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Wenn Unternehmen Kosten für andere verursachen, für die sie selbst jedoch nicht aufkommen, spricht man von externen Effekten. Wenn der Staat nun mit Lenkungsabgaben eingreift - zum Beispiel eine gleiche CO2-Abgabe auf alle Sitzplätze in einem Flugzeug einführt - dann hat dies negative Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit.

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Dass die deutsche Wirtschaft auf Erneuerbare Energien umgestellt werden soll, ist mittlerweile Konsens. Es wird Zeit, an ein Instrument zu erinnern, mit dem Deutschland bereits gute Erfahrungen sammeln konnte: die Ökologische Steuerreform.

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Die vielen männlichen Aufgeblasenheiten in den Verhandlungen um Griechenland verdecken, was die Krise im Alltag vieler Menschen bedeutet - und, dass sie besonders häufig Frauen trifft. Würde Königin Merkel doch endlich ihren griechischen Geschlechtsgenossinnen zuhören.

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Um das alte Versprechen vom Wohlstand für alle einzulösen, müssen Wirtschaftswachstum und Naturverbrauch entkoppelt werden. Das geht nur mit einem ökologischen Ordnungsrahmen für die Wirtschaft - und europaweit einheitlichen Standards für die digitale Ökonomie.

Das taz.lab 2015 stand unter dem Motto "Was wirklich zählt. Der Gedöns-Kongress der taz". Die Heinrich-Böll-Stiftung war mit zwei Panels vertreten: "Mehr Emotion wagen? Wie viel Gefühl verträgt eine Gesellschaft, die nach Gerechtigkeit strebt?" und "Wahlverwandtschaften. Welche Familie kommt nach der Familie?"

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Seit seiner Einführung ist das Betreuungsgeld stark umstritten: Wer es notgedrungen annimmt, wird schnell als Latte-Macchiato-Mutter abgestempelt. Eine Kritik an der Familienpolitik in Deutschland.

Publikationen

Ausgerechnet diejenigen Maßnahmen zur Bedürfnisbefriedigung, die immer noch von viel mehr Frauen als Männern gratis in so genannten Privatsphären geleistet werden, kommen in der Wirtschaftswissenschaft nicht vor. Ein Essay über die Folgen einer ungerechten Auslassung.

Cover: Böll.Thema 02/2014

In den kommenden Jahrzehnten wird der demografische Wandel das Sozialsystem, den Arbeitsmarkt, die Raumplanung und die Staatsfinanzen unter gewaltigen Reformdruck setzen. Damit es nicht zum Verteilungskampf zwischen Alt und Jung kommt, braucht es einen Neuen Generationenvertrag.

Alle Publikationen aus dem Ressort Wirtschaft & Soziales

Die Zukunft der Gerechtigkeit

Globalisierung und digitale Revolution, Massenarbeitslosigkeit und demographischer Wandel, Erosion traditioneller sozialer Netze und zunehmende Individualisierung erzwingen eine Reform der sozialen Vorsorge. Neue Lösungen für die Verknüpfung von Eigenverantwortung und Solidarität, Bildung und ökonomischer Innovation, staatlichen Garantien und bürgerlichem Engagement, privatem Wohlstand und öffentlichen Gütern sind gefordert.

Veranstaltungen

10. Jul.
Tagung des Promotionskollegs der Universität Kassel in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung und der Hans-Böckler-Stiftung
Berlin
14. Jul.
Lateinamerikanischer Arbeitsmarkt trifft feministische Ökonomie
Berlin
8. Sep.
Von der Magna Carta von 1215 zur P2P Produktion heute
Berlin
23. Okt.
So geht neues Wirtschaften!
Berlin