Kritik der Grünen Ökonomie

Kritik der Grünen Ökonomie

Heinrich-Böll-Stiftung
14,95 €
Veröffentlichungsort: München
Veröffentlichungsdatum: November 2015
Seitenanzahl: 192
Lizenz: All rights reserved.
ISBN: 978-3-86581-748-8

Hinweis: Das Buch ist ab dem 5. November 2015 über diese Seite sowie im Buchhandel erhältlich. Vorbestellungen über den Warenkorb sind bereits jetzt möglich.

Die ökonomischen und ökologischen Grundlagen eines allgemeinen Wohlstands sind in Gefahr, die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer. Das Konzept der "Grünen Ökonomie" will ein neues Leitbild anbieten, das vor allem auf großtechnologischen Lösungen basiert.

Aber kann Effizienz eine Lösung sein, wenn sie den Konsum weiter anheizt? Was bewirkt grünes Wachstum, wenn gleichzeitig die Emissionen aus der Nutzung fossiler Energieträger weiter steigen? Und kann man die Natur retten, indem man ihren Dienstleistungen einen Geldwert gibt?

Das Buch unterzieht die Grüne Ökonomie einer kritischen Prüfung, testet ihre Versprechen, erörtert ihre Möglichkeiten, beschreibt die tatsächlichen Konsequenzen, nennt ihre blinden Flecke – und skizziert einen Weg, um globale Krisen auch unter sozialen Gesichtspunkten zu meistern.

 

Inhaltsverzeichnis: 

  • Vorwort
  • Einleitung

Warum ein "Weiter so" keine Option ist

  • Die Vorherrschaft der Klimakiller
  • Der große Verlust biologischer Vielfalt
  • Business as usual in der agroindustriellen Landwirtschaft
  • Die Welt, wie wir sie kennen: Ungleichheit, Armut, Hunger
  • Die Grüne Ökonomie als Ausweg aus der globalen Krise?

Volles Risiko: Fragwürdige Instrumente und Innovationen

  • Natur oder Naturkapital?
  • Fortschritt im Dienste der Grünen Ökonomie: Wird Innovation alles richten?
  • Technologische Innovationen – Versuch einer Synthese

Blinde Flecken der Grünen Ökonomie

  • A star is born – oder: Umweltpolitik in neoliberalen Zeiten
  • Die Zivilgesellschaft zwischen Entpolitisierung und eingeschränkten Handlungsspielräumen
  • Zum Schluss: Plädoyer für eine neue Politische Ökologie
     
  • Anmerkungen
  • Literatur
  • Über die Autor/innen

 

 

Kommentare

Fragen, Antworten, Zweifel
Eine brilliante Analyse; 100 % richtig.
Doch was kommt jetzt ? “Es geht nicht ohne Kontroverse und Kampf”, natuerlich nicht, aber ist unser 'Feind, die beharrenden Kraefte, die business-as-usual Verfechter im gruenen Gewande' nicht besser im Kaempfen, brutaler, besser geschult und verfuegt ueber alle Armeen der Welt? Da bleibt 'nur' der Kampf um die Herzen und Koepfe, und welches sind die besten Waffen der Zivilgesellschaft ? Beharrlichkeit (Perseverance) und Opferbereitschaft, wie immer ? Genuegt das, und haben wir genug Zeit ? Trotz der Erwaermung wird mir kalt.

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