JOHANNES MOES
Johannes Moes, 1967 geboren, Diplom-Politologe, Berlin, studierte Politikwissenschaft und Soziologie an der Universität Hamburg und der Freien Universität Berlin sowie der Columbia University, New York.
Mit der Heinrich-Böll-Stiftung verbunden durch ein Promotionsstipendium von 1998-2001 zum Projekt: "Netzkritikorganisationen im Vergleich" an der FU Berlin, eine Untersuchung von politischen Organisationen in USA und Deutschland, die sich kritisch mit der Entwicklung des Internet auseinandersetzen. Zuvor Stipendiat der Grünen Akademie, ist Johannes Moes seit 2002 Mitglied.
Seit 2000 verschiedene Lehr- und Forschungstätigkeiten im Bereich Technik- und Organisationsforschung für die Universitäten in Berlin (FU), Hamburg (Virtuelle Bibliothek Politikwissenschaft), Bremen (SFB 597) und Göttingen (Zentralverwaltung) sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Von 2006-2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) in einem Projekt zu Accountability in neuen Governancearrangements, daneben zuständig für die Koordination der Nachwuchsförderung am WZB. Seit Juni 2008 Organisationsberater für Hochschulen im Team der HIS Hochschul-Informations-System GmbH.
Seine Interessensgebiete sind neben der Technik- und Organisationsforschung die Hochschulpolitik und -forschung, besonders die Reform der Promotionsphase, sowie Geschlechterpolitik und -forschung. Nach Engagement in StipendiatInnenrat und Fachbeirat des Studienwerks der Heinrich-Böll-Stiftung (bis 2001) sowie der förderwerksübergreifenden Promovierenden-Initiative seit 2003 Sprecher der Projektgruppe DoktorandInnen der GEW.
Zu seinen Veröffentlichungen zählen unter anderem: Eine Netzkritikbewegung? Konflikte um die Entwicklung des Internet und zivilgesellschaftliche Alternativen (in: argument 238, 5 u. 6, 2000) und Die Realität transnationaler NGO-Netzwerke (in: Transit: europäische Revue 24, 2002); aus dem Bereich Gender Studies Reflexive Männerforschung (zusammen mit Oliver Geden, in: Die Philosophin 22, 2000); im WZB-Projekt Accountability-Beziehungen im Wandel - ein sozialwissenschaftlicher Zugang (zusammen mit Ariane Berthoin Antal, Jeanette Hofmann und Maria Oppen, (PDF)); im Bereich Hochschulforschung Promovieren in Europa (zusammen mit Antonia Kupfer, GEW Materialien und Dokumente zu Hochschule und Forschung 104, 2003), das GEW Handbuch Promovieren mit Perspektive (zusammen mit Claudia Koepernik und Sandra Tiefel, 2006) und das Kapitel zu landeshochschulgesetzlichen Regelungen zur Nachwuchsförderung im Bundesbericht zur Förderung des Wissenschaftlichen Nachwuchses 2008 (PDF).

