Europas gemeinsame Zukunft. Wege aus der Krise

Dossier: Europas gemeinsame Zukunft. Wege aus der Krise

Die EU steckt nicht nur in einer Schuldenkrise, sondern auch in einer Vertrauenskrise. Beide verstärken sich gegenseitig. Die national eingefärbten Kontroversen um nachhaltige Gegenstrategien und die sozialen Verwerfungen in Krisenländern drohen nicht nur die Eurozone zu spalten, sondern gefährden auch das Projekt eines vereinigten Europa. Der Protest gegen „Brüssel“ schlägt in manchen Ländern in manifeste Tendenzen zur Renationalisierung um.

Eingerahmt wird all dies von einer weiteren Krise - jener der Demokratie. „Mehr Europa“ klingt für viele Bürgerinnen und Bürger derzeit nach mehr politischer Zentralisierung. Erst wenn die Bürgerinnen und Bürger über europäische Zukunftsfragen selbst Richtungsentscheidungen treffen können, werden sie Europa als ihre Angelegenheit erleben. Gerade jetzt ist eine breite öffentliche Debatte über alternative Vorschläge zur Zukunft Europas gefragt.

Wir möchten mit diesem Dossier zur Debatte beitragen. Alle Leserinnen und Leser sind aufgerufen, die Beiträge zu den verschiedenen Facetten der Krise und den richtigen Wegen aus der Krise zu kommentieren und mit den Autorinnen und Autoren zu diskutieren. Wir freuen uns auf Eure und Ihre Reaktionen!


Kontakt:
Christine.Puetz@boell.de
Sandra.Nenninger@boell.de  

Medienpartner:
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Galerie / Gallery

Konferenzdokumentation

Dokumentation

Internationale Konferenz: Europas gemeinsame Zukunft

- 9. Oktober 2012 - In drei Jahren Eurokrise sind viele vermeintlich felsenfeste Gewissheiten über Europa bis in die Grundfesten erschüttert worden. Auf der Konferenz im September analysierten internationale Expertinnen und Experten die Krise und suchten nach Lösungswegen. Ein Überblick des zweitägigen Konferenzprogramms. Torsten Arndt mehr»

Videos

Konferenz "Europas gemeinsame Zukunft"

- 1. Oktober 2012 - Unsere zweitägige Konferenz "Europas gemeinsame Zukunft" vom 25./26.09. bildete den Rahmen für eine kontroverse europäische Debatte. Hier finden sie alle Videomitschnitte zu den Veranstaltungspanels. mehr»

Visionen für Europa

Debatte

Sprache(n) in Europa: Was uns vereint und was uns trennt

- 5. Dezember 2012 - Nichts bräuchte Europa derzeit mehr als eine starke Identifizierung der Menschen mit der Staatenunion. Doch der Zusammenhalt bröckelt. Camille de Toledo und Ulrike Guérot sehen in der Vielsprachigkeit der EU eine Ursache für das mangelnde Wir-Gefühl. Ihre Vorschläge zur Überwindung der Sprachbarrieren sind jedoch sehr gegensätzlich. Camille de Toledo, Ulrike Guérot mehr»

Vielfalt und Gemeinsamkeit - Zur Zukunft der Europäischen Union

- 6. November 2012 - Europa kann seine Souveränität nur behaupten, wenn es seine Kräfte bündelt. Die Frage ist jedoch, in welcher Form es dies tut. Statt über eine Zentralisierung der europäischen Politik nachzudenken, sollten wir die EU als Rahmen für vielfältige Kooperationsnetze betrachten. Ralf Fücks mehr»

Welches Europa wollen wir?

- 24. September 2012 -

Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die Europa zusammenhalten. Ihre Wirkungskraft hat jedoch enorm nachgelassen, die Solidarität schwindet. Gelingt es uns nicht, das politische, institutionelle und wirtschaftliche Ungleichgewicht zwischen den Mitgliedsstaaten zu beseitigen, wird Europa auseinanderbrechen. Beitrag zur Konferenz "Europas gemeinsame Zukunft".
José-Ignacio Torreblanca mehr»

Mehr Mut zu Europa

- 14. September 2012 - Europa ist eine Erfolgsgeschichte – von der nicht zuletzt wir Deutschen profitierten. Ein Ausweg aus der Krise ist ohne gemeinsame Gewährleistungen nicht möglich. Die unterschiedlichen Ursachen dieser Krise erfordern unterschiedliche Maßnahmen und nicht nur ein Spardiktat. So brauchen wir eine europäische Bankenunion, eine exekutiv wirksame europäische Bankenaufsicht und einen europäischen Bankenrestrukturierungsfonds.  Jürgen Trittin mehr»
Euro-Zeichen im Himmel...

Zwischenruf zur Aussenpolitik

Zwischen Wilhelminismus und dem Ruf nach mehr Europa

- 20. August 2012 - Von Europhorie  kaum noch eine Spur. Es verwundert nicht, dass alle Vorstellungen, wie es mit der europäischen Integration weitergehen soll, sich als Lösungsvorschläge der Krise um den Euro präsentieren. Auf welches Europa wollen die Vorstellungen hinaus und was tragen die aus ihnen abgeleiteten Vorschläge zur Lösung der Krise bei. Joscha Schmierer mehr»

Europa eine neue Richtung geben

- 8. Mai 2012 - Zu wenig, zu spät, zu einseitig! So ist die Kritik am europäischen Vorgehen gegen die Krise oft und zu Recht formuliert worden. Damit das europäische Projekt nun tatsächlich eine Richtungsänderung erleben kann, sind nach Rebecca Harms drei Grundeinsichten  notwendig. Rebecca Harms mehr»
Franziska Brantner

Weniger kann mehr sein

- 26. Juni 2012 - Der Kontinent braucht ein besseres Europa – was mal mehr, mal weniger Brüssel bedeuten kann, aber stets mehr Mitwirkung für die Menschen heißen muss. Dazu braucht die EU ein festes Fundament, ein gemeinsamen Regelwerks. Variabler sollte hingegen die Zuteilung von Zuständigkeitsbereichen zwischen EU und nationaler Ebene gehandhabt werden. Franziska Brantner mehr»

Der letzte Countdown

- 6. Juni 2012 - Griechenland, Deutschland und der Rest der Eurozone haben bisher große Opfer erbracht, damit die Eurozone weiterhin bestehen kann. Sowohl in Griechenland als auch in Deutschland wittern Nationalisten ihre Chance, Ressentiments zu schüren und Mauern zu errichten. Die Zivilgesellschaft sollte dafür einstehen, dass es zu keiner Spaltung der Eurozone kommt, so der griechische Journalist Nikos Chrysoloras. Nikos Chrysoloras mehr»
oachim Fritz-Vannahme

Für die Vereinigten Staaten von Europa

- 7. Mai 2012 - Die Weltfinanzkrise treibt Europa in eine immer engere Union. Noch sträuben sich die Regierungen, und viele Bürgerinnen und Bürger zeigen sich skeptisch. Doch die Situation erfordert neues Denken und Handeln. Joachim Fritz-Vannahme mehr»
Stefan Collignon

Für die Europäische Republik

- 21. Juni 2012 - Die Europäische Union ist keine Demokratie, denn es gibt keine Wahl zwischen politischen Alternativen. Aber wenn die EU die Krise meistern will, so schafft sie das nur, wenn die Parteien endlich alternative Programme und Kandidatinnen und Kandidaten anbieten und wenn nicht die Regierungen, sondern die Bürgerinnen und Bürger politische Richtungsentscheidungen treffen können. Stefan Collignon mehr»

Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise

Verhandlungen über EU-Finanzrahmen: Anmerkungen zum Verhältnis von Bakschisch und Rechtsstaatlichkeit

- 18. Februar 2013 - Anstatt dem Anspruch der EU auf Gleichbehandlung und Transparenz gerecht zu werden, wurde bei den Verhandlungen der Staats- und Regierungschefs über den mehrjährigen EU-Finanzrahmen ungeniert gefeilscht. Die vielen Sonderregelungen für einzelne Mitgliedsstaaten stellen nationale Interessen über rechtsstaatliche Prinzipien und schaden der Glaubwürdigkeit der EU. Michaele Schreyer mehr»

Kompromisse und Zugeständnisse in Zeiten der Krise: Der neue EU-Haushalt

- 12. Februar 2013 - Neuer Haushalt, alte Strukturen? Der in Grundzügen beschlossene Mehrjährige Finanzrahmen (MFR) für 2014 bis 2020 zeigt sich wenig innovativ und zukunftsorieniert. Im Vordergrund stehen nackte Zahlen und die Frage, wie die Staats- und Regierungschefs diese in ihren jeweiligen Nationalstaaten verkaufen können. Christine Pütz und Christian Schwöbel mehr»

Griechenland: Wer bezahlt die Konsolidierung?

- 10. Dezember 2012 - Bislang haben hauptsächlich Rentner und Rentnerinnen sowie Angestellte in der Privatwirtschaft die Krise bezahlt. Soll Griechenland eine Zukunft haben, muss damit begonnen werden, von den Älteren hin zu den Jüngeren umzuverteilen. Zudem muss der aufgeblähte staatliche Sektor deutlich beschnitten werden. Tasos Teloglou mehr»

Ein Haushalt für die Eurozone

- 10. Dezember 2012 - Ein gemeinsamer Haushalt wäre eine gute Ausgangslage, um zukünftige Stabilisierungsmaßnahmen in der Europäischen Währungsunion tragfähig zu machen. Eigene Einnahmequellen für die EU und eine europaweite Arbeitslosenversicherung sind dabei gute Instrumente, um zyklische Schwankungen zwischen den Euro-Ländern abzufedern. Daniela Schwarzer mehr»

Jour Fixe

„Die Politik ist zu nah an den Banken“

- 13. November 2012 - Wer hat in der Euro-Krise die Zügel in der Hand? Sind es die vielzitierten gesichtslosen Märkte? Sind es die Banken, die angeblich zu groß sind, um scheitern zu dürfen? Um diese Fragen drehte sich die Diskussion beim Jour Fixe, wir gemeinsam mit der taz veranstalten.
Stefan Schaaf mehr»

Welche Art Wachstum braucht Europa? Lektionen aus Griechenland

- 26. September 2012 -

Anna Visvizi, Referentin bei unserer Konferenz "Europas gemeinsame Zukunft", macht am Beispiel Griechenlands deutlich, welche Art von Wachstum europäische Länder brauchen. In ihrer Rede betont sie, dass die EU nachhaltiges sozio-ökonomisches Wachstum fördern sollte und dabei die länderspezifische Faktoren genau  untersuchen sollte.

Dr. Anna Visvizi mehr»

Kontroverse: Brauchen wir die Eurorettung?

- 25. September 2012 - Muss die Euro-Zone auf Gedeih und Verderb zusammengehalten werden? Oder wäre die politische Zukunft der EU auch anderes vorstellbar? Es diskutieren Roger Bootle, Geschäftsführer des Londoner Beratungsunternehmens Capital Economics und Andreas Krautscheid, Mitglied der Hauptgeschäftsführung des Bankenverbands. mehr»
Euro Münzen

Die politische Krise: Ein besseres Europa fängt zu Hause an

- 10. Juli 2012 - Da Marktreformen und Haushaltskonsolidierung auf zunehmende politische Widerstände stoßen, ist es nicht wirklich verwunderlich, dass der Ruf nach „mehr Europa“ lauter geworden ist. Auch wenn dieser Eifer für das europäische Projekt zu begrüßen ist, scheint er doch vor allem motiviert durch kurzfristige Interessen der politischen Klasse. Rainer Emschermann mehr»
Photovoltaikanlage in El Paso, Spanien

Ein "Grünes Europa" als Lösung der Eurokrise

- 28. Juni 2012 - Defizitfalken und Verfechter der freien Marktwirtschaft dominieren zurzeit die europäische Krisenbewältigungsstrategie. Dabei wäre es sinnvoll, an Stelle der akuten Euro-Krise die langfristige Vision für Europa in den Mittelpunkt zu rücken. Die Strategie 2020 und die Strategie "grünes Europa 2050" können als Leitlinien für ein gemeinsames Wirtschaftsmodell für die EU gelten. Ferdi de Ville mehr»

Wege zu einem sozialen Europa

Eine Vision für ein bürgernahes und soziales Europa: Das Europäische Commonfare

- 4. Oktober 2012 - Die gegenwärtige Krise kennzeichnet sich vor allem durch eins: Sozialabbau und Verlust von sozialen Rechten. Diese Krise birgt aber zugleich die Chance, jetzt die Weichen für ein bügernahes und soziales Europa zu stellen: dem Europäische Commonfare, der auf gleichberechtigtes Regieren und Basisdemokratie setzt.  Aitor Tinoco i Girona mehr»

Europäische Sozialpolitik: Klärung dringend geboten

- 27. Juni 2012 - Das Beispiel Griechenland hält es uns vor Augen: Es ist brandgefährlich, eine europäische Debatte über staatliche Ausgaben zu führen, in welcher die Frage nach unseren sozialen und ökologischen Zielen nicht vorkommt. Die Folge ist ein Abbau von sozialen Errungenschaften über Nacht. Es ist daher höchste Zeit, soziale Sicherungssysteme europäisch zu denken. Annalena Baerbock, Anna Cavazzini mehr»
Demowagen

Der europäische Wohlfahrtsstaat oder die Wohlfahrtsstaaten der Europäischen Union?

- 25. Juni 2012 - Die Europäische Union ist ohne soziale Agenda in die Krise gegangen. Mitgliedsstaaten, die sich in extremer Schieflage befinden werden die langfristige Stabilität ihrer sozialen Sicherungssysteme nicht garantieren können. Altersarmut und erhebliche soziale Verwerfung werden die Folge sein. Es ist jedoch klar, dass ohne neue interregionale Finanzierungsinstrumente die soziale Agenda der Union keine Belebung erfahren wird. Uwe Puetter mehr»

Eine Mindestsicherung für Europa

- 27. Juni 2012 - Die Schuldenkrise fördert Armut und soziale Ungleichheiten innerhalb der EU. Die Einführung einer europawiten Mindestsicherung würde die soziale Inklusion aller EU-Bürger/innen in einer globalisierten Welt sichern. Sie könnte einen effektiven Schutz vor sozialer Exklusion bieten.  Maximilian Bracke, Frieder Neumann, Matthias Pohlig, Jan Rejeski, Philipp Zündorf mehr»

Familienpolitik der Europäischen Union: zwischen Gleichberechtigungs- und Effizienzdenken

- 27. Juni 2012 - Familienpolitik erlangt an der Schnittstelle von Sozial-, Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Fiskalpolitik an Bedeutung. Die EU reagierte bisher auf diesem Feld zurückhaltend. Nun versucht sie dieses Feld in Sachen Gleichstellung und entlang wirtschaftlicher Interessen weiter zu entwickeln. Schlüsselbegriff hierfür ist die Vereinbarkeit von Berufs- und Familienleben. Mechthild Veil mehr»

Frauen in der Politik – Gleichberechtigung in der EU?

- 27. Juni 2012 - Frauen in prominenten Positionen gibt es in der Politik inzwischen – fast – europaweit. Zwar steht Angela Merkel als deutsche Staatschefin ganz vorne in Berichterstattung und Popularität, aber Bilder, wie die von Spaniens schwangerer Verteidigungsministerin Carme Chacón, demonstrieren, wie weit Europa mittlerweile entfernt ist von männlich dominierten Parlamenten und Kabinetten – oder ist dies ein trügerisches Bild? Dr. Ulrike Heß-Meining mehr»

Wege aus der Demokratiekrise

Die Zivilgesellschaft zieht es nach Brüssel

- 3. August 2012 - Was Firmen längst verstanden haben, kommt nun auch bei der Zivilgesellschaft an. Wer heute noch mittel- oder langfristig politisch etwas bewegen will, kann nicht mehr nur in der jeweiligen nationalen Hauptstadt aktiv sein. Ob Umwelt- oder Verbraucherschutz oder digitale Zivilgesellschaft – ein großer Teil des Orchesters spielt heute in Brüssel. Falk Lüke mehr»
Demonstration gegen ACTA in Brüssel

Europäische Öffentlichkeit dank der Krise?

- 23. Juli 2012 - Zwar verschafft die Finanzkrise der EU derzeit erhöhte Aufmerksamkeit. Doch damit eine europäische Öffentlichkeit entstehen kann, muss Europa als Thema auch abseits solcher besonderer Ereignisse präsent sein. Dafür braucht es europäisch agierende Parteien und eine starke Zivilgesellschaft.  Christian Schwöbel mehr»

Die europäische Krise kann nur demokratisch gelöst werden

- 7. Mai 2012 - Europa befindet sich in einer Krise. Allen Beteiligten ist klar, dass eine Lösung der Krise den Abbau von volkswirtschaftlichen Ungleichgewichten erfordert. Doch die EU kann sich heute weniger denn je nur über ihren ökonomischen Mehrwert legitimieren. Sie muss ihre ökonomische Krise politisieren und ihre Bürgerinnen und Bürger ermutigen, an deren Lösung aktiv mitzuwirken. Ulrich K. Preuß mehr»

Demokratie gibt es nur mit Aufmerksamkeit

- 21. Juni 2012 -

Über viele Jahre hinweg haben Wissenschaftler/innen und Politiker/innen die europäische Öffentlichkeit als Schlüssel zur europäischen Demokratie beschworen. Im Ansatz ist dies richtig, doch was daraus folgte, war eine Sackgasse. Die europäische Öffentlichkeit muss von unten wachsen - das zeigen zum Beispiel die Proteste gegen ACTA.

Jan Philipp Albrecht mehr»

Interview

Den europäischen Bürgerinnen und Bürgern eine Stimme geben

- 2. Juli 2012 - Die EU steckt in der Krise. Doch nicht nur die Währung ist bedroht, auch die Demokratie ist in Gefahr. Denn die Bürgerinnen und Bürger Europas sind nur Zuschauer. Die Entscheidungen treffen die Staats- und Regierungschefs. Um dieses Demokratiedefizit abzubauen, brauchen wir ein verbessertes Wahlrecht, wirksame Bürgerbeteiligungsverfahren und europäische Referenden. mehr»

Stärkung der Europäischen Union: Warum wir einen neuen Konvent brauchen

- 24. November 2011 - Die EU bereitet sich auf die Stärkung gemeinsamer Institutionen vor. Wirtschaftsunion, Fiskalunion, politische Union – so lauten die Stichworte. Doch welche Rolle kommt dabei den Bürgern und Bürgerinnen zu? Wie sind sie gefragt? Und wo bleibt die demokratische Kontrolle? Annalena Baerbrock & Manuel Sarrazin mehr»
Annalena Baerbock

Die EGP, die EG… was?

- 28. Juni 2012 - Die Europäischen Parteien sind noch jung und wenig auffällig. Damit dieses junge Gewächs zum Gedeihen gebracht werden kann bedarf es laut Annalena Baerbock verschiedener Neuerungen. Annalena Baerbock mehr»

Deutschlands Rolle in der Krise

Irrweg nach Kerneuropa

- 30. November 2012 - Deutschland sollte gewarnt sein - Selbstüberschätzung kann in diesen Zeiten fatale Folgen haben. Durch die verkürzte Wahrnehmung der Krise als "Euro-" Krise manövriert sich Deutschland immer weiter in die Isolation, während wichtige Partner wie England oder Schweden abgedrängt werden. Zum Schaden des europäischen Projekts.  Rainer Emschermann mehr»

Die Eurokrise und Deutschlands Rolle aus tschechischer Sicht

- 27. November 2012 - Was Deutschland und die deutsche Europapolitik betrifft, hat die tschechische Politik keine einheitliche Linie.  Einerseits ist man sich weitgehend einig darüber, dass Deutschland für das Land wichtig ist. Andererseits sind Tschechiens Beziehungen zu Deutschland europapolitisch nicht verankert. Eine Bestandsaufnahme. Vladimír Handl mehr»

Deutschlands Rolle in der Krise

- 25. September 2012 -

Deutschland ist scheinbar unfreiwillig zu seiner Führungsrolle in der Krise gekommen. Nichtsdestotrotz ist es an der Zeit, dass wir erkennen, dass nur mit Solidarität und Solidität die Krise gemeinsam überwunden und eine tragfähige Zukunft für die Europäische Union gefunden werden kann. Redebeitrag zur Konferenz "Europas gemeinsame Zukunft".

Viola von Cramon mehr»

An Deutschland hängt die Zukunft Europas

- 15. August 2012 - Der Blick aus unserem Nachbarland zeigt, dass Deutschland in Polen vornehmlich als Motor der Europäischen Integration wahrgenommen wird. Doch wird die europapolitische Debatte in Deutschland gleichzeitig mit Argwohn verfolgt und ist mit der Angst verbunden, dass aufkeimender Populismus und Euroskeptizismus das Aus für die Zukunft Europas bedeuten könnten. Cezary Michalski mehr»

Publikationen

Schriften zu Europa, Band 7

Die Zukunft der Europäischen Demokratie

- 9. Februar 2012 - Die Schuldenkrise droht in eine Legitimitätskrise der EU umzuschlagen. Vor diesem Hintergrund hat die Heinrich-Böll-Stiftung eine Studie zur Zukunft der europäischen Demokratie in Auftrag gegeben. Die Verfassungsrechtler Ulrich K. Preuß und Claudio Franzius zeigen auf, wie eine lebendige Demokratie in der Europäischen Union entstehen kann. mehr»

Schriften zu Europa, Band 6

Solidarität und Stärke: Zur Zukunft der Europäischen Union

- 18. Oktober 2011 - Die Europäische Union befindet sich an einem Scheideweg. Einerseits zeigte die Schuldenkrise die Notwendigkeit verstärkter Koordination, andererseits wächst die Skepsis gegenüber einer weiteren Zentralisierung. Dieser Band gibt Anstöße und Argumente für eine offene Debatte über die Perspektiven Europas. Redaktion: Christine Pütz, Bastian Hermisson mehr»

Zusammenfassung

Zur Zukunft der Europäischen Union: Vorschläge der Kommission

- 4. November 2011 - Ein starkes und solidarisches Europa ist im Interesse Europas und seiner Bürgerinnen und Bürger. Eine Kommission hat Handlungsvorschläge zur Zukunft der EU erarbeitet. Wie präsentieren die Vorschläge für fünf Politikbereiche in zusammengefasster Form. mehr»

Medienpartner

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Weiterführende Links

Dossier

Zur Zukunft der Europäischen Union

- 18. Oktober 2011 - Die Europäische Union befindet sich an einem Scheideweg. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat namhafte Expertinnen und Experten eingeladen, Konzepte und Empfehlungen für die Zukunft der EU zu formulieren. Sie werden in diesem Dossier vorgestellt.
mehr»

DOSSIER

The Future of Europe

- August 16, 2012 - From its inception, the European project has been an evolving one. As circumstances have changed and as the Union has expanded in size, its power and policies have adapted. Following the financial crisis and the ensuing Eurozone crisis, the Union is once again debating its future direction. GEF aims to be at the forefront of this debate, and in 2012 will work with its partner organisations across Europe to organise discussion around this topic. more» more»
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