicher Punkt, der kaum berücksichtig wurde.

Die Beiträge von Kerstin Andreae und Hermann Ott, Thomas Fatheuer, Prof. Martin Jänicke sowie von Miranda B. Schreurs und das Interview mit Gerhard Wallmeyer fand ich sehr gut, ebenso den Bericht von Tamina Christ und Marc Calmbach.

Vielleicht weil ich eben das Buch "Nacktschlafen ist Bio" (http://www.luebbe.de/Buecher/Sachbuch/Details/Id/978-3-404-60655-9) gelesen habe, in der es 365 Ideen für eine bessere Welt gibt, fehlt mir als Leser, derlei Ideen, was ich denn nun konkret machen kann. Wie kann ich persönlich als engagierter Mensch das unkontrollierte Wachstum beeinflussen? Eine kleine Handlungsanweisung, damit ich nicht nur die Informationen habe, was alles mehr oder weniger passiert, sonder wie ich aktiv werden kann. So etwas fehlt mir, um den Ohnmachtsgefühl etwas entgegen setzen zu können.

Von den Themen her, die in dem Heft behandelt wurde, wäre der Titel meiner Meinung nach eher "Kreisläufe und Ressourcen". Unter dem Thema Wachstum hätte ich mir mehr (siehe oben) gewünscht.

Mit vielen Grüßen.

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