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Interview: Die Wahlen in Israel und ihre Folgen

Marc Berthold, Leiter unseres Büros in Tel Aviv.

23. Januar 2013

Israel hat gewählt und das Ergebnis überrascht: Der vielfach befürchtete Rechtsruck ist ausgeblieben. Premierminister Benjamin Netanjuahu wird zwar voraussichtlich die nächste Regierung bilden, musste jedoch deutliche Verluste hinnehmen.

Die große Überraschung des Abends war der liberale Medien-Star Yair Lapid, der mit seiner neuen Partei "Es gibt eine Zukunft (Yesh Atid)" auf Anhieb 19 Sitze in der Knesset erhielt und damit die zweitgrößte Fraktion im israelischen Parlament bilden wird.

Wie kam es zu diesem Aufstieg? Was sind seine Ziele? Wird er sich an einer Regierung beteiligten? Darüber hat Marc Berthold, Leiter unseres Büros in Israel, mit Hans-Joachim Wiese von Deutschlandradio Kultur gesprochen. Der Beitrag wurde uns mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt.

...

Der Schweizerische Rundfunk SRF sprach mit René Wildangel, unserem Büroleiter in Ramallah, über die Sicht der Palästinenser auf die Wahl in Israel.

Reaktionen (1)

1_ abumidian
24. Januar 2013, 12:12 Uhr

Netanjahu hat sich den Wahltermin gut ausgesucht. Zu Beginn versuchte er noch zu verheimlichen, dass die Staatskasse im Defizit von 40 Milliarden NIS (etwa 9 Milliarden Euro) steckt, aber es war von Anfang an klar, dass er das Budget nicht hätte durchboxen können. Aber auch von juristischer Seite sind diese Wahlen illegitim und haben eine illegitime Vorgeschichte:
http://abumidian.wordpress.com/deutsch/knessetwahlen

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