Friedensfilmpreis

Die Iniative Friedensfilmpreis

Am Sonntag, den 17. Februar 2013 wird der Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin zum 28. Mal vergeben.

Die Jury 2013:

  • Mehdi Benhadj-Djilali, Filmemacher ("Allein im Wald" 2012)
  • Pary El-Qalqili, Filmregisseurin ("Schildkrötenwut" 2012)
  • Martin Zint, Pressesprecher Weltfriedensdienst
  • Helgard Gammert, Filmkauffrau
  • Claudia Gehre, Autorin und Regisseurin
  • Christoph Heubner, Vizepräsident Internationales Auschwitz Komitee
  • Monica Chana Puginier, Vorstandsmitglied des Aktiven Museums – Faschismus-Widerstand in Berlin
  • Sobo Swobodnik, Autor und Filmregisseur ("Der Papst ist kein Jeansboy", Max-Ophüls-Preis2012)
  • Ruth Marianne Wündrich-Brosien, Mitbegründerin des Friedensfilmpreises

Die Berlinale ist das einzige A-Filmfestival weltweit, auf dem ein Friedenspreis verliehen wird. Dieser Friedensfilmpreis wird sektionsübergreifend vergeben - vom Wettbewerb bis zum Kinderfilm. Und das zum 28. Mal. Der Friedensfilmpreis ist mit 5.000 Euro und einer Plastik des Künstlers Otmar Alt dotiert. Das Preisgeld stellt die Heinrich-Böll-Stiftung. Die Schirmherrschaft liegt bei der Internationalen Vereinigung der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Trägerin des Friedensnobelpreises 1985.

» Website des Friedensfilmpreises
» Gruppe des Friedensfilmpreises bei Facebook

Symbolisch: Ein Platz für Ai Weiwei

Die Mitglieder der Jury auf dem "Ai-Weiwei"-Platz. Foto: Johannes Martin
Mitglieder der Initiative Friedensfilmpreis haben am Sonntag den Marlene-Dietrich-Platz vor dem Berlinale Palast symbolisch in Ai Weiwei Platz umbenannt. Einen Tag lang wurde so an verfolgte und drangsalierte Künstlerinnen und Künstler erinnert. „Marlene Dietrich war in all ihren Lebensjahren eine leidenschaftliche Verfechterin von Freiheit und Demokratie und stünde heute sicher hinter den Ansichten Ai Weiweis. Unsere Aktion hätte ihr gefallen, davon sind wir überzeugt“, betonte Christoph Heubner, der Sprecher der Jury des Friedensfilmpreises. Im Festspielhaus wurde am Sonntag der Film "Ai Weiwei: Never Sorry" gezeigt.

28 Jahre Friedensfilmpreis

Bild: Lajos Sárkány in dem Film "Csak a szél | Just The Wind", HUN/DEU/FRA 2012, Regie: Bence Fliegauf, Quelle: berlinale.de

Friedensfilmpreis

Preisträger 2012: „Csak a szél - Just the Wind“ (HU/ D/ FR/ 2012)

Am Sonntag, den 19. Februar 2012 wurde der Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin zum 27. Mal vergeben. Die Jury des Friedensfilm-Preises 2012 zeichnete „Csak a szél - Just the Wind“ des ungarischen Regisseurs Bence Fliegauf aus. Dem Regisseur gelingt es in dem Film, die von Mythos und Ressentiment besetzten Bilder von Roma zu unterwandern, und seine Figuren in all ihrer Gebrochenheit und Individualität zu zeigen, so die Jury. mehr»

Grußwort: Verleihung des Friedensfilmpreises 2012

- 21. Februar 2012 - Der Friedensfilmpreis ist mittlerweile eine Institution geworden, ein viel beachteter Preis mit einem unverwechselbaren Profil, einem treuen Publikum und einer professionellen Inszenierung.
Das war nicht immer so. Die erste Preisvergabe fand 1986 in der Filmbühne am Steinplatz vor 60 Zuschauern statt, ein Preisgeld gab es damals nicht. Ralf Fücks mehr»

Laudatio

Friedensfilmpreis 2012: „Csak a szél - Just the Wind“

- 21. Februar 2012 - Der Film “Just the wind” handelt von der Vernichtung. Er zeigt uns eine Schlachtbank. Sie liegt am Rande eines idyllischen Waldes mitten in Europa. Im Film. Und in der Wirklichkeit. Die Verfolgung und Ausgrenzung von Roma in Ungarn wird hier auf eindrucksvolle Weise publik gemacht. Dieser Film ist kein Vorwand, sondern ein Anliegen. Chris Kraus mehr»

Bilder: Preisverleihung 2011

Bisherige Verleihungen

Friedensfilmpreis 2011 für "Morgen wird alles besser"

19. Februar 2011 - Der 26. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2011 geht an "Jutro Bedzie Lepiej" / "Morgen wird alles besser". Der Film handelt von drei Brüdern, russischen Straßenkindern, die die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aufgeben. Irgendwo in einer anderen Welt leuchtet die Hoffnung. mehr»

Mit Kraft und Brisanz: Der Friedensfilmpreis wird 25

- 10. Februar 2010 - Schöner kann man es kaum sagen: „Der Friedensfilmpreis ist die beste Anerkennung, die man kriegen kann“, erklärt Oscar-Preisträger Pepe Danquart. Der einzige Friedenspreis auf einem A-Festival ist in seinem 25. Jahr fester Bestandteil der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Das war nicht immer so. Ein Rückblick von Boris Buchholz mehr»
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