Freiheit und das Prinzip Verantwortung

von
EuromaidanDemonstrationen auf dem Maidan. Urheber: Adam Sebesta. All rights reserved.

Im Hinblick auf die Ukrainekrise herrscht in der Öffentlichkeit viel Empathie für die russische Regierung. Doch das Prinzip Verantwortung ist dort zu Hause, wo Menschen sich auf die Seite der Opfer von staatlichem Terror schlagen. Ein Debattenbeitrag

Zu einseitig fanden nicht wenige "Putinversteher" den Aufruf des Bündnisses für den Frieden. Wir hatten im vergangenen September zu einer Demonstration vor der russischen Botschaft in Berlin aufgerufen. Viele Unterzeichner arbeiten seit Jahren, viele seit Jahrzehnten eng mit Menschen- und Bürgerrechtsgruppen in Russland und in der Ukraine zusammen. Der Protest richtet sich nicht gegen Russland, sondern gegen die Politik der russischen Regierung, die - medial vorbereitet – militärisch in ein anderes Land eindringt, regionale Ansprüche erhebt und eine ganze Region auch über die Ukraine hinaus destabilisiert.

In seiner bewusst einseitigen Stellungnahme für Frieden und Menschenrechte gründet der Aufruf auf Werte, die Menschen grenz-, religions- und weltanschauungsübergreifend verbinden. Es sind die Werte, die der osteuropäischen Bürgerbewegung in den 80er Jahren – von den Staaten West-, Mittel- und Osteuropas als KSZE-Akte ratifiziert – eine überlebenswichtige Brücke waren. Durch sie konnten sie sich außenpolitisch „legitimiert“ nach innen gegen die Alleinherrschaft der KPdSU und des KGB in der Sowjetunion und den Regierungen und Geheimdiensten ihrer Satellitenstaaten zu erheben – nicht ohne das Risiko von Gefängnis, Folter und Tod.

Bedenken, Zurückhaltungen sind nicht per se gut. Sie können richtig sein. Aber sie sind es oft nicht. Wem Freiheit wichtig ist, der sollte sich erinnern, dass in der Menschheitsgeschichte – auch in der jüngeren – Millionen für mehr Freiheit ihr Leben opfern mussten. Auch wer abwägt, sich zurückhält, sich vermeintlich nicht entscheidet, entscheidet sich gleichwohl dafür, dass andere entscheiden und sich in nicht offenen Gesellschaften mit anderen Werten durchsetzen.

Das Prinzip Verantwortung

Die Anarchisten in Spanien hatten in den 30er Jahren aus ihrer Sicht gute Argumente, sich nicht an den Wahlen zu beteiligen. Im Ergebnis bahnten sie Franco und einem bis 1975 faschistisch regierten Spanien den Weg. Mehr als 200.000 Menschen hätten zu Beginn der 90er Jahre nicht ihr Leben lassen müssen in Bosnien, wenn der Westen gleich zu Beginn entschlossen gegen Milošević vorgegangen wäre, nachdem die ersten serbischen Raketen Sarajevo erreichten und Vukovar niedergestürmt worden war. Vieles spricht dafür, dass es dann auch zum Kosovokrieg nicht gekommen wäre. Wie wäre der Zweite Weltkrieg verlaufen und wie viele Millionen Juden hätten gerettet werden können, wenn England, Frankreich und die USA spätestens 1941 militärisch eingegriffen hätten, nachdem die systematischen Verbrechen in Polen und die systematische Vernichtung der Juden in Europa bekannt waren? Es kann entscheidend sein, sich rechtzeitig zu erheben, Grenzen zu setzen, Recht und Unrecht zu benennen, Täter nicht als Opfer zu verklären und Opfer als solche zu bezeichnen. Das Prinzip Verantwortung ist dort zu Hause, wo der Mensch als Bürger und Bürgerin Stellung bezieht, sich öffentlich wahrnehmbar auf die Seite derer schlägt, die Opfer sind von staatlichem Terror und systematischen Menschen- und Bürgerrechtsverletzungen durch den Einsatz von Militär, Polizei und Geheimdienst.

Ohne Putinerklärer zu sein, höre ich ihm dennoch gut zu und habe seine Rede im Ohr, die er vor Regierungschefs aus der ganzen Welt im Mai 2005 anlässlich der nationalen Feier in Moskau 60 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs gehalten hat. Zitat: „Die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts war der Zusammenbruch der Sowjetunion“. Also nicht der deutsche Faschismus, auch nicht der Stalinismus, sondern der Zusammenbruch eines Macht- und Terrorsystems, das mehreren zehn Millionen Menschen in Russland und den
sowjetischen Satellitenstaaten das Leben kostete auf dem Weg zu den vermeintliche Errungenschaften des Arbeiter- und Bauernstaates Sowjetunion. Wir erleben mit Putin die Wirkungsgeschichte sowjetischer Politik. Dass die russische Regierung das Völkerrecht verletzt hat und nicht umgekehrt, ist selbst in der Moskauer Regierung nicht strittig. Sonst hätte es bei der Krim-Annektion nicht der „Legitimation“ unter Hinweis auf das Kosovo bedurft.

Seit den Amtsperioden Putins als Präsident, Ministerpräsident und dann wieder Präsident haben unzählige kritische Journalistinnen und Journalisten in Russland ihr Leben gelassen. Es wurden Aktivisten der Opposition eingesperrt oder ermordet, weil sie kritisch über Regierungshandeln berichteten und Unrecht und Missstände öffentlich benannt haben. Ich spreche von Menschen, die ich zum Teil persönlich kannte, die für Werte eintraten, die sie mit jenen Menschen teilen und teilten, die auch den Kern der polnischen, tschechischen, ostdeutschen, ungarischen, sowjetischen Bürgerrechtsbewegung bildeten, die seit 1989 die Anliegen von „Memorial“ in Russland unterstützen, die sich für die Opfer des Stalinismus ebenso einsetzen wie für eine finanzielle Entschädigung von sowjetischen Zwangsarbeitern in Deutschland. Diejenigen, die in Kiew den Protest anführten, die monatelang bei bis zu minus 20 Grad auf dem Euro-Maidan ausgeharrt haben, die bereit waren, ihr Leben zu riskieren für freie Wahlen und für eine freie, demokratische und Europa zugewandte Gesellschaft, verdienen unsere politische Unterstützung.

Kaltkriegerisches Blockdenken

Warum gibt es in unserer Öffentlichkeit und in den Medien so viel Empathie für eine russische Regierung, die Meinungsvielfalt bekämpft und regierungskritischen Journalismus durch Gefängnisstrafen, Folter und Mord verhindert? Warum setzen heute viele Russland mit der Sowjetunion gleich und sehen nicht, dass in der Ukraine in Relation zur Bevölkerung noch mehr Menschen im Krieg gegen Nazideutschland ihr Leben verloren haben als in Russland? Würde nicht zum besseren Verständnis der Menschen und des öffentlichen Bewusstseins in der Ukraine beitragen, wenn öffentlich auch in unseren Medien präsent wäre, dass die Ukraine von Deutschen vollständig besetzt war und Hitler es nicht zuletzt auf die Ukraine als Kornkammer abgesehen hatte? Und warum findet heute ebenso kaum öffentlich Erwähnung, dass 1932/1933 in der Ukraine mehr als sieben Millionen Menschen verhungerten, nachdem sich die sowjetische Regierung in Moskau das Getreide im Bruderland Ukraine auf Befehl von Stalin (sein Brief an Scholokow im Mai 1933) mit militärischer Gewalt aneignete. Auch das würde helfen, Menschen in der Ukraine besser zu verstehen. Mich erschrecken die Folgen und die Erfolge sowjetisch-russischer Propaganda nicht nur in Russland und der Ukraine, sondern bis in unsere westlichen Medien und gar bis in den ARD-Programmbeirat hinein – eine unheilige Allianz von wirtschaftlichen Interessen, mobilisierten und mobilisierenden Putinverstehern und eine oft unbewusste Fortsetzung kaltkriegerischen Blockdenkens.

Seit der Orangenen Revolution 2004 in der Ukraine war es die Ukraine selbst, die eine Öffnung nach Westen suchte. Und es waren die Europäer, die versuchten, der Ukraine die Illusion zu nehmen, ihnen würde zeitnah dieser Weg als EU-Mitglied geebnet werden können. Dass die EU im Prozess des dann nicht ratifizierten Abkommens mit der Ukraine auch Fehler gemacht hat und dass es zudem geradezu ein Wahnsinn der neuen ukrainischen Regierung war, nach den Erfolgen der Opposition auf dem Majdan ein (inzwischen zurückgenommenes) Verbot der russischen Sprache auszusprechen – auch das stimmt. Aber es rechtfertigt nicht die Verletzung eines souveränen Staates mit militärischen Mitteln – die Annektion der Krim und die militärische Unterwanderung der Ostukraine, deren selbsternannte, von Russlands Militär und Geheimdienst gelenkte Separatistenregierung umgehend die Todesstrafe einführte. Die Blocklogik des Kalten Krieges setzt sich im Denken vieler Regierungen und Menschen fort.

Viele fragen sich, ob die westlichen Siegermächte und insbesondere der damalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher im Kontext des Zwei-plus-Vier-Vertrags Zusagen gemacht hat, die Grenzen der Nato nicht nach Osten auszuweiten? Wenn es so war, so wäre diese Zusage die Fortsetzung einer dem Kalten Krieg zugrunde liegenden Blocklogik geteilter Weltmachtsphären zwischen dem Westen und Russland. Eine Logik, die den Staaten des Baltikums und Mittel-Osteuropas keine vollständige Souveränität zugestehen wollte. Mit welchem Recht hätten die Verhandlungspartner des Westens in der ersten Jahreshälfte des Jahres 1990 über die Souveränität dieser Länder entscheiden können, die ihnen über Jahrzehnte durch die sowjetische Regierung – zudem vom Hitler-Stalin-Pakt befördert – genommen wurde?

Warum gehen bis heute viele davon aus, dass man der russischen Regierung keine souveränen Nachbarstaaten zumuten kann, die sich nach Westen orientieren und sich – anders als die Duma und Putins Regierung – demokratischen Wahlen verschrieben haben? Putin, dessen Regierungsstil von diktatorischen Zügen durchdrungen ist, muss und sollte nicht gefragt werden, wenn wir das Wort ergreifen für Menschen in der Ukraine, die nach innen und außen für Freiheit, Demokratie und Selbstbestimmung kämpfen in einem Land, das historisch mehrmals zwischen deutschen und russischen Interessen zerrieben wurde. Ein jüngstes Beispiel hierfür ist die Sicherung russischer Energielieferungen durch die Ostseepipeline – nicht durch, sondern bewusst vorbei an Estland, Lettland, Litauen, Polen und der Ukraine.

Forcierte Meinungsmache

Wie viel wichtiger wäre es gewesen, vorhandene Rohrleitungen – insbesondere die durch die Ukraine – mit finanzieller Unterstützung des Westens zu modernisieren und auszubauen und sich mit diesen Ländern für eine grenzüberschreitende Energiesicherheit in Europa mit Russland und gegenüber Russland stark zu machen. Wir täten gut daran, in der öffentlichen Meinung und Meinungsbildung deutlich zu unterscheiden zwischen Russland und der russischen Regierung, zwischen fehlender Meinungsbildung und forcierter Meinungsmache der russischen Regierung. Die sowjetische Wirkungsgeschichte, an die Putin machtpolitisch und mit modernen Mitteln systemisch anknüpft, ist nicht zu Ende. Sehr aufschlussreich ist dazu auch die Strategiedebatte russischer Militärs Anfang 2013, wie in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung kürzlich dokumentiert, wonach moderne Kriege nicht mehr erklärt werden, sondern anderen Gesetzmäßigkeiten folgen.

Wo der Abbau von Feindbildern verfeindeten Menschen und Gruppen eine Sprache zurückgibt, findet dies meine volle Unterstützung, ebenso wie jede Form diplomatischer Bemühungen, die hilft, militärisches Eingreifen zu verhindern. Dass die UN seit etlichen Jahren zwischen Regierungen und verfeindeten Volksgruppen Mediationen anbietet, ist ein großer Erfolg. Und sollten die politischen Lösungsansätze der letzten Wochen, die Ostukraine (oder auch andere Regionen) föderal zu stärken, mehr regionale Rechte einzuräumen, eine lebensfähige Chance bekommen, wäre das eine aufatmende Perspektive. Solche Lösungen werden nach meiner Überzeugung aber nur lebensfähig und politisch durchsetzbar, wenn die Gesellschaften und Regierungen Europas der russischen Regierung mit allen vorhandenen nichtmilitärischen Mitteln entschieden und ohne Relativierungen Grenzen aufzeigen, die sich die Duma und die russische Regierung unter Putin selbst nicht auferlegen. Es ist hingegen erschütternd, wie viele Bürger und Bürgerinnen eines freien Landes unberührt bleiben vom demokratischen Aufbruch eines EU-Nachbarlandes, dabei nicht ohne Stolz als weitsichtige Welterklärer und Putinversteher daherkommen und freiwillig die Aufgaben von Putins Vorstehern im Westen wahrnehmen. Nicht zuletzt werden zehntausende Inlandsflüchtlinge in der Ukraine zunehmend auch unsere finanzielle und materielle Unterstützung brauchen, wenn die Wintermonate kälter und die Gaslieferungen aus Russland erneut gedrosselt werden.

 

Dieser Text erschien auch in der Zeitschrift Info3 – Anthroposophie im Dialog 10/2014.

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Kommentare

Dazu ganz kurz: In der besten (unheiligen) Tradition eines Elmar Brok, was hier für Unwahrheiten und Blödsinn verbreitet wird. Scheinbar weder von der Ukraine noch von Geschichte eine Ahnung.

Moin,
Der Schreiber dieses Artikels sollte schleunigst die Schulbank drücken! Wie kann man Geschichte nur so verdrehen!

Und wieder einmal werden Halbwarheiten verbreitet und Hass geschürt.
Des weiteren wird der ARD Programmbeirat in den Dreck gezogen, der eindeutig einseitige Berichterstattung nachgewiedsen hat.

Ich möchte Gregor Gysi zitieren, der sagte: "Alles was NATO und EU falsch machen konnten haben sie falsch gemacht"

Und alles was in diesem Artikel gemacht wird, ist ist die "westlichen Siegermächte" zu Helden zu stilisieren, die sich über Verfassungen hinwegsetzen dürfen, alle anderen aber nicht.

Ich möchte zwei Beispiele vorbringen:

1. Die Volksbefragung auf der Krim war nach ukrainischer Verfassung nicht Rechtskräftig - die EU protestiert und Sanktioniert.
Die Absetzung von Janukowytsch hätte 75% der Abgeortnetenstimmen bedarft, erreicht wurden nur 72,9%, ist also auch Verfassungswiedrig - die EU beklagt sich nicht und erkennt eine Übergangsregierung an.

2. Die zugesagte "Nichterweiterung" der Nato nach Osten.
In diesem Artikel wird behauptet, ein Staat, der nicht in die Nato dürfte, sei nicht vollständig souverän.

Ein Staat, der nicht in die Nato eintreten dürfte, aufgrund z.B. eines Besatzers, der dieses verhindert, wäre nicht souverän, nicht aber ein Staat, der der Nato beitreten will, dem aber der Beitritt von der Nato nicht gestattet wird.

Ich bin bestürzt, dass es erlaubt ist, nach dem Tod berühmter Persönlichkeiten Stiftungen zu gründen, die auf ihren Namen lauten und persönliche Meinungen von Politikern und selbsternannten "Demokraten" verbreiten, ohne die Meinung jener Personen zu kennen.
Dieser Absatz bezieht sich nicht auf die Heinrich Böll Stiftung, gemeint sind alle politischen Stiftungen in Deutschland.

Sehr geehrter Herr Beckmann,

Ich möchte an dieser Stelle Ihnen vom ganzen Herzen danken! Und zwar dafür, dass Sie den Menschen, die diesen Beitrag lesen und sich mindestens ein bisschen Geschichtswissen angeeignet haben, die Augen öffnen: Sie, Herr Beckmann, haben von der Geschichte KEINE AHNUNG!
Ich möchte hier nicht in Ihre ideologische Ansichten eingehen. Aber:
1) 1941 konnte weder Frankreich (bereits von Nazi-Deutschland besetzt) noch England (gerade mit Luft-Krieg voll beschäftigt) noch USA (standen gerade vor dem Kriegsausbruch mit Japan) gegen Deutschland militärisch eingreifen;
2) Hungersnot in der Ukraine 1932/1933 – ja, die gab es! Aber nicht nur in der Ukraine. Sogar mein Vater, der damals 5 Jahre alt war, kann sich ganz gut daran erinnern, wie seine Familie, Verwandte und Nachbarn gehungert haben, sie waren vom Hunger angeschwollen! – das war aber nicht in der Ukraine, sondern… in deutschen Siedlungen … in Kirgisien! Dass dieser Hunger von Sowjets künstlich herbeigeführt worden war, daran besteht kein Zweifel – aber nicht NUR gegen Ukrainer, die AUCH – aber eben nicht ALLEINE - in Mitleidenschaft gezogen wurden!
3) Anarchisten in Spanien HABEN 1936 an den Wahlen in Spanien TEILGENOMMEN;
4) Im Jugoslawien-Krieg gab es von ALLEN Seiten Kriegsverbrechen – siehe Prozesse in Den Haag; dass sich Europa gegen Miloschevic entschieden hat, hat gaaaanz andere Gründe als Liebe zur Demokratie und Frieden.
Anscheinend haben Sie, Herr Beckmann, nicht besonders viel bei Geschichtsunterricht mitbekommen; wenn doch – dann ist es noch schlimmer, denn Sie verdrehen bewusst die Fakten!

Viele Grüße
WGO

Eine Stellungnahme, die jedem kritisch-gesunden Menschenverstand und jedem gebildeten Menschen spottet. Nachdem man sich durch dieses Geschreibsel gekämpft hat, bleibt man einmal mehr regelrecht ratlos zurück. Ratlos ob der Tatsache, dass es in einem Land, in dem Bildung offen zugänglich ist und man sich verschiedenster unabhängiger Quellen bedienen kann, solch ein hasszerfressenes und von Scheuklappen geprägtes Weltbild möglich ist. Hier werden Fakten durcheinandergeschmissen, dass sich die Balken biegen. Die Zerrissenheit der Bevölkerung der Ukraine, die wirtschaftlichen Interessen der US-Investoren in der Ukraine, das schamlose Mitwirken und Finanzieren des illegitimen Putsches in Kiew seitens der EU, transatlantischer Thinktanks und deutscher Organisationen, das Verschweigen des Beschusses der ostukrainischen Bevölkerung durch offen auftretende Faschisten, das Verschweigen von Massengräbern, der wahren Flüchltingszahlen, der wahren Schuldigen von MH17 und der Folgekosten des selbstmörderischen Kurses dieser sogenannten neuen und (schein-)demokratischen Ukraine, die katastrophalen Folgen für die ohnehin in einer Legitimitätskrise steckenden EU, das Mundtotmachen der ukrainischen Opposition in vielen Regionen, die desaströse Wahlbeteiligung, das erneute Paktieren mit Oligarchen aus dem halbkriminellen Milieu....das alles wird verschwiegen und sicher war es das alles, was mir heute mit diesem unseligen aufgeblähten Kunstbegriff Maidan verbinden, nicht wahr?
Ich sag ihnen was: je lauter das Geschrei, desto mehr zeigt es den wahren Charakter des Absenders. Sie haben weder Putin in seinen zahlreichen Reden verstanden, noch haben sie die russische Seele verstanden und erst recht nicht den breiten wirtschaftlichen Aufstieg unter Putin. Sie wollen es auch gar nicht verstehen, schließlich sind wir ja die Guten. Und da wir die Guten sind, sind wir schon blind geworden für unsere Untaten; da dürfen wir auch das Völkerrecht brechen wie uns beliebt, wir dürfen erpressen, drohen und auch hunderttausende Tote und zerrüttete Staaten produzieren. Wenn wir nur unsere Rohstoffe und Märkte bekommen und dieses zerbröselnde Petrodollarsystem irgendwie am Laufen halten können, indem wir einstmals unabhängigen Staaten neue Kredite und Abhängigkeiten aufpressen....
Ja, so ticken wir. Heuchelei, wohin man blickt. Die deutsche Politik wie auch die Medienlandschaft präsentieren sich in einem zutiefst besorgniserregendem Zustand! Und wer glaubt, die USA des Jahres 2014 stünden für Freiheit, Bürger- und Menschenrechte, der ist vom System offensichtlich schon irreparabel geschädigt.
Es grüßt (und das müssen sie jetzt ertragen) ein weiterer ''Putinversteher''!

Sehr geehrter Herr Beckmann,
Ihre Behauptung, der ARD-Programmbeirat wäre auf russische Propaganda heriengefallen, ist leicht nachweisbar falsch ("Mich erschrecken die Folgen und die Erfolge sowjetisch-russischer Propaganda nicht nur in Russland und der Ukraine, sondern bis in unsere westlichen Medien und gar bis in den ARD-Programmbeirat hinein – eine unheilige Allianz von wirtschaftlichen Interessen, mobilisierten und mobilisierenden Putinverstehern und eine oft unbewusste Fortsetzung kaltkriegerischen Blockdenkens." L.Beckmann).
Wahr ist, dass der nach außen gedrungenen interne Bericht nicht russische Quellen, sondern eine eigene sehr detaillierte Analyse des ARD-Programms leistete und ferner das ARD-Medienmagazin ZAPP zitiert; hier ein Auszug aus dem Bericht, den Sie unbedingt einmal in voller Länge lesen sollten:
"Insgesamt hält der Programmbeirat aufgrund seiner Beobachtung der genannten Sendungen fest: In der Berichterstattung über die Krise in der Ukraine überwog anfangs eine Schwarz-Weiß-Zeichnung zugunsten der Maidan-Bewegung, obwohl hier auch das rechte, extrem nationalistische Lager beteiligt war, und zulasten der russischen und der abgesetzten ukrainischen Regierung, denen nahezu die gesamte Verantwortung zugeschoben wurde.

Dass der Programmbeirat mit seiner Meinung nicht alleine steht, unterstreicht beispielsweise der Beitrag im NDR-Medienmagazin „ZAPP“ vom 5. März: „Ukraine – Berichterstattung durch die West-Brille?“, der über drei Monate „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ auswertete und eine deutliche Überrepräsentanz der prowestlichen Sicht auf die Ereignisse ausmachte, daneben aber auch in anderen wichtigen Medien eine einseitige, antirussische Berichterstattung konstatierte."
Abgedruckt in voller Länge hier:
http://jasminrevolution.wordpress.com/2014/09/18/ard-ukraine-propaganda-...
Lieber Herr Beckmann, Ihr "Erschrecken" über angebliche Folgen der in unseren Medien gebetsmühlenartig wiederholten "russischen Propaganda" wird sich bei näherem Nachdenken in Erschrecken über die ARD & Co., über die westliche Politik und über die ihrer eigenen Partei verwandeln.

[Anm. der Moderation: Wir haben hier einen Kommentar gelöscht, weil er den Autor beleidigte. Bitte bleiben Sie sachlich und fair. ]

Unwählbar, die grünen Kriegstreiber! Seit Jugoslavien immer JA zu jedem neuen NATO-Krieg. Gruselig, das ich auch schon mal Grün gewählt habe.

Danke noch den vorausgegangenen Kommentaren. Die zeigen das das sachgerechte Nachdenken zunimmt, langsam wenigstens.

rtdeutsch.com das es seit ein paar Tagen endlich gibt, hat mich übrigens hierher gelinkt... Das deutsche Angebot von Russia Today wurde u.a. mit einer online-Petion befördert bei wohl einige 30.000 Menschen unterzeichneten.

lg Michael

Sehr geehrter Herr Beckmann,

ich muss sagen, es ist schon absurd, wenn Sie das angeblich verspätete Eingreifen des Westens im Kosovo bedauern und gleichzeitig den vom kiewer Regime geschürten Bürgerkrieg gegen die Menschen im Osten der Ukraine mit keinem Wort anprangern.

Ja, der Westen darf nicht länger schweigen! Er darf sich nicht zurück lehnen un zuschauen! Dem aus der Putschistenjunta hervorgegangenen Regime muss ein klares Ultimatum gestellt werden, die Kämpfe sofort einzustellen. Und wenn dies nicht geschieht, dann müssen Jatzenjuk, Poroschenko und die vielen anderen Täter und Profiteure nach Den Haag gebracht und abgeurteilt werden, selbst wenn es dafür Bomben über Kiew regnen muss.

Wir dürfen uns unsere europäisches Haus nicht vom US-Regime und seinen Lakaien zertören lassen!

Schöne Grüße

Im Ukraine-Konflikt sind die USA ist kriegführende Partei an vorderster Front. Es geht um die fruchtbarsten Ackerböden Europas und um zwei geologische Senken, die für Fracking prädestiniert sind. Eine davon reicht weit bis nach Ostpolen hinein. Hunter Biden, Sohn des US-Außenministers, hat seinen Fuß bereits in der Tür. Die Neocons haben zugegeben, Milliarden Dollar in den politischen Umsturz investiert zu haben nachdem die Europäer die orangene Revolution in den Sand gesetzt hatten, die alte Regierung das Freihandelsabkommen ablehnte und dafür auch im Mai möglicherweise wiedergewählt worden wäre. Die Ukrainer, die ich kenne wissen sehr genau, dass eine EU für die einfachen Leute auch Nachteile haben würde. Die Ukraine ist heute schon der größte Puff Europas.
Die näheren Umstönde des Machtwechsels erinnern fatal an lateinamerikanische Vorbilder aus den 70gern. Das Flugzeug des CIA-Chefs wurde häufiger in Kiew als in Washington geortet. Die Medienpropaganda des vergangenen Winters war selbst für unbedarfte Zeitgenossen offenkundig. Die Tonspur mit den "friedlichen, freiheitsliebenden Demonstranten" passte so überhaupt nicht zu den Bildern von Bulldozern, Schusswaffen und Mollies gegen davonrennende Polizisten. Die Art und Weise wie die Tragödie von MH-17 nicht aufgeklärt, wohl aber propagandistisch ausgeschlachtet wird, wie das von den Separatisten gehaltene Absturzgebiet seit Monaten beschossen wird und wie immer und immer wieder Mutmassungen als Tatsachen verkauft werden lässt eigentlich nur den Schluss zu, dass die andere Seite für den Tod von 300 Menschen zur Rechenschaft zu ziehen sein wird.

Danke für diesen Artikel!
Ich habe mir eine lokale Kopie abgelegt und ein Lesezeichen gesetzt, Schlagwort "Kriegstreiber"
Ich frage mich allerdings was ich meinen Enkeln mal erzählen soll, ich hab von Nichts gewust wird wohl nicht funktionieren.

Ein Leser aus Berlin

Wurden Frau Arendt und Herr Böll eigendlich gefragt, ob sie der Nutzung ihrer Namen zustimmen?

Ich verstehe gar nicht warum ausgerechnet die Grünen die früher gesagt haben "Lieber rot als tot" und für einseitige Abrüstung gegenüber einen stalinistischen Terrorregime demontriert haben jetzt so für einen neuen Krieg gegen Russland werben.
Sie erzählen unsere Medien wäre von Russand unterwandert. Unterwandert sind Sie aber tatsächlich vom CIA wenn man den Ausführungen von Ulfkotte und vielen anderen glauben schenken kann.
Fakt ist, dass unsere Medien verschwiegen haben das faschistisch-saditsische Paramilitärs Progrome mit zum Teil gezielten Erschiessungen von Demonstranten verschwiegen haben, bei den Progrom von Odessa wurde gar berichtet, das Gewerkschaftshaus von Odessa wäre bei Strassenschlachten in Brand geraten ( so ganz zufällig irgendwie halt ) Jeder der den Livestream oder die Aufzeichnungen auf youtube gesehen hat weiss dass die "Russen dort reingetrieben wurden, das Gebäude dann gezielt mit Molotov-Coctails angezündet wurde und auf Leute die sich auf die Fenster-Bretter retten konnten mit scharfen Waffen geschossen wurde. Da erzählen Sie und das unsere Medien einseitig für russische Interesse Partei ergreifen? Sicher ist nicht alle rosig in Russland aber der Westen hat es ha in der Hand gehabt die Russen für mehr Demokratie und Presse-Freiheit zu belohnen. Tatsächlich hat der besoffene Jelzin sein Land verkauft und Oligarchen haben das Öl und Gas an US-Konzerne verkauft so dass die Russen ihre Eigenen Bodenschätze hätten zurück kaufen müssen. Damit hat Putin Schluss gamacht und das Brutto-Sozial-Produkt in etwa verzehnfacht. Das so ein Durchgreifen eine etwas härter Hand bedarf sollte doch auf der Hand liegen.

[Anm. der Moderation: Dieser Kommentar wurde wegen Beleidigungen gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich und werfen Sie nicht so wild mit Begriffen wie Faschismus um sich. Danke. ]

Sehr geehrter Herr Beckmann,

in der Schule hätte mein Geschichtslehrer gesagt "6 - setzen"!

Unbeschreiblich, wie hier die Tatsachen zu Gunsten der "Kriegstreiber" verdreht werden, und das im Namen des ehrenwerten Heinrich Bölls!
Ich bin geschockt über diese Missachtung und Verdrehung der tatsächlichen Geschehnisse gerade in der Ukraine ... viele Kommentare hier bestätigen auch meine Sichtweise hierzu!

Es dürfte keinem entgangen sein, dass über ein durch die USA finanzierten Putsch ein vom Volk gewählter Präsident „abgesetzt“ – verjagt wurde! Und eine ebenfalls durch die USA / EU faschistoide Regierung platziert und unterstützt wurde/wird.

Vergessen werden hier bewusst alle False-Flags Aktionen
http://konjunktion.info/2014/05/ukraine-false-flag-operation-voraus/

Vergessen werden vor allem die Geopolitischen Interessen der USA, die bereits Verträge mit der „hochgeputschten“ Regierung verhandelt haben (siehe auch Fracking)

http://www.gegenfrage.com/monsanto-der-ukraine-hintertuer-die-eu/
http://www.heise.de/tp/artikel/42/42451/1.html
https://www.freitag.de/autoren/hans-springstein/fundstueck-33-schach-ukr...

und dann noch Fracking durch die Hintertür:
Zitat
Was hat Fracking mit der Ukraine-Krise zu tun?
Ganz einfach: Die Fracking-Konzerne stört es natürlich, dass Europa im großen Stil Erdgas aus Russland bezieht. Da kommen Krise und Sanktionen doch ganz recht, um funktionierende Geschäftsbeziehungen zu kappen, Energie-Ressourcen zu verknappen und den Bedarf von Fracking künstlich erst so richtig zu kreieren. Dass die Bundesregierung ausgerechnet jetzt das Fracking-Gesetz forciert dürfte kein Zufall sein.
Noch widerlicher wird es jedoch, wenn man die Ukraine selbst unter dem Blickwinkel des Fracking betrachtet: Speziell im nun umkämpften Osten der Ukraine lagern nämlich 48 Billionen Kubikfuß Schiefergas. Ein Umstand, von dem die Weltbevölkerung und der westliche Medienkonsument bisher erfolgreich abgelenkt wurde. Der Kopp-Verlag beleuchtete die Sache jedoch näher. Eine Infografik zu den potentiellen Fracking-Gebieten in der Ukraine kann man hier auf Zerohedge.com sehen.
Im Mai 2012 hatte der britisch-niederländische Ölmulti Shell den Wettbewerb um die Frackingrechte für das Yzovka-Feld in im Donezbecken gewonnen, ausgeschrieben von der damaligen Regierung.
Fracking im Kriegsgebiet – dank USA!
Die russische Nachrichtenagentur Itartass berichtete nun am 25. Juli, dass ukrainische Streitkräfte nahe der schwer umkämpften Stadt Slawjansk begonnen haben, das künftige Frackinggebiet abzuriegeln: Die Armee beschütze dort Zivilisten, die sich zugange machen, Bohrtürme aufzustellen und anderes Fracking-Equipment herbei zu schaffen, werden Augenzeugen zitiert.
Slawjansk befindet sich im Herzen des Yzovka-Felds und die Bürger der Stadt hatten seit längerer Zeit gegen die Gasförderung per Fracking protestiert und sogar ein Referendum gefordert. Seit drei Monaten wurde ihre Stadt schon von der ukrainischen Armee bombardiert, so Itartass.
Aber der dickste Hund kommt noch! Shell kooperiert in der Ukraine mit Burisma, dem größten Gas-Förderer des Landes, der ebenfalls Frackingrechte östlich des Dnepr besitzt. Burisma berief im April ausgerechnet eine Persönlichkeit mit engen Verbindungen zur US-Regierung in seinen Vorstand – Hunter Biden, den Sohn des US-Vizepräsidenten Joe Biden! Und das Ganze wurde nicht einmal verheimlicht: Hier lächelt einen Hunter Biden von der Burisma-Website an.
(Quelle: http://www.epochtimes.de/Unglaublich-Das-hat-die-Ukraine-Krise-mit-TTIP-...)

Unsere Demokratie wird mit Füßen getreten und „alle machen mit“ (damit meine ich unsere Parteien) …. Anders denkende werden verunglimpft und sind plötzlich Verschwörungstheoretiker, Nazis oder Ausländerhasser usw.

Was hier "unsere Politik" (weil wir sind ja die Guten) mit der Unterstützung der faschistischen Regierung in der Ukraine bezweckt, ist so klar, dass es schon erschreckend ist:

„Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch
die blanke und nackte Wahrheit. Die glaubt niemand.”
Max Frisch (1911-1991) Schweizer Schriftsteller und Architekt

Mfg
Wolfgang Schreier

Die angeblich "friedliche" Demonstranten haben in Kiew den demokratisch gewählten Präsidenten Janukovich gestürzt und das von den faschistischen Schergen Parlament hat unter Todesdrohung eine neue Regierung "anerkannt".
Der Poroschenko dieser Hochkrimineller Oligarch ,der noch 2006 als Regierungmitglied(!) als der korrupteste Politiker überhaupt in der Ukraine galt wurde angeblich vom Volk demokratisch "gewählt" ,was nachweislich eine Farce war und der Poroschenko wurde von CIA einfach als Marrionette eingestellt....Die westliche Presse feier nennt dise ganze krimenelle Treiben als "Sig der Demokratie".. Auf der Krim hat die gewählte Regierung und das Volk hat Russland zur Hilfe gerufen, welche auch gekommen ist . Dies nennt die westliche Presse "völkerwidrige Einmischung". Und nun die Frage: Warum ist die nicht vom Volke gewählte Regierung in Kiew "demokratisch" und die vom Volke gewählte auf der Krim "Völkerwidrig"?

Zur Krim: Mit Sicherheit war das Vorgehen Putins völkerrechtlich nicht sauber, aber wie sauber ist es denn einen Putsch in der UA zu initiieren, danach auch hunderte Södner zu schicken und dann auch schon ( habe ich in einen Forum ) gelesen Ausschreibungen für Sevastopol an US-Firmen zu vergeben. Putin ist ein Schachspieler und musst reagieren. Da begeht die US ein Verbrechen gegen das Völkerrecht nach dem anderen aber wenn Putin nach sehr viel Provokationen zurückhalten die Reissleine zieht und dabei auch nicht ganz legal vorgeht schreien die Grünen und die Mainstream-Journallie auf einmal "Haltet den Dieb". Dass die Nato ebenso gegen des Völkerrecht das Kosovo von Serbien abgespalten hat wird hier gerne vergessen. Gegen das Argument dass die Serben Völkermord veranstaltet habe sei nur mal der Doku Film ( vom ARD ) "Es begann mit einer Lüge" empfohlen, demnach sind fast alle Serbischen Greultaten in diesen Konflikt erstunken und erlogen zum Teil pysikalisch gar nicht möglich gewesen. Im Gegenteil es wurden mit Greulpropaganda echte Greultaten der Nato gerechtfertigt u.A. atomare Verseuchung durch DU-Munition verschossen auch von der deutschen Bundeswehr.
Sie haben nach so viele Lüge echt die Chuspe Putin mit Hitler zu vergleichen und zu empfehlen Putin jetzt zu stoppen und nicht zu warten wie die Allierten 1941.
Ich werden ihnem man was sagen, dass sind die Argumente von Goebbels und Hitler die die massive Judenverfolgung erst möglich gemacht hat. Nur weil ein Grossteil der Deutschen geglaubt hat dass "Die" Juden das Unglück der Welt waren und Sie mit ihren Finanzkaufleuten die ganze Welt verknechten haben viele bei den Progromen mitgemacht und eine Verbannung nach Madagaskar begrüsst.

[Anm. der Moderation: Wir haben hier einen Kommentar gelöscht, der wunderschöne Beleidigungen enthielt, die uns zum Schmunzeln gebracht haben. Entsprechend unserer Kommentarrichtlinien löschen wir aber alle Beleidigungen, Bleiben Sie sachlich. ]

Meiner Meinung nach hat sich Herr Beckmann mit seinem unsachlichen Artikel total blamiert und das wird die GRÜNEN zahlreiche Stimmen kosten. Bedauern kann ich das kaum noch. Wie man die Thesen von Hr.Beckman widerlegen kann und auf die inhumane Kriegsführung des Poroschenko-Regimes und seiner an Völkermord grenzenden Streubomben-Einsätze in der Ostukraine (Quelle: New Yor Times!!!!) hinweisen muss, kann man hier bei Gilbert Perry nachlesen:
"Grüne Böll-Stiftung bei Propaganda erwischt"
http://jasminrevolution.wordpress.com/2014/11/10/grune-boll-stiftung-ern...

Lesenwert sind dort auch die Artikel:
>Die verlorene Ehre des Heinrich Böll
>Die Grüne Böll-Stiftung gab der faschistischen Svoboda-Partei Deckung
>Böll-Stiftung leugnet Massenflucht aus der Ukraine
>Schock im Bioladen: Ukraine-Propaganda (kritisch zu Greenpeace)

Mangel an Empathie für die russische Seele?
Oder mutwilliges Falschverstehen und Wortverdrehen?
Elmar Brok genau wie der Grüne Lukas Beckmann regten sich am meisten über das Putin-Zitat auf: „Die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts war der Zusammenbruch der Sowjetunion“.
Also nicht der deutsche Faschismus, der Zweite Weltkrieg der Holocaust, sondern... so jammerten unisono Brok & Beckmann.
Leider kam ihnen nicht in den Sinn, dass Putin ja die anderen Schrecken des 20.Jh. nicht leugnete: Im Gegenteil, weil die Sowjetunion den Weltkrieg gegen Deutschland überlebte nebst Holocaust an Juden UND Russen (auch sie galten den Nazis als zu ermordende Untermenschen und es starben mehr Russen als Juden) sieht Putin ihre Zerstörung als größtes Unglück an. Das größte Verbrechen bleibt damit doch der Holocaust -nur Wortverdreher und kriegstreiberische Propagandisten in den West-Machteliten machen daraus einen Anti-Putin-Skandal.

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