Die globale Zivilgesellschaft bei den Klimaverhandlungen

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27. August 2009
Neben den offiziellen Delegationen nehmen schon seit Jahren bei den Klimaverhandlungen auch zivilgesellschaftliche Organisationen als Beobachter teil. Waren dies zu Beginn vor allem die Umweltverbände, treten jetzt auch die entwicklungspolitischen Nichtregierungsorganisationen (NGOs), soziale Bewegungen und Globalisierungskritiker zunehmend in Erscheinung und mischen sich ein. Für den Klimagipfel in Kopenhagen ist mit einer Massenmobilisierung auf Seiten der internationalen Zivilgesellschaft zu rechnen.

Mit einer Vielzahl von Aktivitäten wird der Alternativgipfel Klimaforum09 die offiziellen Verhandlungen in der dänischen Hauptstadt begleiten. Für den 12. Dezember 2009 ist ein Global Day of Action mit weltweiten Demonstrationen von zivilgesellschaftlichen Gruppen geplant, die größte davon in Kopenhagen.

Aufgrund des steigenden Tempos und des politischen Drucks in den Verhandlungen selbst sind jedoch zunehmende Spannungen und Konflikte innerhalb der Zivilgesellschaft zu beobachten. Diese drohen den Einfluss der Zivilgesellschaft zu mindern. Das ist bedenklich, da die Zivilgesellschaft stets eine wachende und korrektive Funktion gegenüber den Regierungen wahrgenommen hat.

Im Folgenden werden einige der wichtigsten Netzwerke und NGOs, die bei den Klimaverhandlungen aktiv sind, aufgelistet:

Climate Action Network (CAN) ist ein weltweit agierendes Netzwerk von über 450 NGOs, die sich mit den Auswirkungen des Klimawandels beschäftigen. CAN hat während der Verhandlungen einen eigenen Newsletter herausgegeben, Pressekonferenzen und Side Events organisiert und Staaten, die sich während der Verhandlungen als rhetorische Klimasünder entpuppten, den “Fossil of the Day Award” verliehen.

Climate Justice Now: Das globale Netzwerk mit über 160 Mitgliedern wurde in Bali gegründet und arbeitet vor allem im Bereich der klimapolitischen Entwicklungszusammenarbeit und dort speziell mit der indigenen Bevölkerung zusammen.

Die Global Campaign for Climate Action hat mit einem enormen Budget eine globale Kampagne zum Klimaschutz organisiert.

Aprodev ist ein christlich orientiertes Netzwerk, in dem sich humanitäre Organisationen und Entwicklungs-NGOs zusammengeschlossen haben. Mitglieder sind Christian Aid, Brot für die Welt oder Norwegian Church Aid.

Friends of the Earth ist ein Zusammenschluss von Umweltorganisationen aus über 70 Ländern. Diese waren durch gemeinsame Aktionen und Events in Poznan vertreten.
Der BUND ist das deutsche Mitglied von Friends of the Earth.

Greenpeace

Oxfam

Im Bereich Gender und Klimafinanzierung arbeiten die Netzwerke Gendercc sowie Global Gender and Climate Alliance (GGCA): GGCA wurde von den Gender Departments von UNDP, UNEP, WEDO und IUCN gesponsert. Ziel der Organisation war es, die Delegation für gendergerechte Sprache zu sensibilisieren und vor allem die afrikanischen Delegationen für Genderthemen fit zu machen.

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