Myanmar/Burma: Der schwere Weg zur Demokratie

Sunrise, Bagan, Burma. Foto: racoles. Lizenz: Creative Commons Attribution 2.0.

4. November 2008
1. Berichte zu den Ereignissen ab September 2007

Burma/Myanmar – Wege aus der Sackgasse?
Von Dr. Heike Löschmann, Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Südostasien
Hintergrund zu den aktuellen Entwicklungen in Burma/Myanmar (Stand 15.10.2007)

Weinrot oder Blutrot? Macht und Hoffnung in Burma/Myanmar
Von Dr. Heike Löschmann, Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Südostasien
Hintergrundbericht zu Ereignissen, Akteuren und den Reaktionen der internationalen Gemeinschaft (Stand 28.09.2007).

2. Fakten auf einen Blick

Birma, Burma, Myanmar ? – Erklärung zur Staatsbezeichnung
Historische Entwicklung der ethnischen Konflikte in Burma/Myanmar
Karte – Übersicht zu Ethnien und bewaffneten ethnischen Gruppen

3. Hintergründe 2003 - 2006

Hintergründe und Analysen zu innen- und außenpolitischen Entwicklungen von 2003 bis 2007 können jeweils in den politischen Jahresberichten der Heinrich-Böll-Stiftung, Büro Südostasien nachgelesen werden.
Jahresbericht 2006/2007

Entwicklungen seit der Entmachtung von General Khin Nyunt im Oktober 2004 u.a.m.
Jahresbericht 2004/2005

Konflikte zwischen den ethnischen Gruppen und der Regierung; Gewalt gegen buddhistische Mönche u.a.m.
Jahresbericht 2003/2004

4. Debatte um Sanktionen oder Engagement

Die Heinrich-Böll-Stiftung unterstützt Menschen und zivilgesellschaftliche Initiativen, die sich für eine demokratische Zukunft in Burma/Myanmar engagieren. Wir beteiligen uns außerdem an den europäischen und deutschen Diskussionen über die Leitlinien für humanitäres Engagement und Hilfsleistungen.und haben zu einigen dieser Fragestellungen Analysen erstellt.

Wenig Hoffnung für Birma
Eine Debatte über den Sinn von Sanktionen gegen das erstarrte Regime der Generäle.
Stefan Schaaf berichtet über den Jour Fixe der Heinrich-Böll-Stiftung vom 4. Dezember 2007.

Discussion Paper for the Development of the European Commission's Burma/Myanmar Country Strategy 2007 - 2013
Beitrag im Rahmen eines Konsultationsprozesses der EU–Burma/Myanmar-Mission mit Nichtregierungsorganisationen zur neuen Länderstrategie, Dezember 2005
Vor dem Hintergrund der Diskussion um Sanktionen, ihren Charakter, ihre politischen Zielsetzungen und Wirkungen, bietet das Papier einen Problemaufriss und wichtige Bausteine, die in einer solchen Diskussion nicht fehlen dürfen.

Studie: Entwicklungspolitisches Engagement im Transformationsprozess
Herausforderungen des politischen Wandels in Burma/Myanmar - Rahmenbedingungen und Lösungsansätze. René Hingst, Mai 2003
In der Zusammenfassung sind drei Szenarien zur Lösung des Konflikts und Verhaltensmaßregeln für ein internationales Engagement zu finden.
Darüber hinaus werden die Hintergründe des Konflikts detailreich in ihren zahlreichen sozialen und wirtschaflichen Facetten dargestellt und Ansätze für ein deutsches bzw. europäisches Engagement aufgezeigt.

» Download der kompletten Studie (97. S., 900 KB, PDF).

Alternativ können Sie auch einzelne Kapitel der Studie lesen:

Active Citizens under Political Wraps: Experiences from Myanmar/Burma and Vietnam
Eine offene und starke Zivilgesellschaft kann nicht Bedingungen intellektueller und kultureller Isolation entstehen. November 2006
Einflussmöglichkeiten und Freiräume für Bürgerinitiativen und zivilgesellschaftliches Engagement in autoritären Staaten unterhalb der zentralstaatlichen Ebene.
Mit Beiträgen aus Vietnam, Thailand, Burma/Myanmar, Singapur

5. Länderinformationen zu Burma/Myanmar

Auswärtiges Amt

Länderstrategie der Europäischen Kommission 2007-2013 (PDF)
In dem Papier werden Ziele, Strategien und vorrangige Bereiche für EU-Hilfe unter Berücksichtigung der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lage festgelegt. Es steht im Einklang mit dem „Gemeinsamen Europäischen Standpunkt" zum Umgang mit Burma (20. Dezember 2005). Bekämpfung von Armut wird als Schwerpunkt benannt und gleichzeitig die Notwendigkeit unterstrichen, die Wirksamkeit der Hilfe zu verbessern.

The European Green Party Burma resolution
Explanation of the resolution
By Sabine Meyer (October 2007)