Fairer Handel sorgt für angemessene und stabile Preise und schützt so vor ruinösen Preisschwankungen auf dem Weltmarkt. Fairer Handel hilft, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Kleinproduzenten und Arbeitern im Süden zu verbessern. Nach wie vor spielen Modelle eines fairen Handelns auf dem Weltmarkt eine geringe Rolle. Für mehr globale Gerechtigkeit ist es notwendig, die Verbraucher aufzuklären und die Rahmenbedingungen im Welthandelssystem zu reformieren.
3. Dezember 2012 -
"Publish What you Pay" setzt sich für Transparenz im Rohstoffsektor ein. Die Kampagne fordert, dass Unternehmen offenlegen müssen, wem sie Geld zahlen. Mittlerweile ist die Kampagne das größte Bündnis von NGOs im Rohstoffsektor - und hat viele seiner Ziele erreicht. Ein Rückblick und ein Blick nach vorn.
Heidi Feldtmehr»
- 20. Juni 2012 -
Die natürlichen Ressourcen sind wieder auf der Tagesordnung. Die englischsprachige Publikation betont mit dem Zusammenwirken von Knappheiten kritischer Ressourcen eine neue Dimension der internationalen Beziehungen und plädiert für neue Ansätze im Rahmen einer internationalen Ressourcenpolitik.
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- 18. Juni 2012 - Die Verteilungskämpfe über die Nutzung der knapper werdenden natürlichen Ressourcen der Erde sind in vollem Gange. Gegen Machtungleichgewichte, Regulierungs- und Demokratiedefizite, blinde Technologiegläubigkeit und Konzernmacht bedarf es einer alternativen, sozial gerechten und ökologisch nachhaltigen Ressourcenpolitik. Christine Chemnitz und Lili Fuhrmehr»
- 15. Mai 2012 -
Die UN-Konferenz in Rio 2012 ist nur eine Zwischenstation auf dem Weg zu einem nachhaltigen Wohlstand für alle. Der vorliegende, mittlerweile schon 29. Bericht der Reihe «Zur Lage der Welt» skizziert die Grundzüge einer nachhaltigen Ökonomie mit Schwerpunkt auf die zukünftige Energieerzeugung, den Materialverbrauch, die Ernährung, den globalen Verkehr und die Arbeitsplätze.
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- 24. Januar 2012 -
Der Internationale Währungsfonds (IWF) will es wissen: Die finanziellen Ressourcen sollen von derzeit 385 Mrd. US-Dollar auf 1 Billion US-Dollar aufgestockt werden, um auf die potenziellen Krisen der nächsten beiden Jahre adäquat reagieren zu können. Die Mitgliedsländer des Fonds sollten sich darauf einlassen, aber nicht ohne Bedingungen.
Rainer Falk und Barbara Unmüßigmehr»
- 5. Dezember 2011 -
Die Europäische Union und die indische Regierung handeln derzeit ein bilaterales Freihandelsabkommen (FTA) aus, dessen Ziel eine umfangreiche und gegenseitige Deregulierung "annähernd des gesamten Handels" ist. Zivilgesellschaftliche Organisationen aus Deutschland und Indien haben das Abkommen analysiert und zeigen die Gefahren auf.
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- 28. Oktober 2011 -
Seit 2003 existiert mit dem Kimberley-Prozess ein System, das den Handel mit Blutdiamanten unterbinden soll. Doch vor allem die Marange-Diamantenfelder in Simbabwe wecken mit Berichten über Menschenrechtsverletzungen und Schmuggel Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit des Prozesses. Auf einer Fachtagung diskutierten Experten aus Simbabwe und London, wie dem Kimberley-Prozess aus der Krise geholfen werden kann.
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- 27. Oktober 2011 -
Mit geschmuggelten Diamanten werden noch immer Kriege in Afrika finanziert. Seit 2003 gibt es mit dem Kimberley-Prozess ein System, das den Handel mit diesen Blutdiamanten unterbinden soll. Doch aktuelle Berichte von Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und Schmuggel wecken Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit des Prozesses.
Dr. Antonie Katharina Nord und Jochen Luckscheitermehr»
- 5. Juli 2011 -
Der Streit um den Vorsitz des IWF hat gezeigt, dass dieser weiter von alten Machtrelationen bestimmt wird. Diese zu überwinden oder an entscheidenden Punkten zu durchbrechen, ist eine der vielen Herausforderungen, vor denen die neue Direktorin Christine Lagarde steht.
Rainer Falk und Barbara Unmüßigmehr»
- 1. Juni 2011 -
Transnationale Organisierte Kriminalität ist ein globales Phänomen und definitiv eine der Schattenseiten der Globalisierungsprozesse. Ein Beitrag zum Auftakt unserer Konferenz zum Thema.
Barbara Unmüßigmehr»
- 14. April 2011 -
Tim Jackson, renomierter Ökonom und ehemaliger Berater der britischen Regierung, bezweifelt, dass sich wirtschaftliches Wachstum zukünftig vom Ressourcenverbrauch entkoppeln lässt. Für eine nachhaltige Ökonomie ist es aus seiner Sicht zunächst notwendig, den Begriff des Wohlstandes neu zu definieren. In Ilmenau stellte der britische Ökonom sein Buch „Wohlstand ohne Wachstum“ vor.
Norbert Krausemehr»
- 15. März 2011 - Der Ansatz der EU-Kommission, die Reform der EU-Agrarpolitik im Dialog mit breiten gesellschaftlichen Gruppen zu entwickeln, ist neu und bietet gute Chancen für grundlegende Veränderungen. Doch werden die Agrarminister der EU-Mitgliedsstaaten diese Anstrengungen mittragen? Um dies sicherzustellen, muss es nun die Aufgabe der Agrarminister aller EU-Länder werden, auf nationaler Ebene ebenfalls den Anliegen von Umwelt-, Verbraucher- und Entwicklungsverbänden Gehör zu schenken. Christine Chemnitz und Tobias Reichert mehr»
- Der diesjährige Bericht zur Lage der Welt plädiert für lokale, einfache Innovationen und Investitionen in die Landwirtschaft als Schlüssel zum Abbau von Armut und Hunger. Mit Unterstützung führender Agrarexperten aus aller Welt stellt er 15 praktische und nachhaltige Beispiele vor, die zur Ernährungssicherung beitragen können. mehr»
- 15. Februar 2011 - Vom 6. bis zum 11. Februar 2011 fand das zehnte Weltsozialforum in der senegalesischen Hauptstadt Dakar statt. Trotz organisatorischem Chaos war das Treffen ein großer Erfolg. Ein zusammenfassender Bericht von Sven Giegoldmehr»
- 10. November 2010 -
Beim G-20-Gipfel in Seoul müssen sich die teilnehmenden Staaten an Tabuthemen heranwagen. Die Welt braucht weniger Ungleichgewichte – und ein neues Währungs- und Finanzsystem.
Von Rainer Falk und Barbara Unmüßigmehr»
- 27. Oktober 2010 -
Die Rohstoffstrategie der Bundesregierung sagt, dass nationale Politiken und Rahmenbedingungen grundsätzlich protektionistisch seien. Damit werden nationale Regelungen und eigene Entwicklungsmodelle von rohstoffreichen Ländern zu Zugangshemmnissen erklärt. Ein Kommentar zur deutschen Rohstoffstrategie aus Chile
von Sara Larrainmehr»
- 25. März 2010 - In der Ausgabe 118 der Zeitschrift "politische ökologie" beleuchten die Autorinnen und Autoren, was die aktuellen ökonomischen, ökologischen und sozialen Krisen eint, und welche Pfade zu einem zukunftsfähigen Gesellschafts- und Wirtschaftssystem führen. Lesen Sie Beiträge von Barbara Unmüßig, Tilman Santarius, Martin Jänicke und Christine Chemnitz. mehr»
- Weltweit hungern eine Milliarde Menschen, drei Viertel davon auf dem Land. Die globale Ernährungssituation ist ein trauriges Beispiel für langjährige politische Fehlentscheidungen. Misereor und die Heinrich-Böll-Stiftung luden am 12. Januar 2010 in ihrer gemeinsamen Konferenz dazu ein, die Regeln und Ströme des internationalen Agrarhandels im Spannungsfeld der großen globalen Krisen (Klima-, Ernährungs- und Finanzkrise) zu überdenken und neu zu definieren. mehr»
- 12. Januar 2010 - Videos des Pressegespräches zur Konferenz "EcoFair rules!" Es sprechen Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, Olivier de Schutter, UN-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung, Rajeswari Raina, Mitglied des Weltagrarberichts (IAASTD) und Josef Sayer, Hauptgeschäftsführer MISEREOR. mehr»
- 21. April 2008 - Immer deutlicher wird in letzter Zeit, dass die sich zuspitzende Krise an den internationalen Finanzmärkten auch Effekte auf die Realwirtschaft und die Menschen hat. Doch was genau geschieht hier? Welche Akteure und Mechanismen sind am Werk? Und vor allem: Wie kann effektiv gegengesteuert werden? Über die Rolle der internationalen Finanzmärkte für Globalisierung, öffentliche Finanzen und Entwicklungsfinanzierung schreibt Peter Wahlmehr»
- 3. April 2008 - Die beiden Kernbereiche unserer Arbeit zum Thema Globalisierung sind Klima-, Energie- und Ressourcenpolitik sowie Agrarhandel und die internationale Handelspolitik. mehr»
- 4. April 2007 - In einer Zeit, in der die Probleme der bestehenden Weltmarktordnung insbesondere im Bereich der Landwirtschaft immer deutlicher werden, veröffentlichen wir diesen Vorschlag für eine grundlegende Reform des multilateralen Agrarhandelssystems. Von Wolfgang Sachs und Tilman Santariusmehr»
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