Auf Initiative der Freundinnen und Freunde der Heinrich-Böll-Stiftung kam der chinesische Dichter Yu Jian zu einer Lesung nach Berlin. Moderiert von Peter Schneckmann, einem langjährigen Mitglied der Freundinnen und Freunde, trug Yu Jian Kurzgedichte aus seinem aktuell im Horlemann Verlag (Berlin) auf Deutsch erschienen Buch „Akte 0“ vor und stellte sich anschließend einem anregenden Gespräch über Lyrik, Literatur und Politik im allgemeinen und der chinesischen Lyrik im Zusammenhang der Kulturrevolution im Besonderen.
Es war ein kurzweiliger und amüsanter Abend, an dem das Publikum nicht wie bei Lyriklesungen üblich in die labyrinthischen Sehnsuchtsräume eines Dichters geführt wurde. Im Gegenteil. Yu Jian schaffte es, mit seinem Witz die Zuhörer in unangefochten unterhaltsamer Weise mitzunehmen auf eine Lyrikreise in den Humor und detailreiche Beobachtungen des chinesischen Alltags. Dass er auch einen humorvollen Blick auf sich selbst hat, zeigt das Eingangsgedicht. Kompakt und sparsam ist die Sprache des „Pioniers auf Minensuche“, der die Zuhörer auf weniger wohlgeordnete Lebensverhältnisse in China stoßen lässt, auch wenn seine Lyrikpräsentation selbst keine vordergründig politische Lesung war.
Die Lesung fand auf Chinesisch statt, in deutscher Übersetzung wurden sie kongenial von der Berliner Schauspielerin Mai Horlemann vorgetragen. Die Gedichte im Original zu hören war bereichernd, da Klang und Melodie der Worte und Zeilen auch ohne inhaltliches Verständnis faszinierten.
Yu Jians unprätentiöse Sprache ist auch, wie er im anschließenden Gespräch dem Publikum mitteilte, als eine subversive Handlung gegen die lange Jahre von oben verordnete Rhetorik zu verstehen. Yu möchte zurück finden zum Reichtum der chinesischen Sprache, die durch die Kulturrevolution verarmt ist: Durch Parolen und Schlagworte einerseits und die Angst vor dem „falschen“ Wort andererseits hat sich die chinesische Alltagsprache von ihren ironischen und humorvollen Elementen gelöst. Yu Jian mit seiner betont klaren und bemerkenswert deutlichen Sprache hält hier dagegen. So zeichnen seine Gedichte, angefüllt mit Ironie und feiner Wahrnehmungsgabe in raffinierten und doch einfachen sprachlichen Arrangements die facettenreichen Farben des Daseins ab. Stimmungslagen, Naturbilder, Gedanken oder Beobachtungen von Alltagsphänomenen verwandelt Yu in Aphorismen, die irgendwo zwischen Witz, politischer Reflexion und Philosophie liegen. Dabei lässt sich leicht Zugang finden zu seiner Kunst, und Yu vermag seinen Lesern und Zuhörern zeigen, dass die nüchterne Wahrnehmung des Alltäglichen eine viel komplexere Handlung ist, als es zunächst scheint.
Eine Kooperation mit der hbs NRW
Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, im Gespräch mit Kerstin Müller, MdB und Prof. Dr. Katajun Amirpur
Vor dem Hintergrund des zehnjährigen Jahrestages des 11. September diskutierten Ralf Fücks (Vorstand hbs, Berlin), Kerstin Müller (MdB, Bündnis 90/Die Grünen) und Prof. Dr. Katajun Amirpur (Islamwissenschaftlerin, Uni Köln) über Veränderungen der gesellschafts- und weltpolitischen Rahmenbedingungen durch die Anschläge. In der Folge des 11. September kam es nicht nur zu tiefgreifenden Veränderungen in der Außen- und Sicherheitspolitik; - die Einzigartigkeit des Attentats, das sich im kollektiven Bewusstsein festsetzte, beeinflusste ferner die aktuellen innerpolitischen Diskurse zum Islam in der westlichen Gesellschaft, die mit einer Zunahme des antiislamischen Ressentiments einhergingen, das bis heute anhält.
Fücks leitete die Matinee mit der Frage ein, ob zehn Jahre später von einem epochalen Umbruch gesprochen werden kann oder ob der Anschlag nach den Worten von Fischer die „westliche Politik veränderte, aber nicht die Welt.“ Amirpur führte aus, dass der Kampf gegen den Terror den Potentaten in jenen diktatorisch geführten Staaten der islamischen Welt wirkungsmächtige Argumente lieferte, um gegen demokratische Kräfte in ihren Ländern vorzugehen. Eine Folge war, dass Oppositionskräfte mit dem Verweis auf den radikalen Islam unterdrückt wurden und über keinen Rückhalt in der westlichen Politik verfügten. Im Hinblick auf den arabischen Frühling merkte Amirpur an, dass 9/11 den Prozess der Zivilgesellschaft, sich gegen ihre Regime zu stellen, verzögerte.
Müller erwähnte, dass die Anschläge vom 11. September 2001, bei denen Passagierflugzeuge zu Waffen umfunktioniert wurden, eine Form der Kriegserklärung darstellten. Die damalige Rot-Grüne Koalition erklärte aus dieser Situation heraus ihre uneingeschränkte Solidarität mit den USA. Die nachfolgenden kostspieligen und verheerenden Kriege führten, so Müller, zu einem Ansehensverlust der USA. Mit der Politik des „coalition of the unwilling“ wurde der Unilateralismus der USA unter Bush gegen den „war on terror“ vorangetrieben.
In der Diskussionsrunde stellte Fücks – auf die innerarabischen und innermuslimischen Differenzen hinweisend – die zunehmenden Spannungen zwischen dem Westen und der islamischen Welt heraus. Amirpur verwies auf den politischen Antagonismus des Westens, einerseits für demokratische Werte zu plädieren, andererseits aber diese im Namen der Bekämpfung des Terrorismus zu verletzen.
Übereinkommend stellten die Diskutanten fest, dass der Iran von den Kriegen der USA profitiert habe. Seitdem Irans ärgste Gegner im Irak – Saddam Hussein – und in Afghanistan – Taliban – ausgeschaltet worden sind, hat der Staat in der Region an Macht dazugewonnen.
Ein Bericht von Belgin Alakus
Das Beharrende, Bewahrende, Wertorientierte findet sich inzwischen auch bei SPD und Grünen, wobei letztere ganz gern insbesondere von den Unionsparteien als Nein-Sager und Verhinderer tituliert werden. Sind die Grünen konservativ und dabei nicht nur wert-, sondern auch strukturkonservativ? Diesen Fragen stellten sich Katrin Göring-Eckardt, MdB (Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland), Prof. Dr. Gerd Langguth (Universität Bonn) und Susanne Höll (Süddeutsche Zeitung). Die Moderation der Veranstaltung übernahm Dr. Anne Ulrich (Grüne Akademie in der Heinrich-Böll-Stiftung)
In der lebhaften Runde war der Begriff des Konservatismus und dessen Zuordnung und Bewertung naturgemäß strittig. Gerd Langguth definierte Konservatismus als die Betonung des „Nation-Gedankens" und als ein Weltbild, in dem Heimat, die Bindung an westliche Werte, die Bundeswehr und eine „europäische Leitkultur“ tragende Säulen seien. Begleitet von einer tiefen Sehnsucht nach einem „starken Staat“, woraus sich eine starke Betonung der Sicherheitsfrage auch nach innen ergebe. Langguth sah in letztem Punkt starke Parallelen zwischen Union und SPD, die seiner Meinung nach Tendenzen zu einer Law-and-Order-Partei entwickelt habe.
Katrin Göring-Eckardt wollte Konservatismus mehr als „Bewahrendes“ verstanden wissen, als Konsequenz in der politischen Meinung. Die Grünen werden ihrer Ansicht nach gerade wegen dieser „beharrenden“ Standhaftigkeit gewählt, zu ihren Überzeugungen unabhängig von der politischen Wetterlage zu stehen. Den Grünen stehe der Begriff des Konservativen gut an, seit dieser nicht mehr automatisch schwarz-grüne Koalitions-Assoziationen hervorrufe.
Die Union sei derzeit wenig konservativ dahingehend, dass sie gerade nicht ihre Positionen bewahre, was der Wähler aber zumindest bisher nicht honoriere. Hier war sie sich mit Gerd Langguth einig, der Angela Merkel vorwarf, in vielen Punkten zu wenig konservativ zu sein, weshalb ihr zunehmend misstraut werde. Auch Susanne Höll vermisste „echte“ Konservative in den Unionsparteien, wie Missfelder, Mappus oder Söder. Diese hätten in der jüngeren Vergangenheit deutlich an Einfluss verloren. Sie plädierte für den Konservatismus im Sinne einer Renaissance der Bürgerlichkeit, die sich in Deutschland etabliert habe. Nur die Union als „bürgerliche Partei“ zu bezeichnen, sei inakzeptabel in der Sache.
Zusammenfassend war sich das Podium in einem Punkt einig: Der Konservatismus als Idee ist so schlecht nicht, es fehlen ihm aber junge Theoretiker, die ihn zeitgemäß mit Inhalten füllen. Gerd Langguth erwartet solche aber nicht aus den Reihen der Union, sondern aus denen der Grünen.
Es folgte eine lebhafte Diskussion mit dem Publikum, die im Anschluss in informellen Gesprächen noch lange fortgesetzt wurde.
Konsens bestand auf dem Podium darüber, dass im Nordkaukasus keine starken separatistischen nationalen Dynamiken existieren; die tschetschenische Sezessionsbewegung war auch aufgrund der sehr unterschiedlichen ethnischen Zusammensetzung der sieben Teilrepubliken nie auf andere Republiken übertragbar. Einen weiteren Diskussionspunkt stellte der Islamismus dar - für Toriev ist der Einfluss islamistischer Bewegungen auf die Bevölkerung sehr begrenzt, da diesem starke Traditionen der Bergvölker entgegenstehen. Halbach verwies auf die Problematik, dass im Nordkaukasus eine sehr unterschiedliche Nutzung des Islam durch verschiedene Kräfte existiere, in Russland jedoch ein völlig undifferenzierter Umgang damit bestehe: Gläubige Muslime, nicht aggressive Islamisten und islamistische Terroristen würden vielfach gleichgesetzt, was letztlich neben der Korruption und wirtschaftlichen Perspektivlosigkeit den Nährboden für eine radikale Islamisierung bereite. Angesichts des begrenzten europäischen Einflusses in der Region schlussfolgerten die Podiumsteilnehmer, Europa müsse die russischen Ansätze einer neuen Sicht auf den Nordkaukasus und einer selbstkritische Haltung unterstützen - und die Schnittstellen zwischen den Konfliktlandschaften des Nord- und des Südkaukasus stärker in den Fokus nehmen.
Auf dem Podium besteht Konsens, dass die historische und politische Auseinandersetzung mit dem Kommunismus und der DDR weitergehen müsse und die Täterintegration nicht weiter vor der Opferintegration stehen dürfe. Die im Personal symbolisierte Kontinuität der SED in der Linkspartei sowie die Debatte um die Bezeichnung der DDR als Unrechtsstaat zeige, dass die gesamtgesellschaftliche Aufarbeitung noch ausstehe und bisher nur institutionell und von einigen zivilgesellschaftlichen Gruppierungen vorangetrieben wurde.
Katrin Göring-Eckardt, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, vermisst eine stärkere Würdigung der Ereignisse im Vorfeld des Mauerfalls – das Gedenken sei zu sehr auf den 9. November 1989 konzentriert, doch müsse das Erbe der Bürgerbewegung bewahrt werden.
Der ehemalige Abgeordnete des Europaparlaments Milan Horáček betont, dass die europäische Dimension der politischen Wende in diesem Erinnerungsjahr immer noch zu wenig präsent sei.
Die Diskussion mündet in die Frage, ob sich im kollektiven Gedächtnis ein Mythos 1989 konstituiert, was letztlich erst im historischen Rückblick zu beantworten sein wird. Bedeutsam sei vor allem, den Revolutionsbegriff und damit die Rolle der Bürgerbewegung für 1989 zu etablieren und dies als Grundlage einer gemeinsamen europäischen Identität im kollektiven Gedächtnis zu verankern.
Durch die Figur des Reporters im Feature markiert der Autor die eigene Subjektivität des europäischen Blicks auf Afrika. Das Feature macht einen bewussten Spagat zwischen den Biografien der Jugendlichen und einem Umweltskandal, um der verbreiteten Haltung etwas entgegenzusetzen, dass „wir“ Europäer mit der Lebensrealität in Afrika nichts zu tun hätten. Denn der im Feature aufgedeckte Umweltskandal offenbart beispielhaft die unmittelbare Verwicklung Europas in die porträtierten Lebensgeschichten und zeigt die Verantwortung Europas für den Preis der Globalisierung, den vor allem die Afrikaner zahlen müssen.
In der anschließenden Gesprächsrunde erzählte Umeswaran Arunagirinathan seine eigene Geschichte. Er flüchtete als Zwölfjähriger von Sri Lanka über Singapur, Dubai und Westafrika nach Deutschland. Dabei wurde die zwiespältige Rolle seiner Schlepperorganisation deutlich, die an ihm verdiente und ihre Macht gegenüber den Flüchtlingen ausnutzte. Der Organisation verdankte er aber zugleich sein Leben, weil sie ihn wie vereinbart nach Deutschland brachte. Virginia Wangare-Greiner führte aus, dass die Fluchtwege von Mädchen meist andere sind: Sie kommen schneller nach Europa. Menschenhändler verdienen an ihnen weit mehr, indem sie die jungen Frauen zur Prostitution zwingen. Mädchen, wie im Feature porträtiert, die von ihrer Familie aus wirtschaftlicher Not allein zum Geldverdienen in die Stadt geschickt werden, leiden fast zwangsläufig unter sexueller Gewalt. Ihre Schicksale werden in den afrikanischen Gesellschaften meist tabuisiert. Damit bleibt für sie die Rückkehr in die familiäre Gemeinschaft verschlossen.
Die Diskussion mit dem Publikum verdeutlichte, wie sehr das Feature die Frage aufwirft, welchen Anteil die Europäer an diesen Lebensrealitäten haben und was Europa und jeder Einzelne dazu beitragen kann, dass sich die dargestellten Hintergründe von Migration und Flucht verändern.
- Hörfunk-Feature von Jens Jarisch als Download (mp3, 53 Minuten, 62 MB)
Eine Coproduktion von rbb / SWR / NDR / WDR. Länge: 53 Minuten. - Zum Autor: Jens Jarisch ist mehrfach ausgezeichneter Autor, Regisseur und Produzent von Radiofeatures und Hörspielen.1969 geboren, wuchs er in Berlin, Teheran und Lima auf.
Dreißig Jahre nach der Gründung der Grünen in NRW wurden die Gründungsmitglieder Christa Nickels und Edith Müller von zwei Stipendiat_innen der Stiftung, von Katrin Purschke und Julius Heinicke, befragt, die heute so alt sind, wie die beiden Politikerinnen damals.
Wenn die zwei sich an ihre erste Begegnung Ende der 70er Jahre erinnern, wähnt man sich in die Zeit zurückversetzt, als die Katholikin Christa Nickels auf das KPD-Mitglied Edith Müller trifft und die Fetzen fliegen bei einer Diskussion über die Doppelmitgliedschaft. Linkes, feministisches und wertkonservativ ökologisches Spektrum mussten sich damals zusammenraufen, Grenzen ziehen, neue Begrifflichkeiten finden und bei allen Auseinandersetzungen ein mehrheitsfähiges Programm entwickeln, das die Grünen 1983 in den Bundestag brachte.
Lebhaft und äußerst unterhaltsam erzählen die beiden Zeitzeuginnen von den Kinderschritten der Grünen, von Bürgerbewegungen und Initiativen von unten und von Persönlichkeiten wie Petra Kelly. Wie Ideale und Realität in der politischen Praxis aufeinanderprallten, wird deutlich, als Christa Nickels vom Rotationsprinzip bei den grünen Bundestagsabgeordneten berichtet. Durch fehlende Planung und Festhalten an der Macht misslang der Versuch, möglichst viele an der politischen Verantwortung und Gestaltung teilhaben zu lassen. Als die Situation in der Fraktion ganz verfahren war, kam es zum Feminat - einem rein weiblichen Fraktionsvorstand und einer Sensation zur damaligen Zeit, auch bei den Grünen.
Gefragt nach den Chancen von Frauen in der grünen Politik von heute, stellen Christa Nickels und Edith Müller fest, dass Frauen mit dem Willen politische Verantwortung zu übernehmen es noch immer schwerer haben als Männer und gerade die Entscheidungen hinter den Kulissen oft Frauen ausgrenzen.
Die Diskussion machte deutlich, wie wichtig die Verzahnung von ehrenamtlichem Engagement und hauptamtlicher Arbeit ist und welche noch unausgeschöpften Potenziale in diesem Bereich liegen. Wenn das Denken in Zuständigkeiten abgelöst wird von einem Denken in Verantwortlichkeiten, kann im Bildungsbereich viel gewonnen werden. Bei dem informellen Austausch im Anschluss nutzten viele die Gelegenheit, sich über zwei weitere Projekte zu informieren, die das Engagement von Jugendlichen fördern und sie zur Übernahme von Verantwortung anregen: ASHOKA Jugendinitiative und das Projekt Verantwortung der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Bis in die späten Abendstunden setzte sich das angeregte Gespräch vieler Akteure und Interessierten über Formen des Engagements in der Bildung fort.
Weitere Informationen über Heinrich Böll und die Werke von René Böll finden sie hier: Atelier René Böll, Heinrich Böll, Irisches Tagebuch.
In ihrem Kommentar zu den „Verwirrten Vätern“ würdigte Judith Strohm, Mitglied des Frauenrats der Heinrich-Böll-Stiftung, das Buch für den Anstoß einer neuen Debatte über egalitäre Familienarbeit aus Sicht der Väter. Zwei Aspekte beleuchtete sie kritisch, indem sie das dem Buch zugrundeliegende Bild des Feminismus hinterfragte und die These aufstellte, dass die im Buch behandelten Väter überwiegend einer dem Autor nahestehenden sozialen Gruppe entstammen, wodurch die Thesen des Buches nicht generalisierbar seien. Die sich anschließende rege Diskussion zeigte große Zustimmung der Anwesenden zu der von Robert Habeck entwickelten Perspektive und machte deutlich, wie fruchtbar die Einmischung aktiver Väter und gendersensibler Männer für die familienpolitische Debatte ist.

