2003/2004 war Carolin Emcke Visiting Lecturer für Politische Theorie an der Yale University mit Seminaren über "Theorien der Gewalt" und "Zeugenschaft von Kriegsverbrechen".
Seit der Spielzeit 2004/2005 ist sie Moderation der monatlichen Diskussionsveranstaltung "Streitraum" an der Schaubühne Berlin. An der Hamburg Media School ist sie seit 2006/2007 Beraterin des Studiengangs Journalismus. Seit 2007 arbeitet Carolin Emcke als freie internationale Reporterin, u.a. für das Zeit-Magazin.
Für ihr Buch "Von den Kriegen" wurde sie 2005 mit dem Preis "Das politische Buch" der Friedrich-Ebert-Stiftung und 2006 mit dem Förderpreis des Ernst-Bloch-Preises ausgezeichnet. Für ihr im ZEIT-Magazin LEBEN erschienenes Essay "Stumme Gewalt" erhielt sie 2008 den Theodor-Wolff-Preis.
Carolin Emcke lebt in Berlin.
Arbeitsschwerpunkte:
- Reportagen und Essays aus Kriegs- und Krisengebieten (Irak, Afghanistan, Westjordanland, Libanon, Kolumbien, Gazastreifen, Pakistan...)
- Theoretische Arbeiten zu Phänomenologie der Gewalt, Zeugenschaft, Kollektiven Identitäten, Globalisierung, Folter, Ikonographie der Gewalt, Bildgedächtnis und -Politik, Shoah und Erinnerungspolitik, Photographie
Publikationen:
Bücher:
- Stumme Gewalt. Nachdenken über die RAF, Frankfurt 2008
- Echoes of Violence. Letters from a War Reporter, Princeton 2007
- Von den Kriegen. Briefe an Freunde, Frankfurt 2004
- Kollektive Identitäten. Sozialphilosophische Grundlagen, Frankfurt 2000
Essays:
- 24.09.2006: Entlarvt die Ideologen! (erschienen in: SPIEGEL Online am 24. September 2006)
- 04.06.2006: Versuch über das geglückte Kriegsverbrechen (erschienen in: SPIEGEL Online, 24. Juni 2006)
Kontakt:
E-Mail: cemcke@aol.com