Anna-Catharina Gebbers

Anna-Catharina Gebbers wurde in Hamburg geboren. Sie studierte Germanistik, Philosophie, Soziologie, Psychologie, BWL und Marketing Kommunikation in Hamburg und Lüneburg. Sie schloss ihr Studium mit einer sozialphilosophischen Arbeit über den Künstler Christoph Schlingensief ab. Schon während des Studiums arbeitete sie für die Zeitschrift Tempo, als freie Autorin für verschiedene Publikationen (u.a. Artist, Deutsche Fotografische Akademie, taz, Frieze sowie diverse Kunstkataloge) und als Lektorin für den Rogner & Bernhard Verlag in Hamburg.

Auch anschließend verknüpfte Anna-Catharina Gebbers gesellschaftliche Fragen, Literatur und Kunst. Sie war (2002–2008) Galeriedirektorin der Produzentengalerie Hamburg, Redakteurin der Zeitschriften Liebling (2004–2009) und Intersection (2009) und Beiratsmitglied sowie Gastkuratorin einer großen Londoner Sammlung (2008–2010). In bislang über 50 Ausstellungsprojekten verbindet sie die genaue Untersuchung kultureller Phänomene mit gesellschaftspolitischen Themen, transzdisziplinären Ansätzen und der Entwicklung neuer Ausstellungsformate wie etwa der von ihr co-kuratierten Berlin Kreuzberg Biennale.

Seit 2004 steht sie als Gründungsdirektorin und künstlerische Leiterin der Bibliothekswohnung, Berlin vor – einer Kulturplattform für umgebungs- und ortsspezifische transdisziplinäre Kollaborationen mit kulturellen Produzenten und anderen Institutionen (www.bibliothekswohnung.com). Gemeinsam mit Arno Brandlhuber, Silvan Linden und Christian Posthofen organisiert sie die Diskursplattform und öffentliche Seminarserie Akademie c/o, deren Kernthese „Architektur ist ein Ordnen von sozialen Beziehungen durch Gebautes“ lautet und die derzeit die Raumproduktion der Berliner Republik erforscht (www.a42.org). Die Seminare finden seit 2010 Jahr im Neuen Berliner Kunstverein statt, für den sie zudem als Mitglied des Verwaltungsrats und der Ankaufskommission aktiv ist. Zu ihren weiteren Lehrtätigkeiten gehören regelmäßige Veranstaltungen am theaterwissenschaftlichen Seminar der Universtität Bayreuth und ihre gemeinsamen Vorstands- und Seminaraktivitäten mit Hartmut Böhme und Beate Slominski für das Institut für Wissenschaft und Kultur, das als hochqualifiziertes Forum im ehemaligen Salon von Nikolas Sombart den aktuellen Wissenschaftsdiskurs in Medizin, Wissenschaftsgeschichte und Kultur vermittelt und fördert. Als Gastdozentin lehrt Anna-Catharina Gebbers an der Universität der Künste Berlin und an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle.

Außerdem ist Anna-Catharina Gebbers Redakteurin für polar, einem halbjährlich erscheinen Magazin über Politik, Theorie und Alltag im Campus-Verlag.

 Zu ihren zahlreichen Veröffentlichungen gehören u.a.: „Rupprecht Matthies. Spachzylinder“ (2002) „Thomas Scheibitz. ABC – Skulpturen 1999–2005“ (2005), „Wert-Schätzung“ (2010), „Wert/Sache“ (2011).

 

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