Außen- und Sicherheitspolitik durchlaufen seit dem Ende der Block-Konfrontation einen tiefgreifenden Wandel, der nach dem 11. September 2001 noch einmal beschleunigt wurde. Die traditionelle Sicherheitspolitik der Abschreckung und Eindämmung wird ersetzt durch Risikoprävention, Krisenintervention und Ordnungspolitik. Außen-, sicherheits- und entwicklungspolitische Fragen verschränken sich zunehmend. Die Rolle der Europäischen Union in der Welt wächst. Wir tragen dazu bei, die Rolle Europas in der Welt, zivilgesellschaftliche Initiativen und alternative Konzepte zur Diskussion zu stellen.
28. März 2013 -
Inzwischen haben hunderte russische Nichtregierungsorganisationen meist unangemeldeten “Besuch” von Staatsanwaltschaft, Justizministerium und Steuerbehörde bekommen. Mit Arsenij Roginskij, dem Vorstandsvorsitzenden von Memorial, sprach Swetlana Rjeiter.
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- 8. März 2013 -
Wie könnten langfristige Perspektiven für ein stabiles und soziales Europa nach der Krise aussehen? Diese Frage stellten sich der Grünen-Politiker Jürgen Trittin, die ehemalige Wirtschaftsweise Beatrice Weder di Mauro und Ralf Fücks, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung in unserem Podiumsgespräch vom 26. Februar. Hier finden sie einen Kurzbericht zur Veranstaltung sowie den Videomitschnitt und Fotos.
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- 28. Februar 2013 -
Wo befindet sich Armenien 20 Jahre nach der Unabhängigkeit? Welche gesellschaftlichen Dynamiken gibt es, was bewegt sich im Land? Danach fragte unsere Podiumsdiskussion vom 27. Februar - ausgehend von den Präsidentschaftswahlen in Armenien Mitte des Monats. Hier der Videomitschnitt in deutscher und russischer Fassung.
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- 18. Februar 2013 -
Anstatt dem Anspruch der EU auf Gleichbehandlung und Transparenz gerecht zu werden, wurde bei den Verhandlungen der Staats- und Regierungschefs über den mehrjährigen EU-Finanzrahmen ungeniert gefeilscht. Die vielen Sonderregelungen für einzelne Mitgliedsstaaten stellen nationale Interessen über rechtsstaatliche Prinzipien und schaden der Glaubwürdigkeit der EU.
Michaele Schreyermehr»
- 12. Februar 2013 - Neuer Haushalt, alte Strukturen? Der in Grundzügen beschlossene Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) für 2014 bis 2020 zeigt sich wenig innovativ und zukunftsorieniert. Im Vordergrund stehen nackte Zahlen und die Frage, wie die Staats- und Regierungschefs diese in ihren jeweiligen Nationalstaaten verkaufen können. Christine Pütz und Christian Schwöbelmehr»
1. Mai 2013 -
In der Mai-Ausgabe des Iran-Report stellt Autor Bahman Nirumand die Kandidaten der Konservativen, der Reformer sowie weitere Amtsanwärter der bevorstehenden Präsidentschaftswahlen vor. Welche Waffenlieferungen der USA an Israel und arabische Staaten geplant sind und wo im Lande ein neues Zentrum zur Uranproduktion eröffnet wurde, sind ebenfalls Schwerpunkte des Reports.
Bahman Nirumandmehr»
- 18. April 2013 -
Der Bürgerkrieg in Syrien, Irans Atomprogramm und Nordkoreas Streben nach nuklearen Waffen - die drei gefährlichsten internationalen Krisen haben einen gemeinsamen globalen Kontext: Sie sind Ausbruchsversuche aus der Abhängigkeit, in der diese Staaten durch die Blockordnung des Kalten Krieges gehalten wurden.
Joscha Schmierermehr»
- 10. April 2013 -
Der libanesische Schriftsteller und Linksaktivist Fawwaz Traboulsi hat die arabischen Revolutionen als Autor und Analytiker verfolgt und seine Erkenntnisse 2012 in seinem Buch „Democracy is Revolution“ zusammengetragen. Mohammad al-Attar hat ihn zum Gespräch über Syrien in Beirut getroffen.
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- 5. April 2013 - Der monatlich erscheinende Iran-Report bietet einen Überblick über die innenpolitische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Iran und die iranische Außenpolitik. Er wertet Nachrichten verschiedener Quellen aus. In dieser Ausgabe unter anderem: Ahmadinedschad im Hagel der Kritik, Zunahme des Waffenschmuggels aus Deutschland, Klage gegen „Argo“-Produzenten geplant. Bahman Nirumandmehr»
- 27. März 2013 - Die Chodorkowski-Debatten beschäftigen sich mit dem Verhältnis von Staat und Wirtschaft in Russland sowie mit den Aussichten von gesellschaftlicher und politischer Opposition nach der Protestwelle von 2011/12. Die vierte Auflage der Reihe steht ganz im Zeichen der Überprüfungen von NGO-Büros in Russland sowie der Zypern-Krise. Hartmut Schrödermehr»
17. April 2013 -
Am 21. April wählt Paraguay einen neuen Präsidenten. Umfragen weisen auf eine Rückkehr der rechten Colorado-Partei hin. Das progressive Reformlager ist zwar zersplittert, hat aber Chancen auf eine höhere parlamentarische Präsenz.
Michael Alvarezmehr»
- 23. Januar 2013 - Der am 26./27. Januar stattfindende Santiago-Gipfel wird vornehmlich im Zeichen von Investitionen, Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und Lateinamerika stehen. Die Frage ist, ob die vielbeschworene biregionale Partnerschaft neben Handelsinteressen auch mit einer politischen Vision angereichert werden kann. Michael Alvarez Kalverkampmehr»
Der Vortrag wurde im Rahmen der Sommertagung der Grünen Akademie: "Kapitalismuskritik reloaded" am 22.06.2012 gehalten. Joseph Vogl ist Professor für Literatur- und Kulturwissenschaft und Medien an der Humboldt-Universität zu Berlin und Autor des Buches "Das Gespenst des Kapitals".
- 11. Juni 2012 - Am 1. Juli wählt Mexiko einen neuen Präsidenten. Dieser wird vor großen Herausforderungen stehen, denn die Gewalt im mexikanischen Drogenkrieg wird immer brutaler. Doch was müsste eigentlich geschehen? Gibt es von Seiten der Präsidentschaftsaspirant/innen neue Vorschläge, wie Mexiko befriedet und vor dem Schicksal eines gescheiterten Staates bewahrt werden kann? Stefan Schaafmehr»
- Der diesjährige Bericht zur Lage der Welt plädiert für lokale, einfache Innovationen und Investitionen in die Landwirtschaft als Schlüssel zum Abbau von Armut und Hunger. Mit Unterstützung führender Agrarexperten aus aller Welt stellt er 15 praktische und nachhaltige Beispiele vor, die zur Ernährungssicherung beitragen können. mehr»
Die politische und wirtschaftliche Macht in der Welt verschiebt sich. Nicht mehr nur die Industrieländer allein entscheiden, Entwicklungs- und Schwellenländer bekommen mehr Gewicht. Diese Entwicklung lässt sich auch an der Agenda der G20 ablesen. Mehr dazu in unserem aktuellen G20 Update, einem englischsprachigen Newsletter zu Themen rund um die G20-Politik.
13. Mai 2013 - Mit einem Kuhfladen-Rap erneuerbare Energien fördern und mit einfühlsamen Pop-Songs gegen häusliche Gewalt kämpfen: Christine K, Leiterin des Nigeria-Büros der Heinrich-Böll-Stiftung, beschreibt in diesem Podcast den Alltag in Nigeria und gibt Einblicke in die innovative Stiftungsarbeit vor Ort. Jelena Nikolicmehr»
- 24. April 2013 -
Erst in einem europäischen Verbund lassen sich die Vorteile erneuerbarer Energien optimal nutzen. Auf die europäische Energie-Agenda gehören der schnellere Ausbau erneuerbarer Energien, die stärke Vernetzung der bislang nationalen Netze und der Ausstieg aus der Atomindustrie Michaele Schreyermehr»
- 11. März 2013 - Mit einem rituellen Spatenstich begann in der nordostjapanischen Präfektur Miyagider die Errichtung des größten Solarkraftwerks. Bis 2020 will Japan die regenerativen Energien von 110 auf 180 Milliarden Kilowattstunden steigern. Dazu müssen noch einige Hürden überwunden werden. Sonja Blaschkemehr»
- 28. Januar 2013 - Ein Ressourcenthema, das die Beziehungen zwischen Europa und Lateinemerika bestimmt, ist die Nachfrage Europas nach mineralischen und fossilen Rohstoffen. Die offizielle Agenda des Gipfels bietet wenig Hoffnungsvolles. Spannend aber ist, dass die Debatten über das “Gute Leben” in Lateinamerika und die Post-Wachstumsgesellschaft in Europa sehr viel miteinander zu tun haben. Lili Fuhr mehr»
- Am 26./27. Januar 2013 findet in Santiago de Chile der VII EU-Lateinamerika-Gipfel der Staats- und Regierungschefs statt. In unserem Special bieten wir Analysen und Berichte von dem Gipfel in Santiago sowie Hintergrundinformationen zur Rohstoff-Debatte. mehr»
- 23. Januar 2013 - Der am 26./27. Januar stattfindende Santiago-Gipfel wird vornehmlich im Zeichen von Investitionen, Handels- und Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und Lateinamerika stehen. Die Frage ist, ob die vielbeschworene biregionale Partnerschaft neben Handelsinteressen auch mit einer politischen Vision angereichert werden kann. Michael Alvarez Kalverkampmehr»
16. November 2012 -
Dagmar Dehmer vom "Tagesspiegel" sprach mit Barbara Unmüßig über die Schließung des Büros in Äthiopien, die Arbeitsbedingungen von Nichtregierungsorganisationen und die Grenzen von Entwicklungszusammenarbeit.
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- 5. September 2012 -
In Burma/Myanmar häufen sich die Protestaktionen der Zivilgesellschaft, die nun nicht mehr vom Militär niedergeknüppelt werden. Ein Bericht aus einem erwachenden Land.
Rainer Einzenbergermehr»
Am 8. Juli 2012 tagte die internationale Gebergemeinschaft in Tokyo, um mit der afghanischen Regierung über finanzielle Zusagen im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit zu entscheiden. Da die Unterstützung für das Land langfristig geringer ausfallen wird, erscheint der Rohstoffabbau vielen Akteuren als rettender Ausweg. Doch er birgt auch Risiken.
- 29. Februar 2012 -
Ein Jahr Regierung Dilma Roussef: ein Spagat zwischen ökonomisch dirigierendem Staat, orthodox-monetärer Wirtschaftspolitik, einer erfolgreichen Armutsbekämpfungs- und Sozialpolitik und massiver Unterstützung großer Unternehmen. Unübersehbar ist auch, dass die Wachstumspolitik im Konfliktfall stets Vorrang vor dem Umweltschutz hat. Dawid Danilo Barteltmehr»
- Am 8. Januar 2012 wurde Afrikas älteste und vielleicht berühmteste Befreiungsbewegung, der African National Congress (ANC) 100 Jahre alt. Wir blicken zurück und erinnern uns an die Befreiungsbewegung und ihre Persönlichkeiten, den politischen Protest, den bewaffneten Kampf und das Exil. In unserem Dossier wollen wir Sie an der aktuellen Debatte teilhaben lassen. mehr»
- 13. Dezember 2011 -
Auf der internationalen Entwicklungskonferenz im südkoreanischen Busan präsentierten sich neue Akteure in der Entwicklungshilfe wie China und Indien. Doch alte und neue Gebernationen haben völlig unterschiedliche Vorstellungen.
Thilo Hoppemehr»
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