Zuvor vertrat er, zuletzt als Oberassistent, das Lehr- und Forschungsgebiet „Wissenschafts- und Technologiepolitik“ an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld, wo er 1997 promovierte und sich 2004 habilitierte. Zudem war er Mitglied des interdisziplinären Instituts für Wissenschafts- und Technikforschung der Universität Bielefeld. Er war Gastprofessor an der Universität Wien und am Sciences Po in Paris, eine der renommiertesten französischen Einrichtungen im Bereich der Politik-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften; als Visiting Scholar forschte er 18 Monate am Department of Sociology der Stanford University in den USA. Er ist Mitherausgeber der Zeitschriften „Hochschulmanagement“ und „International Journal of Networking and Virtual Organisations“ sowie Contributing Editor von „Science, Technology, and Human Values“. Krücken ist Sprecher der Forschungs- und Lehrnetzwerke „Neoinstitutionalismus“ und „Network of European Centres in Science and Technology Studies“. Zuletzt schloss er ein von der DFG gefördertes Projekt ab, in dem der universitäre Wissens- und Technologietransfer in Deutschland und den USA vergleichend untersucht wurde.
Neuere Veröffentlichungen sind u.a. Neo-Institutionalismus (zusammen mit Raimund Hasse, 2. Auflage 2005) sowie als Herausgeber Towards a Multiversity. Universities between Global Trends and National Traditions (zusammen mit Anna Kosmützky und Marc Torka, 2006) und Universitäre Forschung im Wandel(Themenschwerpunkt der Zeitschrift „die hochschule“, 2006).
Weitere Informationen zu Georg Krücken sowie einige seiner neuesten Artikel sind zu finden unter:
http://www.hfv-speyer.de/kruecken/Lehrstuhlinhaber.htm

