Palästinensischer Antrag im UN-Sicherheitsrat: Bericht aus Staat Nummer 194

Flagge
Flagge Palästina. Foto: Diego.78. Original: flickr. Lizenz: CC-BY-NC-SA 2.0

26. September 2011
Joachim Paul
Mit der Kampagne UN 194 hat die palästinensische Führung in Ramallah um öffentliche Unterstützung für ihren Antrag auf Vollmitgliedschaft bei den Vereinten Nationen geworben. Bei einer Aufnahme in die Vereinten Nationen würde der Staat „Palästina“ das 194ste Mitglied der Staatengemeinschaft werden. Trotz großzügiger Beflaggung, Radio Spots und Medienauftritte palästinensischer Politiker, Künstler und Religionsführer war die Stimmung der letzten Wochen im Westjordanland eher verhalten. Während sich auf internationaler Ebene eine hektische Diplomatie zu entwickeln begann und die internationalen Medien vor einer gefährlichen Eskalation des Konflikts warnten, blieben Ramallah, Hebron und Nablus, die wichtigsten Städte im Bereich der Autonomiebehörde, ruhig.

In dem von Israel annektierten Ostjerusalem ist an öffentliche Unterstützung für die PLO (die Palästinensische Befreiungsorganisation von engl. Palestine Liberation Organization) nicht zu denken und im Gaza-Streifen hatte die Hamas Kundgebungen für Mahmud Abbas und die „Kampagne 194“ untersagt. Bis auf kleinere Demonstrationen in Jordanien war auch wenig von der palästinensischen Exilbevölkerung zu hören. Zahlreiche Kritiker der Autonomiebehörde warnten sogar vor möglichen negativen Auswirkungen des Antrags bei den Vereinten Nationen. Diese wurden weniger in der politischen Konfrontation mit den erklärten internationalen Gegnern der Initiative gesehen, in erster Linie Israel und die USA, als vielmehr in einer Vermischung des Mandats der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) mit dem der PLO.

Mahmud Abbas ist in Personalunion Vorsitzender der PLO und in Nachfolge Yasir Arafats Präsident der PA, die knapp 40% des Territoriums im Westjordanland verwaltet. In einem offenen Brief haben noch Ende August zahlreiche bekannte palästinensische Intellektuelle vor einer Abschwächung des Mandats der PLO gewarnt; sie haben damit in der Öffentlichkeit existierenden Befürchtungen Ausdruck gegeben, die PA würde als Vertreter/in eines virtuellen Staates in den Waffenstillstandslinien von 1967 auftreten, der israelisch besetzten Gebiete Westbank, Gaza Streifen und Ost-Jerusalem, während demgegenüber die PLO faktisch zu einer Interessensvertreter/in der Flüchtlinge in den angrenzenden arabischen Ländern werde.

Die eigentliche Kritik, verhalten oder offen, bestand jedoch darin, dass Mahmud Abbas keine politische Strategie angesichts des gescheiterten Verhandlungsprozesses besitze und mit der UN Initiative davon ablenken wolle. Bis in den September hinein erwarteten viele Beobachter einen Rückzug oder eine Abschwächung des palästinensischen Antrags. Noch kurz seiner Abreise nach New York hat Mahmud Abbas in einem Interview von einem unvorstellbarem Druck gesprochen, der auf ihm laste. Auf amerikanischer Seite wurde über eine mögliche Einstellung der Finanzhilfen an die Autonomiebehörde spekuliert. Von Frankreich kam der Vorschlag den Antrag auf Vollmitgliedschaft zugunsten eines erweiterten Beobachterstatus abzuschwächen.

Abbas und Autonomiebehörde gestärkt

Das Ausbleiben eines substanziellen Angebots zur Aufnahme bilateraler Verhandlungen mit Israel ließ Mahmud Abbas jedoch keine andere Wahl. In seiner Rede vor der Generalversammlung hat er diesen Punkt herausgestellt. Die PA sei auf all Forderungen des Nahost-Quartetts und der internationalen Organisationen eingegangen: „Wir haben uns in den letzten zwei Jahren trotz unseres unbestreitbaren Rechts auf nationale Selbstbestimmung einem Test unseres Anspruchs auf einen Staat ausgesetzt“ hat der PLO-Vorsitzende vor den Vereinten Nationen festgestellt. Und dieser Test sei von IWF, Weltbank und der UN als „bemerkenswerte Erfolgsgeschichte“ bezeichnet worden.  Gemeint ist der Plan des PA Ministerpräsidenten in Ramallah, Salam Fayad. Dieser hatte 2009 unter dem Titel „Palestine: Ending the Occupation, Establishing a State“ ein Programm zur Staats- und Institutionenbildung vorgelegt, dass bis August 2011 zu Staatlichkeit führen sollte.

Das Programm entsprach den Vorstellungen des IWFs, der Weltbank und westlicher Regierungen von guter Regierungsführung, finanzieller Transparenz und Durchsetzung eines Gewaltmonopols. Er wurde international enthusiastisch begrüßt und zur Grundlage der Kooperation mit der PA gemacht. Insbesondere nach der Machtübernahme der Hamas im Gaza-Streifen konnte die PA mit dem Salam Fayad Plan der internationalen Gemeinschaft eine Alternative bieten. In den vergangen zwei Jahren gelang es der PA ihre Behörden und Ministerien zu reformieren, die Abhängigkeit von externer Finanzierung zu reduzieren und die öffentliche Sicherheit ihrer Bürger verbessern. Gleichzeitig hat sie die Sicherheit der israelischen Bevölkerung garantiert und ist dafür sogar deutlich von israelischer Seite gelobt worden. Dennoch hatte der Plan vor allem das Ziel, Bedingungen für Staatlichkeit zu schaffen, die international garantiert werden müssten. Salam Fayyad hatte wiederholt erklärt, dass sein Plan nicht schaffen könne, was die Oslo-Abkommen versäumt hätten, nämlich das Recht auf einen eigenen Staat festzuschreiben. Dies könne nur durch eine bindende Resolution des Sicherheitsrates erreicht werden, der dadurch die Verantwortung für die Beendigung der militärischen Besatzung der internationalen Gemeinschaft überträgt.

Die ausbleibende Antwort auf das erfolgreiche Bestehen des Tests hat Mahmud Abbas mit dem seinem Antrag an den Sicherheitsrat der UN eingefordert. Seine Rede war auch an ein palästinensisches Publikum gerichtet, das sie entgegen aller Skepsis letztlich enthusiastisch aufgenommen hat. Tausende haben ihn bei der Liveübertragung auf dem Midan as-Sa’a, dem Uhrenplatz in Ramallah, mit Sprechchören gefeiert. Seine Rückkehr nach Ramallah kam einem Volksfest gleich. Hani al- Masri, Kolumnist in zahlreichen palästinensischen Zeitungen hat ihn als den „neuen Abbas“ beschrieben. Als einen politischen Führer, der es wagt angesichts der Kompromisslosigkeit Netanyahus und seines politischen Lagers die Unterstützung der USA aufs Spiel zu setzen. Der „alte Abbas“ hätte sich dem internationalen Druck gebeugt, wie er es noch bei der Vertagung der UN-Debatte über den Goldstone Berichts 2009 getan hatte. Die neue Haltung hat Mahmud Abbas eindeutig neue Sympathien auf der nationalen palästinensischen und der regionalen Ebene eingebracht. Jetzt kommt es auf die nächsten Schritte an.

Unabhängig von einer Entscheidung des Sicherheitsrats über den Antrag, hat die PLO bereits angedeutet, dass sie den Zeitplan des Nahost-Quartetts für neue Verhandlungen nur bei garantierter Durchsetzung des Siedlungsstopps und unter Bezug auf internationale Resolutionen akzeptieren würde. Das hieße im Klartext nur bei einer Durchsetzung der international anerkannten Parameter der Konfliktlösung, die von der Regierung Netanyahu abgelehnt werden. Getragen von steigenden nationalen und internationalen Sympathiewerten könnte Mahmud Abbas versuchen, die im Juni auf Eis gelegte palästinensische Aussöhnung zwischen Fatah und Hamas wieder voranzubringen. Dies würde seine nationale Popularität weiter steigern und die Handlungsfähigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde vergrößern.

Strategie: Differenzen zwischen USA und EU vergrößern

Beide Seiten hatten im Juni angekündigt, die UN-Initiative abzuwarten, nachdem sie sich nicht auf die Ernennung einer Übergangsregierung einigen konnten. Dieser Schritt hätte auch das Potenzial, die Differenz zwischen amerikanischen und europäischen Positionen zu vergrößern. Das palästinensische Abkommen zur nationalen Versöhnung vom April 2011 wurde von amerikanischer Seite kategorisch abgelehnt, während es innerhalb der EU trotz starker Bedenken durchaus toleriert werden könnte. Aus palästinensischer Perspektive wäre dies eine erfolgreiche Strategie. Auch wenn nicht abzusehen ist, dass die EU sich mangels einer einheitlichen Außenpolitik als Vermittler in dem Konflikt anbietet, würde eine stärkere europäische Unterstützung die Internationalisierung des Konflikts auf Grundlage der Zwei-Staatenlösung erhöhen. Auch könnte sich Mahmud Abbas nach seinem erfolgreichen Auftritt vor den UN auf regionaler Ebene stärkere Unterstützung sichern.

Zu dem jetzigen Zeitpunkt ist nicht absehbar, welche Auswirkungen dies haben könnte. Allerdings werden die veränderten Bedingungen in den arabischen Ländern Auswirkungen auf die weitere Entwicklung des Konflikts und seiner Lösungsbemühungen haben. Ein einsames amerikanisches Veto und seine indirekte Unterstützung würde sich angesichts der steigenden Sympathiewerte der Palästinenser nicht gut machen. Es erhöht die ohnehin schon starke Polarisierung in der Region. Umso wichtiger sind Initiativen, die Garantien für die Umsetzung der Zwei-Staatenlösung bieten und nicht nur einen Zeitrahmen für Verhandlungen um der Verhandlungen willen.

.....
Joachim Paul des Middle East Office der Heinrich-Böll-Stiftung in Ramallah

Special

Israel und der palästinensische Antrag auf UN-Vollmitgliedschaft

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat am 23. September 2011 bei der UNO einen Antrag auf Vollmitgliedschaft eines Palästinenserstaats eingereicht. Das Special bringt aktuelle Hintergründe und internationale Analysen.

Reaktionen (5)

1_ J.J.Miller
28. Dezember 2011, 23:48 Uhr

Das Grundproblem besteht darin, dass alle Führer der Palästinenser, von Haj Amin al – Husseini über dessen politischen Ziehkind Jassir Arafat bis Mahmud Abbas, die Anerkennung Israels als jüdischen Staat verweigern.

Charles Krauthammer beschreibt hier, wie die Verhältnisse richtig liegen:
http://www.hagalil.com/archiv/2011/10/05/abbas-10/

Die Historischen Zusammenhänge des Nahostkonfliktes schildern in ausgezeichneter weise Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers in Ihrem Buch:
„Halbmond und Hakenkreuz –Das dritte Reich, die Araber und Palästina-„
Hier eine Rezension von Karl Pfeifer: http://buecher.hagalil.com/sonstiges/mallmann.htm


Um die historischen Zusammenhänge des Nahostkonfliktes zu verstehen ist ebenfalls sehr zu empfehlen:
Das Buch,
„Der Mufti von Jerusalem und die Nationalsozialisten“ von Klaus Gensicke

2_ Julius
21. Januar 2012, 18:25 Uhr

Hier kann man die Realität, mit der Israel heute zu kämpfen hat nachlesen:
Ranghöchster Fatah-Geistlicher ruft zum Judenmord auf

http://www.botschaftisrael.de/2012/01/19/ranghochster-fatah-geistlicher-ruft-zum-judenmord-auf/

Eine Realität von der in der Schrift der Heinrich Böll Stiftung : „Schriften zur Demokratie, Band 25 Palästina und die Palästinenser: 60 Jahre nach der Nakba“ NICHTS zu lesen ist.

3_ Adrian Riechers
10. Juni 2012, 16:10 Uhr

Nein um den Nahostkonflikt richtig zu verstehen .
Muss man die Vetreibung der Palästinenser durch Israelis beleuchten.
Schonmal von der AIPAC gehört , die übrigens auch eine Kampagne gegen
die Palästinenser treibt. Hört sich die Kommentare hier an ist nur die
eine Seite schuld. Besetzen die Palästinenser Haifa oder Tel Aviv.
Es stehen auch keine Panzer in Israel. Übringens Rabbiner in Israel
rufen auf zum Mord auf. Sicher nur eine Seite ist schuld. Das ist widerliche Propaganda für Israel. Ich empfehle Bücher von Moshe Zuckermann und Uri Avnery oder auch Gideon Levny. Die israelische Regierung von heute tut sehr viel damit der Friedensprozess nicht weiter geht. Die Palästinenser sind seit über 60 Jahren vertrieben und
in Israel kommt bei einigen Rassimus hoch. Nicht bei allen.
Man kann nur Begrüßen wenn es Staat für die Palästinenser gibt.
Denn es nocht nicht geben wird. Man schaue auf die Karte dieses Gebietes. Vielleicht sollte man nachlesen warum Israel mit solcher Realität zu kämpfen hat. Ich empfehle paelaestina-israel blog und
jüdische-stimme.de und Uri Avnery . Es sagen nicht viele Israelische
Autoren selber. Israel zerstört sich selbst. @Julius Richtig informieren würde gut tun.

4_ Julius
10. Juli 2012, 19:33 Uhr

Früher haben an allem was in Deutschland schief ging die Juden die Schuld bekommen. Unzählige Pogrome künden davon. Im Mittelalter wurden die Juden beschuldigt, die Brunnen vergiftet zu haben. Heute werden Geschichten halluziniert, in denen behauptet wird, die jüdische Landwirtschaft würde den Palästinensern das Wasser entziehen. Wo ist da der Unterschied?

Die Schrift „Palästina und die Palästinenser: 60 Jahre nach der Nakba“ ist sich nicht zu schade „Kauft nicht bei Juden Aktionen zu rechtfertigen“ (vgl. Seite 25 der o.g. Schrift). Nichts hat sich geändert.

Grade in den letzten Jahren, ist es jedoch vielen Autoren gelungen, die geschichtlichen Hintergründe des Nahostkonflikts zu erforschen und zu erläutern. Hier seien genannt: Klaus – Michael Mallmann/Martin Cüppers, Klaus Gensicke, Matthias Küntzel, Tilman Tarach und viele Andere.
Um verstehen zu können, mit welchen Gegnern es der jüdische Staat heute zu tun hat, und wie hoch der düstere Schatten der deutschen Nazivergangenheit über dem Nahostkonflikt steht, möchte ich hier auf das Buch von Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers „Halbmond und Hakenkreuz“ hinweisen.

Hier eine Rezension von Karl Pfeifer: http://buecher.hagalil.com/sonstiges/mallmann.htm

Mit zahlreichen Quellennachweisen haben die Autoren ein hochinformatives Werk zur arabisch-nationalsozialistischen Kollaboration geschaffen.
Auf Seite 251 des Buches schreiben die Autoren, was viele Leute meiner deutsch christlichen Community nicht wissen wollen.
Zitat:
„Nach 1945 war die Affinität zum Nationalsozialismus in der arabischen Welt weitgehend ungebrochen. (………) Historische Reminiszenzen an den Nationalsozialismus zeigen dabei die Kontinuität des Denkens auf. Eine in Damaskus erschienene Zeitung der Moslembrüder brachte das nach wie vor enge Verhältnis zum deutschen „Führer“ auf den Punkt, als darin 1956 zu lesen war: „Man darf nicht vergessen, daß Hitler, anders als in Europa, in der arabischen Welt hohe Achtung genießt. Sein Name erweckt in den Herzen unserer Bewegung Sympathie und Begeisterung.“ (….)
Die jordanische „Jerusalem Times“ veröffentlichte am 24.April 1961, kurz vor Eröffnung des Prozesses gegen Adolf Eichmann in Jerusalem, einen offenen Brief an den Angeklagten. Der Mitorganisator der Vernichtung der europäischen Juden habe „der Menschheit einen wirklichen Segen“ erwiesen, heißt es darin. „Dieser Prozess“, so wurde weiter angekündigt, „wird eines Tages mit der Liquidierung der verbleibenden sechs Millionen (…) seinen Abschluss finden.
Zitat Ende.
Das Buch schildert die dramatische Situation der Jischuw, wie zunächst durch die Armee Rommels das braune Verderben aus Deutschland, den Juden in Palästina bedrohlich nahe kam. Die engen Beziehungen des Dritten Reiches zur arabisch-islamischen Welt der gemeinsame Haß gegen die Juden im britischen Mandatsgebiet führte zu einer direkten Unterstützung arabischen Nationalisten durch die Nazis.
Nun ein wenig darüber, womit der Staat Israel bis heute zu kämpfen hat.
Während der Nazizeit in Deutschland konnten sich einige Juden durch Migration nach Palästina retten. Im damaligen Palästina gab es zwei große Klans. Die Nashashibis, und die Husseinis. Die Nashashibis begrüßten die Einwanderung vieler Juden. Die Husseinis waren unter ihrem Führer Amin al Husseini Antisemiten. Es entbrannte ein Kampf zwischen beiden Klans. Durch massive Unterstützung der Nazis gewannen die antisemitischen Husseinis die Oberhand. Die den Juden zugewandten Nashashibis flohen oder wurden von den Schergen der Husseinis ermordet. Die Oberhand der antisemitischen Husseinis über die Palästinenser war ab da, durch die Unterstützung der Nazis, fest geschrieben und hält bis heute an. Jassir Arafat selbst war ein Ziehkind von Amin al Husseini, der die Vernichtungspläne der Nazis gegen die Juden unterstützt hat. Arafat nannte Amin al Husseini „unseren großen Führer“. Nachlesen kann man das in den Büchern der o.g. Autoren.

Viele deutsche haben freilich kein Interesse an den o.g. Fakten. Wenn die Juden nunmehr aus ihrer eigenen Community heraus, noch dazu in Ihrem eigenen Land in der Lage sind, sich erfolgreich gegen den Vernichtungswillen seines Umfeldes zur Wehr zu setzen, ist das freilich für viele Deutsche unerträglich.

@Adrian Reichers Soviel zu Ihrer Empfehlung mich richtig zu Informieren

Große Teile meiner deutsch christlichen Community dämonisieren Israel, um so die Bürde von Auschwitz, die sechs Millionen ermordeten Juden los zu werden.

5_ Adrian Riechers
5. Oktober 2012, 17:47 Uhr

@Julius

Warum spricht man dann vom Unrecht das Israel begeht gegenüber
den Palästinensern . Aus Judenhaß ? Komisch ist nur wenn auf der Seite
der Deutsch- Palästinensichschen Gesellschaft sowas wie Vertreibung
vorkommt . Sicher aus Judenhaß? Warum schreiben dann viele israelische
Autoren über Sachen die ich genannt habe. Ich frage mich seitwann Araber(auch Semiten) Antisemiten sein können. Außerdem sollte man nicht immmer nur aus israelischer Sicht informieren. Das kann auf Dauer
nicht immer Stimmen. Es gibt aus meiner Sicht im Nahostkonflikt
weder gut und böse. Noch schwarz und weiß. Ich würde mich auch
über Breaking the Silence informieren. Womit die Palästinenser zu tun haben. Wenn man das liest kann denken . Komisch ist auch
zu sagen wie Dinge richtig liegen. Begeht die Regierung in Israel
kein Unrecht. Abbas hat übrigens Israel anerkannt. Ich würde
mich einmal auf Palästinensichen Webseiten auch informieren .
Man sollte aufhören mit Auschwitzkeule das bringt einem nicht weiter.
Der Konflikt muss gelöst werden zum woll beider Seiten.
Komisch ist auch wenn Palästinenser und andere Israelis von
ganz etwas anderen Sprechen.










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