100. Iran-Report

Informationen hinter den Schlagzeilen

Autor des Iran-Report ist der Publizist Bahman Nirumand. Ihm an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön! Wir sind stolz auf dieses gefragte Produkt unserer politischen Bildungsarbeit. Der Iran-Report wird einem breiten deutschsprachigen Interessentenkreis aus Politik, Wissenschaft und Medien zur Verfügung gestellt, zu den Abonnent/innen gehören Journalist/innen, im Exil lebende Iraner/innen, Studierende und Lehrende ebenso wie Vertreter/innen von Firmen, die mit dem Iran Handel treiben.
Der Konflikt um das iranische Atomprogramm, die Verfolgung der Opposition, Auseinandersetzungen zwischen Reformkräften und Konservativen, die Spaltungen im religiösen Establishment und die Verletzung der Menschenrechte sind einige der wiederkehrenden Themen des Iran-Reports. Im letzten Jahr kam die Wahlfälschung vom Juni 2009 hinzu.
Der Iran-Report wertet Nachrichten verschiedener Quellen aus, auch um die von den Mächtigen in Iran verfügten Behinderungen und Einschränkungen der journalistischen Arbeit auszugleichen. Der Iran-Report produziert keine Schlagzeilen, sondern er erhellt die Meldungen, das Nichtgesagte dahinter.

Zum Weiterlesen: 

Iran-Report

Iran-Report 07/2010

5. Juli 2010 - Eine Zusammenfassung aktueller Ereignisse im Iran: Opposition sagt Massenproteste zum Jahrestag der Präsidentenwahl ab / 30 Jahre Berufsverbot für Journalistin / UN-Sicherheitsrat stimmt für neue Sanktionen gegen Iran / G8-Staaten erhöhen Druck auf Nordkorea und Iran / CIA: Iran könnte in zwei Jahren Atombomben bauen u.v.m. Von Bahman Nirumand mehr»

Bahman Nirumand – der Mann hinter dem Iran-Report

Kurzbiografie

Bahman Nirumand, geboren 1936 in Teheran, studierte in München, Tübingen und Berlin Germanistik, Philosophie und Iranistik. 1960 promovierte er über Brecht. Nach Abschluss seines Studiums kehrte er in den Iran zurück und arbeitete dort als Dozent für Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Teheran, daneben war er als Schriftsteller und Journalist tätig. Er geriet bald mit dem damals in Iran herrschenden Schah-Regime in Konflikt und flüchtete 1965, um einer bevorstehenden Verhaftung zu entgehen. Sein im Januar 1967 erschienenes Buch „Persien, Modell eines Entwicklungslandes oder Die Diktatur der Freien Welt“ hatte großen Einfluss auf die deutsche und internationale Studentenbewegung der sechziger Jahre. Kurz vor dem Sturz des Schahs und der Islamischen Revolution kehrte er in den Iran zurück, musste jedoch nach dreijährigem Aufenthalt abermals ins Exil gehen, zunächst nach Paris und anschließend nach Berlin. Bahman Nirumand ist Autor zahlreicher Bücher, Artikel, Rundfunk- und Fernsehbeiträge. Er hat darüberhinaus einige literarische Werke aus dem Persischen ins Deutsche übertragen, darunter Werke von Mahmud Doulatabadi, Sadegh Hedayat, Gholamhossein Saedi und Samad Behrangi. Seit 2002 ist er der Verfasser des monatlich erscheinenden iran-reports der Heinrich-Böll-Stiftung.

Interview

„Schiefe Bilder gerade rücken“

- Bahman Nirumand, Autor des Iran-Reports der Heinrich-Böll-Stiftung, gibt Einblick in seine Arbeitsweise und erläutert Schwierigkeiten im Umgang mit Nachrichten aus dem Iran. Der 1936 in Teheran Geborene lebt seit fast drei Jahrzehnten als Journalist und Publizist in Berlin – allerdings: gedanklich hält er sich mehrere Stunden täglich im Iran auf. mehr»
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