- 24. April 2013 -
Grüne und Feminismus, das ist die Geschichte einer mehr als dreißigjährigen Beziehung. Eine Beziehung, in der es manchmal krachte, die nie reibungslos aber außerordentlich erfolgreich war. Sie hat die Gesellschaft grundlegend verändert – und ist längst noch nicht zu Ende.
Marie-Theres Knäpper und Barbara Unmüßigmehr»
- 7. März 2013 -
Frauen stellen das Gros der weltweit 1,4 Milliarden Menschen in Armut und sind tagtäglich Diskriminierungen ausgesetzt. Dennoch wird die Geschlechterdimension in der Entwicklungspolitik derzeit sträflich ignoriert. Ein Beitrag zum Weltfrauentag von Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung und Ute Koczy, Sprecherin für Entwicklungspolitik der Grünen.
Barbara Unmüßig, Ute Koczymehr»
- 27. Februar 2013 -
Wir wollen mit dem Anne-Klein-Frauenpreis für Lepa Mlađenović ein kräftiges politisches Signal gegen Homophobie in Serbien und vielen anderen Ländern der Welt setzen und nicht nur heute solidarisch mit ihr und ihren vielen Mitstreiter_innen sein. Unser Büro in Belgrad wird auch in Zukunft an der Seite von Lepa Mlađenović stehen und ihre Anliegen so gut wie möglich unterstützen.
Barbara Unmüßigmehr»
- 25. Februar 2013 -
Rede anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Heinrich-Böll-Stiftung in Pakistan und der neuen Büroeröffnung in Islamabad
Barbara Unmüßigmehr»
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In der Nahrungsmittelproduktion erleben wir derzeit eine ungeheure ökonomische Machtkonzentration. Es sind weltweit nur wenige Konzerne, die den Agrarsektor und die Nahrungsmittelindustrie beherrschen. Will die Politik Armut und Hunger nachhaltig bekämpfen, muss sie diesem Unlgeichgewicht entgegenwirken.
Barbara Unmüßigmehr»
- 11. Oktober 2012 -
Überall entstehen riesige Wind- und Solarparks. Das ist gut für das Klima, doch Kleinbauern und Arme werden weltweit zum Spielball harter Geschäftsinteressen. Zunehmend wird die „Grüne Ökonomie“ zum Kampfplatz politischer Auseinandersetzungen.
Barbara Unmüßigmehr»
- 4. April 2012 -
Für einen ökologischen Wandel ist mehr nötig als grüne Technologien: Wachstum um jeden Preis darf nicht mehr das oberste wirtschaftliche Ziel sein. Einer der wichtigsten und zugleich schwierigsten Sektoren, die reformiert werden müssen, ist die Landwirtschaft.
Barbara Unmüßigmehr»
- 28. März 2012 -
Die wichtigste Initiative für den Aufbruch in eine grüne Ökonomie geht seit 2008 vom UN-Umweltprogramm (UNEP) und seiner Green Economy Initiative aus. Die Kontroversen um die Grüne Ökonomie und die Initiativen zur Finanzialisierung der Natur nehmen unterdessen rund um den Rio+20-Gipfel an Schärfe zu. Was ist grüne Ökonomie überhaupt? Und welche Defizite haben die jetzt diskutierten Vorschläge?
Barbara Unmüßigmehr»
- 22. Februar 2012 -
Im Juni 2012 treffen sich die Staaten zur Rio+20-Klima-Konferenz in Brasilien. Im Mittelpunkt steht das Thema grüne Ökonomie. Was das genau ist und wie sie umgesetzt werden soll, ist undefiniert und politisch umstritten. Rio+20 braucht aber keine Wiederholungen vorheriger Konferenzen, sondern einen echten Aufbruch in eine soziale, gerechte, kohlenstoffarme und ressourceneffiziente Welt
Barbara Unmüßigmehr»
- 18. Dezember 2012 -
Die Grenzen des Planeten, Klimawandel und Ressourcenknappheit endlich ernst nehmen - das sind Eckpfeiler aller Anstrengungen für globale Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele. Welche Anforderungen eine Entwicklungs- und Nachhaltigkeitsagenda 2015 erfüllen muss und wie NGOs sich in diesen Prozess einbringen sollten, erläutert Barbara Unmüßig.
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- 11. Oktober 2012 -
Überall entstehen riesige Wind- und Solarparks. Das ist gut für das Klima, doch Kleinbauern und Arme werden weltweit zum Spielball harter Geschäftsinteressen. Zunehmend wird die „Grüne Ökonomie“ zum Kampfplatz politischer Auseinandersetzungen.
Barbara Unmüßigmehr»
- 3. Juli 2012 -
Pavan Sukhdev ist Leiter der → TEEB-Studie, die weltweit und im Vorfeld von Rio+20 eine hochkontroverse Debatte angestoßen hat. Sie plädiert für die ökonomische Bewertung von Ökodienstleistungen der Natur – um sie vor weiterer Zerstörung zu bewahren. Im Gespräch mit Barbara Unmüßig äußert sich Sukhdev unter anderem zu dem Vorwurf, mit diesem Konzept der Kommerzialisierung von Natur Tür und Tor zu öffnen.
Parvan Sukhdev/Barbara Unmüßigmehr»
- 12. Juni 2012 -
20 Jahre nach dem Erdgipfel von 1992 treffen sich Regierungschefs aus aller Welt erneut in Rio de Janeiro. Die Interessen- und Machtlage ist kompliziert: Die Aufholjagd der Schwellenländer hat die ökonomische Geografie der Welt in Bewegung gebracht. Das Konzept der "Grünen Ökonomie" scheint hier Lösungsansätze zu bieten - doch es muss mit sozialen und Gerechtigkeitsfragen Hand in Hand gehen.
Barbara Unmüßigmehr»
- 24. Mai 2012 -
Europa befindet sich im Spannungsfeld zwischen Zuwanderungskontrolle und Flüchtlingsschutz. Allein auf Abwehr und militärische Grenzsicherung zu setzen, ist jedoch keine Lösung. Die drastisch zurückgegangenen Zahlen von Asylanträgen in den meisten Mitgliedstaaten der EU als großen Erfolg zu feiern, grenzt an Hohn. Einführungsrede zur Veranstaltung "Zwischen(t)räume – Transkontinentale Migration nach den Umbrüchen in Nordafrika".
Barbara Unmüßigmehr»
- 14. Mai 2012 -
Der Umweltgipfel von Rio 1992 war ein Meilenstein, doch die globale Trendumkehr wurde nicht eingeleitet.Weder in der sozialen noch in der ökologischen Dimension ist die Welt heute besser. Im Gegenteil, alle Umweltdaten sind schlechter denn je. Rio 92 hat zwar ein Nachdenken eingeleitet, aber dem sind keine Taten gefolgt. Ein Interview mit Barbara Unmüßig im Vorfeld des Rio+20-Gipfels.
Richard Graf mehr»
- 19. April 2012 -
"Too Big To Fail" ist das Motto des McPlanet-Kongresses der vom 20.-22. April in Berlin stattfindet. Der internationale Bewegungskongress beschäftigt sich mit Globalisierung, Umwelt und globaler Gerechtigkeit. Barbara Unmüßig fordert in ihrer Rede, "Globale, ökologische und soziale Gerechtigkeit verbunden mit Demokratie und Partizipation" mit aller Macht auf die politische Tagesordnung zu setzen.
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- 4. April 2012 -
Für einen ökologischen Wandel ist mehr nötig als grüne Technologien: Wachstum um jeden Preis darf nicht mehr das oberste wirtschaftliche Ziel sein. Einer der wichtigsten und zugleich schwierigsten Sektoren, die reformiert werden müssen, ist die Landwirtschaft.
Barbara Unmüßigmehr»
- 28. März 2012 -
Die wichtigste Initiative für den Aufbruch in eine grüne Ökonomie geht seit 2008 vom UN-Umweltprogramm (UNEP) und seiner Green Economy Initiative aus. Die Kontroversen um die Grüne Ökonomie und die Initiativen zur Finanzialisierung der Natur nehmen unterdessen rund um den Rio+20-Gipfel an Schärfe zu. Was ist grüne Ökonomie überhaupt? Und welche Defizite haben die jetzt diskutierten Vorschläge?
Barbara Unmüßigmehr»
- 2. März 2012 - Unrecht abschaffen, den Zugang zu Recht möglich machen, Rechtsetzung prägen, das war wohl Annes größtes Anliegen. Ganz wie Anne Klein nimmt Nivedita Prasad Diskriminierungen nicht nur wahr, sie mischt sich ein und verändert so die Welt. Klug, mutig, furchtlos – das würde Anne Klein gefallen. Ansprache von Barbara Unmüßigmehr»
- 22. Februar 2012 -
Im Juni 2012 treffen sich die Staaten zur Rio+20-Klima-Konferenz in Brasilien. Im Mittelpunkt steht das Thema grüne Ökonomie. Was das genau ist und wie sie umgesetzt werden soll, ist undefiniert und politisch umstritten. Rio+20 braucht aber keine Wiederholungen vorheriger Konferenzen, sondern einen echten Aufbruch in eine soziale, gerechte, kohlenstoffarme und ressourceneffiziente Welt
Barbara Unmüßigmehr»
- 16. Februar 2012 - Was wir hier sehen, ist ein Mosaik sehr unterschiedlicher Perspektiven. Was sonst. Die Kunstwerke erzählen sehr unterschiedliche Geschichten: von der Suche nach dem „Guten Leben“, der Suche nach Balance, Glück und Zufriedenheit, von verantwortlichem und zugleich kreativem und spielerischem Umgang mit Ressourcen und neuen Formen des Konsums und des Miteinanders. Sie erzählen von der Kraft, mit dem der Künstler und Künstlerin mit ihrer Kunst beflügeln und zum „Guten Leben“ beitragen können. Barbara Unmüßigmehr»
- 16. Februar 2012 -
„Unter welchen Bedingungen und seit wann dürfen sie überhaupt spielen? Gibt Fußball wirklich einen Kick für mehr Gleichberechtigung und Selbstbestimmung? Wird die Fußball-WM in Deutschland wirklich Sportgeschichte schreiben? Welche Geschlechterstereotypen treffen wir an – werden sie sich ändern durch neue Bilder, neue Ästhetik, durch mehr Geld für den und im Frauenfußball?“
Barbara Unmüßigmehr»
- 24. Januar 2012 -
Der Internationale Währungsfonds (IWF) will es wissen: Die finanziellen Ressourcen sollen von derzeit 385 Mrd. US-Dollar auf 1 Billion US-Dollar aufgestockt werden, um auf die potenziellen Krisen der nächsten beiden Jahre adäquat reagieren zu können. Die Mitgliedsländer des Fonds sollten sich darauf einlassen, aber nicht ohne Bedingungen.
Rainer Falk und Barbara Unmüßigmehr»
- 18. Januar 2012 -
Die Diskussion um „Green Economy“ darf sich nicht darauf beschränken, wie technische Transformation aussehen könnte, die die Ressourceneffizienz der landwirtschaftlichen Produktion fördert. Es muss darum gehen, Prioritäten in der Nutzung der Ressourcen zu setzen und den Zugang zu Ressourcen sichern – und das heißt auch, bestehende Machtstrukturen im Agrarsektor zu ändern.
Barbara Unmüßigmehr»
- 23. Dezember 2011 - Seit zehn Jahren wird am Hindukusch Krieg geführt - auch mit deutscher Beteiligung. Bis Ende 2014 sollen die internationalen Truppen weitgehend abgezogen sein. Es stellt sich die Frage, in welche Richtung sich Afghanistan während der Transition bis 2014 und danach entwickeln könnte und welche Einflussfaktoren wirken. Barbara Unmüßigmehr»
- 15. Dezember 2011 -
Die Yogyakarta-Prinzipien dienen als Leitlinie für die Umsetzung der Menschenrechte in Bezug auf Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung. Doch noch immer erfahren Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle von der Öffentlichkeit zu wenig politische Unterstützung.
Barbara Unmüßigmehr»
Anfang Dezember 2011 findet in Bonn die Internationale Afghanistan-Konferenz statt. Zehn Jahre nach der ersten Petersberger Afghanistan-Konferenz dort erneut über die Zukunft Afghanistans beraten werden. Zeit, sich die Frage zu stellen, wo Afghanistan heute steht und wie die Zukunftsperspektiven sind.
- 5. September 2011 -
Die Verabschiedung des Übereinkommens zur Beseitigung jeder Form von Diskriminierung der Frau durch die Vereinten Nationen vor 30 Jahren markierte einen wichtigen Schritt zu mehr Geschlechtergerechtigkeit. Doch nicht alle Regierungen halten sich an die Richtlinien. Nichtregierungsorganisationen beharren auf die politische Umsetzung – und erzielen zunehmend Erfolge, wie das Beispiel Nigeria zeigt.
Barbara Unmüßigmehr»
- 31. August 2011 -
Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen müssen auch in Entwicklungs- und Transformationsländern systematisch gefördert werden. Jedoch tun dies nur neun von 16.500 deutschen Stiftungen, entschieden viel zu wenig. Die finanzielle und politische Unterstützung dieser Minderheiten muss integraler Bestandteil jeder Menschenrechts- und Geschlechterpolitik sein.
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- 24. Juni 2011 -
Der Atomausstieg novelliert auch das Sondervermögen "Klima- und Energiefonds". Das birgt die Gefahr, dass die Finanzierung der nationalen Energiewende auf Kosten internationaler Klimafinanzierungszusagen und Verpflichtungen Deutschlands geht. Fünf klare Forderungen an die Bundesregierung.
Barbara Unmüßig, Liane Schalatek, Lili Fuhrmehr»
- 16. Juni 2011 - Im Dezember 2011 soll zehn Jahre nach der Petersberg-Konferenz in Bonn erneut über die Zukunft Afghanistans beraten werden. Wie kann Afghanistan militärisch, politisch und ökonomisch mehr und mehr auf eignen Füßen stehen? Und wie steht es um die Einbeziehung des afghanischen Parlaments und der Zivilgesellschaft bei der diesjährigen Bonner Konferenz? Wird sie einbezogen? Oder wird sie – wie so häufig bei internationalen Konferenzen – ausgegrenzt? Barbara Unmüßigmehr»
- 6. Juni 2011 -
In ihrer Begrüßungsrede erläutert Barbara Unmüßig die Hintergründe und Relevanz des Themas der Konferenz und benennt klare Fragen, welche mit Experten aus der ganzen Welt diskutiert werden sollen.
Barbara Unmüßigmehr»
- 6. Mai 2011 -
Wo kommen die Rohstoffe her für die Computer, Fernsehflachbildschirme, die mobilen Telefone, Energiesparlampen oder Batterien? Und was passiert mit ihnen, wenn wir sie ausmustern? Die Informations- und Kommunikationstechniken, die erneuerbaren Energien, die automobile oder militärische High Tech Sparte – sie alle sind zu einem erheblichen Teil auf sogenannte strategische Rohstoffe angewiesen.
Barbara Unmüßigmehr»
- 26. April 2011 -
Unerwartet für uns alle ist Roshan Dhunjibhoy am 24. April 2011 in Chiang Mai (Thailand) verstorben. Wir trauern um eine großartige Persönlichkeit, Journalistin und ehemalige Kollegin.
Barbara Unmüßig, Birgit Laubach, Ralf Fücksmehr»
- 15. April 2011 -
Der Internationale Währungsfond will sich reformieren. Doch die alten Denkmuster und Programme schüttelt er auch unter Dominique Strauss-Kahn nicht ab.
Barbara Unmüßig und Rainer Falkmehr»
- 5. April 2011 - Der Glaube an Reformen im UN-System ist wenig ausgeprägt. Doch 2012 in Rio de Janeiro, auf der „Konferenz der Vereinten Nationen für Nachhaltige Entwicklung“, die unter dem Kürzel Rio+20 firmiert, soll es – neben der Weichenstellung für eine Grüne Ökonomie – einen neuen Schub für institutionelle Reformen im UN-Umweltbereich geben. Eine ministerielle Beratungsgruppe, die das UN-Umweltprogramm (UNEP) ins Leben gerufen hat, bereitet die Reformen vor. Barbara Unmüßigmehr»
- 5. April 2011 - Wir fördern alternative Denkansätze und Experimente überall auf der Welt, weil wir vielfältige, lokale und globale Antworten auf die Krisen dieser Welt brauchen. Tim Jacksons Buch ist eine davon. mehr»
- 2. März 2011 - Manche Länder haben schon letztes Jahr den 100. Internationalen Frauentag gefeiert. So haben in Brasilien und in Palästina Frauenorganisationen den 100. Internationalen Frauentag 2010 hochleben lassen. Frauen in der überwiegenden Zahl der Länder feiern ihn jedoch 2011. Die Erklärung ist einfach. Barbara Unmüßigmehr»
- 18. Februar 2011 -
Bei der Legitimation von Kriegen spielen Frauenrechte oft eine zentrale Rolle: feministische Diskurse und Forderungen werden in die politischen Begründungen militärischer Interventionen und deren medialer Begleitung eingebettet. Das beste Beispiel für "embedded feminism" ist der Einsatz in Afghanistan.
Barbara Unmüßigmehr»
- 21. Januar 2011 -
Klimapolitisch aktive NGOs und Bewegungen sind durch heterogene Interessen geprägt und fragmentiert. Konfliktlinien existieren bei wichtigen Fragen sowie der Wahl ihrer Strategien. Eine Diskussion über komplementäre Strategien und Arbeitsteilung ist dringend notwendig.
Barbara Unmüßigmehr»
- 21. Dezember 2010 -
Die Klimaverhandlungen in Cancún haben einen kleinen Durchbruch bei der Klimafinanzierung gebracht: Es wird einen neuen globalen Fonds für Klimaschutz geben. Dessen Vergabegremium wird je zur Hälfte mit Industrie- und Entwicklungsländern besetzt sein. Allerdings sind konkrete Summen noch nicht zugesagt, wer wie viel zahlen soll, ist offengeblieben - damit ist Streit vorprogrammiert.
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- 10. Dezember 2010 - Ein Interview mit Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, über die Rolle des Marktes beim Klimaschutz, die größten Streitpunkte der verhandelnden Staaten und den UN-Klimagipfel 2011 in Südafrika. mehr»
- 26. November 2010 -
Nach einem Jahr schwarz-gelber Regierungsarbeit leuchtet die Heinrich-Böll-Stiftung das Spannungsfeld nationaler, europäischer und internationaler Entwicklungspolitik kritisch aus und zeigt Reformperspektiven für die Entwicklungszusammenarbeit auf.
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- 10. November 2010 -
Beim G-20-Gipfel in Seoul müssen sich die teilnehmenden Staaten an Tabuthemen heranwagen. Die Welt braucht weniger Ungleichgewichte – und ein neues Währungs- und Finanzsystem.
Von Rainer Falk und Barbara Unmüßigmehr»
- 28. Oktober 2010 -
Eröffnungrede zur Konferenz "Krisen bewältigen, bewaffnete Konflikte beenden - Friedenspolitische Strategien von Männern und Frauen" anlässlich des 10. Jahrestags der UN-Resolution 1325
von Barbara Unmüßigmehr»
- 15. Oktober 2010 - Die Millenniums-Entwicklungsziele haben viele blinde Flecken und auch die Ergebnisse der Pekinger Weltfrauenkonferenz wurden kaum berücksichtigt. 70 Prozent der 1,4 Milliarden armen Menschen weltweit sind Frauen. Geschlechtergerechtigkeit und Armutsbekämpfung müssen Hand in Hand gehen, fordert Barbara Unmüßigmehr»
- 11. Juni 2010 - Die Fussball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika ist ein Milliardengeschäft. Stadien wurden gebaut, das Nahverkehrsnetz modernisiert und unzählige Fanartikel produziert. Doch profitieren auch die Armen Südafrikas von der WM im eigenen Land? Von Barbara Unmüßigmehr»
Afghanistan: Barbara Unmüßig im Gespräch mit der Berliner Zeitung
- Über die Rolle internationaler Helfer in Afghanistan, die Herausforderungen der Stiftungsarbeit vor Ort und das neue Konzept von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel spricht Barbara Unmüßig mit Martina Doering, Berliner Zeitung. weiter »
- 21. Mai 2010 - Endlich! Die Finanztransaktionssteuer, über viele Jahre von der orthodoxen Ökonomie als Gutmenschen-Idee belächelt, hat es in das Zentrum der finanzpolitischen Entscheidungsprozesse geschafft. Die Debatte konzentriert sich allerdings nur auf den Regulierungseffekt, die Idee eines Solidarbeitrages für die Armen weltweit scheint in Vergessenheit zu geraten. Ein Kommentar von Barbara Unmüßigmehr»
- 10. Mai 2010 - Die Nahrungsmittelproduktion muss bis 2050 um 70 Prozent gesteigert werden, so die FAO. Doch wem wird das zugutekommen? Und wie soll produziert werden? Ein Streitgespräch zwischen Alexander Müller FAO (UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung) und Barbara Unmüßig (Heinrich-Böll-Stiftung). mehr»
- 26. Januar 2010 - In der Beratung zur Gesamtstrategie für Afghanistan am 28. Januar 2010 in London müssen die massiven Defizite des zivilen Aufbaus unbedingt mehr berücksichtigt werden. Von Barbara Unmüßigmehr»
- Die Erwartungen an neue Finanztransfers für den Klimaschutz in Entwicklungs- und Schwellenländern waren groß. Mit Zusagen bis zu 30 Milliarden US-Dollar für die nächsten drei Jahre haben sich die Industrieländer erst einmal Zeit gekauft. Auch wenn die Weltbank schon in den Startlöchern steht, muss eine neue Klima-Finanzarchitektur erst noch ausgehandelt werden. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 11. Dezember 2009 - Eröffnungsrede von Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, anlässlich der Konferenz "Countdown to Copenhagen - Deutschlands Verantwortung für die Klimagerechtigkeit" am 17. November 2009. mehr»
- 11. Dezember 2009 - Ein Erfolg wäre, wenn sich die Staatenweltauf das Zwei-Grad-Ziel in einem neuen Abkommen verständigen würde. Viel bedeutender sind aber erste, radikale Emissionsminderungen als Zwischenziel bis zum Jahr 2020. Die Entwicklungsländer brauchen sofort ein Signal, dass neues Geld für den Klimaschutz fließt. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 8. Dezember 2009 - Videointerview mit Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung, über die Diskussionspunkte und Konfrontationslinien, die auf die Teilnehmer_innen des Weltklimagipfels in Kopenhagen zukommen werden. mehr»
- 7. Dezember 2009 - Wir nutzen die Präsenz der Weltöffentlichkeit und wollen vor allem Druck auf die Staats- und Regierungschefs machen, endlich und ohne Zeitverzug das Notwendige für den globalen Klimaschutz zu tun. Die Klimawissenschaft hat hierfür längst geliefert. Jetzt ist die Politik dran! Ein Interview mit Barbara Unmüßig.mehr»
- 4. Dezember 2009 - Die Schwellenländer demonstrieren ihr wachsendes Gewicht. Jetzt kommt es darauf an, die Brücke zu den ärmsten Ländern zu schlagen und die Entwicklungspolitik am Klimaschutz auszurichten. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 8. Oktober 2009 - Auf dem Weltgipfel für Ernährungssicherheit Mitte November in Rom wollen sich die Regierungschefs der Welt gemeinsam dazu verpflichten, bis 2025 den Hunger abzuschaffen. Das kann nur gelingen, wenn Frauen in der Agrarpolitik künftig eine größere Rolle spielen. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 2. Oktober 2009 - Der internationale Gipfelmarathon geht weiter. Zwischen Pittsburgh und dem Klimagipfel in Kopenhagen findet vom 4.-7. Oktober 2009 die Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Istanbul statt. Vor dem Hintergrund der globalen Finanzkrise und der Klimakrise erleben beide Institutionen derzeit ein bemerkenswertes Comeback. Barbara Unmüßig zieht eine Zwischenbilanz. mehr»
- 2. Oktober 2009 - Weltklimarat und IWF kommen unabhängig voneinander zu einem ähnlichen Schluss: Von der Klimakrise wie auch der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise sind am härtesten die ärmsten Staaten und die ärmsten Bevölkerungsgruppen betroffen. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 23. September 2009 - Am 24. und 25. September 2009 fand in Pittsburgh/USA ein Gipfeltreffen der Gruppe der 20 wichtigsten Industrie- und Entwicklungsländer statt. Selten waren die Erwartungen so niedrig. Dabei ist der globale Regulierungs- und Finanzierungsbedarf nach wie vor riesig. Die Agenda von Pittsburgh hinkte diesem Bedarf weit hinterher. Von Rainer Falk und Barbara Unmüßigmehr»
- 15. Juni 2009 - Zur Entstehung, Geschichte und den Grenzen des Konzepts: Es bedarf einer gemeinsamen Anstrengung, Geschlechterpolitik wieder zu einem gesellschaftlichen Thema zu machen, das nicht nur in Fachzirkeln diskutiert wird, so Stiftungsvorstand Barbara Unmüßig.mehr»
- 4. Juni 2009 - Wenn es um Menschenrechte geht, dürfen universelle Frauenrechtsstandards nicht im Namen kultureller und religiöser Normen leichtfertig aufgegeben werden. Und wenn es um Religionsfreiheit geht, müssen wir stets reflektieren, wo Religion aufhört oder instrumentalisiert wird, um Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen zu legitimieren. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 5. Juni 2009 - Religionen beeinflussen den Staat und die Öffentlichkeit: Eine vollständige Trennung zwischen Religion einerseits und Staat, Politik und Zivilgesellschaft andererseits besteht nur in wenigen Ländern. Doch für die Gleichstellungsrechte von Frauen steht viel auf dem Spiel, wenn sich Politik und Religion verbinden. mehr»
- 4. Juni 2009 - Zur Bearbeitung der Weltwirtschaftskrise gibt es nun neue Foren – zum Beispiel die G20 aus Schwellen- und Industrieländern. In der globalen Klimapolitik zeichnet sich ebenfalls ein Gremium ab, das das Potenzial hat, die schwerfälligen Vereinten Nationen zu ergänzen, und das legitimer als die alte Gruppe der G8 ist. Das bringt zwar Fotschritte beim Klimaschutz, birgt aber die Gefahr, dass Belange der ärmsten Länder vernachlässigt werden. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 2. Juni 2009 - In Bonn laufen vom 1. bis 12. Juni Gespräche für ein neues globales Klimaabkommen unter dem Dach der UN. Barbara Unmüßig kommentiert in einem Video-Interview den momentanen Stand der Klimaverhandlungen. mehr»
- 6. Mai 2009 - Mit einem umfassenden Konjunkturprogramm will China seine Wirtschaft stabilisieren und zugleich auf die Zukunft vorbereiten. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 23. April 2009 - Entwicklungspolitische Zusammenarbeit ist eine schwierige Gratwanderung. Die Pariser Agenda, eine Erklärung zur Steigerung der Effektivität von Entwicklungshilfe, soll Hilfe leisten. Worauf es in fragilen Situationen ankommt, erklärt Barbara Unmüßig, Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. mehr»
- 31. März 2009 - Die G20 in London werden sich vornehmlich mit der Stabilisierung globaler Finanzmärkte befassen. Sie müssen jedoch auch versuchen, IWF und Weltbank auf einen neuen grünen Kurs zu lenken. Öffentliche Gelder sollen der Bewältigung multipler Krisen helfen. Von Korinna Horta und Barbara Unmüßigmehr»
- 8. März 2009 - Beinahe alles, was im Kontext von Gender Mainstreaming aufgebaut wurde, wird derzeit abgebaut. Gender Mainstreaming scheint out zu sein. Wir brauchen überall Verbündete in allen Parlamenten, die die Roll-Back-Versuche vieler konservativer Regierungen abwehren. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 16. Februar 2009 - In den vergangenen Jahren sind die Mittel für Entwicklungspolitik und für den Klimaschutz deutlich gestiegen. Das ist gut so. Schlecht ist, dass ständig neue Instrumente und Fonds geschaffen werden, dieses Geld auszugeben. Von Barbara Unmüßig mehr»
- 14. Januar 2009 - Bereits zu Beginn gilt 2009 als Rezessionsjahr. Die globale Finanzkrise hat die Realwirtschaft erfasst, und allenthalben werden Konjunkturpakete aufgelegt. Wie die Weichen in diesem Jahr gestellt werden, kann die Gestalt von Global Governance auf absehbare Zeit entscheidend mitbestimmen. Von Rainer Falk und Barbara Unmüßigmehr»
- 9. Dezember 2008 - Die Klimaverhandlungen in Poznan haben gezeigt, dass der Kotau von EU und Bundesregierung vor der Industrie eine Bankrotterklärung ist. Gerade jetzt ist massiver öffentlicher Widerspruch dringlicher denn je. Ein Interview mit Barbara Unmüßig. mehr»
- 7. Oktober 2008 - Die Implementierung eines mit den internationalen Gebern abgestimmten Plans zum zivilen Wiederaufbau in Afghanistan bleibt eine wohlfeile Absichtserklärung. Die aktuelle Diskussion um die Fortsetzung des ISAF-Einsatzes in Afghanistan bewertete Barbara Unmüßig im Gespräch mit dem Tagesspiegel. mehr»
- 7. Oktober 2008 - In Afghanistan kommt der Wiederaufbau nur enttäuschend langsam voran. Das liegt zum einen an der Schwäche der afghanischen Regierung, zum anderen aber auch daran, dass die Geber sich über den richtigen Ansatz nicht einig sind und sich zu wenig untereinander abstimmen. Das Problem ist erkannt, wird aber nicht behoben. Stattdessen wälzen die Geber die Verantwortung auf die Vereinten Nationen ab, die damit überfordert sind. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 3. Juni 2008 - Jeden Tag sterben weltweit rund 150 Arten aus, mit fatalen ökonomischen und ökologischen Folgen. Zu lange sind die Versprechen der UN-Konvention über die biologische Vielfalt unerfüllt geblieben. Das Artensterben ist eine globale Krise mit ähnlich verheerenden Folgen wie der Klimawandel. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 22. Mai 2008 - Wenn Deutschland und die EU ihre Glaubwürdigkeit nicht verspielen wollen, müssen sie auf eine widerspruchsfreie Außenwirtschafts- und Entwicklungspolitik umschwenken. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 27. Februar 2008 - Seit im Januar die aktuellen Abholzungszahlen für Amazonien veröffentlicht wurden, ist in Brasilien die Hölle los. Allein zwischen August und Dezember 2007 wurden 7.000 Quadratkilometer Regenwald abgeholzt. Die neuen Zahlen haben in Brasilien entsprechende Turbulenzen in der Regierung und der Öffentlichkeit ausgelöst. Das Umweltministerium übt sich in Schadensbegrenzung und hat eine große Polizeiaktion gegen den illegalen Holzeinschlag gestartet. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 15. April 2008 - Auf der UN-Konferenz über Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro wurde unter anderem die Konvention über biologische Vielfalt verabschiedet. Gebracht hat das Abkommen bislang wenig. Beim nächsten Treffen der Vertragstaaten im Mai muss der Gastgeber Deutschland Weichen stellen: für die Einrichtung von Schutzgebieten und gegen die Biopiraterie großer Pharma-, Agrar- und Kosmetikfirmen. Von Barbara Unmüßigmehr»
- 10. März 2008 - Auf der Weltklimakonferenz im Dezember 2007 in Bali wurde eine neue Etappe der internationalen Klimaverhandlungen eingeläutet. Die afrikanischen Länder werden von allen Verpflichtungen zur Reduzierung ausgeschlossen bleiben. Von den Verhandlungen erhoffen sie massive internationale Finanztransfers, um sich an die gravierenden Folgen des Klimawandels besser anpassen zu können. Von Barbara Unmüßig und Stefan Cramermehr»
- 4. April 2007 - In einer Zeit, in der die Probleme der bestehenden Weltmarktordnung insbesondere im Bereich der Landwirtschaft immer deutlicher werden, veröffentlichen wir diesen Vorschlag für eine grundlegende Reform des multilateralen Agrarhandelssystems. Von Wolfgang Sachs und Tilman Santariusmehr»
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