Afrika

"Die Ereignisse in Simbabwe sind ein politischer Schwindel"

Interview

Der Machtwechsel in Simbabwe war ein Staatstreich des Militärs, sagt Brian Raftopoulos. Ohne Einbeziehung der Zivilgesellschaft und politische Reformen drohe nun die Konsolidierung eines neuen autoritären Staates.

Von Brian Raftopoulos

Simbabwe - Gefangen zwischen dem Krokodil und Gucci City

Analyse

Mugabes eigener Plan für seine Nachfolge und Mnangagwas lang gehegte Präsidentschaftsambitionen standen schon seit einiger Zeit im Raum. Obwohl beide strategisch in dieselbe Richtung gingen, war die letzte Konfrontation zwischen ihnen unausweichlich.

Von Brian Raftopoulos

Grafiken

Infografiken: Afrikas Wirtschaften in Zahlen

Was ist dran am wirtschaftlichen Aufstieg Afrikas? Unsere Grafiken geben einen Überblick über die Entwicklung der Wirtschaft in afrikanischen Ländern. Themen sind unter anderem Wachstumsraten, ausländische Direktinvestionen und Einkommensverteilungen.

Für eine größere Ansicht einfach auf die jeweilige Grafik klicken!

 

Dossiers

Dossier: Parlamentswahlen im Senegal

Senegal gilt als Musterbeispiel demokratischer Entwicklung in der Region Westafrika und hat am 30. Juli 2017 ein neues Parlament gewählt. Unser Dossier analysiert den Wahlkampf, die Rolle von Frauen in der Politik sowie die Ergebnisse der Wahl.

Monopoly in Afrika?

Im Rahmen der G20 Präsidentschaft ist der Fokus auf Afrika 2017 gerichtet sowie die Entwicklung der Infrastruktur des Kontinents. Wie dabei demokratische Teilhabe aussehen kann und welche Rolle Menschen- und Umweltrechte spielen, untersucht dieses Dossier.

Publikationen

Perspectives 3/2017: Afrikas Ikonen im Wandel der Zeit

Welche afrikanischen Führer/innen gelten als Ikone? Das mag schon immer eine kontroverse Frage gewesen sein, war aber vor 25 Jahren dennoch sehr viel leichter zu beantworten. Die Erinnerung an panafrikanische Helden wie Kwame Nkrumah und Julius Nyerere war noch frisch, Nelson Mandela gerade aus dem Gefängnis gekommen und Robert Mugabe noch ein weithin angesehener Staatschef.

Perspectives 02/2017: Den Menschen (zurück) ins Zentrum stellen - Infrastrukturentwicklung in Afrika

Über 600 Millionen Menschen in Afrika, das sind beinahe zwei Drittel der Bevölkerung des Kontinents, haben keinen Zugang zu Strom; die Hälfte hat keinen Zugang zu Trinkwasser. Die zweite Ausgabe der Perspectives Afrika 2017 beleuchtet die Infrastrukturentwicklung in verschiedenen Ländern und untersucht auch, wie demokratische Teilhabe aussehen kann und welche Rolle Menschen- sowie Umweltrechte im wirtschaftlichen Strukturwandel des Kontinents spielen sollten.

Alle Publikationen zu Afrika

Filmprojekt

The Two Sudans

Mit der Unabhängigkeit des Südsudans im Juni 2011 veränderte sich die politische Landkarte Afrikas. Doch hinter dieser geographischen Konsequenz verbergen sich vor allem Auswirkungen auf die Menschen beider Staatsgebiete.

Das Filmprojekt „The Two Sudans“ geht dem historischen Ereignis der Teilung des Sudans und den Menschen in nunmehr zwei Staaten nach. In Zeiten des politischen Umbruchs machen sich zehn junge sudanesische Filmemacher/innen aus dem Norden und Süden daran, die Ereignisse aus dem Blick der Betroffenen zu schildern. Gemeinsam mit Filmschaffenden aus Deutschland suchen die sudanesischen Regisseur/innen nach Personen, deren persönliche Geschichten sie erzählen möchten.

Ökologie

„Nutzlos – und ein wirtschaftliches Desaster“

In Lamu, einem Inselarchipel an der Küste Kenias, entstehen ein Hafen und ein Kohlekraftwerk. Was bedeutet der Bau des Hafens für Mensch und Umwelt? Und ist das offenbar überdimensionierte Kohlekraftwerk noch zu stoppen? Ein Gespräch mit Gino Cocchiaro von Natural Justice, Kenia.

Von Elisabeth Schmidt-Landenberger

Welternährung: Hunger bleibt auch mit Chemie

Die Industrie will die Welt ernähren. Aber nicht die Menge an Nahrungsmitteln entscheidet, sondern der Zugang zu ihnen. Schlüsselaufgabe ist die Armutsbekämpfung.

Von Olivier De Schutter, Emile Frison

Entwicklung und Zerstörung an Kenias Küste

Lamu, ein Inselarchipel an der Küste Kenias, wurde lange vernachlässigt. Jetzt entsteht dort ein Hafen und das erste Kohlekraftwerk Ostafrikas. Die Entwicklung zerstört die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Einige haben begonnen, sich dagegen zu wehren.

Von Kirsten Maas-Albert

Ein Nachbarschaftszentrum für die Megacity

Die Megacity Lagos sucht neue Wege, mit den Folgen der rasanten Urbanisierung und des Klimawandels klar zu kommen. Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt ein Nachbarschaftszentrum in der Fischergemeinde Makoko, das zum Sinnbild des Wandels werden könnte. Auch Bundespräsident Gauck hat sich bei seiner Nigeria-Reise ein Bild davon gemacht.

Von Maria Kind, Monika Umunna

Demokratie

Simbabwe vor dem Ende der Mugabe-Ära?

Interview

In Simbabwe scheint Präsident Mugabes autoritäre Herrschaft über Nacht beendet. Trotz aller gegenteiligen Beteuerungen ist es ein Militärputsch, stellt die Büroleiterin der Stiftung in Südafrika, Layla Al-Zubaidi, im Interview fest.

Gut gegen Böse? Der Kampf um die ANC-Präsidentschaft

Im Dezember 2017 wählt der in Südafrika regierende African National Congress (ANC) einen neuen Präsidenten. Die Wahl des Parteivorsitzes ist das größte politische Ereignis des Jahres. Ihr Ergebnis wird richtungsweisend für die Zukunft der Partei und die politische Landschaft des Landes sein.

Von Jochen Luckscheiter

Kenia: Von "frei und fair" zu "null und nichtig"

Kenias oberstes Gericht annullierte die Präsidentschaftswahlen vom 8. August 2017 und ordnete einen erneuten Urnengang an. Das Urteil ist sowohl für Kenias als auch für Afrikas langfristige demokratische Entwicklung bahnbrechend.

Von Ulf Terlinden

Einführung

Unsere Arbeit in Afrika

Für Pessimisten ist Afrika nach wie vor ein „verlorener Kontinent“ - eine Sichtweise, die durch Negativmeldungen über Armut oder anhaltende Konflikte berechtigt erscheint. Optimisten hingegen verweisen auf positive Entwicklungen, die Anlass zu der Hoffnung geben, dass sich zumindest in einigen Ländern die Lebenssituation für die Bevölkerung nachhaltig verbessert hat.

Kontakt

Schwerpunkt

Dossier: Parlamentswahlen im Senegal

Senegal gilt als Musterbeispiel demokratischer Entwicklung in der Region Westafrika und hat am 30. Juli 2017 ein neues Parlament gewählt. Unser Dossier analysiert den Wahlkampf, die Rolle von Frauen in der Politik sowie die Ergebnisse der Wahl.

Veranstaltungen

-
Featuring Wild & Scenic Film Festival
Berlin

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