Afrika

Filmemacher Tlili
von

Knapp vier Jahre nach den Anfängen der Revolution befindet sich Tunesien an einem Scheideweg. Regisseur Sami Tlili setzt mehr auf den Veränderungsdrang der Bürger als auf die anstehenden Wahlen - Martina Sabra hat ihn interviewt.

Kailahun, Sierra Leone
von

Bis zu 1.000 Teilnehmer werden zur Ebola-Konferenz vom 19. bis zum 22. Oktober in Berlin erwartet. Die Forderungen nach internationalen Geldern reichen bis zu einer Milliarde Euro. In Westafrika fehlt währenddessen vor allem Personal - und auf grausame Weise wird das Fehlen von staatlichen Strukturen deutlich.

Syrian Refugee Lebanon

In ihrem Dokumentarfilm „Not who we are“ porträtiert die libanesische Regisseurin Carol Mansour fünf syrische Frauen, die versuchen, im Libanon ein neues Leben aufzubauen. Zum Flüchtlingstag ein Gespräch über die aktuelle Situation der Flüchtlinge, Frauen und Kinder in Konflikten und die Rolle Europas

Grafiken

Was ist dran am wirtschaftlichen Aufstieg Afrikas? Unsere Grafiken geben einen Überblick über die Entwicklung der Wirtschaft in afrikanischen Ländern. Themen sind unter anderem Wachstumsraten, ausländische Direktinvestionen und Einkommensverteilungen.

Für eine größere Ansicht einfach auf die jeweilige Grafik klicken!

 

Dossiers

Was ist dran am viel prophezeiten Aufstig Afrikas? Das diskutierten die Referentinnen und Referenten unserer Tagung vom 25. Februar. Hier die Veranstaltungsdokumentation mit allen Video- und Audiomitschnitten der Vorträge und Panels.

Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltete am 24. Mai 2012 ein ganztägiges Forum, das sich dem Thema Migration widmete. Die beteiligten Künstler/innen, Aktivist/innen und Wissenschaftler/innen aus Nord- und Subsahara-Afrika sowie Europa setzten Akzente, indem sie ihre Erfahrungen, Hoffnungen und Ideen während und nach den Umbrüchen sichtbar und hörbar machten.
Am 8. Januar 2012 wurde Afrikas älteste und vielleicht berühmteste Befreiungsbewegung, der African National Congress (ANC) 100 Jahre alt. Wir blicken zurück und erinnern uns an die Befreiungsbewegung und ihre Persönlichkeiten, den politischen Protest, den bewaffneten Kampf und das Exil. In unserem Dossier wollen wir Sie an der aktuellen Debatte teilhaben lassen.

Publikationen

E-Paper: Deutschland war zum Zeitpunkt des Genozids in Ruanda enger mit dem Land verbunden als mit den meisten anderen afrikanischen Ländern. Ernüchternd ist daher das Ausmaß der deutschen Zurückhaltung vor, während und nach dem Völkermord. Dieses E-Paper beleuchtet die Rolle Deutschlands und will zur Aufarbeitung beitragen.

cover perspectives 1 2013

Ausgabe 1/14: Das Narrativ vom „Aufstieg Afrikas“ wird häufig einseitig auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) reduziert. Mit dieser englischsprachigen Ausgabe von Perspectives möchten wir Expertinnen und Experten aus allen Teilen Afrikas die Möglichkeit geben, kritisch über die „Africa Rising“-Erzählung zu reflektieren.

frauen brauchtum und der zugang zur justiz perspectives africa 2013

Ausgabe 3/13: Trotz formeller Gleichstellung und Gerechtigkeit für Frauen verhindert die anhaltende geschlechterspezifische Bevorzugung der Justizbehörden, dass die hart erkämpften Erfolge für die Mehrheit der afrikanischen Frauen auch in die Tat umgesetzt werden. Diese englischsprachige Ausgabe von "Perspectives" bietet einen Einblick in länderspezifische Herausforderungen in Bezug auf den Zugang von Frauen zum Rechtswesen.

Alle Publikationen zu Afrika

Filmprojekt

The Two Sudans

Mit der Unabhängigkeit des Südsudans im Juni 2011 veränderte sich die politische Landkarte Afrikas. Doch hinter dieser geographischen Konsequenz verbergen sich vor allem Auswirkungen auf die Menschen beider Staatsgebiete.

Das Filmprojekt „The Two Sudans“ geht dem historischen Ereignis der Teilung des Sudans und den Menschen in nunmehr zwei Staaten nach. In Zeiten des politischen Umbruchs machen sich zehn junge sudanesische Filmemacher/innen aus dem Norden und Süden daran, die Ereignisse aus dem Blick der Betroffenen zu schildern. Gemeinsam mit Filmschaffenden aus Deutschland suchen die sudanesischen Regisseur/innen nach Personen, deren persönliche Geschichten sie erzählen möchten.

Ökologie

von
Mit einem Kuhfladen-Rap erneuerbare Energien fördern. Mit einfühlsamen Pop-Songs gegen häusliche Gewalt kämpfen. Christine K, Leiterin des Nigeria-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, beschreibt in diesem Podcast den Alltag in Nigeria und gibt Einblicke in die Stiftungsarbeit vor Ort.
Bisher wurde das riesige Potenzial zur Nutzung erneuerbarer Energien in Afrika kaum ausgeschöpft. Wie lässt sich das ändern? Die Publikation "Powering Africa through Feed-in Tariffs" versucht in Fallstudien zu 13 Ländern, die Faktoren für die Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik zu identifizieren.
von
Das westafrikanische Niger ist von Dürren und Überflutungen gebeutelt. Dennoch erwirtschafteten die Bauern und Bäuerinnen 2011 einen Getreideüberfluss - einer einfachen und alten Technik sei dank. Während des Kolonialismus fast vergessen, sorgt Re-Greening nun für fruchtbare und widerstandsfähige Böden.
von
Die Studie "Green New Deal" unseres Nigeria-Büros entwirft Szenarien, wie das Land bis zum Jahr 2020 grün umgestaltet werden kann. Im Rahmen einer Serie von Veranstaltungen zum Thema "Green Deal Nigeria" in Berlin, London und Abuja erläuterten drei junge nigerianische Aktivist/innen und Blogger/innen diese alternative Zukunftsvision aus ihrer Sicht.
von
Als Professor Wangari Muta Maathai am 25. September 2011 in Nairobi verstarb, war die Welt vereint in Trauer, Respekt und Bewunderung. Tausende von Grußbotschaften fluteten nach Nairobi. Sie wurde als Umweltaktivistin gefeiert, als Frauenrechtlerin, Streiterin für Menschenrechte, und grüne Politikerin hoch geachtet.

Demokratie

Bisi Alimi
von

Vor zehn Jahren outete sich der Nigerianer Bisi Alimi vor laufenden Kameras als homosexuell und riskierte damit sein Leben. Im Interview erklärt der Blogger sein öffentliches Coming-out und warum er so stark an die Macht der sozialen Medien glaubt.

Der oberste Richter Südafrikas, Mogoeng Mogoeng
von

Der oberste Richter Südafrikas plädiert für die Verankerung christlicher Werte in der Verfassung. In einem Land, in dem die "Trennung vom Ehepartner zahlreichen Frauen eine Ausstiegsmöglichkeit aus gewalttätigen Ehen bietet“, wäre eine Sanktionierung von etwa Ehescheidung besonders problematisch. 

Frauen in Niger

Am 14. April wurden im Nordosten Nigerias mehr als 200 Mädchen bei einem Angriff der Terrorgruppe Boko Haram aus dem Schlafsaal ihrer Schule entführt. Seitdem ist dort für die Menschen nichts mehr wie früher.

Politikwissenschaftler Prince Mashele
von

Der Politikwissenschaftler Prince Mashele sagt im Interview den Niedergang der Regierungspartei ANC in Südafrika voraus. Vom Wahlergebnis über 60 Prozent solle man sich nicht täuschen lassen, es lässt sich vorrangig durch mangelnde Alternativen erklären.

Schriftzug LGBT
von

Trotz der als fortschrittlich geltenden Verfassung Südafrikas von 1996 ist die LGBTI-Community in Südafrika Gewalt, Belästigung, Einschüchterung und Hassverbrechen ausgesetzt. Die Heinrich-Böll-Stiftung in Südafrika setzt sich mit zahlreichen Projekten für eine Verbesserung der Situation von LGBTI-Personen ein.

Einführung

Für Pessimisten ist Afrika nach wie vor ein „verlorener Kontinent“ - eine Sichtweise, die durch Negativmeldungen über Armut oder anhaltende Konflikte berechtigt erscheint. Optimisten hingegen verweisen auf positive Entwicklungen, die Anlass zu der Hoffnung geben, dass sich zumindest in einigen Ländern die Lebenssituation für die Bevölkerung nachhaltig verbessert hat.

Kontakt

Kontakt zu unserem Afrika-Team und zu unseren Auslandsbüros.

Publikation

cover perspectives 1 2013

Ausgabe 1/14: Das Narrativ vom „Aufstieg Afrikas“ wird häufig einseitig auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) reduziert. Mit dieser englischsprachigen Ausgabe von Perspectives möchten wir Expertinnen und Experten aus allen Teilen Afrikas die Möglichkeit geben, kritisch über die „Africa Rising“-Erzählung zu reflektieren.

Videos