Generation „Fridays for Future“: Infantile Rebellion oder neues Politikverständnis?

Presseeinladung

Die Bewegung „Fridays for Future“ erfährt eine enorme mediale Aufmerksamkeit: Wahlweise hoch gefeiert oder aufs Schärfste verurteilt, scheint sie Gesellschaften und Eliten mit ihren Forderungen und hartnäckigem Einsatz überrascht, wenn nicht sogar verunsichert zu haben.

Einladung zu einem Pressegespräch

Vorstellung der deutschen Ergebnisse einer europaweiten Umfrage zu sozio-demografischem Profil, politischen Einstellungen und Wahrnehmungen der TeilnehmerInnen der Friday for Future-Bewegung

Dienstag, 26. März 2019, Beginn: 12:00 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstraße 8, 10117 Berlin

Mit:
Frau Prof. Dr. Sabrina Zajak, Institut für Protest- und Bewegungsforschung und Deutsches Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung (DeZiM)
Prof. Dr. Dieter Rucht, Institut für Protest- und Bewegungsforschung und WZB Wissenschaftszentrum Berlin
Barbara Unmüßig, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung

Die Bewegung „Fridays for Future“ erfährt eine enorme mediale Aufmerksamkeit: Wahlweise hoch gefeiert oder aufs Schärfste verurteilt, scheint sie Gesellschaften und Eliten mit ihren Forderungen und hartnäckigem Einsatz überrascht, wenn nicht sogar verunsichert zu haben. Doch wer sind ihre Akteure? In krassem Missverhältnis zu verbreiteten Einschätzungen und Spekulationen stehen kaum gesicherte Informationen über die Protestierenden zur Verfügung. Wie lässt sich ihr sozio-demografisches Profil beschreiben, welche politischen Einstellungen, Wahrnehmungen und Erfahrungen sind für sie bestimmend?

Forschungsgruppen aus neun europäischen Ländern haben sich daher entschlossen, am 15. März 2019 zeitgleich eine Befragung der Protestierenden anhand eines einheitlichen Schemas durchzuführen. Erste Ergebnisse der Befragung in Deutschland, die in Berlin und Bremen stattfand (durchgeführt vom Institut für Protest- und Bewegungsforschung und dem Forschungszentrum Socium der Universität Bremen), werden im Rahmen dieses Pressegesprächs vorgestellt.

Kontakt:           
Heinrich-Böll-Stiftung, Michael Alvarez Kalverkamp, presse@boell.de, T 030-28534202 
Prof. Dr. Dieter Rucht (Institut für Protest- und Bewegungsforschung und WZB Wissenschaftszentrum Berlin), dieter.rucht@wzb.eu