Zeitgeschichte

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Seit 2010 ist Wolfgang Templin der Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau. Im Podcast erklärt der DDR-Bürgerrechtler, warum er sich auf sein neues Ehrenamt als Nationaler Botschafter der Online-Geschichtsplattform Europeana 1989 freut und welche Aufgaben ihn erwarten.
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Das Oktoberfest-Attentat wird nach 34 Jahren neu aufgerollt. Jochen Schimmang über die lange Tradition von Einzeltäter-Thesen in Deutschland.

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Das „Archivio delle Memorie Migranti“ (AMM) in Rom sammelt Erinnerungen von Menschen, die nach Italien geflohen sind. Neben persönlichen Erfahrungen sind ihre Erzählungen auch Zeugnisse der Geschichte und Gegenwart Italiens. Ein Versuch, festgefahrene Diskurse über Migration aufzubrechen.

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Der 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs heizte die Gefühle in Serbien derart auf, dass man den Eindruck bekommen konnte, die Krise vom Juli 1914 wiederhole sich. Ein Überblick über die wichtigsten Weltkriegs-Mythen im Land.

Gedenkstätte
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Brasilien blickt am 10. Dezember, dem Tag der Internationalen Menschenrechte, gespannt auf den Abschlussbericht der Nationalen Wahrheitskommission. Vorab berichteten Paulo Moraes und Sara Fremberg in der Heinrich-Böll-Stiftung von der Aufarbeitung der Militärdiktatur im Bundesstaat Pernambuco.

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Im Jahr 2014 wurde die gesellschaftliche Debatte in Bosnien und Herzegowina überwiegend vom 100. Jahrestag des Attentats von Sarajewo bestimmt. Ein Überblick über den Forschungsstand der bosnischen Geschichtswissenschaft und die Veranstaltungen im Land.

Dossiers

Andreas Koziol, einer der Dichter in den 80iger Jahren, die damals in Ost und West für Furore und heiße Diskussionen in den Feuilletons sorgten. Auch die Stasi war in dem Künstler-Biotop leibhaftig präsent. Koziol erinnert sich an schräge Dispute, Paradiesvögel und wirft zum Teil ein neues Licht auf eine fast vergessene Epoche Ostberliner Subkultur.

Die Fotografin Sarah Mayr hat sich auf die Suche nach ehemaligen Gefangenen des Arbeits- und Kriegsgefangenenlagers Stalag X B bei Sandbostel gemacht. Sieben Überlebende berichten in dieser Foto-Reportage aus ihrem Alltag von Krieg, Gefangenschaft und Widerstand - auch gegen das Vergessen.

Publikationen

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ging 2013 an den amerikanischen Historiker Timothy Snyder. Die Festschrift dokumentiert die Rede des Preisträgers, die Laudatio des Historikers Gerd Koenen, die Begründung der Jury, die Würdigung der Preisgeber sowie die Beiträge zu einem Kolloqium von Timothy Snyder, Gerd Koenen und Karol Sauerland.

Andreas Koziol erinnert sich an schräge Dispute, Paradiesvögel und wirft zum Teil ein neues Licht auf eine fast vergessene Epoche Ostberliner Subkultur in der 80er Jahren. Der Essay als ungekürztes E-Book.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik

Die Behandlung zeitgeschichtlicher Themen in der Heinrich-Böll-Stiftung vermittelt historisches Wissen mit dem Anspruch, Gesellschaft, Politik und staatliche Verfasstheit als historisch bedingt zu begreifen. Wir fördern die Entwicklung individueller Freiheitsrechte und regen Debatten rund um das Thema „Gerechtigkeit" an.

Unter dem Stichwort „Vergangenheitspolitik“ ist in den letzten Jahren die NS-Vergangenheit und ihre Bearbeitung in der Nachkriegszeit thematisiert worden. Außerdem beleuchten wir die Zusammenhänge von Geschichtsdeutungen, Erinnerungspolitik und aktueller Politik. In Beiträgen zur Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik versuchen wir ost- und westdeutschen Erfahrungen Raum zu geben.

Veranstaltungen

10. Feb.
Die Zukunft der Demokratie in Thailand
Berlin
18. Feb.
Podiumsdiskussion
Berlin
2. Mär.
Europa ein Jahr nach der Annexion der Krim
Berlin