Zeitgeschichte

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Seit 2010 ist Wolfgang Templin der Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau. Im Podcast erklärt der DDR-Bürgerrechtler, warum er sich auf sein neues Ehrenamt als Nationaler Botschafter der Online-Geschichtsplattform Europeana 1989 freut und welche Aufgaben ihn erwarten.
stilisierte Kriegsszene
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Das weltpolitische Gefüge ist aus dem Gleichgewicht geraten. Jeden Tag ist von neuen Krisen und Kriegen zu lesen. Doch um die vielen Konflikte zu verstehen, muss man einen Blick in die Vergangenheit werfen. Ein Zwischenruf von Joscha Schmierer.
 

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"Lügen und Wahrheiten" Teil 7: Im letzten Teil des Essays schreibt der Dichter Andreas Kaziol von der Ironie des Widerstands und warum Wolf Biermann außerhalb jeder Konkurrenz war.
 

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"Lügen und Wahrheiten", Teil 6: Ich brauchte etwas länger als andere, um aus dem Mustopf der kollektivneurotischen Befangenheiten und emotionalen Erpreßbarkeiten herauszukommen, wobei die Ablösung des Etiketts „Dichterszene“, das diesem sprichwörtlichen Medium der klebrigen Verträumtheiten in seiner spezifischen Vereinsform anhaftete, für mich mit den geringsten Abschiedsschmerzen verbunden war.

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"Lügen und Wahrheiten" Teil 5: Die beste Tarnung, die ein Spitzel überhaupt annehmen kann, besteht in seiner Gleichgesinntheit mit denen, die er abschöpfen soll - eben dies machte die Methoden der Stasi und die jeden ähnlichen Vereins fast undurchschaubar.

Der Poesieautomat von Hans Magnus Enzensberger in Landsberg
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Immer war Hans Magnus Enzensberger beweglich in seinen Gedanken und Meinungen. Nun wird der Schriftsteller 85 Jahre alt. Jochen Schimmang beglückwünscht ihn in seiner Kolumne.

Dossiers

Andreas Koziol, einer der Dichter in den 80iger Jahren, die damals in Ost und West für Furore und heiße Diskussionen in den Feuilletons sorgten. Auch die Stasi war in dem Künstler-Biotop leibhaftig präsent. Koziol erinnert sich an schräge Dispute, Paradiesvögel und wirft zum Teil ein neues Licht auf eine fast vergessene Epoche Ostberliner Subkultur.

Die Fotografin Sarah Mayr hat sich auf die Suche nach ehemaligen Gefangenen des Arbeits- und Kriegsgefangenenlagers Stalag X B bei Sandbostel gemacht. Sieben Überlebende berichten in dieser Foto-Reportage aus ihrem Alltag von Krieg, Gefangenschaft und Widerstand - auch gegen das Vergessen.

Publikationen

Andreas Koziol erinnert sich an schräge Dispute, Paradiesvögel und wirft zum Teil ein neues Licht auf eine fast vergessene Epoche Ostberliner Subkultur in der 80er Jahren. Der Essay als ungekürztes E-Book.

Jürgen Fuchs 1997 Portrait

Jürgen Fuchs Leitidee war die Einmischung von unten, die Verteidigung der Menschenrechte, die Bedeutung von Literatur und Kunst für eine humane Gesellschaft. "Im Dialog mit der Wirklichkeit" - eine Annäherung.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik

Die Behandlung zeitgeschichtlicher Themen in der Heinrich-Böll-Stiftung vermittelt historisches Wissen mit dem Anspruch, Gesellschaft, Politik und staatliche Verfasstheit als historisch bedingt zu begreifen. Wir fördern die Entwicklung individueller Freiheitsrechte und regen Debatten rund um das Thema „Gerechtigkeit" an.

Unter dem Stichwort „Vergangenheitspolitik“ ist in den letzten Jahren die NS-Vergangenheit und ihre Bearbeitung in der Nachkriegszeit thematisiert worden. Außerdem beleuchten wir die Zusammenhänge von Geschichtsdeutungen, Erinnerungspolitik und aktueller Politik. In Beiträgen zur Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik versuchen wir ost- und westdeutschen Erfahrungen Raum zu geben.

Veranstaltungen

27. Nov.
Preisverleihung
Berlin
1. Dez.
Heinrich-Böll-Stiftung, Berlin
1. Dez.
Vortrag – Diskussion – Screening
1. Dez.
Wie umgehen mit dem strukturellen Grundproblem der Demokratie?
3. Dez.
Grüner Salon Falkensee mit Ruth Hoffmann