Gerechter Umgang mit natürlichen Ressourcen
Ein transparenter, nachhaltiger, fairer und gerechter Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde ist weltweit eine entscheidende Voraussetzung für Frieden und nachhaltige Entwicklung. Ein verantwortungsvoller Umgang mit den natürlichen Ressourcen steht auf der Agenda der G8-Staaten zwar ganz oben - es Sicht mangelt aber an wirklichen Reformansätzen.

Aus Anlass der deutschen G8-Präsidentschaft 2007 hat die Heinrich-Böll-Stiftung einen Dialog zwischen zivilgesellschaftlichen Organisationen aus den traditionell rohstoffimportierenden Ländern, aus rohstoffreichen afrikanischen Ländern sowie Akteuren aus Schwellenländern ins Leben gerufen. Das wichtigste Ergebnis dieses Dialogs ist das Memorandum Haben und Nichthaben.

Foto der brennenden Ölplattform Deepwater Horizon
16. August 2010 - Am 20. April 2010 löste eine Explosion auf der Ölplattform Deepwater Horizon eine der schwersten Umweltkatastrophen aus. Fast einhundert Tage lang schossen in tausendfünfhundert Metern Tiefe Millionen Liter Öl in den Golf von Mexiko. Ein Bericht über die Ölpest und ihre Folgen von Valerie Wilms mehr»
Diamantenhändler hält einen Diamanten in der Hand.
Publikation
Herausforderungen des Wandels - Ressourcenpolitik in Afrika21. Juli 2010 - Die Entdeckung von Rohstoffen löst in Ländern Afrikas oft gewalttätige Konflikte, Menschenrechtsverletzungen, Umweltschäden und soziale Instabilität aus. Verschiedene Initiativen haben in den letzten zehn Jahren versucht, die Ressourcenpolitik transparenter, nachhaltiger und gerechter zu gestalten. Die aktuelle Ausgabe von Perspectives untersucht in drei Fallstudien solche Initiativen in Simbabwe, Nigeria und Tansania. mehr»
Zwei Arbeiter in einer Bergbaumine in Tansania.
Studie
Bergbau in Tansania: Aktueller Stand und Herausforderungen22. Juni 2010 -

In Tansania wird erst seit jüngster Zeit Bergbau in großem Maßstab betrieben. Die vorliegende Studie liefert einen Überblick über die historische Entwicklung und den aktuellen Stand der Gewinnung von Bodenschätzen. Sie erläutert darüber hinaus die sozio-ökonomischen und politischen Folgen sowie die juristischen Rahmenbedingungen des Bergbaus in Tansania.

Von Axel Harneit-Sievers mehr»
Treibhausgase
Modell Deutschland – Klimaschutz bis 205029. April 2010 - Für ein Industrieland wie Deutschland ist eine CO2-Reduktion von 80 Prozent noch nicht genug. Um die weltweite Durchschnittstemperatur um nicht mehr als zwei Grad ansteigen zu lassen, dürfen bis 2050 nur noch 1230 Milliarden Tonnen Treibhausgase in die Luft gepustet werden.Geht es so weiter wie bisher, wäre das verbleibende Budget der Menschheit schon in 25 Jahren ausgeschöpft. Von Marcus Franken mehr»
Elektroroller mit Stromtankstelle
Wie fahren wir in die Zukunft?28. April 2010 - Die Mobilität der Zukunft muss sich drastisch verändern. Wir präsentieren neue Mobilitätskonzepte in einer veränderten Energie- und Ressourcenlandschaft. Von Manfred Kriener mehr»
STUDIE
Energiekonzern ENI bedroht Biodiversität und Menschenrechte im Kongobecken 11. November 2009 - Das italienische Energieunternehmen ENI plant den Abbau von Teersanden und die Schaffung von Palmölplantagen im Kongobecken. Eine aktuelle Studie internationaler NGOs belegt, dass die Pläne große Risiken für das zweitgrößte Tropenwaldgebiet der Erde und seine Bevölkerung bergen. Von Gudrun Benecke mehr»
e-Paper
Die Multiple Krise9. November 2009 - Eine Studie über Dynamik und Zusammenhang der Krisendimensionen, Anforderungen an politische Institutionen und Chancen progressiver Politik. Im Mittelpunkt steht die Frage: Was wissen wir über den Zusammenhang verschiedener Krisen, verschiedene Lösungsansätze und was bringt uns dieses Wissen? Von Ulrich Brand mehr»
Wettlauf um die Arktis25. März 2009 - Das Schmelzen der Eiskappen wird weltweit Folgen haben. Neben den USA, Kanada, Russland, Norwegen und Dänemark mit Grönland, hat auch die EU Interesse an der Region. Kann ein Ausgleich zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sicherheitspolitischen Interessen gelingen? Von Roderick Kefferpütz und Danila Bochkarev mehr»
Wassertropfen
Dossier
Politik und Wasser in der Türkei20. März 2009 - Vom 16. bis 22. März 2009 fand das 5. Weltwasserforum in Istanbul statt. Seine Legitimität wurde von Vielen in Frage gestellt, Gegenveranstaltungen fanden statt. In diesem Dossier finden Sie Wissenswertes zum Thema Wasser. mehr»
Klimaschutz durch Wälderschutz5. Dezember 2008 - In Brasilien befindet sich das größte Regenwaldgebiet der Erde. Der Amazonasstaat ist damit ein entscheidender Akteur bei der Einbeziehung von Wäldern in ein internationales Klimaregime, Walderhalt - spätestens seit Bali eines seiner wichtigsten Instrumente. Der Haken liegt jedoch bei den Finanzierungsmechanismen. Von Thomas Fatheuer und Anne Schnieders mehr»
Verantwortungsvolle Ressourcenpolitik im 21. Jahrhundert
Dossier
Verantwortungsvolle Ressourcenpolitik im 21. Jahrhundert7. Januar 2008 - Ein transparenter, nachhaltiger, fairer und gerechter Umgang mit den natürlichen Ressourcen der Erde ist weltweit eine entscheidende Voraussetzung für Frieden und nachhaltige Entwicklung. mehr»
Global Issue Papers13. Februar 2008 - The Global Issue Papers series presents studies and essays on different areas of globalisation such as ressource governance, sustanable development and energy policy. Most of the papers are in English. mehr»
http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Naturkundemuseum_Berlin_Biodiversitaet.jpg
Artenvielfalt in Gefahr15. April 2008 - Auf der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro wurde unter anderem die Konvention über biologische Vielfalt verabschiedet. Gebracht hat das Abkommen bislang wenig. Beim nächsten Treffen der Vertragstaaten im Mai muss der Gastgeber Deutschland Weichen stellen: für die Einrichtung von Schutzgebieten und gegen die Biopiraterie großer Pharma-, Agrar- und Kosmetikfirmen. Von Barbara Unmüßig mehr»
"Klima schützen, Armut verhindern"
Video

Die Europäische Gemeinschaft für Erneuerbare Energien (ERENE) Blog: "Klima der Gerechtigkeit" Blog "Baustellen der Globalisierung" von Rainer Falk The Climate Network-Transatlantic Solutions for a Low Carbon Economy