Konferenz: “Asyl- und Einwanderungspolitik: Auf der Suche nach Problemlösungen“, 7. und 8. März 2013

5. Februar 2013
Europa steht vor großen Herausforderungen und Spannungen in den Bereichen Asyl und Einwanderung. In mehreren Teilen der Welt, wie zum Beispiel im Nahen Osten und Afrika, versuchen mehrere Menschen als je zuvor der politischen Gewalt, der Unterdrückung, dem Mangel an wirtschaftlichen Perspektiven und den Umweltveränderungen zu entkommen. Bisher gibt es keine soziale und politische Einigung darüber, wer auf Schutz und Asyl Anspruch hat. Die gegenwärtige europäische Politik ist widersprüchlich, basiert auf veralteten Konzepten und kann nicht auf die aktuellen Herausforderungen und Bedürfnisse reagieren.

Der öffentliche Diskurs und die staatliche Politik in Griechenland über die Zeit erregen negative Aufmerksamkeit auf die „Einwanderung“ und ignorieren die Tatsache, dass Einwanderer wichtig und wertvoll zu sozialen und wirtschaftlichen Entwicklungen beitragen können. In 2011 bleibt die Anwendung des Asylrechts weiterhin problematisch. Die wirtschaftliche, politische und soziale Krise hat das soziale Gefüge zerrissen, was Flüchtlinge und Asylbewerber zur Verelendung geführt hat. Rassistisch motivierte Gewalt ist erheblich zugestiegen, während Gerüchte kursieren über zwei Millionen illegale Einwanderer, die das Land plündern.

Es besteht ein offensichtlicher Bedarf auf europäischer, nationaler und lokaler Ebene an eine vertiefte Diskussion, um die Verfahren zu analysieren und die politischen Entscheidungen für eine faire und effektive Asyl-und Einwanderungspolitik in Griechenland zu skizzieren, sodass ihre Umsetzung mit der Rechtsstaatlichkeit, mit einer noch engeren Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten (und den Ländern außerhalb der EU) und mit dem Zusammenhalt Europas verbunden ist.

Die Konferenz zielt darauf ab, die umfassende öffentliche Debatte über Schutz, Grundrechte und Einwanderung in Griechenland zu unterstützen und zum gegenseitigen Verständnis, zur Kommunikation und zum Austausch von Meinungen und Informationen zwischen den griechischen und europäischen Organisationen, Flüchtlingen, Asylbewerbern, Einwanderern und deren Organisationen, den lokalen Behörden und den in den Bereichen Asyl und Schutz tätigen Organisationen beizutragen.

Organisiert von der Heinrich- Böll-Stiftung, dem Goethe- Institut Thessaloniki und dem Griechischen Rat für Flüchtlinge (Elliniko Symvoulio gia tous Prosfyges).

Bei der Organisation haben die folgenden NROs mitgeholfen:
  • Antigone
  • Arsis
  • Griechische Vereinigung für Menschenrechte (Elliniki Enosi Dikeomaton tou Anthropou)
  • Evangelische Kirche Deutscher Sprache Thessaloniki 
  • PRAKSIS
  • Symviosi

Unter Mitwirkung:

  • des Büros des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Flüchtlinge (HCR) in Griechenland

Unter der Schirmherrschaft der Stadt Thessaloniki

  • Donnerstag, den 7. März im Sitzungssaal des Stadtverordnetenversammlung  im Rathaus von Thessaloniki, und Freitag, den 8. März im Goethe- Institut Thessaloniki. 
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