CHRISTINE SCHWARZ
Christine Schwarz, 1968 in Braunschweig geboren, studierte Medien- und Politikwissenschaft an der Universität Marburg sowie Soziologie und Sozialpsychologie an der Universität Hannover. Im Bereich Medien- und Organisationsentwicklung arbeitete sie von 1998 bis 2004 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Weiterbildungsstudium Arbeitswissenschaft (WA) der Universität Hannover.
Nach einem Forschungssemester an der School of Management & Science Studies Unit der University of Edinburgh promovierte sie 2004 als Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung zum Thema „Evaluation als modernes Ritual“ am Beispiel der IT-Entwicklung an Hochschulen an der Fakultät für Geistes- und Sozialwissenschaften der Universität Hannover.
Im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums war sie von 2004 bis 2005 als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Sozialforschung und Sozialwirtschaft (iso) in Saarbrücken mit der Evaluation von E-Governance-Entwicklungen betraut, so etwa den informationstechnologischen Strukturen der Hartz-Reformen, auch bekannt als der "Virtuelle Arbeitsmarkt".
Christine Schwarz arbeitet derzeit als Organisationsberaterin und freie Autorin in Hannover.
Einige ihrer neusten Veröffentlichungen sind: Evaluation als modernes Ritual (2006), Organisatorischer Umbau der Bundesagentur für Arbeit. Evaluation der Maßnahmen zur Umsetzung der Vorschläge der Hartz-Kommission, interner Evaluationsbericht im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) (2005, zusammen mit anderen, www.iso-institut.de/forschung/fs2/projekt_2_16.html). Evaluation, Demokratie, Ideologie. Elf Thesen zum Evaluationsboom (2005, in: Forum Wissenschaft, Heft 01/2005).

