Lateinamerika

Hauswand mit Friedenstaube
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Nach den Parlamentswahlen stehen die Ampeln für die Friedensverhandlungen zwar auf grün. Die Verquickung von Mafia und Politik bedroht jedoch die Aussicht auf langfristigen Frieden.

Kupfermine in der Region Coquimbo, Chile
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Seit Mitte der 1990er Jahre verstärken die Länder Lateinamerikas erneut den Rohstoffabbau. Staaten mit linken Regierungen finanzieren mit den gewonnenen Mehreinnahmen Entwicklungs- und Sozialprogramme. Doch Kritiker/innen verweisen auf die negativen Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Politik.

Chico Whitacker
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Der deutsch-brasilianische Atomvertrag erhalte als Relikt einer unheilvollen Kooperation Brasiliens "Atomträume" am Leben, so Chico Whitaker im Interview. Der Träger des Right Livelihood Awards engagiert sich aktiv dafür, dass der Atomvertrag dieses Jahr gekündigt wird.

Jürgen Trittin
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Der Ausstieg aus dem anachronistischen deutsch-brasilianischen Atomvertrag sei längst überfällig. Denn: Wer im eigenen Land den Atomausstieg beschließe, mache sich unglaubwürdig, wenn er weiterhin mit dem Verkauf von Atomtechnologien Geschäfte macht. Ein Interview mit Jürgen Trittin.

Gender

Imelda Marrufo Nava am Rednerpult

"Dieser Preis bedeutet für mich die Anerkennung des Engagements der Verteidigerinnen aus der Stadt Juárez in Chihuahua." Zur Dankesrede von Imelda Marrufo Nava anlässlich der Verleihung des Anne-Klein-Frauenpreises 2014 in Berlin.

(f.l.) Amanda Camilo Ibarra (Coordinator “Movimiento Ruta Pacifica de las Mujeres”, Colombia), Estela Barnes de Carlotto (President of the Organization Abuelas de Plaza de Mayo (Grandmothers of Plaza de Mayo), Argentina) and Imelda Marrufo Nava (Lawyer and Human Rights Activist, Red Mesa de Mujeres de Ciudad Juárez, Mexiko)
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Das Netzwerk Mesa de Mujeres de Ciudad Juárez (Frauentisch von Ciuadad Juárez) setzt sich entschlossen für die Rechte der Frauen in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Arbeit, Gemeindeentwicklung und Menschrechte ein.

imelda marrufo
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Die Juristin, Feministin und Menschenrechtsaktivistin Imelda Marrufo hat 2001 das Netzwerk von Frauenorganisationen „Red Mesa de Mujeres“ gegründet, das den Familien der Opfer hilft und Ermittlungsarbeit einfordert. Ein Porträt.

Demokratie

Cover

Im Rahmen der Nunca Mais Brasilientage anlässlich des 50. Jahrestages der Machtergreifung durch die Militärs in Brasilien werden auch unter dem Dach der Heinrich-Böll-Stiftung vier Veranstaltungen durchgeführt.

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Mit einem überraschend knappen Vorsprung konnte die FMLN die Stichwahl um das Präsidentenamt für sich entscheiden. Lorena Argueta, unsere Büroleiterin in El Salvador, erklärt wie es zu diesem knappen Ergebnis kommen konnte.

Plastikdose mit der Aufschrift: Forks Y Knives
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Durch Migration kommen unterschiedliche Kulturen miteinander in Kontakt. Das hat auch direkte Auswirkungen auf die Sprache. Ein Beispiel dafür ist Spanglish, eine Mischung aus Spanisch und Englisch, die in den USA vor allem in der Grenzregion zu Mexiko von immer mehr Latinas/os gesprochen wird.

Ökologie

"Atomkraft? Nein, danke"-Zeichen an einer Hauswand
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Trotz des deutschen Atomausstiegs ist das Abkommen zur Kooperation bei der zivilen Nutzung der Atomenergie zwischen Deutschland und Brasilien bis heute in Kraft. Atomkraftgegner/innen setzen sich für den Ausstieg aus dem Vertrag zum nächstmöglichen Kündigungstermin im November 2014 ein.

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Seit links-progressive Regierungen das Sagen haben, soll sich der Rohstofffluch für die Bevölkerung in einen Segen verwandeln. Doch ist das wirklich der Fall?

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Seit vielen Jahren fordern die Umweltorganisationen in Chile grundlegende Verfassungsreformen zum Schutz der Gemeingüter, der Natur und zur Regelung der Eigentumsverhältnisse bei Wasser und Bergbau. Getan hat sich bislang nichts.

Internationale Beziehungen

Protestwelle in Brasilien
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Mit Kosten in Höhe von mindestens 8,5 Milliarden Euro wird die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien die teuerste aller Zeiten. 80 Prozent des Geldes dafür kommen aus öffentlicher Hand - aber Geld für neue Schulen und Krankenhäuser gibt es nicht.
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Am 11. September jährte sich der Putsch in Chile zum vierzigsten Mal. In zahlreichen Gedenkveranstaltungen wird der Opfer gedacht, unaufgeklärte Fälle von Menschenrechtsverletzungen stehen wieder in der Diskussion. Doch im Wahljahr und nach den anhaltenden sozialen Protesten rücken auch in Chile zunehmend das strukturelle Erbe der Diktatur und die notwendigen Veränderungen in den Mittelpunkt des Interesses. 
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Frauen stellen das Gros der weltweit 1,4 Milliarden Menschen in Armut und sind tagtäglich Diskriminierungen ausgesetzt. Dennoch wird die Geschlechterdimension in der Entwicklungspolitik derzeit sträflich ignoriert. Ein Beitrag zum Weltfrauentag von Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung und Ute Koczy, Sprecherin für Entwicklungspolitik der Grünen.

Dossiers

In Zeiten der Globalisierung ist die organisierte Kriminalität längst unverzichtbarer Bestandteil wirtschaftlicher Transaktionen. Geldwäsche, Korruption, Menschenhandel - das organisierte Verbrechen gefährdet die Legitimität des Staates und stellt, je nach Weltregion, eine schleichende oder auch offene Bedrohung demokratischer Strukturen dar. Die Heinrich-Böll-Stiftung lädt Sie ein, diese Problematik öffentlich zu diskutieren.

20 Jahre nach dem ersten Erdgipfel traf sich die Weltgemeinschaft vom 20. bis 22. Juni 2012 ein zweites Mal in Rio de Janeiro. Für die Stiftung ist Rio+20 Anlass und Gebot, sich aktiv in die politischen Debatten und die Suche nach Lösungen für die drängendsten Probleme unserer Zeit einzumischen.

Anlässlich des 200. Jahrestages seiner Unabhängigkeit wird dieses Special die Krise des Urheberrechts in Argentinien und die aktuelle Entwicklung der justiziellen Strafverfolgung im Zusammenhang mit den Verbrechen der Diktatur diskutieren.

Publikationen

2008 veröffentlichte unser Brasilien-Büro eine Studie, die sich mit der Existenz von Milizen in Rio de Janeiro und ihrer Netzwerke auseinandersetzte. Sie erlangtegroße Aufmerksamkeit im Land und bildete die Grundlage für eine gesellschaftliche Debatte. Die Folgestudie von 2012 ist nun auch auf Deutsch erschienen.

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Die Entwicklungen in Lateinamerika hin zu demokratischeren Regierungsformen haben nicht zu einem Rückgang der Ausbeutung von Bodenschätzen geführt. Heute sucht der Kontinent die goldene Mitte zwischen Sozialpolitik, Wirtschaftswachstum und alternativen Entwicklungswegen.

Geschlechtsspezifische Gewaltanwendung gegen Frauen ist in einer Reihe von Ländern Zentralamerikas überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Die Studie das Thema beleuchten und es in den jeweiligen gesellschaftlichen Zusammenhang stellen.

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