Konferenz-Dossier: Ukraine, Russland und die EU

Konferenz: Ukraine, Russland und die EU

Ein Jahr nach der Krim-Annexion analysierten und diskutierten Expertinnen und Experten aus Europa und den USA im Rahmen einer internationalen Konferenz am 2. März die Antwort Europas auf die russische Intervention in der Ukraine: Wie interpretieren wir diesen Konflikt? Was können wir tun, um die Ukraine auf ihrem schwierigen Weg nach Europa zu unterstützen, welche Optionen gibt es gegenüber Russland? Ebenso steht die innenpolitische Entwicklung der Ukraine ein Jahr nach der Flucht Janukowitschs aus Kiew im Fokus: Wie kommt die politische und wirtschaftliche Erneuerung voran – und welche Bedeutung hat der Erfolg der ukrainischen Reformbewegung für Europa und Russland. (Zwischen den Mitschnitten wechseln Sie durch einem Klick auf das Playlist-Menü oben links).

Kurzfilm

Beiträge

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Anfang März diskutierten internationale Expertinnen und Experten in der Heinrich-Böll-Stiftung die Antwort Europas auf die russische Intervention in der Ukraine. In einem waren sich alle einig: Der EU fehlt eine langfristige Strategie.

Gitter
von

Die Handelsbeziehungen der Staaten der ehemaligen Sowjetunion stecken zwischen zwei Systemen. Es gibt sowohl mit Russland, als auch der EU Handelsabkommen, die zu einer Reihe von Widersprüchen führen - und unterschätzten Problemen.

Eine  Menschenmenge, die Plakate mit dem Slogan für die Integration der Republik Moldawien in die EU hochhält: "Wir kämpfen für Europa", und vielen Botschaften an, Štefan Füle: "Ich danke Ihnen, Herr Füle"
von

Die Krise in der Ukraine mit all ihren Folgen kommt zu einer Zeit, da das europäische Projekt geschwächt ist und weltweit die Unsicherheit wächst. In der Folge muss sich die Östliche Nachbarschaftspolitik ändern.

Statue
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Im Osten der Ukraine steht heute die Zukunft der Staaten Europas auf dem Spiel. Wird gegen die Krise in der Ukraine nicht wirksam gehandelt, kann sie für die Mitglieder der EU zur größten Bedrohung werden, die sie seit 1945 erlebt haben.

von

Rede zur Eröffnung der internationalen Konferenz „Die Ukraine, Russland und Europa - Europa ein Jahr nach der Annexion der Krim"

Sowjetmedaille
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Die Ukraine kämpft, um sich ihrer sowjetischen Vergangenheit zu entziehen. Soll ihr das gelingen, muss der Westen seine Haltung zu Russlands Nachbarn überdenken.

Nelken vor einer Wand mit Einschusslöchern
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Rebecca Harms besuchte vom 16. bis zum 23. Februar 2015 erneut die Ukraine. Sie berichtet von den Folgen und der Wahrnehmung des Minsker Abkommens für die Ukrainer/innen.

Audio-Mitschnitte

Fotos der Konferenz

Weitere Beiträge

Gas-Pipeline im Bau
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Die Ukraine-Krise verschärft die Problematik der Energieabhängigkeit von Russland. Europa benötigt endlich eine gemeinsame Energiepolitik, die den politischen und wirtschaftlichen Realitäten gerecht wird.

Rohre für Bau einer Gaspipeline
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Der Konflikt in der Ukraine hat gezeigt, Energiesicherheit gibt es für die EU nur dann, wenn man die Belastbarkeit der eigenen Systeme stärkt.

von

Russland hat genau verfolgt, wie sich die ehemaligen Sowjetrepubliken entwickelt haben. Der mögliche Erfolg eines europäischen Wegs in der Ukraine wäre zu einer großen Gefahr für das Regime geworden.

von

Ein erster Schritt zur Besserung der Lage in der Ukraine besteht darin, die Existenz der Gewalt voll und ganz zu benennen. Ein zweiter wäre die Erkenntnis, dass das Projekt eines Sozialstaates genauso wichtig ist wie ein Friedensplan.

Wachen vor der Mauer des Kreml
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Das politische System Russlands erweist sich als erstaunlich überlebenfähig. Seit Beginn der 90er Jahren hat es sich mehrmals angepasst. Doch die Tatsache, dass sein Führer nun auf Krieg setzt, zeigt, dass es ihm an anderen Mitteln zur Selbsterhaltung fehlt.

Ausstellung: Wankende Grenze - Zeitgenössische Kunst aus der Ukraine

Reader

Das E-Paper zur 15. Außenpolitischen Jahrestagung bietet eine Bestandsaufnahme und Perspektiven deutscher Außenpolitik angesichts der Gefahren für die europäische Friedensordnung.

Dossier

Wie geht es weiter mit der Ukraine? In unserem Online-Schwerpunkt beurteilen Augenzeugen, Intellektuelle und Schriftsteller/innen die politische Situation in der Ukraine und machen Vorschläge, wie die Europäische Union ihrer Verantwortung gegenüber dem Land gerecht werden kann.

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Am 20. und 21. Juni 2016 finden die Kiewer Gespräche in Berlin statt
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OSZE-Beobachter in der Region Donezk
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Das Minsker Abkommen steckt fest. Von der Ukraine ist nicht zu verlangen, Scheinwahlen im Donbass zu akzeptieren und den Marionettenrepubliken Autonomie einzuräumen, wenn Russland gleichzeitig seine Macht in der Region ausbaut.

Der ukrainische Künstler Sergey Zakharov hat Vertreter/innen der „Volksrepublik Donezk“ karrikiert – und musst dafür einen Monat ins Gefängnis. In der Heinrich-Böll-Stiftung zeigte er die Porträts auf übergroßen Spielkarten – und brachte das Kartenhaus mitsamt Joker Putin zum Einsturz.

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