Ralph Obermauer, Jahrgang 1967, studierte Philosophie, Soziologie, Volkswirtschaftslehre und Linguistik an der Universität Köln. Er arbeitete dann einige Jahre als Journalist und promovierte 2002 in Philosophie an der New School for Social Research in New York über den Freiheitsbegriff bei Theodor W. Adorno und Cornelius Castoriadis.
Danach wechselte er nach Berlin und arbeitete bis 2005 als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro von Rezzo Schlauch, MdB und Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (Bündnis 90/Die Grünen). Von 2005 bis 2006 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Menschenrechtszentrum der Universität Potsdam an einem von der DFG geförderten philosophischen Forschungsprojekt zum Thema "Soziale Menschenrechte und Soziale Gerechtigkeit". Von November 2006 bis März 2011 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro von MdB Jürgen Trittin, hielt sich dann zu Forschungs- und Studienzwecken 18 Monate in Peking auf und arbeitete von 2014 bis 2018 als Referent für strategische Planung beim Vorstand der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen.
Im März 2018 wechselte er zum Vorstand der IG Metall und betreute dort im Bereich Grundsatzfragen und Gesellschaftspolitik Themen der Industrie-, Energie-, Klima- und Verkehrspolitik. Seit April 2022 leitet er die Stabsstelle Mobilität und Fahrzeugbau beim Vorstand der IG Metall.