Friedensfilmpreis

Die Iniative Friedensfilmpreis

Am Sonntag, den 19. Februar 2012 wurde der Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin zum 27. Mal vergeben.

Die Jury 2012:
Carolin Emcke
, Publizistin
Till Passow, Filmregisseur und Dokumentarfilmer ("Mast Qalandar", Deutscher Kurzfilmpreis 2005)
Sung-Hyung Cho, Regisseurin („11 Freundinnen“ 2012)
Burhan Qurbani, Filmregisseur und Drehbuchautor („Shahada“ 2010)
Helgard Gammert, Betreiberin des Bali-Kino, Berlin-Zehlendorf
Mehdi Benhadj-Djilali, Regiestudent an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin
Christoph Heubner, Autor, Vizepräsident des Internationalen Auschwitz Komitees
Monica Chana Puginier, Pädagogin
Marianne Wündrich-Brosien, Mitbegründerin des Friedensfilmpreises; Friedensinitiative Zehlendorf

Grußwort: Ralf Fücks, Vorstand Heinrich-Böll-Stifung
Laudatio: Chris Kraus, Regisseur ("Scherbentanz, "Vier Minuten", "Poll")

Schirmherrin des Friedensfilmpreises ist die IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs, Ärzte in sozialer Verantwortung, Friedensnobelpreis 1985). Die Verleihungsveranstaltung wurde von der Initiative Friedensfilmpreis in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung getragen. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro wurde von der Heinrich-Böll-Stiftung zur Verfügung gestellt. Seit seiner Gründung ist der Preis von Persönlichkeiten aus Kunst, Wissenschaft, Politik und Kirche unterstützt worden, unter ihnen Günter Grass, Inge und Walter Jens, Leonie Ossowski, Andreas Dresen sowie Otmar Alt, der die Bronzeplastik entwarf.

» Website des Friedensfilmpreises
» Gruppe des Friedensfilmpreises bei Facebook
» Bilder von der Preisverleihung 2011 bei Flickr

Symbolisch: Ein Platz für Ai Weiwei

Die Mitglieder der Jury auf dem "Ai-Weiwei"-Platz. Foto: Johannes Martin
Mitglieder der Initiative Friedensfilmpreis haben am Sonntag den Marlene-Dietrich-Platz vor dem Berlinale Palast symbolisch in Ai Weiwei Platz umbenannt. Einen Tag lang wurde so an verfolgte und drangsalierte Künstlerinnen und Künstler erinnert. „Marlene Dietrich war in all ihren Lebensjahren eine leidenschaftliche Verfechterin von Freiheit und Demokratie und stünde heute sicher hinter den Ansichten Ai Weiweis. Unsere Aktion hätte ihr gefallen, davon sind wir überzeugt“, betonte Christoph Heubner, der Sprecher der Jury des Friedensfilmpreises. Im Festspielhaus wurde am Sonntag der Film "Ai Weiwei: Never Sorry" gezeigt.

27 Jahre Friedensfilmpreis

Bild: Lajos Sárkány in dem Film "Csak a szél | Just The Wind", HUN/DEU/FRA 2012, Regie: Bence Fliegauf, Quelle: berlinale.de

Friedensfilmpreis

Preisträger 2012: „Csak a szél - Just the Wind“ (HU/ D/ FR/ 2012)

Am Sonntag, den 19. Februar 2012 wurde der Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin zum 27. Mal vergeben. Die Jury des Friedensfilm-Preises 2012 zeichnete „Csak a szél - Just the Wind“ des ungarischen Regisseurs Bence Fliegauf aus. Dem Regisseur gelingt es in dem Film, die von Mythos und Ressentiment besetzten Bilder von Roma zu unterwandern, und seine Figuren in all ihrer Gebrochenheit und Individualität zu zeigen, so die Jury. mehr»

Grußwort: Verleihung des Friedensfilmpreises 2012

- 21. Februar 2012 - Der Friedensfilmpreis ist mittlerweile eine Institution geworden, ein viel beachteter Preis mit einem unverwechselbaren Profil, einem treuen Publikum und einer professionellen Inszenierung.
Das war nicht immer so. Die erste Preisvergabe fand 1986 in der Filmbühne am Steinplatz vor 60 Zuschauern statt, ein Preisgeld gab es damals nicht. Ralf Fücks mehr»

Laudatio

Friedensfilmpreis 2012: „Csak a szél - Just the Wind“

- 21. Februar 2012 - Der Film “Just the wind” handelt von der Vernichtung. Er zeigt uns eine Schlachtbank. Sie liegt am Rande eines idyllischen Waldes mitten in Europa. Im Film. Und in der Wirklichkeit. Die Verfolgung und Ausgrenzung von Roma in Ungarn wird hier auf eindrucksvolle Weise publik gemacht. Dieser Film ist kein Vorwand, sondern ein Anliegen. Chris Kraus mehr»

Bilder: Preisverleihung 2011

Bisherige Verleihungen

Friedensfilmpreis 2011 für "Morgen wird alles besser"

19. Februar 2011 - Der 26. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin 2011 geht an "Jutro Bedzie Lepiej" / "Morgen wird alles besser". Der Film handelt von drei Brüdern, russischen Straßenkindern, die die Hoffnung auf ein besseres Leben nicht aufgeben. Irgendwo in einer anderen Welt leuchtet die Hoffnung. mehr»

Mit Kraft und Brisanz: Der Friedensfilmpreis wird 25

- 10. Februar 2010 - Schöner kann man es kaum sagen: „Der Friedensfilmpreis ist die beste Anerkennung, die man kriegen kann“, erklärt Oscar-Preisträger Pepe Danquart. Der einzige Friedenspreis auf einem A-Festival ist in seinem 25. Jahr fester Bestandteil der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Das war nicht immer so. Ein Rückblick von Boris Buchholz mehr»
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