2012

Landwirtschaft – Machtlos? Macht los!

- In der Nahrungsmittelproduktion erleben wir derzeit eine ungeheure ökonomische Machtkonzentration. Es sind weltweit nur wenige Konzerne, die den Agrarsektor und die Nahrungsmittelindustrie beherrschen. Will die Politik Armut und Hunger nachhaltig bekämpfen, muss sie diesem Unlgeichgewicht entgegenwirken. Barbara Unmüßig mehr»

Entwicklungsagenda: Konkrete und radikale Ziele sind wünschenswert

- 18. Dezember 2012 - Die Grenzen des Planeten, Klimawandel und Ressourcenknappheit endlich ernst nehmen - das sind Eckpfeiler aller Anstrengungen für globale Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele. Welche Anforderungen eine Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda 2015 erfüllen muss und wie NGOs sich in diesen Prozess einbringen sollten, erläutert Barbara Unmüßig. mehr»

Grüne Sünden

- 11. Oktober 2012 - Überall entstehen riesige Wind- und Solarparks. Das ist gut für das Klima, doch Kleinbauern und Arme werden weltweit zum Spielball harter Geschäftsinteressen. Zunehmend wird die „Grüne Ökonomie“ zum Kampfplatz politischer Auseinandersetzungen. Barbara Unmüßig mehr»

"Niemand will der Natur ein Preisschild umhängen"

- 3. Juli 2012 - Pavan Sukhdev ist Leiter der → TEEB-Studie, die weltweit und im Vorfeld von Rio+20 eine hochkontroverse Debatte angestoßen hat. Sie plädiert für die ökonomische Bewertung von Ökodienstleistungen der Natur – um sie vor weiterer Zerstörung zu bewahren. Im Gespräch mit Barbara Unmüßig äußert sich Sukhdev unter anderem zu dem Vorwurf, mit diesem Konzept der Kommerzialisierung von Natur Tür und Tor zu öffnen.  Parvan Sukhdev/Barbara Unmüßig mehr»

Rio - kein Ort - nirgends?

- 12. Juni 2012 - 20 Jahre nach dem Erdgipfel von 1992 treffen sich Regierungschefs aus aller Welt erneut in Rio de Janeiro. Die Interessen- und Machtlage ist kompliziert: Die Aufholjagd der Schwellenländer hat die ökonomische Geografie der Welt in Bewegung gebracht. Das Konzept der "Grünen Ökonomie" scheint hier Lösungsansätze zu bieten - doch es muss mit sozialen und Gerechtigkeitsfragen Hand in Hand gehen. Barbara Unmüßig mehr»

"Eine angemessene Flüchtlingspolitik würde die Glaubwürdigkeit der EU stärken"

- 24. Mai 2012 - Europa befindet sich  im Spannungsfeld zwischen Zuwanderungskontrolle und Flüchtlingsschutz. Allein auf Abwehr und militärische Grenzsicherung zu setzen, ist jedoch keine Lösung. Die drastisch zurückgegangenen Zahlen von Asylanträgen in den meisten Mitgliedstaaten der EU als großen Erfolg zu feiern, grenzt an Hohn. Einführungsrede zur Veranstaltung "Zwischen(t)räume – Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika". Barbara Unmüßig mehr»

Barbara Unmüßig: "Die ökologische Diskussion ist politischer geworden"

- 14. Mai 2012 - Der Umweltgipfel von Rio 1992 war ein Meilenstein, doch die globale Trendumkehr wurde nicht eingeleitet.Weder in der sozialen noch in der ökologischen Dimension ist die Welt heute besser. Im Gegenteil, alle Umweltdaten sind schlechter denn je. Rio 92 hat zwar ein Nachdenken eingeleitet, aber dem sind keine Taten gefolgt. Ein Interview mit Barbara Unmüßig im Vorfeld des Rio+20-Gipfels. Richard Graf mehr»

„Rio 2012: Worüber in Rio nicht geredet wird“

- 19. April 2012 - "Too Big To Fail" ist das Motto des McPlanet-Kongresses der vom 20.-22. April in Berlin stattfindet. Der internationale Bewegungskongress beschäftigt sich mit Globalisierung, Umwelt und globaler Gerechtigkeit. Barbara Unmüßig fordert in ihrer Rede, "Globale, ökologische und soziale Gerechtigkeit verbunden mit Demokratie und Partizipation" mit aller Macht auf die politische Tagesordnung zu setzen. mehr»

Anlauf zur Rettung des Planeten?

- 4. April 2012 - Für einen ökologischen Wandel ist mehr nötig als grüne Technologien: Wachstum um jeden Preis darf nicht mehr das oberste wirtschaftliche Ziel sein. Einer der wichtigsten und zugleich schwierigsten Sektoren, die reformiert werden müssen, ist die Landwirtschaft. Barbara Unmüßig mehr»

Es grünt so grün: Die Grüne Ökonomie und ihre Grenzen

- 28. März 2012 - Die wichtigste Initiative für den Aufbruch in eine grüne Ökonomie geht seit 2008 vom UN-Umweltprogramm (UNEP) und seiner Green Economy Initiative aus. Die Kontroversen um die Grüne Ökonomie und die Initiativen zur Finanzialisierung der Natur nehmen unterdessen rund um den Rio+20-Gipfel an Schärfe zu. Was ist grüne Ökonomie überhaupt? Und welche Defizite haben die jetzt diskutierten Vorschläge? Barbara Unmüßig mehr»

Verleihung des Anne-Klein-Frauenpreises an Dr. Nivedita Prasad

- 2. März 2012 - Unrecht abschaffen, den Zugang zu Recht möglich machen, Rechtsetzung prägen, das war wohl Annes größtes Anliegen. Ganz wie Anne Klein nimmt Nivedita Prasad Diskriminierungen nicht nur wahr, sie mischt sich ein und verändert so die Welt. Klug, mutig, furchtlos – das würde Anne Klein gefallen. Ansprache von Barbara Unmüßig mehr»

Grüne Ökonomie – die neue Zauberformel?

- 22. Februar 2012 - Im Juni 2012 treffen sich die Staaten zur Rio+20-Klima-Konferenz in Brasilien. Im Mittelpunkt steht das Thema grüne Ökonomie. Was das genau ist und wie sie umgesetzt werden soll, ist undefiniert und politisch umstritten. Rio+20 braucht aber keine Wiederholungen vorheriger Konferenzen, sondern einen echten Aufbruch in eine soziale, gerechte, kohlenstoffarme und ressourceneffiziente Welt Barbara Unmüßig mehr»

SurVivArt - Kunst für das Recht auf ein „Gutes Leben“

- 16. Februar 2012 - Was wir hier sehen, ist ein Mosaik sehr unterschiedlicher Perspektiven. Was sonst. Die Kunstwerke erzählen sehr unterschiedliche Geschichten: von der Suche nach dem „Guten Leben“, der Suche nach Balance, Glück und Zufriedenheit, von verantwortlichem und zugleich kreativem und spielerischem Umgang mit Ressourcen und neuen Formen des Konsums und des Miteinanders. Sie erzählen von der Kraft, mit dem der Künstler und Künstlerin mit ihrer Kunst beflügeln und zum „Guten Leben“ beitragen können. Barbara Unmüßig mehr»

Frauen spielen Fußball - überall

- 16. Februar 2012 - „Unter welchen Bedingungen und seit wann dürfen sie überhaupt spielen? Gibt Fußball wirklich einen Kick für mehr Gleichberechtigung und Selbstbestimmung? Wird die Fußball-WM in Deutschland wirklich Sportgeschichte schreiben? Welche Geschlechterstereotypen treffen wir an – werden sie sich ändern durch neue Bilder, neue Ästhetik, durch mehr Geld für den und im Frauenfußball?“  Barbara Unmüßig mehr»

Der IWF auf dem Weg zum Superfonds?

- 24. Januar 2012 - Der Internationale Währungsfonds (IWF) will es wissen: Die finanziellen Ressourcen sollen von derzeit 385 Mrd. US-Dollar auf 1 Billion US-Dollar aufgestockt werden, um auf die potenziellen Krisen der nächsten beiden Jahre adäquat reagieren zu können. Die Mitgliedsländer des Fonds sollten sich darauf einlassen, aber nicht ohne Bedingungen. Rainer Falk und Barbara Unmüßig mehr»

Die Grenzen des Planeten: Wie alle trotz knapper Ressourcen satt werden können

- 18. Januar 2012 - Die Diskussion um „Green Economy“ darf sich nicht darauf beschränken, wie technische Transformation aussehen könnte, die die Ressourceneffizienz der landwirtschaftlichen Produktion fördert. Es muss darum gehen, Prioritäten in der Nutzung der Ressourcen zu setzen und den Zugang zu Ressourcen sichern – und das heißt auch, bestehende Machtstrukturen im Agrarsektor zu ändern.  Barbara Unmüßig mehr»

2011

Afghanistan: Stärkung der demokratischen Kräfte

- 23. Dezember 2011 - Seit zehn Jahren wird am Hindukusch Krieg geführt - auch mit deutscher Beteiligung. Bis Ende 2014 sollen die internationalen Truppen weitgehend abgezogen sein. Es stellt sich die Frage, in welche Richtung sich Afghanistan während der Transition bis 2014 und danach entwickeln könnte und welche Einflussfaktoren wirken. Barbara Unmüßig mehr»

LGBTI-Rechte: Die Yogyakarta-Prinzipien immer im Gepäck

- 15. Dezember 2011 - Die Yogyakarta-Prinzipien dienen als Leitlinie für die Umsetzung der Menschenrechte in Bezug auf Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung. Doch noch immer erfahren Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle von der Öffentlichkeit zu wenig politische Unterstützung.  Barbara Unmüßig mehr»

Zehn Jahre nach Petersberg: Wo steht Afghanistan heute?

- 22. November 2011 -

Anfang Dezember 2011 findet in Bonn die Internationale Afghanistan-Konferenz statt. Zehn Jahre nach der ersten Petersberger Afghanistan-Konferenz dort erneut über die Zukunft Afghanistans beraten werden. Zeit, sich die Frage zu stellen, wo Afghanistan heute steht und wie die Zukunftsperspektiven sind.

Barbara Unmüßig mehr»

30 Jahre UN-Frauenrechtskonvention: Von Papiertigern und Tigern

- 5. September 2011 - Die Verabschiedung des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau durch die Vereinten Nationen vor 30 Jahren markierte einen wichtigen Schritt zu mehr Geschlechtergerechtigkeit. Doch nicht alle Regierungen halten sich an die Richtlinien. Nichtregierungsorganisationen beharren auf die politische Umsetzung – und erzielen zunehmend Erfolge, wie das Beispiel Nigeria zeigt. Barbara Unmüßig mehr»

Sexuelle und geschlechtliche Minderheiten: Schutz vor Diskriminierung weltweit

- 31. August 2011 - Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen müssen auch in Entwicklungs- und Transformationsländern systematisch gefördert werden. Jedoch tun dies nur neun von 16.500 deutschen Stiftungen, entschieden viel zu wenig. Die finanzielle und politische Unterstützung dieser Minderheiten muss integraler Bestandteil jeder Menschenrechts- und Geschlechterpolitik sein. mehr»

"Energiewende darf internationale Verpflichtungen nicht untergraben!"

- 24. Juni 2011 - Der Atomausstieg novelliert auch das Sondervermögen "Klima- und Energiefonds". Das birgt die Gefahr, dass die Finanzierung der nationalen Energiewende auf Kosten internationaler Klimafinanzierungszusagen und Verpflichtungen Deutschlands geht. Fünf klare Forderungen an die Bundesregierung. Barbara Unmüßig, Liane Schalatek, Lili Fuhr mehr»

Was bewegt Afghanistan?

- 16. Juni 2011 - Im Dezember 2011 soll zehn Jahre nach der Petersberg-Konferenz in Bonn erneut über die Zukunft Afghanistans beraten werden. Wie kann Afghanistan militärisch, politisch und ökonomisch mehr und mehr auf eignen Füßen stehen? Und wie steht es um die Einbeziehung des afghanischen Parlaments und der Zivilgesellschaft bei der diesjährigen Bonner Konferenz? Wird sie einbezogen? Oder wird sie – wie so häufig bei internationalen Konferenzen – ausgegrenzt? Barbara Unmüßig mehr»

Die weltweite Jagd nach Ressourcen

- 6. Mai 2011 - Wo kommen die Rohstoffe her für die Computer, Fernsehflachbildschirme, die mobilen Telefone, Energiesparlampen oder Batterien? Und was passiert mit ihnen, wenn wir sie ausmustern? Die Informations- und Kommunikationstechniken, die erneuerbaren Energien, die automobile oder militärische High Tech Sparte – sie alle sind zu einem erheblichen Teil auf sogenannte strategische Rohstoffe angewiesen.  Barbara Unmüßig mehr»

Wir trauern um Roshan Dhunjibhoy

- 26. April 2011 - Unerwartet für uns alle ist Roshan Dhunjibhoy am 24. April 2011 in Chiang Mai (Thailand) verstorben. Wir trauern um eine großartige Persönlichkeit, Journalistin und ehemalige Kollegin. Barbara Unmüßig, Birgit Laubach, Ralf Fücks mehr»

Der IWF - nur begrenzt lernfähig

- 15. April 2011 - Der Internationale Währungsfond will sich reformieren. Doch die alten Denkmuster und Programme schüttelt er auch unter Dominique Strauss-Kahn nicht ab. Barbara Unmüßig und Rainer Falk mehr»

Globale Umweltgovernance und Rio+20: Groß denken – klein beigeben?

- 5. April 2011 - Der Glaube an Reformen im UN-System ist wenig ausgeprägt. Doch 2012 in Rio de Janeiro, auf der „Konferenz der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung“, die unter dem Kürzel Rio+20 firmiert, soll es – neben der Weichenstellung für eine Grüne Ökonomie – einen neuen Schub für institutionelle Reformen im UN-Umweltbereich geben. Eine ministerielle Beratungsgruppe, die das UN-Umweltprogramm (UNEP) ins Leben gerufen hat, bereitet die Reformen vor. Barbara Unmüßig mehr»

Wohlstand ohne Wachstum

- 5. April 2011 - Wir fördern alternative Denkansätze und Experimente überall auf der Welt, weil wir vielfältige, lokale und globale Antworten auf die Krisen dieser Welt brauchen. Tim Jacksons Buch ist eine davon. mehr»

100 Jahre Internationaler Frauentag - Eine frauenpolitische Tour d' horizon

- 2. März 2011 - Manche Länder haben schon letztes Jahr den 100. Internationalen Frauentag gefeiert. So haben in Brasilien und in Palästina Frauenorganisationen den 100. Internationalen Frauentag 2010 hochleben lassen. Frauen in der überwiegenden Zahl der Länder feiern ihn jedoch 2011. Die Erklärung ist einfach. Barbara Unmüßig mehr»

Im Namen der Frauen

- 18. Februar 2011 - Bei der Legitimation von Kriegen spielen Frauenrechte oft eine zentrale Rolle: feministische Diskurse und Forderungen werden in die politischen Begründungen militärischer Interventionen und deren medialer Begleitung eingebettet. Das beste Beispiel für "embedded feminism" ist der Einsatz in Afghanistan. Barbara Unmüßig mehr»

2010

Eine Frage des Prinzips

- 21. Dezember 2010 - Die Klimaverhandlungen in Cancún haben einen kleinen Durchbruch bei der Klimafinanzierung gebracht: Es wird einen neuen globalen Fonds für Klimaschutz geben. Dessen Vergabegremium wird je zur Hälfte mit Industrie- und Entwicklungsländern besetzt sein. Allerdings sind konkrete Summen noch nicht zugesagt, wer wie viel zahlen soll, ist offengeblieben - damit ist Streit vorprogrammiert. mehr»

Die Waffen nieder!

- 28. Oktober 2010 - Eröffnungrede zur Konferenz "Krisen bewältigen, bewaffnete Konflikte beenden - Friedenspolitische Strategien von Männern und Frauen" anlässlich des 10. Jahrestags der UN-Resolution 1325 von Barbara Unmüßig mehr»

Armut bleibt weiblich

- 15. Oktober 2010 - Die Millenniums-Entwicklungsziele haben viele blinde Flecken und auch die Ergebnisse der Pekinger Weltfrauenkonferenz wurden kaum berücksichtigt. 70 Prozent der 1,4 Milliarden armen Menschen weltweit sind Frauen. Geschlechtergerechtigkeit und Armutsbekämpfung müssen Hand in Hand gehen, fordert Barbara Unmüßig mehr»

Afghanistan: Barbara Unmüßig im Gespräch mit der Berliner Zeitung

- Über die Rolle internationaler Helfer in Afghanistan, die Herausforderungen der Stiftungsarbeit vor Ort und das neue Konzept von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel spricht Barbara Unmüßig mit Martina Doering, Berliner Zeitung. weiter »

Das Ende der bloßen Vermutung - warum die Robin Hood-Steuer jetzt kommen muss!

- 21. Mai 2010 - Endlich! Die Finanztransaktionssteuer, über viele Jahre von der orthodoxen Ökonomie als Gutmenschen-Idee belächelt, hat es in das Zentrum der finanzpolitischen Entscheidungsprozesse geschafft. Die Debatte konzentriert sich allerdings nur auf den Regulierungseffekt, die Idee eines Solidarbeitrages für die Armen weltweit scheint in Vergessenheit zu geraten. Ein Kommentar von Barbara Unmüßig mehr»

"Bleiben die Armen wieder auf der Strecke?"

- 10. Mai 2010 - Die Nahrungsmittelproduktion muss bis 2050 um 70 Prozent gesteigert werden, so die FAO. Doch wem wird das zugutekommen? Und wie soll produziert werden? Ein Streitgespräch zwischen Alexander Müller FAO (UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung) und Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung). mehr»

2009

IWF-Frühjahrstagung: Wie muss eine neue Klima-Finanzarchitektur aussehen?

- Die Erwartungen an neue Finanztransfers für den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern waren groß. Mit Zusagen bis zu 30 Milliarden US-Dollar für die nächsten drei Jahre haben sich die Industrieländer erst einmal Zeit gekauft. Auch wenn die Weltbank schon in den Startlöchern steht, muss eine neue Klima-Finanzarchitektur erst noch ausgehandelt werden. Von Barbara Unmüßig mehr»

Wir sind die Klimaschutz-Realisten

- 11. Dezember 2009 - Eröffnungsrede von  Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, anlässlich der Konferenz "Countdown to Copenhagen - Deutschlands Ver­antwortung für die Klimagerechtigkeit" am 17. November 2009. mehr»

Kopenhagen muss den Durchbruch bringen!

- 11. Dezember 2009 - Ein Erfolg wäre, wenn sich die Staatenwelt auf das Zwei-Grad-Ziel in einem neuen Abkommen verständigen würde. Viel bedeutender sind aber erste, radikale Emissionsminderungen als Zwischenziel bis zum Jahr 2020. Die Entwicklungsländer brauchen sofort ein Signal, dass neues Geld für den Klimaschutz fließt. Von Barbara Unmüßig mehr»

Kopenhagen: Wie nutzt der Süden seine Macht?

- 8. Dezember 2009 - Videointerview mit Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, über die Diskussionspunkte und Konfrontationslinien, die auf die Teilnehmer_innen des Weltklimagipfels in Kopenhagen zukommen werden. mehr»

"Politischer Druck wird bis zu letzten Stunde gebraucht"

- 7. Dezember 2009 - Wir nutzen die Präsenz der Weltöffentlichkeit und wollen vor allem Druck auf die Staats- und Regierungschefs machen, endlich und ohne Zeitverzug das Notwendige für den globalen Klimaschutz zu tun. Die Klimawissenschaft hat hierfür längst geliefert. Jetzt ist die Politik dran! Ein Interview mit Barbara Unmüßig. mehr»

Die ignorierte Expertise

- 8. Oktober 2009 - Auf dem Weltgipfel für Ernährungssicherheit Mitte November in Rom wollen sich die Regierungschefs der Welt gemeinsam dazu verpflichten, bis 2025 den Hunger abzuschaffen. Das kann nur gelingen, wenn Frauen in der Agrarpolitik künftig eine größere Rolle spielen. Von Barbara Unmüßig mehr»

Zwischen Finanzmarktreform und Klimapolitik

- 2. Oktober 2009 - Der internationale Gipfelmarathon geht weiter. Zwischen Pittsburgh und dem Klimagipfel in Kopenhagen findet vom 4.-7. Oktober 2009 die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Istanbul statt. Vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise und der Klimakrise erleben beide Institutionen derzeit ein bemerkenswertes Comeback. Barbara Unmüßig zieht eine Zwischenbilanz. mehr»

Regulierung und Finanzierung auf dem G20-Gipfel: Riesiger Bedarf – bescheidene Agenda

- 23. September 2009 - Am 24. und 25. September 2009 fand in Pittsburgh/USA ein Gipfeltreffen der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Entwicklungsländer statt. Selten waren die Erwartungen so niedrig. Dabei ist der globale Regulierungs- und Finanzierungsbedarf nach wie vor riesig. Die Agenda von Pittsburgh hinkte diesem Bedarf weit hinterher. Von Rainer Falk und Barbara Unmüßig mehr»

Gleichberechtigung und Religionsfreiheit – die Menschenrechte verlangen nach beidem

- 4. Juni 2009 - Wenn es um Menschenrechte geht, dürfen universelle Frauenrechtsstandards nicht im Namen kultureller und religiöser Normen leichtfertig aufgegeben werden. Und wenn es um Religionsfreiheit geht, müssen wir stets reflektieren, wo Religion aufhört oder instrumentalisiert wird, um Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen zu legitimieren. Von Barbara Unmüßig mehr»

Kein Ersatz für die Vereinten Nationen - Nur die Weltorganisation garantiert den Entwicklungsländern eine Stimme

- 4. Juni 2009 - Zur Bearbeitung der Weltwirtschaftskrise gibt es nun neue Foren – zum Beispiel die G20 aus Schwellen- und Industrieländern. In der globalen Klimapolitik zeichnet sich ebenfalls ein Gremium ab, das das Potenzial hat, die schwerfälligen Vereinten Nationen zu ergänzen, und das legitimer als die alte Gruppe der G8 ist. Das bringt zwar Fotschritte beim Klimaschutz, birgt aber die Gefahr, dass Belange der ärmsten Länder vernachlässigt werden. Von Barbara Unmüßig mehr»

China: Die Grenzen des Aufschwungs

- 6. Mai 2009 - Mit einem umfassenden Konjunkturprogramm will China seine Wirtschaft stabilisieren und zugleich auf die Zukunft vorbereiten. Von Barbara Unmüßig mehr»

„Wir leisten uns zu viel Zersplitterung“

- 23. April 2009 - Entwicklungspolitische Zusammenarbeit ist eine schwierige Gratwanderung. Die Pariser Agenda, eine Erklärung zur Steigerung der Effektivität von Entwicklungshilfe, soll Hilfe leisten. Worauf es in fragilen Situationen ankommt, erklärt Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. mehr»

„Reformiert IWF und Weltbank!“

- 31. März 2009 - Die G20 in London werden sich vornehmlich mit der Stabilisierung globaler Finanzmärkte befassen. Sie müssen jedoch auch versuchen, IWF und Weltbank auf einen neuen grünen Kurs zu lenken. Öffentliche Gelder sollen der Bewältigung multipler Krisen helfen. Von Korinna Horta und Barbara Unmüßig mehr»

Gender Mainstreaming passé – es lebe die Geschlechterpolitik!

- 8. März 2009 - Beinahe alles, was im Kontext von Gender Mainstreaming aufgebaut wurde, wird derzeit abgebaut. Gender Mainstreaming scheint out zu sein. Wir brauchen überall Verbündete in allen Parlamenten, die die Roll-Back-Versuche vieler konservativer Regierungen abwehren. Von Barbara Unmüßig mehr»

Zu viele Töpfe für das neue Geld

- 16. Februar 2009 - In den vergangenen Jahren sind die Mittel für Entwicklungspolitik und für den Klimaschutz deutlich gestiegen. Das ist gut so. Schlecht ist, dass ständig neue Instrumente und Fonds geschaffen werden, dieses Geld auszugeben. Von Barbara Unmüßig mehr»

Kurswechsel im Rezessionsjahr

- 14. Januar 2009 - Bereits zu Beginn gilt 2009 als Rezessionsjahr. Die globale Finanzkrise hat die Realwirtschaft erfasst, und allenthalben werden Konjunkturpakete aufgelegt. Wie die Weichen in diesem Jahr gestellt werden, kann die Gestalt von Global Governance auf absehbare Zeit entscheidend mitbestimmen. Von Rainer Falk und Barbara Unmüßig mehr»

2008

„Die Finanzkrise geht, aber der Klimawandel bleibt“

- 9. Dezember 2008 - Die Klimaverhandlungen in Poznan haben gezeigt, dass der Kotau von EU und Bundesregierung vor der Industrie eine Bankrotterklärung ist. Gerade jetzt ist massiver öffentlicher Widerspruch dringlicher denn je. Ein Interview mit Barbara Unmüßig. mehr»

„Die Afghanen verlieren das Vertrauen in uns“

- 7. Oktober 2008 - Die Implementierung eines mit den internationalen Gebern abgestimmten Plans zum zivilen Wiederaufbau in Afghanistan bleibt eine wohlfeile Absichtserklärung. Die aktuelle Diskussion um die Fortsetzung des ISAF-Einsatzes in Afghanistan bewertete Barbara Unmüßig im Gespräch mit dem Tagesspiegel. mehr»

Beim Wiederaufbau in Afghanistan fehlt eine Strategie

- 7. Oktober 2008 - In Afghanistan kommt der Wiederaufbau nur enttäuschend langsam voran. Das liegt zum einen an der Schwäche der afghanischen Regierung, zum anderen aber auch daran, dass die Geber sich über den richtigen Ansatz nicht einig sind und sich zu wenig untereinander abstimmen. Das Problem ist erkannt, wird aber nicht behoben. Stattdessen wälzen die Geber die Verantwortung auf die Vereinten Nationen ab, die damit überfordert sind. Von Barbara Unmüßig mehr»

Gute Absicht ist zu wenig

- 3. Juni 2008 - Jeden Tag sterben weltweit rund 150 Arten aus, mit fatalen ökonomischen und ökologischen Folgen. Zu lange sind die Versprechen der UN-Konvention über die biologische Vielfalt unerfüllt geblieben. Das Artensterben ist eine globale Krise mit ähnlich verheerenden Folgen wie der Klimawandel. Von Barbara Unmüßig mehr»

Die EU frisst den Regenwald

- 22. Mai 2008 - Wenn Deutschland und die EU ihre Glaubwürdigkeit nicht verspielen wollen, müssen sie auf eine widerspruchsfreie Außenwirtschafts- und Entwicklungspolitik umschwenken. Von Barbara Unmüßig mehr»

Internationale Konferenz „Klima und Wandel in Amazonien“

- 27. Februar 2008 - Seit im Januar die aktuellen Abholzungszahlen für Amazonien veröffentlicht wurden, ist in Brasilien die Hölle los. Allein zwischen August und Dezember 2007 wurden 7.000 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt. Die neuen Zahlen haben in Brasilien entsprechende Turbulenzen in der Regierung und der Öffentlichkeit ausgelöst. Das Umweltministerium übt sich in Schadensbegrenzung und hat eine große Polizeiaktion gegen den illegalen Holzeinschlag gestartet. Von Barbara Unmüßig mehr»

Artenvielfalt in Gefahr

- 15. April 2008 - Auf der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro wurde unter anderem die Konvention über biologische Vielfalt verabschiedet. Gebracht hat das Abkommen bislang wenig. Beim nächsten Treffen der Vertragstaaten im Mai muss der Gastgeber Deutschland Weichen stellen: für die Einrichtung von Schutzgebieten und gegen die Biopiraterie großer Pharma-, Agrar- und Kosmetikfirmen. Von Barbara Unmüßig mehr»

Afrika im Klimawandel

- 10. März 2008 - Auf der Weltklimakonferenz im Dezember 2007 in Bali wurde eine neue Etappe der internationalen Klimaverhandlungen eingeläutet. Die afrikanischen Länder werden von allen Verpflichtungen zur Reduzierung ausgeschlossen bleiben. Von den Verhandlungen erhoffen sie massive internationale Finanztransfers, um sich an die gravierenden Folgen des Klimawandels besser anpassen zu können. Von Barbara Unmüßig und Stefan Cramer mehr»

2007

Doppelt versagt

- 26. März 2008 - Kommentar zur 15. Jahresversammlung der UN Commission on Sustainable Development (CSD), in der Zeitschrift "E+Z" (Juni 2007) mehr»

Slow Trade – Sound Farming

- 4. April 2007 - In einer Zeit, in der die Probleme der bestehenden Weltmarktordnung insbesondere im Bereich der Landwirtschaft immer deutlicher werden, veröffentlichen wir diesen Vorschlag für eine grundlegende Reform des multilateralen Agrarhandelssystems. Von Wolfgang Sachs und Tilman Santarius mehr»

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