Der erste Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung ist am 2. März 2012 an Dr. Nivedita Prasad, Dozentin und Aktivistin für Frauen- und Menschenrechte, verliehen worden. Hier finden Sie mehr Informationen zur Preisträgerin und eine Dokumentation der Preisverleihung.
14. Dezember 2011 - Der erste Anne-Klein-Frauenpreis der Heinrich-Böll-Stiftung ging an Dr. Nivedita Prasad, Dozentin und Aktivistin für Frauen- und Menschenrechte. Der Preis wurde bei einem Festakt am 2. März 2012, 19 Uhr, in Berlin überreicht. Er war mit 10.000 € dotiert. mehr»
- Dr. Nivedita Prasad ist 1967 in Madras/Indien geboren worden. Sie hat an der Freien Universität Berlin Sozialpädagogik studiert und an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg zum Thema: „Gewalt gegen Migrantinnen und die Gefahr ihrer Instrumentalisierung im Kontext von Migrationsbeschränkung“ promoviert. mehr»
- 20. Februar 2012 - Berlin-Schöneberg ist ihr Lieblingsviertel, Kiez, sagen die Berlinerinnen. Ein Kiez, in dem viele people of color wohnen, Homos, Heteras, Transgender, Intersex und überhaupt alle. Dr. Nivedita Prasad redet mit diesen Begriffen beim Kaffeetrinken und in Vorlesungen. Dr. Nivedita Prasad - Porträt einer Feministin of Color von Esther Dischereitmehr»
- 2. März 2012 - Unrecht abschaffen, den Zugang zu Recht möglich machen, Rechtsetzung prägen, das war wohl Annes größtes Anliegen. Ganz wie Anne Klein nimmt Nivedita Prasad Diskriminierungen nicht nur wahr, sie mischt sich ein und verändert so die Welt. Klug, mutig, furchtlos – das würde Anne Klein gefallen. Ansprache von Barbara Unmüßigmehr»
- 2. März 2012 - Nivedita Prasad bekommt den Anne-Klein-Frauenpreis, weil sie sich seit vielen Jahren mutig und entschlossen für Frauen- und Menschenrechte einsetzt. Sie macht Frauenhandel und Gewalt gegen Frauen öffentlich und streitet für Strafverfolgung und Rechtsetzung. Sie kämpft gegen Rassismus und vor allem gegen Gewalt gegen Migrantinnen. Laudatio von Prof. em. Dr. Birgit Rommelspachermehr»
Am 2. März 2012 vergibt die Heinrich-Böll-Stiftung den ersten Anne-Klein-Frauenpreis an Nivedita Prasad. Sie greift Tabuthemen wie "moderne Sklaverei" und Ausbeutung von Frauen in "haushaltsnahen Dienstleistungen" auf. Passend dazu gibt es in unserem Dossier Texte, die sich mit den Thema "Transnationale Care-Ökonomie" in Verbindung mit Menschenrechten, Menschenhandel, Frauenhandel und Arbeitsmigration auseinandersetzen.
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