Zusammenfassung

Zur Zukunft der Europäischen Union: Vorschläge der Kommission

This executive summary is also available in English.
4. November 2011

Kaum war der Lissabon Vertrag unterschrieben, hat die europäische Schuldenkrise die Frage nach der Verfasstheit der Europäischen Union neu aufgeworfen. Zusammenhalt und Krisenfestigkeit der Europäischen Union stehen auf dem Prüfstand. Die EU steht heute an einem Scheideweg.

Vor diesem Hintergrund hat die Heinrich-Böll-Stiftung 2010 eine Kommission zur Zukunft der EU einberufen, deren Ergebnisse wir in dieser Publikation zusammengefasst vorstellen. Der Auftrag an die Kommission mit rund 50 namhaften Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft war, für zentrale Felder europäischer Politik Perspektiven aufzuzeigen und Handlungsvorschläge zu machen, die eine neue Dynamik europäischer Zusammenarbeit befördern können.

„Solidarität“ und „Stärke“, die Leitbegriffe der Kommission, sind richtungsweisend für Europas Zukunft. Nur durch die Entfaltung kooperativer Stärke gewinnt Europa die Gestaltungskraft, um den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen und erfolgreich seine Werte zu vertreten. Nur durch europäische Solidarität, die auf gemeinsamen Rechten und Pflichten beruht, wird die EU nach innen und außen handlungsfähig.

Gerade in Zeiten der Krise und der Skepsis gegenüber den europäischen Institutionen brauchen wir eine offene Debatte über die Perspektiven der EU. Wie weit soll und kann Solidarität in Europa gehen? Welche verbindlichen Regeln braucht eine Gemeinschaft, die im Krisenfall füreinander einsteht? Welche politischen Weichenstellungen müssen jetzt vorgenommen werden, um die EU wieder nach vorn zu bringen? Und welchen globalen Gestaltungsaufgaben muss sich die EU in Zukunft stellen?

Die in der vorliegenden Zusammenfassung formulierten Politikvorschläge repräsentieren nicht in jedem Punkt die Meinung jedes Mitgliedes der Kommission. Wir sind uns darüber im Klaren, dass die hier vorgestellten Arbeitsergebnisse nur ein Anstoß für eine europaweite Debatte sein können. Nur aus einem solchen vielstimmigen, transnationalen Prozess kann die Vision des künftigen Europa entstehen.

Die Publikation ist neben der deutschen Version auch in 13 anderen Sprachen erhältlich.


Solidarität und Stärke -
Zur Zukunft der Europäischen Union: Vorschläge der Kommission
   
Herausgeber/in Heinrich-Böll-Stiftung
Erscheinungsort Berlin
Erscheinungsdatum November 2011
Seiten 8
ISBN --
Bereitstellungs-
pauschale
kostenlos


Dossier

Zur Zukunft der EU

Die Schuldenkrise droht in eine Legitimitätskrise der EU zu münden. Die Antwort darauf muss heute vor allem in einer Stärkung der europäischen Demokratie liegen. Die Ergebnisse und Handlungsempfehlungen, die in der Studie "Solidarität und Stärke" erarbeitet wurden, werden im Dossier genauso wie diejenigen der Expert/innenkommission, vorgestellt.

Dossier: Europas gemeinsame Zukunft

Die EU steckt nicht nur in einer Schuldenkrise, sondern auch in einer Vertrauens- und Demokratiekrise. Gerade jetzt ist eine breite öffentliche Debatte über alternative Vorschläge zur Zukunft Europas gefragt. Die Heinrich-Böll-Stiftung möchte mit dem Webdossier zu dieser Debatte beitragen.

Kommentar schreiben




 Bitte Zahlenkombination eingeben und anschließend auf den grünen Pfeil klicken.
Ihr Warenkorb

 

Lieferbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Heinrich-Böll-Stiftung (AGB hbs)
Hier finden Sie Informationen rund um die Bestellung: Porto-Kosten, Hinweise zum Datenschutz, Ausnahmeregelungen oder die Nummer der telefonischen Beratung. mehr»
Hilfe
So bestellen Sie auf boell.de
Der Bestellvorgang auf boell.de Schritt für Schritt erklärt: Hier erfahren Sie ausführlich, wie Publikationen auf boell.de bestellt werden. mehr»
Newsletter
Auf einen Blick bieten wir Ihnen in unserem Newsletter aktuelle Projekte, Veranstaltungen und Neuerscheinungen der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Verschickung erfolgt am Ende der letzten Monatswoche. mehr»
Verteiler der Heinrich-Böll-Stiftung
Wenn Sie Informationen und Einladungen von uns bekommen möchten, tragen Sie sich bitte in unseren Adressverteiler ein.
Die Stiftung in Social Networks
Icon Facebook, CC-BY-SA jwloh01 at gmail dot com Facebook Icon Twitter, CC-BY-SA jwloh01 at gmail dot com Twitter
Icon YouTube, CC-BY-SA jwloh01 at gmail dot com YouTube Icon Flickr, CC-BY-SA jwloh01 at gmail dot com Flickr
Icon SoundCloud SoundCloud Icon RSS-Feed Feeds