Lateinamerika

Protest Iguala
von

Unsere Partnerorganisation, das Menschenrechtszentrum Tlachinollan, begleitet die Familien der 43 verschwundenen Studenten in Guerrero, Mexiko. Ein Interview über die Lage vor Ort und die Verantwortung der internationalen Politik.

Belo Horizonte 2014
von

Amtsinhaberin Rousseff hat in Brasilien die Präsidentschaftswahlen knapp für sich entschieden. Die Politik der Armutsreduzierung scheint gesichert, doch einem Projekt für das 21. Jahrhundert fehlen entscheidende Elemente.

Wahlplakate am Straßenrand
von

In Brasilien kommt es am 26. Oktober 2014 zu einer Stichwahl zwischen Amtsinhaberin Dilma Rousseff und Herausforderer Aécio Neves um das Präsidentenamt. Doch der eigentliche Sieger der Wahl steht schon fest.

Dossier: Neo-Extraktivismus in Lateinamerika

In unserem Dossier finden Sie die Dokumentation der Konferenz „Rohstoffausbeutung und die Zukunft der Demokratie in Lateinamerika“ sowie Texte und Interviews zum Thema Neo-Extraktivismus.

Gender

San Lorenzo in Ciudad Juárez
von

Auch wenn die Zahl der Frauenmorde in Ciudad Juárez statistisch zurückgegangen ist, lebt die Angst weiter. Ist die Stadt sicherer geworden? Ein Gespräch mit dem Sozialwissenschaftler Héctor Antonia Padilla Delgado.

Frauen beim Seminar "World Cup 2014 – Welche Rolle spielen Frauen?" in Salvador (Bahia)
von

Elisangela Sena ist eine von vielen Frauen, die als Familienoberhaupt in Favelas und in den Peripherien brasilianischer Städte leben und von den Zwangsräumungen für die Bauten der Fußball-WM betroffen sind. Im Interview erzählt sie, wie sie ihr Haus verloren hat.

An diesem Ort war einst die Siedlung Campinho
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Antonieta Rodriguês wohnte einst in Campinho, einer Favela im Norden Rio de Janeiros. Die Siedlung musste für den Bau der Schnellstraße Transcarioca geräumt werden. Im Interview erzählt sie, wie brutal sich die Zwangsräumung abgespielt hat.

Demokratie

Pride Parade 2012 in Ciudad, Mexiko
von

Der mexikanische Bundesstaat Coahuila führt die gleichgeschlechtliche Ehe ein. Neben Gesetzen zur Stärkung LSBTI-Menschen gibt es aber auch zunehmend konservative Tendenzen. Ein Blick auf die Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in Mexiko.

Bazar del Monu in Ciudad Juárez, Mexiko
von

Keine Grünflächen, kaum Spielplätze und ein Stadtviertel, das Kriminelle kontrollieren. Die mexikanische Grenzstadt Ciudad Juárez  wehrt sich kreativ – immer mehr Künstlerinnen und Künstler besetzen den öffentlichen Raum.

von

Mitten in der Wüste, direkt an der Grenze zu Mexiko und der Kriminalitätsmetropole Ciudad Juárez, liegt das US-amerikanische El Paso. Eine Liebeserklärung.

Ökologie

von

Der mexikanische Ölsektor wird nach 76 Jahren privatisiert. Dies ist nur ein Teil der kürzlich verabschiedeten Energiereform - mit gravierenden Auswirkungen für die mexikanische Landbevölkerung.

von

María Luisa Aguilar von der Menschenrechtsorganisation Tlachinollan in Guerrero erklärt im Interview: "Die Gemeinschaft San Miguel fordert, dass das Bergbaugesetz von Mexiko überarbeitet wird". Die internationale ILO-Konvention zum Schutz indigener Völker werde von den staatlichen Behörden ignoriert.

Ficherboot und Öltanker
von

Das Ölterminal und die Raffinerien in der Bucht von Guanabara rauben den letzten ansässigen Fischer/innen ihre Lebensgrundlage. Ein Porträt über den brasilianischen Fischer Alexandre Anderson und seinen lebensgefährlichen Kampf gegen die Öl-Multis.

Internationale Beziehungen

Chico Whitacker
von

Der deutsch-brasilianische Atomvertrag erhalte als Relikt einer unheilvollen Kooperation Brasiliens "Atomträume" am Leben, so Chico Whitaker im Interview. Der Träger des Right Livelihood Awards engagiert sich aktiv dafür, dass der Atomvertrag dieses Jahr gekündigt wird.

Jürgen Trittin
von

Der Ausstieg aus dem anachronistischen deutsch-brasilianischen Atomvertrag sei längst überfällig. Denn: Wer im eigenen Land den Atomausstieg beschließe, mache sich unglaubwürdig, wenn er weiterhin mit dem Verkauf von Atomtechnologien Geschäfte macht. Ein Interview mit Jürgen Trittin.

"Atomkraft? Nein, danke"-Zeichen an einer Hauswand
von

Trotz des deutschen Atomausstiegs ist das Abkommen zur Kooperation bei der zivilen Nutzung der Atomenergie zwischen Deutschland und Brasilien bis heute in Kraft. Atomkraftgegner/innen setzen sich für den Ausstieg aus dem Vertrag zum nächstmöglichen Kündigungstermin im November 2014 ein.

Dossiers

Massenproteste, Zwangsräumungen, Umweltzerstörung. Die teuerste WM aller Zeiten wird zu 80 Prozent aus öffentlichen Mitteln finanziert – trotz andauernder Misere im öffentlichen Bildungs- Gesundheits- und Transportwesen. Das WM-Dossier beleuchtet die Probleme und fragt: Was bringt diese WM und wem nützt sie?

In Zeiten der Globalisierung ist die organisierte Kriminalität längst unverzichtbarer Bestandteil wirtschaftlicher Transaktionen. Geldwäsche, Korruption, Menschenhandel - das organisierte Verbrechen gefährdet die Legitimität des Staates und stellt, je nach Weltregion, eine schleichende oder auch offene Bedrohung demokratischer Strukturen dar. Die Heinrich-Böll-Stiftung lädt Sie ein, diese Problematik öffentlich zu diskutieren.

20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel traf sich die Weltgemeinschaft vom 20. bis 22. Juni 2012 ein zweites Mal in Rio de Janeiro. Für die Stiftung ist Rio+20 Anlass und Gebot, sich aktiv in die politischen Debatten und die Suche nach Lösungen für die drängendsten Probleme unserer Zeit einzumischen.

Publikationen

Cover: Neo-Extraktivismus als Entwicklungsmodell für Lateinamerika

Ausgehend von der historischen Einbindung Lateinamerikas in den Weltmarkt als Primärgüterlieferant erläutert Edgardo Lander die Unterschiede und Gemeinsamkeiten des „alten“ und des „neuen“ Extraktivismus, die Fallstricke dieses Entwicklungsmodelles und Widersprüche im politischen Diskurs.

Wie teuer die Weltmeisterschaft für die Brasilianer/innen wird und was die FIFA an dem Turnier verdient, hat das Institut PACS (Instituto Políticas Alternativas para o Cone Sul) in einer Studie im Auftrag der Heinrich-Böll-Stiftung untersucht.

cover factsheet rohstoffe lateinamerika

Eine große Weltmarktnachfrage nach mineralischen, fossilen und agrarischen Rohstoffen und die damit einhergehenden hohen Rohstoffpreise führen seit Mitte der 1990er Jahre zu einem Boom des Rohstoffsektors in Lateinamerika. Unser Factsheet präsentiert in Form von Grafiken die Zahlen und Fakten zum Thema.

Alle Publikationen zu Lateinamerika

Einführung

Die Arbeit der Stiftung in Lateinamerika setzt an regionalen Herausforderungen wie ökologische Nachhaltigkeit, demokratische Teilhabe und Geschlechtergerechtigkeit an. Ziel ist es, einen wichtigen und wirksamen Beitrag zur Konsolidierung demokratischer und nachhaltiger Gesellschaften zu leisten. 

Kontakt

Kontakt zu unserem Lateinamerika-Team und zu unseren Auslandsbüros.

Veranstaltungen

6. Nov.
Die Rolle von Wahrheit, Gerechtigkeit und Versöhnung und die Verantwortung der internationalen Gemeinschaft
21. Nov.23. Nov.
(Post)Wachstum in Brasilien und Deutschland
1. Dez.
Über die Aufarbeitung der brasilianischen Militärdiktatur (1964-1985) im Bundesstaat Pernambuco

Publikation

cover factsheet rohstoffe lateinamerika

Eine große Weltmarktnachfrage nach mineralischen, fossilen und agrarischen Rohstoffen und die damit einhergehenden hohen Rohstoffpreise führen seit Mitte der 1990er Jahre zu einem Boom des Rohstoffsektors in Lateinamerika. Unser Factsheet präsentiert in Form von Grafiken die Zahlen und Fakten zum Thema.

Video: was ist eigentlich Neo-Extraktivismus?

Video: Regionalbüro Cono Sur der Heinrich-Böll-Stiftung