EcoFair rules!
Konferenz und Dossier
Die neue Rolle des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der Klima-, Ernährungs- und Wirtschaftskrise
Es ist an der Zeit, die Regeln und Ströme des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der großen globalen Krisen (u. a Klima-, Ernährungs- und Finanzkrise) zu überdenken und neu zu definieren. Müssen bestehende politische und institutionelle Rahmenbedingungen angepasst werden, damit die internationalen Handelsbeziehungen im Agrarsektor die heutigen Krisen nicht noch verschärfen? Welchen Beitrag kann der Agrarhandel zur Lösung der Ernährungskrise leisten? Welche Rolle kann und sollte die WTO bei all diesen Entwicklungen spielen? Welche Alternativen bieten regionale Handelsabkommen? Und wie interagieren das internationale Klimaregime und die Agrarhandelsregeln?


Hintergrund
Conference Report
February 12, 2010 - Since it is time to reconsider and redefine the regulation and flow of international agricultural trade against the backdrop of severe global crises (such as the climate, food and economic crises) the conference seeks to bring together expertise to address these issues. more»
Videos
Pressegespräch und gemeinsame Konferenz "EcoFair rules!" von der Heinrich-Böll-Stiftung und MISEREOR12. Januar 2010 - Videos des Pressegespräches zur Konferenz "EcoFair rules!" Es sprechen Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Olivier de Schutter, UN-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung, Rajeswari Raina, Mitglied des Weltagrarberichts (IAASTD) und Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer MISEREOR. mehr»
Schriftenreihe Ökologie
Klimawandel und das Recht auf Nahrung9. Dezember 2009 - Die Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Human Rights Institute der Columbia Law School analysiert die Folgen des Klimawandels auf die Umsetzung des Rechts auf Nahrung. Sie gibt Empfehlungen, wie beide Agenden zusammengeführt werden können und wirft auch ein Schlaglicht auf Menschenrechtsverletzungen durch Maßnahmen gegen den Klimawandel. mehr»
Multiple Krise: Ernährungssicherheit in Krisenzeiten - aber wie?4. Januar 2010 - In Afrika hungern mehr als 265 Millionen Menschen. Das hat eine Vielzahl von Gründen – einer der Hauptgründe ist, dass die fragile afrikanische Landwirtschaft den vielfältigen Herausforderungen der heutigen Krisenphänomene in keiner Weise gewachsen ist. Welche Anforderungen gibt es an eine Landwirtschaft der Zukunft? Von Christine Chemnitz mehr»
Cover: Slow Trade – Sound Farming
Bericht
Slow Trade – Sound Farming: Handelsregeln für eine global zukunftsfähige Landwirtschaft4. Januar 2010 - In einer Zeit, in der die Probleme der bestehenden Weltmarktordnung insbesondere im Bereich der Landwirtschaft immer deutlicher werden, veröffentlichen wir diesen Vorschlag für eine grundlegende Reform des multilateralen Agrarhandelssystems. Von Wolfgang Sachs und Tilman Santarius mehr»
Eco Fair Trade
Das Eco Fair Trade-Projekt
Die landwirtschaftliche Handelspolitik hat in den letzten Jahrzehnten - nicht zuletzt auch wegen ihrer Neigung, weltweit stärkere Staaten schwächeren gegenüber zu bevorteilen - zu massivem Preisverfall, Preisinstabilitäten sowie zu Marktkonzentrationen und einer Industrialisierung der Agrarproduktion auf globalem Niveau beigetragen – sehr zum Schaden von Mensch und Umwelt.

Die Unterbrechung der Doha-Verhandlungsrunde der Welthandelsorganisation WTO ist dabei nur das jüngste Symptom für das Scheitern der derzeitigen landwirtschaftlichen Handelspolitik. Der Eco Fair Trade Dialogue ist ein Projekt, diese Politik fundamental neu zu überdenken und zu gestalten.

Bilder von der "EcoFair Rules!"-Konferenz:



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Blog "Baustellen der Globalisierung" von Rainer Falk
18./19.6. Eine Theaterproduktion...