Verfall und Untergang - Die globale Fracking- und Gasindustrie in der Krise

Presseeinladung

Online-Seminar zu den aktuellen und zukünftigen finanziellen Risiken der Gasindustrie weltweit und der Frage, welche Rolle Banken, Versicherungen und Finanzmärkte bei dem notwendigen Ausstieg aus fossilem Gas spielen können.

Online-Seminar

Mittwoch, 09. Sep 2020, 16.30 – 18.00 Uhr
Anmeldung zur veranstaltung (Zoom)

Mit:

  • Kathy Hipple, Institute for Energy Economics and Financial Analysis (IEEFA)
  • Ed Vaughan, Carbon Tracker
  • Regine Richter, Urgewald

Moderation: Lili Fuhr, Referentin Internationale Umweltpolitik, Heinrich-Böll-Stiftung

 

Die Öl- und Gasindustrie steckt global in einer tiefen Krise. Das fossile System gerät zum einen durch die immer preiswerteren Erneuerbaren Energien unter Druck, zum anderen durch eine an Fahrt gewinnende und politisch gewollte Energie- und Verkehrswende. Die Folgen auf allen Ebenen sind niedrigere Preise, weniger Gewinn und “stranded assets” - also Vermögenswerte wertlos gewordener Unternehmensanteile und Anlagen. Gerade die Unternehmen, die Projekte mit hohen Kosten betreiben, wie zum Beispiel die US-Fracking-Industrie, geraten als Erstes ins Straucheln. Überoptimistische Wachstumsprognosen, unter anderem für petrochemische Produkte wie Plastik oder Düngemittel und Pestizide, sind zunehmend unrealistisch. Der Einbruch der Nachfrage durch die Covid19-Pandemie und die Turbulenzen an den internationalen Ölmärkten scheinen das Ende des Erdölzeitalters zu beschleunigen.

Doch was ist mit fossilem Erdgas, das von vielen nach wie vor als “kleineres Übel” und “Brückentechnologie” in eine klimafreundliche Zukunft propagiert wird?

In diesem Online-Seminar diskutieren Expert/innen die Aussichten der Gasindustrie weltweit, die aktuellen und zukünftigen finanziellen Risiken der Branche, Folgen der internationalen Trends für die Gasindustrie in Europa und Deutschland und welche Rolle Banken, Versicherungen und Finanzmärkte bei dem notwendigen Ausstieg aus fossilem Gas spielen können.

 

Die Veranstaltung wird für ein deutschsprachiges und englischsprachiges Publikum simultan gedolmetscht.

Wir bitten um Anmeldung

 

Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung über Zoom erhalten Sie 24 Stunden und erneut 2 Stunden vor der Veranstaltung per E-Mail. Für die Teilnahme benötigen Sie optional eine Kamera und/oder Mikrophon.

 

Pressekontakt
Heinrich-Böll-Stiftung
Michael Alvarez Kalverkamp
Pressesprecher
E alvarez@boell.de
T +49 (0)30 285 34-202