Zeitgeschichte

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Seit 2010 ist Wolfgang Templin der Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau. Im Podcast erklärt der DDR-Bürgerrechtler, warum er sich auf sein neues Ehrenamt als Nationaler Botschafter der Online-Geschichtsplattform Europeana 1989 freut und welche Aufgaben ihn erwarten.
Zenica
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20 Jahre nach Ende des Krieges in Bosnien-Herzegowina ist die Spaltung in der Region deutlicher denn je: Die Menschen leben in zwei politischen Systemen und glauben an unterschiedliche Ideologien.

Saalansicht bei der Veranstaltung
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Besondere Beziehungen – Besondere Verantwortung: Die Konferenz der Heinrich-Böll-Stiftung erkundete am 29. und 30. April den Stand des deutsch-israelischen Verhältnisses. Eine Dokumentation der Veranstaltung.

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Wie mit der Shoah umgehen? Eine Frage, die sich in Israel jede Generation erneut stellt - und die auch heute wieder leidenschaftlich diskutiert wird. Der israelische Historiker Yehuda Bauer über die tiefe Wunde des Völkermords.

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Am 11. und 12. Mai 2015 ist der israelische Präsident Reuven Rivlin zu Gast in Berlin. Deutschland und Israel scheinen dann wieder eng verbunden. Doch das Bewusstsein besonderer Beziehungen schwindet – gerade hierzulande. Wie wir das ändern könnten.

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Die Beziehungen zwischen Israel und Deutschland glichen häufig zwei Monologen: Die einen sagten "Nie wieder Krieg", die anderen "Nie wieder wehrlos". Dass sich die Kontakte dennoch so gut entwickelt haben, grenzt an ein Wunder.

Dossiers

Andreas Koziol, einer der Dichter in den 80iger Jahren, die damals in Ost und West für Furore und heiße Diskussionen in den Feuilletons sorgten. Auch die Stasi war in dem Künstler-Biotop leibhaftig präsent. Koziol erinnert sich an schräge Dispute, Paradiesvögel und wirft zum Teil ein neues Licht auf eine fast vergessene Epoche Ostberliner Subkultur.

Die Fotografin Sarah Mayr hat sich auf die Suche nach ehemaligen Gefangenen des Arbeits- und Kriegsgefangenenlagers Stalag X B bei Sandbostel gemacht. Sieben Überlebende berichten in dieser Foto-Reportage aus ihrem Alltag von Krieg, Gefangenschaft und Widerstand - auch gegen das Vergessen.

Publikationen

Wie steht es um das "Erbe des Antifaschismus" in Europa heute, siebzig Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs? Autor/innen aus Kroatien, Serbien, Russland, der Ukraine, Polen, Ungarn, Tschechien, Slowenien und Montenegro geben differenzierte, spannende und visionäre Antworten.

Der Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken ging 2013 an den amerikanischen Historiker Timothy Snyder. Die Festschrift dokumentiert die Rede des Preisträgers, die Laudatio des Historikers Gerd Koenen, die Begründung der Jury, die Würdigung der Preisgeber sowie die Beiträge zu einem Kolloqium von Timothy Snyder, Gerd Koenen und Karol Sauerland.

Alle Publikationen aus dem Ressort Demokratie

Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik

Die Behandlung zeitgeschichtlicher Themen in der Heinrich-Böll-Stiftung vermittelt historisches Wissen mit dem Anspruch, Gesellschaft, Politik und staatliche Verfasstheit als historisch bedingt zu begreifen. Wir fördern die Entwicklung individueller Freiheitsrechte und regen Debatten rund um das Thema „Gerechtigkeit" an.

Unter dem Stichwort „Vergangenheitspolitik“ ist in den letzten Jahren die NS-Vergangenheit und ihre Bearbeitung in der Nachkriegszeit thematisiert worden. Außerdem beleuchten wir die Zusammenhänge von Geschichtsdeutungen, Erinnerungspolitik und aktueller Politik. In Beiträgen zur Erinnerungskultur und Gedächtnispolitik versuchen wir ost- und westdeutschen Erfahrungen Raum zu geben.

Veranstaltungen

26. Mai.
installation / theater / lecture
Berlin
29. Mai.
Kunst & ihre öffentlichen Räume in Amman, Berlin, Casablanca
Berlin
10. Jun.
Social Freezing, Praena-Test, Eizellspende – Familienplanung heute
Berlin
12. Jun.
Soziale und ökologische Dimensionen der Menschenrechte im UN-Gipfeljahr 2015