Klima-, Energie- und Ressourcenpolitik in der MENA-Region
Inmitten
turbulenter Zeiten im Nahen Osten und Nordafrika ist die Regierung von Katar
Gastgeberin der 18. UN-Klimakonferenz, die vom 26. November bis 7. Dezember
2012 in Doha stattfindet. Dieses dreisprachige Webdossier präsentiert
Analysen und Perspektiven verschiedener internationaler und regionaler
Expertinnen und Experten zu den Zusammenhängen von Klimawandel,
Ressourcen- und Energiepolitik sowie politischen und sozialen Umbrüchen.
10. Dezember 2012 -
Es war schon eine Kunst, die ohnehin sehr geringen Erwartungen an den Klimagipfel in Doha mit dem mageren Ergebnis auch noch zu unterbieten. Ein Scheitern und Versagen nennen es viele Nichtregierungsorganisationen, als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung bezeichnen es die EU und Deutschland. Eine Auswertung der Ergebnisse des Klimagipfels.
Lili Fuhrmehr»
Angesichts der Wirtschaftskrise und der Notwendigkeit, Armut global zu bekämpfen, müssen die teilnehmenden Staaten die Möglichkeiten der UN-Klimakonferenz bis an ihre Grenzen auszureizen. Trotz niedriger Erwartungen muss das Ziel weiter lauten, eine Einigung über verbindliche Regeln zur Senkung der CO2-Emissionen zu erzielen. Ein Gastbeitrag von Hans JH Verolme, Climate Advisers Network.
- 6. November 2012 -
Katar vollführt derzeit einen politischen Balanceakt zwischen Orient und Okzident, zwischen politischem Mittler und Sponsor aufständischer Gruppen in einigen Ländern des "Arabischen Frühlings". Die Ausrichtung des diesjährigen Klimagipfels von Katar steht wiederum im Spannungsverhältnis zum exorbitanten Rohstoffverbrauch des Landes, das der größte CO2-pro-Kopf Emittent weltweit ist.
Guido Steinbergmehr»
- 6. November 2012 -
Ambivalente Strategien: Was Doha mit der Ausrichtung eines Klimagipfels bezweckt, was es bedeutet, wenn ein autoritärer Staat ausländische NGOs und damit die freie Meinungsäußerung einlädt und welche Rolle die COP 18 bei Katars Bewerbung um die Ausrichtung der Fußballweltmeisterschaft spielen könnte.
Dagmar Dehmer und Andrea Nüssemehr»
3. Dezember 2012 -
Schon heute lebt mehr als die Hälfte der Menschen der arabischen Welt in Städten, im Jahr 2050 werden es drei Viertel sein. Die Städte der Region müssen sich an den Klimawandel anpassen, um Hitze, Sturzfluten und Überschwemmungen in den Griff zu kriegen.
Amal Dababsehmehr»
- 8. November 2012 -
Das demokratische Erwachen in der MENA-Region ist ins Stocken geraten. Das Risiko politischer und wirtschaftlicher Instabilität ist hoch. Deshalb müssen Investitionen in nachhaltige Entwicklung setzen, um die Region auf dem Weg in eine CO2-arme und resiliente Zukunft zu unterstützen.
Sabrina Schulzmehr»
- 7. November 2012 -
Die MENA-Region ist wegen ihrer langen Küstenlinie, der hohen Aridität und knapper Wasserressourcen besonders durch den Klimawandel gefährtet. Die Zahl von Dürren und Überschwemmungen wird steigen. Doch bisher fehlt es an Bemühungen, den Auswirkungen des Klimawandels und der weiteren Verknappung von Wasser zu begegnen.
Nadim Farajallahmehr»
7. November 2012 -
Angesichts Qatars politischer Rolle in Vermittlungsprozessen in der Region, seinem Mitmischen in Ländern des „arabischen Frühlings“ sowie der Bedrohung des Gastgeberlandes der COP 18 durch den Klimawandel stellt sich die Frage: Kann Qatar nicht nur politisch, sondern auch ökologisch eine progressive Kraft in der Region werden?
Wael Hmaidanmehr»
- 8. November 2012 -
Israel exportiert erfolgreich Solartechnologie, setzt daheim aber kaum auf erneuerbare Energien. Der Klimawandel ist kein großes Thema. Doch gerade in einem Land mit großen Wüstenflächen, Wasserknappheit und immer mehr Klimaflüchtlingen ist es höchste Zeit, den Rückstand im Klima- und Umweltschutz endlich aufzuholen. Maya Givonmehr»
27. November 2012 -
Vor dem Hintergrund der 18. UN-Klimakonferenz in Doha, der Hauptstadt von Katar, befasst sich eine neue Ausgabe unseres englischen "Perspectives"-Magazins mit der politischen und sozialen Situation im Gastgeberland. Beleuchtet wird außerdem der Einfluss des Emirats im Nahen Osten und Nordafrika. Hier eine Kurzzusammenfassung in deutscher Sprache.
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- 11. Oktober 2012 -
Überall entstehen riesige Wind- und Solarparks. Das ist gut für das Klima, doch Kleinbauern und Arme werden weltweit zum Spielball harter Geschäftsinteressen. Zunehmend wird die „Grüne Ökonomie“ zum Kampfplatz politischer Auseinandersetzungen.
Barbara Unmüßigmehr»
- 18. Mai 2012 -
Seit der ersten UN-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio haben sich alle wichtigen ökologischen Trends verschlechtert. Politik und Wirtschaft lassen sich bis heute bei ihren Entscheidungen kaum durch Klimawandel, Biodiversitätsverlust oder Ressourcenknappheit beeinflussen. Dieser Essay skizziert eine Politik des Weniger, einen Wohlstand mit Maß, damit die Ressourcen und die Atmosphäre für alle Menschen auf der Erde reichen und ein Leben in Würde und ohne Not möglich machen. mehr»
- 6. April 2011 -
Unter dem Titel „Ambition and Peril: Nuclear Energy and the Middle East“ beschäftigt sich die erste Ausgabe von Perspectives Middle East mit verschiedenen Aspekten der ‚nuklearen Renaissance‘ im Mittleren Osten. Mit Beiträgen von Mohamed Abdel Raouf, Hamed Beheshti, Ali Darwish, Leila Ghanem, Dennis Kumentat und Nikolaus Supersberger, Najib Saab, Larbi Sadiki, und Jürgen Trittin.
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- 20. Juni 2012 -
Die natürlichen Ressourcen sind wieder auf der Tagesordnung. Die englischsprachige Publikation betont mit dem Zusammenwirken von Knappheiten kritischer Ressourcen eine neue Dimension der internationalen Beziehungen und plädiert für neue Ansätze im Rahmen einer internationalen Ressourcenpolitik.
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- 18. Juni 2012 - Die Verteilungskämpfe über die Nutzung der knapper werdenden natürlichen Ressourcen der Erde sind in vollem Gange. Gegen Machtungleichgewichte, Regulierungs- und Demokratiedefizite, blinde Technologiegläubigkeit und Konzernmacht bedarf es einer alternativen, sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Ressourcenpolitik. Christine Chemnitz und Lili Fuhrmehr»
- Diese Publikation beschreibt die Regeln, Normen und Prinzipien, die die Mobilisierung, Verwaltung und Governance von solchen Mitteln zum Klimaschutz ermöglichen. Eine Reihe sogenannter Compliance-Checks nennt praktische Umsetzungsschritte. Liane Schalatekmehr»
- Die Produktion von konventionell gefördertem Erdöl nimmt rapide ab. Daher investiert die globale Ölindustrie in großem Umfang in schmutzigere und riskantere Formen der unkonventionellen Ölförderung. „Marginal Oil – What is driving oil companies dirtier and deeper?” benennt die Akteure hinter diesen Investitionen und gibt einen Überblick über bestehende und potentielle Projekte weltweit. mehr»
- 11. Mai 2011 -
Der Libanon ist zurück auf der touristischen Weltkarte und Beirut wird derzeit als die „heißeste Stadt am Mittelmeer“ gehandelt. Die Tourismusindustrie ist mittlerweile einer der treibenden Wirtschaftssektoren des Landes. Doch der wachsende Tourismus hat auch starke ökologische Auswirkungen.
Manja Riebemehr»
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