"Der Protest hat für Orbán keine Signalwirkung"

Eva van de Rakt
Foto: Andrea Kroth, Lizenz: CC BY-SA 2.0

23. April 2013
Seitdem die rechtskonservative Mehrheit im Parlament die Verfassung zum vierten Mal geändert hat, stehen die Grundpfeiler der Demokratie in Ungarn auf dem Spiel. Die Heinrich-Böll-Stiftung hat einen besonderen Fokus auf die Geschehnisse vor Ort und liefert in dem englischsprachigen Dossier "Focus on Hungary" fortlaufend aktualisierte Hintergrundberichte, Analysen und Interviews.

Eva van de Rakt, Leiterin des Büros Mittelosteuropa in Prag, kommentiert im Interview die jüngsten Verfassungsänderungen in Ungarn und erklärt, was sie genau vorsehen. Sie macht auch klar, was die Opposition in Ungarn geschwächt hat und warum die europäischen Institutionen demokratisiert werden müssen.

Das Interview führte Jelena Nikolic.