Garage in San Francisco, Foto: Martin Bartholmy
Parkhaus in San Francisco. Foto: Martin Bartholmy
Einführung
Kulturindustrie und creative industries
Heute sind Kunst und Wirtschaft nicht mehr als polare Gegensätze zu denken, so wie dies die kritische Analyse der „Kulturindustrie“ (Adorno/Horkheimer) noch vorsah. Stattdessen stehen die „creative industries“ für die Verschmelzung von Kunst und Wirtschaft in spezifischen Produktions- und Konsumptionsprozessen. Durch die verstärkte Nachfrage nach symbolischen Gütern und wissensbasierten Dienstleistungen rücken kreative Tätigkeiten ins Zentrum der Wertschöpfung.

Der gegenwärtige Kult der Kreativität darf jedoch nicht gänzlich von der Empirie absehen. So macht etwa die Buntscheckigkeit der Beschäftigungsverhältnisse in den Kulturberufen den genauen Blick auf Organisations- und Arbeitsweisen erforderlich: Wie ist die soziale Lage von Alleinselbständigen? Was bedeutet Autorschaft im digitalen Zeitalter? Vor jedem Versuch einer politischen Regulierung der Kreativwirtschaft steht die dichte Beschreibung ihres Ist-Zustands.

26. Januar 2010 - Die deutschen Presseverlage fühlen sich vom Internet bedroht und fordern deshalb ein gesetzlich abgesichertes „Leistungsschutzrecht“. Was damit gemeint ist und was die Verlage eigentlich erreichen wollen, scheint jedoch offen. Dieser Eindruck wurde auch während der Podiumsdiskussion "Gottes Werk und Googles Beitrag" bestätigt, zu der die Heinrich-Böll-Stiftung in Zusammenarbeit mit iRights.info am 20. Januar in ihre Berliner Zentrale geladen hatte. mehr»

Mut zur Lücke9. Oktober 2009 - Das Unternehmen Google leistet, was die öffentliche Hand gerne täte: Wissen für möglichst viele Menschen bereitzustellen. Eine Tagung erörterte die vielen Hoffnungen und Befürchtungen, die mit dem ambitionierten Vorhaben verbunden sind. Von Markus Berger mehr»

Ausstellungseröffnung: "nochnichtmehr - Handeln im unmarkierten Raum"10. September 2009 - Bis 10. Oktober versammeln Künstlerinnen und Künstler wie Nevin Aladag, Lucia Dellefant, Ralf Homann, Martin Kaltwasser, Andreas Mayer-Brennenstuhl, Yoko Ono, Elodie Pong, Oliver Ressler, Johannes Stüttgen, Albrecht Wild, Georg Winter und Hans Winkler ihre unterschiedlichen Positionen. Kunst, die nicht nur in einem geschlossenen Showroom funktioniert, sondern nach außen verweist. Ralf Fücks mehr»

Audio

Lawrence Lessig und die „Copyright Wars"15. Mai 2009 - Bei einer Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung sprach Prof. Lawrence Lessig über „Copyright Wars.Vergnügen und Unbehagen an der digitalen Kultur.“ Hier finden Sie Vortrag und Diskussion als Audio-Mitschnitte. mehr»

Dokumentation

Spielstand #10: „Die Nutzer sind verdorben“3. März 2009 - Filme für lau, Musikstücke ohne Entgelt: Befinden wir uns angesichts Tauschbörsen und Gratiskultur im Internet längst jenseits von Regeln? Spielstand #10 widmete sich der schwierigen Debatte über die Abstimmung von zeitgenössischer kultureller Produktion und zeitgemäßer politischer Urheberrechtsevolution. mehr»

Schriftenreihe Bildung & Kultur

Kreativen: Wirkung - Urbane Kultur, Wissensökonomie und kreative Stadtpolitik – Wo liegen die Reibungspunkten zwischen der „kreativen Stadt” als Slogan für den Standortwettbewerb und ihrem gesellschaftspolitischen Anspruch? mehr»

Dokumentation

Internationaler Kongress zur kreativen Stadtentwicklung27. August 2008 - Ist die „Global City Frankfurt“ auch eine kreative Stadt? Ein Konferenzbericht. Von Jan Engelmann und Sabine Drewes mehr»

"Eingebrannte Bilder" Von Ernst Volland
Dossier

„Eingebrannte Bilder“ – Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls geht die Ausstellung des Künstlers Ernst Volland „Eingebrannte Bilder“ auf die Bedeutung des Jahres 1989 ein. Was können wir anhand dieser Bilder, ihrer Wirkmächtigkeit und  über unsere Erinnerungskultur lernen? mehr»

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Veranstaltungsreihe
Wissen, was wirkt! Die Campustour 2009 der Heinrich-Böll-Stiftung