Afrika

Aktivisten/innen auf dem Fluss mit Transparent "Clean-up the Niger Delta now"

Nach über 50 Jahren Ölförderung im nigerianischen Nigerdelta fiel Mitte 2016 der Startschuss für eine Reinigungsaktion von Boden und Wasser im Teilgebiet Ogoni. Über die Hintergründe und Perspektiven diskutierten am 24. November 2016 Nnimmo Bassey und Sarah Lincoln in der Heinrich-Böll-Stiftung.

Durch Satire ändert sich zwar vielleicht nicht die große Politik, aber – und das belegen die meisten Beiträge in dieser Ausgabe – sie ist ein mächtiges Mittel, um Propaganda und Machtmissbrauch bloßzustellen und kulturelle wie gesellschaftliche Tabus zu verhöhnen.

Tor vom Hafen nach Lamu
von

Lamu, ein Inselarchipel an der Küste Kenias, wurde lange vernachlässigt. Jetzt entsteht dort ein Hafen und das erste Kohlekraftwerk Ostafrikas. Die Entwicklung zerstört die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Einige haben begonnen, sich dagegen zu wehren.

Finger mit Wahltinte nach der Wahl 2011 in der Demokratischen Republik Kongo
von

In der Demokratischen Republik Kongo werden dieses Jahr keine Wahlen stattfinden. Präsident Kabila sichert sich dadurch seine Macht. Die Proteste der letzten Monate werden also andauern und auch die Gewalt der Sicherheitskräfte wird nicht aufhören.

Grafiken

Was ist dran am wirtschaftlichen Aufstieg Afrikas? Unsere Grafiken geben einen Überblick über die Entwicklung der Wirtschaft in afrikanischen Ländern. Themen sind unter anderem Wachstumsraten, ausländische Direktinvestionen und Einkommensverteilungen.

Für eine größere Ansicht einfach auf die jeweilige Grafik klicken!

 

Dossiers

Wir zeigen und analysieren, wie es international um die Demokratie und die Möglichkeiten der Demokratieförderung bestellt ist. Zugleich geben wir einen Einblick in die internationale demokratiepolitische Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung. Konkrete Fallbeispiele und regionale Analysen geben Einblicke in unser Engagement.

Südafrikanische Gedichte werden zu deutschen Rap-Lyrics und deutsche Spoken Word-Verse fließen in südafrikanische Poesie und Hip Hop. In Workshops haben die Künstler/innen aus Berlin und Johannesburg ihre Werke gemeinsam entwickelt. 1 Woche, 4 Veranstaltungen und 9 Künstler und Künstlerinnen.

An kaum einem anderen Ort in der Welt sind die Folgen des Klimawandels so spürbar wie in Lagos. Die Beiträge in unserem Dossier zeigen aber auch: Die Megacity hat das Potenzial einer der lebenswerten Orte des globalen Südens zu werden.

Publikationen

Aktuell werden weltweit Aktivist/innen, soziale Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen (NROs) von Politiker/innen verunglimpft, ihr Handlungsspielraum durch neue Gesetze und Verordnungen beschnitten und ihnen teils gar mit Gewalt begegnet. Afrika bildet hierbei keine Ausnahme.

Globale Mangelwirtschaft Heinrich-Böll-Stiftung E-Paper

Die dramatische Unterfinanzierung der UN-Hilfsorganisationen gilt als wichtiger Grund für die Flucht tausender Menschen nach Europa. Trotzdem bekommen die Helfer/innen nicht mehr Geld. Die Ursachen, zeigt dieser Bericht, sind hausgemacht.

Drehscheibe Agadez

Die Hoffnung, in Libyen, Algerien oder Europa bessere Lebensbedingungen zu finden, treibt jede Woche mehrere tausend Menschen nach Agadez, Wüstenstadt im Niger und aktuelles Drehkreuz der westafrikanischen Migration. Agadez lebt davon.

Alle Publikationen zu Afrika

Filmprojekt

The Two Sudans

Mit der Unabhängigkeit des Südsudans im Juni 2011 veränderte sich die politische Landkarte Afrikas. Doch hinter dieser geographischen Konsequenz verbergen sich vor allem Auswirkungen auf die Menschen beider Staatsgebiete.

Das Filmprojekt „The Two Sudans“ geht dem historischen Ereignis der Teilung des Sudans und den Menschen in nunmehr zwei Staaten nach. In Zeiten des politischen Umbruchs machen sich zehn junge sudanesische Filmemacher/innen aus dem Norden und Süden daran, die Ereignisse aus dem Blick der Betroffenen zu schildern. Gemeinsam mit Filmschaffenden aus Deutschland suchen die sudanesischen Regisseur/innen nach Personen, deren persönliche Geschichten sie erzählen möchten.

Ökologie

von

Die Megacity Lagos sucht neue Wege, mit den Folgen der rasanten Urbanisierung und des Klimawandels klar zu kommen. Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt ein Nachbarschaftszentrum in der Fischergemeinde Makoko, das zum Sinnbild des Wandels werden könnte. Auch Bundespräsident Gauck hat sich bei seiner Nigeria-Reise ein Bild davon gemacht.

towers
von

Südafrika ist in von Kohle abhängig, gilt aber auf trotzdem als eine der führenden Nationen in Sachen Klimaschutzpolitik. Wie passt das zusammen? Ein Interview mit dem Wissenschaftler Richard Worthington.

Mann beim Elektro-Recycling, Lagos
von

Jährlich entstehen in Nigeria rund 1,1 Millionen Tonnen Elektroschrott – ein Großteil stammt aus Lagos. Die Folgen des Elektro-Recyclings für Menschen und Umwelt sind dramatisch.

Fabienne Hoelzel
von

Fabienne Hoelzel erarbeitete in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung einen Entwicklungsplan für das Fischerdorf Makoko in Lagos: mit Erfolg. Der Bau erster Infrastrukturen hat gerade begonnen. Im Video-Interview erklärt sie, wie die Akteure vor Ort integriert wurden.

von

Eko Atlantic City soll die nachhaltigste Stadt Afrikas werden. Bereits 2016 sollen 250.000 Menschen auf der künstlich angelegten Insel leben. Leisten können sich das allerdings nur die Reichen.

Demokratie

Studentenproteste auf dem Campus der Cape Town Universität, 22. Oktober 2015 2015
von

Die für 2017 anstehende Erhöhung der Studiengebühren hat das Feuer der Studentenbewegung in Südafrika neu entfacht. Die zunehmende Radikalität der #feesmustfall-Bewegung spaltet jedoch die Bevölkerung.

Grafik Pressefreiheit mit Zitat
von

Die große Freiheit im Internet ist in vielen Regionen der Welt nur eine Täuschung. Insbesondere in arabischen Ländern, den Nachbarländern Russlands und Subsahara-Afrika markierte das Jahr 2015 ein Tiefpunkt für demokratische Entwicklung und bürgerliche Freiheiten.

Two women at the Gay Pride March in Johannesburg October 26, 2013
von

LSBTI-Aktivist_innen und -Organisationen sehen sich mit enormen Widerständen konfrontiert, wenn sie ihre fundamentalen Rechte auf friedliche Versammlung und Vereinigung wahrnehmen wollen. Eine Tour d-Horizont.

Maina Kiai (Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen, Nairobi/Genf
von

Der UN-Sonderberichterstatter Maina Kiai wünscht sich eine engagiertere internationale Gemeinschaft, mehr Solidarität aller Organisationen und aktive, streitbare Bürger/innen. Im Interview mit Christine Meissler erklärt er, warum der Kampf für Demokratie nicht aufhören darf.

Südafrikaner wirft seinen Stimmzettel in Wahlurne
von

Dem regierenden African National Congress (ANC) wurde ein historischer Denkzettel verpasst, die Democratic Alliance (DA) hat Grund zu feiern. Nach den wohl am heißesten umkämpften Wahlen seit dem Ende der Apartheid, hat sich die politische Landschaft Südafrikas merklich verändert.

Einführung

Für Pessimisten ist Afrika nach wie vor ein „verlorener Kontinent“ - eine Sichtweise, die durch Negativmeldungen über Armut oder anhaltende Konflikte berechtigt erscheint. Optimisten hingegen verweisen auf positive Entwicklungen, die Anlass zu der Hoffnung geben, dass sich zumindest in einigen Ländern die Lebenssituation für die Bevölkerung nachhaltig verbessert hat.

Kontakt

Kontakt zu unserem Afrika-Team und zu unseren Auslandsbüros.

Schwerpunkt

Nigeria wählte am 28. März, rund sechs Wochen später als ursprünglich geplant. Ein Schwerpunkt rund um die spannungsgeladenste Wahl seit dem demokratischen Übergang 1999.

Veranstaltungen

Feb 12
Lateinamerikanische Künstler/innen im Gespräch über kulturpolitische Strategien zur Krisenbewältigung
Heidelberg

Video

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