Wahlen und Referendum

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Kurzprogramm der Partei "Grünes Russland"

- November 7, 2005 - Anfang Juni haben VertreterInnen von Umweltschutzgruppen in Russland unter dem Namen "Grünes Russland" eine Partei gegründet. Zum Vorsitzenden wurde der bekannte Umweltschützer Alexej Jablokow gewählt, einer seiner Stellvertreter wurde Alexander Nikitin, der Ende der 90er Jahre drei Jahre in Untersuchungshaft saß, weil er Informationen über im Meer verklappten Atommüll der Nordseeflotte gesammelt hatte. Die Partei "Grünes Russland" hat die Aufnahme in die Europäische Grüne Partei beantragt. Das Dossier dokumentiert eine englischsprachige Kurzversion des Parteiprogramms. more»
Hier soll das Öl-Terminal entstehen: Picknickplatz in Swetley vor alten Hafenanlagen. Quelle: Russland-Aktuell.

Petition der Bürgerintiative von Swetly an Präsident Putin

- 5. Juli 2005 - Im Mai 2005 fand in Swetly bei Kaliningrad ein Referandum über den Bau eines Ölterminals statt. 90% der Teilnehmenden stimmten dagegen, jedoch wurde die erforderliche Wahlbeteiligung von 50% knapp unterschritten. Eine Petition der Bürgerinitiative von Swetly an Präsident Putin, das Ergebnis anzuerkennen. mehr»
Logo: KGB

Operation „Unterwanderung"

- 25. Mai 2004 - In der ersten Amtsperiode Wladimir Putins als Präsident sind viele aktive und ehemalige Geheimdienstoffiziere in führende Positionen aufgerückt. Russische Beobachter schätzen, dass inzwischen rund ein Viertel aller "hohen Staatsämter" von FSB-Männern (wesentlich seltener Frauen) besetzt werden. Das "Dossier Demokratie in Russland" dokumentiert eine der Wochenzeitschrift "Wochenmagazin" ("Jeschenedelnij Schurnal") entnommene Aufstellung. mehr»
Lubjanka in Moskau: Hauptquartier von KGB und FSB. Originaltitel: Piazza Lubjanka - Quartier Generale FSB (ex KGB). Autor: Deve82. Lizenz: Creative Commons BY-NC-SA 2.0.

Der KGB - ein Prophylaktorium

- 25. Mai 2004 - In Russland hält sich hartnäckig der Mythos, der KGB sei eine effektive, vor allem aber die am wenigsten korrupte Behörde der Sowjetunion gewesen. Dementsprechend groß ist die Akzeptanz, dem KGB-Nachfolger FSB, den Kampf gegen die Korruption und für einen effektiveren Staat anzuvertrauen. Nikita Petrow, Mitarbeiter von Memorial und Mitautor eines Standardwerks über die Geheimdienste der UdSSR, sieht im KGB dagegen wenig mehr als eine "vulgäre politische Polizei". mehr»
Logo: Russlandanalysen

Der Wahlkampf, der kein Wahlkampf war

- 11. März 2004 - Bei den russischen Präsidentenwahlen 2004 stand der Sieger Wladimir Putin von Anfang an fest. Jens Siegert analysierte im Vorfeld den Wahlkampf und die Kandidaten. Von Jens Siegert mehr»
Sonntagsumfrage

Russlands Präsidentschaftskandidaten 2004

- 3. März 2004 - Am 14. März 2004 wählte Russland einen neuen Präsidenten - formal. Tatsächlich steht der Sieger, Wladimir Putin, bereits fest und hat schon begonnen, seine neue Regierung zu bilden. Unser Überblick stellt Ihnen die weiteren Kandidaten vor. mehr»
Sitzverteilung in der Duma 2003-2007. © 2004 macondo/Elmer Lenzen

Ergebnisse der Dumawahlen 2003: Infografik + Parteienlandschaft

- 27. Februar 2004 - Bei den Dumawahlen am 7. Dezember 2003 ging die von Präsident Putin unterstützte Partei – „Einiges Russland“ – als klarer Sieger hervor. Sie erlangte 68% der Sitze und sichert Putin damit eine verfassungsändernde Zweidrittel-Mehrheit. Nur vier Parteien schafften den Sprung über die Fünfprozent-Hürde. Vor allem den beiden liberalen Parteien Jabloko und Union der Rechten Kräfte (SPS) gelang der Einzug in die Duma nicht. Ein Überblick über die Parteien. mehr»
Emblem der Russischen Staatsduma. Lizenz: kein Copyright.

Wahlkampf zur Russischen Staatsduma

- 5. Dezember 2003 - Der Wahlkampf 2003 stand durchweg im Zeichen der Anstrengungen der Präsidialadministration, dem Präsidenten in der Duma eine kontrollierbare Mehrheit zu verschaffen. Doch es gelang weder, einen alle Pro-Putin-Kräfte vereinigenden Wahlblock zu gründen, noch, zumindest bis kurz vor dem Wahltag, den Kommunisten in nennenswerter Zahl Wähler abzujagen. Unterdessen liefern sich die beiden demokratischen Parteien einen heftigen Wettbewerb um das kleine liberale Wählerkontingent, bei dem auch unsaubere Mittel eingesetzt werden. Die Wahlgesetzgebung, die u.a. Wahlwerbung zeitlich einschränkt und Staatsbeamte zwingt, sich für den Wahlkampf beurlauben zu lassen, wird von der Zentralen Wahlkommission durchaus einseitig ausgelegt – im Zweifel zugunsten der kremlnahen Partei „Einiges Russland“, die auch im Fernsehen bevorzugt wird. Von Jens Siegert mehr»
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