Afrika

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Als Reaktion auf Menschenrechtsverletzungen bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen in den Jahren 2000/2002 haben viele westliche Staaten Sanktionen gegen Simbabwes Präsident Mugabe und sein politisches Umfeld verhängt. Doch spricht heute dafür, dass die Maßnahmen Mugabe heute eher nützen als schaden.

Kevin Mwachiro
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Homo-, bi-, trans- oder intersexuell zu sein, ist nach wie vor ein Stigma in der kenianischen Gesellschaft. Mit seinem Buch "Invisible" versucht der Autor Kevin Mwachiro mit Mythen über die alternativen Lebens- und Liebesweisen aufzuräumen und einer gesellschaftlichen Gruppe damit zu neuer Sichtbarkeit zu verhelfen.

Was ist dran am viel prophezeiten Aufstig Afrikas? Das diskutierten die Referentinnen und Referenten unserer Tagung vom 25. Februar. Hier die Veranstaltungsdokumentation mit allen Video- und Audiomitschnitten der Vorträge und Panels.

Grafiken

Was ist dran am wirtschaftlichen Aufstieg Afrikas? Unsere Grafiken geben einen Überblick über die Entwicklung der Wirtschaft in afrikanischen Ländern. Themen sind unter anderem Wachstumsraten, ausländische Direktinvestionen und Einkommensverteilungen.

Für eine größere Ansicht einfach auf die jeweilige Grafik klicken!

 

Dossiers

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltete am 24. Mai 2012 ein ganztägiges Forum, das sich dem Thema Migration widmete. Die beteiligten Künstler/innen, Aktivist/innen und Wissenschaftler/innen aus Nord- und Subsahara-Afrika sowie Europa setzten Akzente, indem sie ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Ideen während und nach den Umbrüchen sichtbar und hörbar machten.
Am 8. Januar 2012 wurde Afrikas älteste und vielleicht berühmteste Befreiungsbewegung, der African National Congress (ANC) 100 Jahre alt. Wir blicken zurück und erinnern uns an die Befreiungsbewegung und ihre Persönlichkeiten, den politischen Protest, den bewaffneten Kampf und das Exil. In unserem Dossier wollen wir Sie an der aktuellen Debatte teilhaben lassen.
Vom 28. November bis 9. Dezember findet im südafrikanischen Durban die 17. Klimakonferenz der Vereinten Nationen statt. Da es bei den bisherigen Treffen nur kleine Fortschritte gab, sind die Erwartungen für ein verbindliches internationales Abkommen gegen den globalen Klimawandel hoch. Unser Büro in Südafrika hat ein englischsprachiges Dossier zum Thema erstellt, mit Analysen der wichtigsten Themen, aktuellen Kommentaren sowie Updates der wichtigsten Entwicklungen im Vorfeld der Verhandlungen.

Publikationen

E-Paper: Deutschland war zum Zeitpunkt des Genozids in Ruanda enger mit dem Land verbunden als mit den meisten anderen afrikanischen Ländern. Ernüchternd ist daher das Ausmaß der deutschen Zurückhaltung vor, während und nach dem Völkermord. Dieses E-Paper beleuchtet die Rolle Deutschlands und will zur Aufarbeitung beitragen.

cover perspectives 1 2013

Ausgabe 1/14: Das Narrativ vom „Aufstieg Afrikas“ wird häufig einseitig auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) reduziert. Mit dieser englischsprachigen Ausgabe von Perspectives möchten wir Expertinnen und Experten aus allen Teilen Afrikas die Möglichkeit geben, kritisch über die „Africa Rising“-Erzählung zu reflektieren.

frauen brauchtum und der zugang zur justiz perspectives africa 2013

Ausgabe 3/13: Trotz formeller Gleichstellung und Gerechtigkeit für Frauen verhindert die anhaltende geschlechterspezifische Bevorzugung der Justizbehörden, dass die hart erkämpften Erfolge für die Mehrheit der afrikanischen Frauen auch in die Tat umgesetzt werden. Diese englischsprachige Ausgabe von "Perspectives" bietet einen Einblick in länderspezifische Herausforderungen in Bezug auf den Zugang von Frauen zum Rechtswesen.

Alle Publikationen zu Afrika

Filmprojekt

The Two Sudans

Mit der Unabhängigkeit des Südsudans im Juni 2011 veränderte sich die politische Landkarte Afrikas. Doch hinter dieser geographischen Konsequenz verbergen sich vor allem Auswirkungen auf die Menschen beider Staatsgebiete.

Das Filmprojekt „The Two Sudans“ geht dem historischen Ereignis der Teilung des Sudans und den Menschen in nunmehr zwei Staaten nach. In Zeiten des politischen Umbruchs machen sich zehn junge sudanesische Filmemacher/innen aus dem Norden und Süden daran, die Ereignisse aus dem Blick der Betroffenen zu schildern. Gemeinsam mit Filmschaffenden aus Deutschland suchen die sudanesischen Regisseur/innen nach Personen, deren persönliche Geschichten sie erzählen möchten.

Ökologie

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Mit einem Kuhfladen-Rap erneuerbare Energien fördern. Mit einfühlsamen Pop-Songs gegen häusliche Gewalt kämpfen. Christine K, Leiterin des Nigeria-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, beschreibt in diesem Podcast den Alltag in Nigeria und gibt Einblicke in die Stiftungsarbeit vor Ort.
Bisher wurde das riesige Potenzial zur Nutzung erneuerbarer Energien in Afrika kaum ausgeschöpft. Wie lässt sich das ändern? Die Publikation "Powering Africa through Feed-in Tariffs" versucht in Fallstudien zu 13 Ländern, die Faktoren für die Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik zu identifizieren.
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Das westafrikanische Niger ist von Dürren und Überflutungen gebeutelt. Dennoch erwirtschafteten die Bauern und Bäuerinnen 2011 einen Getreideüberfluss - einer einfachen und alten Technik sei dank. Während des Kolonialismus fast vergessen, sorgt Re-Greening nun für fruchtbare und widerstandsfähige Böden.
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Die Studie "Green New Deal" unseres Nigeria-Büros entwirft Szenarien, wie das Land bis zum Jahr 2020 grün umgestaltet werden kann. Im Rahmen einer Serie von Veranstaltungen zum Thema "Green Deal Nigeria" in Berlin, London und Abuja erläuterten drei junge nigerianische Aktivist/innen und Blogger/innen diese alternative Zukunftsvision aus ihrer Sicht.
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Als Professor Wangari Muta Maathai am 25. September 2011 in Nairobi verstarb, war die Welt vereint in Trauer, Respekt und Bewunderung. Tausende von Grußbotschaften fluteten nach Nairobi. Sie wurde als Umweltaktivistin gefeiert, als Frauenrechtlerin, Streiterin für Menschenrechte, und grüne Politikerin hoch geachtet.

Demokratie

Mädchen hängt südsudanesische Flagge auf
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Der Südsudan steht am Rande eines Bürgerkrieges. Den jüngsten bewaffneten Auseinandersetzungen fielen vermutlich mehrere tausend Menschen zum Opfer. Dabei wird deutlich: In einem erfolgreichen Prozess der Friedensförderung und Staatsbildung müssen vor allem die wesentlichen Fragen des politischen Zusammenlebens ausgehandelt werden.

stadion nelson mandela
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Etwa 100 Staats- und Regierungschef/innen nahmen an den Trauerfeierlichkeiten für Nelson Mandela teil. Dem gegenüber fanden die kleinen Leute, für die sich Mandela stets einsetzte, kaum Gehör.

50. Independence Day
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Kenia feiert 50 Jahre Unabhängigkeit. Doch über den Feierlichkeiten hängt der Schatten des Internationalen Strafgerichtshofs. Gesetze zur Kontrolle von Medien und Zivilgesellschaft weisen eher in die Vergangenheit als in die Zukunft.

Statue Nelson Mandela
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Am 5. Dezember verstarb Nelson Mandela, der erste schwarze und demokratisch gewählte Präsident Südafrikas. Kein anderer Politiker inspirierte die Welt wie Mandela. Mit Mzukisi Qobo sprach Layla Al-Zubaidi darüber, was Mandela symbolisierte und wo das Land heute steht.

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In vielen Ländern Ostafrikas haben Genderquoten die politische Repräsentation von Frauen stark verbessert. Eine genauere Analyse zeigt jedoch, dass Präsenz nicht gleichzusetzen ist mit Einfluss.