Viele Wege führen zum Ziel: Die Förderung neuer Technologien in der Energieerzeugung und Materialherstellung, höhere Energieeffizienz bei Häusern und Fahrzeugen, Anreize zur Energie-Einsparung und der weitere Ausbau von Erneuerbaren Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung. Die Nutzung von Kohle muss rasch zurückgefahren werden - ein Neubau von Kohlekraftwerken ist kaum mehr zu rechtfertigen. Eine Rückkehr der Atomenergie ist aus wirtschaftlichen und Sicherheitsgründen abzulehnen.
- Klimafinanzierung war in Kopenhagen ein Bereich in dem trotz aller prozeduralen und politischen Missstände so etwas wie Erfolg erzielt werden konnte: Rund 10 Milliarden US $ pro Jahr für die nächsten drei Jahre, die bis zum Jahr 2020 auf rund 100 Milliarden US $ pro Jahr für Mitigations- und Adaptionsbemühungen in Entwicklungsländern ansteigen sollen. mehr»
Europäische Energiepolitik: Energiesicherheit, Klimaschutz, Innovation – Der Abschied von Kohle, Öl, Gas und Atomkraft ist machbar. Der Übergang ins Zeitalter der Erneuerbaren Energien muss politisch vorangetrieben werden. Es geht um Investitionsanreize und Zukunftsmärkte, um Energiesicherheit und Machtfragen, um technische Innovationen und gesellschaftliches Umdenken. mehr»
Ambitioniert ambivalent: Die Positionen Mexikos zum Klimaschutz – - Ende 2010 wird Mexiko Gastgeberland der Internationalen Klimakonferenz COP 16 sein. Eine hohe Verantwortung angesichts des Scheiterns der Kopenhagen-Konferenz...Auf der internationalen politischen Agenda Mexikos nimmt die Klima-Thematik einen herausragenden Platz ein. Ein Bericht mehr»
Für ein Klima der Gerechtigkeit – - Wir haben es uns eingerichtet in unserer schiefen Welt und überlassen anderen das Klima, was wir verursachen. Beginnen wir ein Klima der Gerechtigkeit! Der Videoclip der Heinrich-Böll-Stiftung zum Klimagipfel in Kopenhagen. Auf Deutsch und Englisch. mehr»
Kopenhagen: Wie nutzt der Süden seine Macht? – - Videointerview mit Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, über die Diskussionspunkte und Konfrontationslinien, die auf die Teilnehmer_innen des Weltklimagipfels in Kopenhagen zukommen werden. mehr»
Kann Obama Klimaschutz erreichen? – - Seit der Wahlschlappe in Massachusetts verfügt US-Präsident Barack Obama nicht mehr über die kompfortable Mehrheit im Senat. Ohne Kompromisse an die Republikaner, kann Obama seine Klimaziele jetzt nicht mehr erreichen. Tilman Santarius, Referent für Internationale Klima- und Energiepolitik der Heinrich-Böll-Stiftung, im Interview bei "SWR con.tra".
Der Süden appelliert an den Norden: Ihr müsst mehr tun! – - 113 Staatschefs aus der ganzen Welt haben es nicht geschafft, sich auf die Eckpunkte für ein ambitioniertes, faires und rechtlich verbindliches Protokoll zu einigen. Für das Scheitern von Kopenhagen gibt es viele Lesarten – fast alle haben mit Klimagerechtigkeit zu tun. Eine Analyse mehr»
Trotz Kopenhagen - die grüne Zukunft hat schon begonnen – - Nimmt man die hochfahrenden Erwartungen an den Kopenhagener Klimagipfel zum Maßstab, müsste der klimapolitisch aufgeklärte Teil der Welt nach dem Fehlschlag der Konferenz in Depression versunken sein. Das scheint aber, trotz aller Kritik am Versagen der versammelten Regierungseliten, nicht der Fall zu sein - denn die große ökologische Transformation hat schon begonnen. mehr»
Klimawandel und das Recht auf Nahrung – - Die Studie der Heinrich-Böll-Stiftung und des Human Rights Institute der Columbia Law School analysiert die Folgen des Klimawandels auf die Umsetzung des Rechts auf Nahrung. Sie gibt Empfehlungen, wie beide Agenden zusammengeführt werden können und wirft auch ein Schlaglicht auf Menschenrechtsverletzungen durch Maßnahmen gegen den Klimawandel. mehr»
Geld für den Klimaschutz - wie muss eine neue Klima-Finanzarchitektur aussehen? – - Die Erwartungen an neue Finanztransfers für den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern waren groß. Mit Zusagen bis zu 30 Milliarden US-Dollar für die nächsten drei Jahre haben sich die Industrieländer erst einmal Zeit gekauft. Auch wenn die Weltbank schon in den Startlöchern steht, muss eine neue Klima-Finanzarchitektur erst noch ausgehandelt werden. mehr»
Kopenhagen muss den Durchbruch bringen! – - Ein Erfolg wäre, wenn sich die Staatenwelt auf das Zwei-Grad-Ziel in einem neuen Abkommen verständigen würde. Viel bedeutender sind aber erste, radikale Emissionsminderungen als Zwischenziel bis zum Jahr 2020. Die Entwicklungsländer brauchen sofort ein Signal, dass neues Geld für den Klimaschutz fließt. mehr»
"Politischer Druck wird bis zu letzten Stunde gebraucht" – - Wir nutzen die Präsenz der Weltöffentlichkeit und wollen vor allem Druck auf die Staats- und Regierungschefs machen, endlich und ohne Zeitverzug das Notwendige für den globalen Klimaschutz zu tun. Die Klimawissenschaft hat hierfür längst geliefert. Jetzt ist die Politik dran! Ein Interview mit mehr»
"Countdown to Copenhagen – Deutschlands Verantwortung für Klimagerechtigkeit" – Der Countdown bis zu den Klimaverhandlungen vom 07.12.-18.12.2009 in Kopenhagen läuft: Die zahlreichen Teilnehmer_innen und das großes Medieninteresse an der Konferenz “Countdown to Copenhagen” haben das deutlich gemacht. Die Konferenz war ein Kooperationsprojekt der Stiftung zusammen mit den Organisationen Brot für die Welt, EED, Misereor, Welthungerhilfe, Germanwatch und Oxfam. mehr»
Neue Machtverhältnisse, alte Aufgabe: gerechter Ausgleich – - Die Schwellenländer demonstrieren ihr wachsendes Gewicht. Jetzt kommt es darauf an, die Brücke zu den ärmsten Ländern zu schlagen und die Entwicklungspolitik am Klimaschutz auszurichten. mehr»
Amazonien: Kontroversen um die Reduzierung der Entwaldung (REDD) – - Die Reduzierung der Entwaldung wird mittlerweile als wichtig für eine wirksame Klimapolitik angesehen. Die Finanzierung ist jedoch nach wie vor umstritten. Die Gouverneure der Amazonasbundesstaaten fordern von der brasilianischen Regierung mehr Offenheit für die Einbeziehung von Marktmechanismen in den Finanzierungsansatz. mehr»
Klimagipfel leicht erklärt: Sonderheft "Wärmer ist uncool" erschienen – - Das Heft zeigt in einfachen Worten, welche Probleme der Klimawandel mit sich bringt und warum die Länder des Südens den Preis für die Klimasünden der Industrienationen zahlen. Für die UN-Klimakonferenz im Dezember 2009 bietet das Heft wichtige Informationen und alternative Ansätze, die einen Beitrag für eine umwelt- und klimafreundlichere Zukunft leisten können. mehr»
Abbruch oder Durchbruch - die US-Klimapolitik vor dem Gipfel in Kopenhagen – - Mit Barack Obama drückt die US-Regierung beim Klimaschutz aufs Tempo. Doch Obama muss auch die Republikaner für seine Pläne gewinnen, denn die Entscheidungen für die Klimapolitik fallen in den Bundesstaaten. Weil der Senat noch nicht zugestimmt hat, werden die Verhandlungen in Kopenhagen zum Vabanquespiel für alle Beteiligten. Eine Analyse der US-Klimapolitik. mehr»
Die Multiple Krise – - Eine Studie über Dynamik und Zusammenhang der Krisendimensionen, Anforderungen an politische Institutionen und Chancen progressiver Politik. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was wissen wir über den Zusammenhang verschiedener Krisen, verschiedene Lösungsansätze und was bringt uns dieses Wissen? mehr»
Wald und Klima bei Verhandlungen in Bangkok: Wird REDD zum Einfallstor für Holzeinschlag? – - Können die Klimaverhandlungen in Kopenhagen mehr als nur einen allgemeinen Rahmen für REDD abstecken? Die Befürchtungen verstärken sich, dass REDD dafür missbraucht werden soll, die Umwandlung von Naturwäldern in Baumplantagen z.B. für die Palmölproduktion und Agrosprit zu begünstigen. mehr»
Mythos reloaded – von uneingelösten Erwartungen und den neuen Mythen der Kernenergie – - Kernenergie hat mehr als 50 Jahre nach Beginn ihrer Nutzung keine der hoch gesteckten Erwartungen erfüllt und zu einer Vielzahl von Gefährdungen geführt. Die alten und neuen Mythen der Kernenergie sollten den Blick nicht darauf verstellen, dass die Entwicklung ohne Kernenergie die wirklich nachhaltige sein wird. mehr»
Klimawandel und Energiesicherheit in Ostafrika – - Wegen häufiger Dürren können die großen Wasserkraftwerke in Ostafrika oft nicht mehr genug Strom erzeugen. Das hat weitreichende Folgen für Menschen und Wirtschaft. Eine Studie zeigt, wie mit dezentral erzeugten, erneuerbaren Energien dem Problem begegnet werden kann. mehr»
Für ein Klima der Gerechtigkeit – Mit diesem Dossier begleiten wir die internationalen Klimaverhandlungen mit aktuellen Beiträgen und Analysen, mit Hintergrundinformationen und Links zu anderen zentralen Akteuren. Wir geben Impulse und Orientierung für klimapolitisches Handeln für mehr Gerechtigkeit im Klimaregime. mehr»
Lili Fuhr: Klimawissenschaft lässt sich nun mal nicht verhandeln – - Die Bilanz der Bonner Klimaverhandlungen vom 1. bis 12. Juni ist nach Einschätzung von Klimawissenschaftlern ernüchternd: Ein Gespräch mit Lili Fuhr, Referentin für Internationale Klimapolitik, über ihre Erwartungen an den nächsten G8-Gipfel und die zwiespältige Rolle der USA. mehr»
„Der Klimawandel ist die atemberaubende Chance, die sich als unlösbares Problem maskiert“ – - Die Autoren vom renommierten Washingtoner Worldwatch Institute haben in ihrem Bericht «Zur Lage der Welt 2009» die zehn wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen zusammengestellt, denen wir uns stellen müssen, um Klimastabilität zu erreichen. mehr»
Eine Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) – - Die vollständige Deckung des europäischen Strombedarfs durch erneuerbare Energien ist möglich. Doch dazu braucht es neue Instrumente und Strategien - so das Ergebnis einer Studie von Michaele Schreyer und Lutz Mez. mehr»
Mythos Atomkraft - Ein Wegweiser – - Ein Überblick zu aktuellen Fragen der zivilen Nutzung von Atomenergie weltweit. Die Studie wurde durch ein internationales Team von Wissenschaftlern, koordiniert von Dr. Felix Chr. Matthes, Öko-Institut, erstellt. mehr»
Entwicklungsgerechtigkeit im Klimaregime – - Klimaschutz und Entwicklung müssen Hand in Hand gehen. Die Heinrich-Böll-Stiftung stellt deshalb einen Maßstab für Entwicklungsgerechtigkeit im Klimaregime vor: Der Ansatz Greenhouse Development Rights operationalisiert das in der UN-Rahmenkonvention verankerte Prinzip der gemeinsamen, aber differenzierten Verantwortung und jeweiligen Fähigkeit der Mitgliedsstaaten und legt dafür einen Indikator vor. mehr»
Bali, Poznan, Kopenhagen – Dreisprung zu einer neuen Qualität der Klimapolitik? – - Die Klimaverhandlungen stehen nach der Konferenz von Bali vor einem Verhandlungsmarathon. Die Herausforderung ist enorm. mehr»
KlimaKommunal: Aufbruch ins klimaneutrale Zeitalter – Alle Kommunen in Deutschland werden aufgefordert, klimapolitisch aktiv zu werden. Die anlässlich des kommunalpolitischen Bundeskongresses am 24.-25. Oktober vorgestellte Münsteraner Erklärung "Städte und Gemeinden als Vorreiter für den Klimaschutz" und aktuelle Beiträge zum kommunalen Klimaschutz finden Sie in unserem Dossier mehr»
Klima und Wandel in Amazonien – Hintergrundinformationen zu Amazonien, die Dokumentation der Konferenz „Klima und Wandel in Amazonien“, Informationen zu den in der Region geführten Debatten zu Klima, Wald, Biodiversität. mehr»





