Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

Dossier: Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

hochexplosiv
Unsere Gesellschaft steht unter Druck. Lebenswirklichkeiten, soziale Chancen und Zukunftsaussichten driften auseinander.

Eine Antwort auf die realen Ungerechtigkeiten und Unsicherheiten ist Inklusion. Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch als Individuum so akzeptiert wird, wie er ist, und es jedem Menschen in vollem Umfang möglich ist, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Inklusive Politik knüpft an die grundlegenden Versprechen der Demokratie an: politische Teilhabe und soziale Gerechtigkeit. Um sie einzulösen, müssen strukturelle Barrieren abgebaut und der Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft gestärkt werden.

{ hochinklusiv } Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft
Die Heinrich-Böll-Stiftung und ihre Landesstiftungen entwickeln inklusive Politik weiter und unterstützen Ideen, Akteurinnen und Akteure, die dem Auseinanderdriften entgegenwirken

Video: Was ist Inklusion?

Arbeit

von
Die empirische Analyse widmet sich den Zusammenhängen zwischen Erwerbsarbeit und sozialer Inklusion. Holger Lübbe beleuchtet dabei u.a. die Auswirkungen häufiger Betriebswechsel, reger Mobilität oder Arbeitsplatzunsicherheit.
Drei Arbeiter in oranger Kleidung auf einer Brücke
von
Über Exklusionen und Inklusionen im deutschen Arbeitsmarkt sprach im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Alle inklusive? Zusammenhalt in einer vielfältigen Gesellschaft“, am 15.05.2012 im Kleinen Haus des Staatsschauspiels Dresden

Stadt

von
Von den Seemannsheimen in Hamburg bis zu den Quartieren chinesischen Fabrikarbeiter für Apple: Robert Lee gewährt mit seinem historischen Abriss Einblicke in die Gesellschaftsprobleme, die Industrialisierungs- und Urbanisierungsprozesse hervorbringen.
von
Über den Zusammenhang zwischen Migration, Diversität und Stadtentwicklung.
von
Wie könnte die inklusive Gemeinde aussehen? Wie können inklusive Lebensräume allgemein gestaltet werden? Andreas Strunk zeichnet in seinem Referat ein realistisches und facettenreiches Bild.
Transparente an der Hauswand: "gegen Aufwertung und Verdrängung"
von
Die städtischen Gesellschaften driften zunehmend auseinander. Zusammenhalt und Teilhabe sind gefährdet. In wachsenden Städten und in den Metropolen wird Wohnraum knapp und die Mieten steigen.

Die Zukunft der Gerechtigkeit

Globalisierung und digitale Revolution, Massenarbeitslosigkeit und demographischer Wandel, Erosion traditioneller sozialer Netze und zunehmende Individualisierung erzwingen eine Reform der sozialen Vorsorge. Neue Lösungen für die Verknüpfung von Eigenverantwortung und Solidarität, Bildung und ökonomischer Innovation, staatlichen Garantien und bürgerlichem Engagement, privatem Wohlstand und öffentlichen Gütern sind gefordert.

Veranstaltungen

Sep 19
Buchvorstellung und Diskussion
Berlin
Okt 14
Gute Arbeit und ökologisches Wirtschaften in der digitalen Zukunft
Berlin
Okt 21
Jahrestagung UnternehmensGrün e.V.

Perspektiven: Inklusion - Exklusion

bunte Farbkleckse
von

Bis 1990 konnten Migrant/innen in der Bundesrepublik Deutschland aufgrund von psychischen Krankheiten abgeschoben werden. Im Fall von Okan Canavar behaupteten die Behörden, seine Anwesenheit würde aufgrund seiner Krankheit "die innere Sicherheit und öffentliche Ordnung“ gefährden.

Video: Intervention - Inklusion

Bundestagung: HochInklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft

von

Konsens herrschte auf der Tagung darüber, dass eine Politik der Inklusion alleine schon dadurch notwendig sei, da aufgrund der demografischen Entwicklung, alle vorhandenen Potenziale in Deutschland genutzt werden müssten. An inklusiver Politik käme niemand mehr vorbei.

Wir wollen ausloten, wieweit der Begriff „Inklusion“ als gesellschaftspolitischer Leitbegriff taugt, auf welche Problemlagen er anwendbar ist und was eine zeitgemäße Inklusionspolitik ausmacht. Die Rede über Inklusion hat Konjunktur. Wenn wir von Exklusion und Inklusion sprechen, stehen nicht nur Verteilungsfragen zur Debatte.

Video: Ergebnisse der Konferenz im Zeitraffer

Video: Mitschnitt vom 20.10. "Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft"

Veranstaltungsdokumentation

von
„Aufgabe der Politik ist es, der Spaltung der Gesellschaft in Arm und Reich entgegenzutreten“, sagt die Vizepräsidentin des Landtages, Silke Gajek auf der Tagung „Sozial statt prekär – Chancen für einen inklusiven Arbeitsmarkt in MV“ der Heinrich-Böll-Stiftung Mecklenburg-Vorpommern am 7. Mai in Rostock.
Ziel der 2. Foto-Werkstatt zum Thema „Stadt & Mensch“ im Paul - Gustavus-Haus in Altenburg war es, sich über den Wandel in der Stadt bewusst zu werden und diesen mittels Kamera festzuhalten.
In Deutschland kann man bestenfalls von Integration von Menschen mit Behinderungen sprechen nicht aber von Inklusion, so das Plädoyer der Podiumsgäste.
Die Heinrich-Böll-Stiftung Thüringen lud interessierte Bürger/innen ein, ihren persönlichen Blick auf Sondershausen öffentlich zu machen. Mit den Mitteln der Fotografie wurden Portraits, Architektur-Abbildungen und 360° Panoramen geschaffen, die am Ende in einer Ausstellung zu sehen waren.

Publikationen

Cover: Eine Frage der Klasse?

Die Publikation der Heinrich-Böll-Stiftung Brandenburg spiegelt die Diskussion über die Mittelschicht wieder. Aus unterschiedlichen Perspektiven werden die soziale Lage, Einstellungen und Positionierung untersucht.

cover zukunft sozialer sicherungssysteme

Schriften zu Wirtschaft und Soziales 7: Wirtschaft und Arbeit stehen durch Globalisierung und Finanzkrise unter einem anhaltend hohen Anpassungsdruck. Vor diesem Hintergrund präsentiert die Kommission "Sozialpolitische Innovationen" der Heinrich-Böll-Stiftung eine Reihe von Empfehlungen. Mit einer inklusiven Arbeitsgesellschaft sollen soziale Teilhabe, Anerkennung und persönliche Entwicklung ermöglicht werden.

cover bildungslandschaften

Schriften zu Bildung und Kultur 9: Die Förderung von Kindern und Jugendlichen braucht die Unterstützung und Kooperation sämtlicher Akteure: der Eltern, Schulen, Einrichtungen, Zivilgesellschaft, der staatlichen Verwaltung und auch der regionalen Wirtschaft. Kommunale Bildungslandschaften sind Verantwortungsgemeinschaften.
 

Cover der Studie "Vielfalt sucht Rat"

Schriften zur Demokratie 27: Deutschland ist ein Entwicklungsland, wenn es um die Repräsentanz von Migrantinnen und Migranten in der kommunalen Demokratie geht. Sie stellen nur knapp vier Prozent der Ratsmitglieder in den deutschen Großstädten. Eine Studie liefert die empirischen Grundlagen für die überfällige Debatte um die politische Teilhabe von Migrantinnen und Migranten.

Cover: Erstes genderranking deutscher Mittelstädte

Wie gut sind Frauen in politischen Positionen vertreten? Die Antwort variiert von Stadt zu Stadt. Das Institut für Politikwissenschaft der FernUniversität Hagen ist dieser Frage nachgegangen und präsentiert im ersten Genderranking deutscher Mittelstädte die Ergebnisse der Studie.

Audio-Mitschnitte der Tagung "Hochinklusiv"

Pressestimmen

Hochinklusiv! in den Medien: Eine Zusammenstellung von Presseberichten über das Projekt "Hochinklusiv! Zusammenhalt einer vielfältigen Gesellschaft" des Heinrich-Böll-Stiftungsverbundes.