Charta der Vielfalt

Bild: fdecomite. Lizenz: Creative Commons BY 2.0. Original: Flickr

2. Juni 2009
«Chancengleichheit und ein respektvoller Umgang zwischen Frauen und Männern verschiedenen Alters, verschiedener religiöser Bekenntnisse, ethnischer Herkunft und sexueller Orientierung sind konstitutiv für die Stiftung. Interkulturelle Kompetenz und ein produktiver Umgang mit Vielfalt sind Teil unserer Betriebskultur. Wechselseitiger Respekt und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit unseren Partnern bilden die Grundlage unserer Geschäftsbeziehungen.»

Aus dem Leitbild der Heinrich-Böll-Stiftung.

Auf Initiative der Deutschen BP wurde in Zusammenarbeit mit Daimler, Deutsche Bank und Deutsche Telekom Ende 2006 die „Charta der Vielfalt“ in Deutschland mit Unterstützung der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Maria Böhmer, feierlich unterzeichnet. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Schirmherrschaft übernommen.

Die Heinrich-Böll-Stiftung hat am 18. April 2007 die Charta der Vielfalt, der sich mittlerweile rund 300 Unternehmen in Deutschland angeschlossen haben, unterzeichnet. Die Charta enthält ein grundlegendes Bekenntnis zu gelebter Vielfalt und Wertschätzung als Basis für innovative und kreative Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit der Unterzeichnung verpflichten sich Organisationen, die vielfältigen Fähigkeiten und Talente bei ihrer Personalpolitik wertzuschätzen sowie ein diskriminierungsfreies Arbeitsumfeld zu fördern. Eine offene Unternehmenskultur setzt nach diesem Verständnis voraus, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – unabhängig von Geschlecht, Rasse, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität – gleich behandelt werden und Wertschätzung erfahren.

Mit der Unterzeichnung der Charta unterstreicht die Heinrich-Böll-Stiftung ihre satzungsmäßigen und stiftungspolitisch verankerten Grundwerte, zu einer geschlechterdemokratischen, interkulturellen und vielfältigen Demokratie beizutragen und Diversity als Unternehmenskultur zu pflegen. Dieses Selbstverständnis prägt unsere politische Bildungsarbeit, die internationale Arbeit wie auch die Begabtenförderung.

Der vorliegende Bericht stellt einen Fortschrittsbericht zur ersten Bestandsaufnahme vom Mai 2008 dar.


Sie können den Bericht als PDF herunterladen (PDF, 22 Seiten, 152 KB).

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